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Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf die Entwicklung im frühen Kindesalter. Wie viel Vater braucht ein Kind?

AutorNadine Reiling
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl74 Seiten
ISBN9783656886945
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2,0, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Veranstaltung: Pädagogik Entwicklungspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die hohe Scheidungsrate von Ehepaaren mit Kindern stellt einer Vielzahl neue Anforderungen an Kinder, Eltern und Fachkräfte. In der Bachelorarbeit werden insbesondere veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen für alle Beteiligten vor, während und nach einer Trennung und Scheidung betrachtet. Die Arbeit geht der These nach, dass die Abwesenheit des Vaters nach der Trennung die kindliche Entwicklung erheblich negativ beeinflusst. Sie basiert auf einer Literaturrecherche und nimmt die Rolle des Vaters in der Beziehung zum Kind genauer in den Blick. Lebt der Vater nicht mehr im Haushalt des Kindes, wird das Kind vor eine große Herausforderung in seiner Entwicklung gestellt. Die Bindungsbeziehung, die kognitive und die Identitätsentwicklung, sowie die psychosoziale Entwicklung des Kindes werden dabei stark belastet. Die Eltern und das soziale Umfeld stellen für das Kind eine wichtige Ressource dar, um die Bewältigung einer Trennung und Scheidung möglichst kompetent vollziehen zu können. Individuell gestaltete Besuchszeiten zum Wohle des Kindes unter Berücksichtigung kindlicher Bedürfnisse und einer verlässlichen Vater-Kind-Beziehung ermöglichen dem Kind, sich in der neuen Familienform gut einzuleben. Eine partnerschaftliche und konfliktarme Elternkooperation gibt dem Kind Orientierung und Sicherheit und bringt ihm Wertschätzung entgegen. Die Kindertageseinrichtung stellt für das Kind einen Schutzfaktor dar und ist eine wichtige Ressource für die Eltern. Die zusätzliche Bindungsperson in der Kindertageseinrichtung gibt dem Kind Sicherheit und Orientierung. Im Kontakt mit anderen Kindern kann es Bewältigungsstrategien entwickeln, die ihre Kompetenzen erheblich erweitert. Pädagogische Fachkräfte sind Ansprechpartner für die Eltern im Austausch über die Entwicklung des Kindes. Sie ermöglichen ihnen einen weiteren Blick für denkbare Auswirkungen der Entwicklung im Kontext von Trennung und Scheidung.

Nadine Reiling geboren 23.04.1982 in Viersen seit 2003 staatlich anerkannte Erzieherin 2005 Implementation eines altershomogenen Konzepts zur Betreuung unter drei Jähriger in einer Kindertageseinrichtung 2007 Zusatzqualifikation für die U3 Betreuung beim Landesjugendamt Köln 2010 Tätigkeit in einem Familienzentrum mit Kindern im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren 2011 BA Studium "Pädagogik der Frühen Kindheit" mit staatlicher Annerkennung zur Sozialpädagogin 2011 Leitung einer betrieblichen Großtagespflege mit Kinder von 4 Monaten bis 3 Jahren bei der 3M Deutschland GmbH 2013 Leitung eines städtischen integrativen Familienzentrums 2014 Pädagogische Mitarbeiterin am Kindergarten der deutschen internationalen Schule Dubai Zusatzqualifikationen in: - Psychomotorik mit Kindern im Alter von 4 Monaten bis 10 Jahren - Kiga Plus Trainerin (sozial- emotionale Kompetenzen für Kinder im Alter von 4-6 Jahren fördern) - Elterngespräche mit Eltern schwieriger Kinder - Theaterpädagogik (Clownseminar, Kamishibai - japanisches Erzähltheater)

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Leseprobe

2. Trennung und Scheidung- Auflösung der Familie?


 

Der gesellschaftliche Wandel der Familie und Ehe hat in den letzten Jahren auch zu einer veränderten Sichtweise und Bewertung einer Scheidung im Hinblick auf die Folgen für alle Beteiligten geführt.

 

Anfänglich wurde eine Scheidung als nicht normatives Ereignis bewertet. Scheidung stellte ein Ereignis mit negativen Auswirkungen und einer krankmachenden Entwicklungstendenz in der Familie dar.

 

Heute wird es nicht als ein negatives Einzelereignis gesehen, sondern ist ein Entwicklungsprozess in der Familie mit verschiedenen Übergängen. Die Familie setzt sich mit einer Herausforderung auseinander, die nicht nur negativ betrachtet wird, sondern gibt ihnen Anlass eine konstruktive Lebensveränderung herbeizuführen.

 

Verschiedene Forschungsansätze befassen sich mit der Veränderung der gesellschaftlichen Ansicht von Trennung und Scheidung und definieren unterschiedliche Modelle einer Scheidungsfamilie. Im Mittelpunkt der Forschungsentwicklung steht die Bewältigung einer Scheidung für alle Betroffenen. (vgl. Fthenakis/ Walbiner 2008, S. 1)

 

a) Das Desorganisationsmodell der Scheidung

 

Zu Beginn der Scheidungsforschung in den 70er Jahren stellte das Desorganisationsmodell die Basis für die gesetzliche Regelung von Trennung und Scheidung dar. Nach diesem Modell löste sich die Familie mit der Scheidung auf und stärkte auf rechtlicher Grundlage die „Restfamilie“, d.h. die Mutter und die meistens dort lebenden Kinder. Ihr wurde das alleinige Sorgerecht zugeschrieben und das Umgangsrecht mit dem anderen Elternteil, dem Vater, fand in sehr eingeschränkter Form statt. Der Blick fiel dabei lediglich auf die Rechte der Eltern und nicht auf eine Bedürfnis- und Bindungsorientierte Ausgestaltung einer Beziehung zu beiden Elternteilen. Lösungsansätze zur Konfliktregulierung und einer Neugestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie eine Aussicht auf positive zukunftsgestaltende Maßnahmen für die Kinder wurden nicht berücksichtigt. Dieses Modell kam während der Scheidungsforschung in die Kritik. Es stellte sich die Frage, ob die sichere Bindungsbeziehung des Kindes zur Mutter ausreicht, um den Scheidungsprozess im positiven Maße bewältigen zu können. (vgl. Fthenakis/ Walbiner 2008, S. 1f.)

 

Wörz (2004) geht auf das Desorganisationsmodell nur kurz ein und zitiert Lempp (1997 bzw. 1989), der als Folge der Auflösung der Familien von den entstandenen „Elterntrümmern“ spricht. Auch mit dem Wort „Scheidungswaisen“ unterstreicht Wörz (2004) die kritische Betrachtungsweise von Fthenakis und Walbiner mit der Frage, ob eine primäre Bindungsbeziehung zur Mutter bei der Scheidungsbewältigung ausreicht. (vgl. Wörz 2004, S.30)

 

b) Das Reorganisationsmodell der Scheidung

 

Dieses Modell wird als normatives Lebensereignis gesehen und durchläuft verschiedene Phasen im Verlauf der Familienentwicklung. Schon lange vor der Trennung lassen sich problematische Entwicklungsverläufe beobachten. Wörz (2004) verweist auf Längsschnittstudien[3], die zeigten, „dass problematische Entwicklungen von Kindern bereits lange vor der Scheidung beobachtbar waren. Diese hingen mit der Trennung der Eltern, mit Konflikten zwischen den Eltern und belastenden Beziehungen zu den Eltern zusammen.“ (Wörz 2004, S. 30)

 

Merkmale, wie die Einführung der gemeinsamen elterlichen Sorge und eine neue Betrachtung der Scheidungsfamilie, die sich mit der Scheidung nicht auflöst, sind ausschlaggebend für ein binukleares Familiensystem. In diesem Familiensystem gehören die Kinder beiden elterlichen Haushalten an und teilen sich die Elternverantwortlichkeit. Wörz (2004) verdeutlicht, dass sich das Reorganisationsmodell an den Ressourcen der Familie orientiert. Gemeinsam soll mit ihnen nach Lösungen gesucht werden, um für alle Beteiligten Nachteile zu vermeiden und Vorteile herauszufiltern. (vgl. Wörz 2004, S. 31)

 

Fthenakis und Walbiner (2008) fügen hinzu, dass die Darstellung der Trennung, Scheidung und Wiederheirat nicht in einem allgemeinen Ansatz der familiären Entwicklung begriffen wurde und somit der Standpunkt von Scheidung als eine abweichende Form der Familienentwicklung nicht bewältigt wurde. (vgl. Fthenakis/ Walbiner 2008, S. 3)

 

c) Scheidung als Transitionsprozess in der Familienentwicklung

 

Eine Scheidung ist in der familiären Entwicklung von vielen Übergängen geprägt, die in einem Modell von Cowan (1991) somit nicht mehr als ein Einzelereignis betrachtet werden. Im Laufe der familiären Entwicklung können sich die Strukturen der Familie und alle Beteiligten verändern. Bei den Übergängen müssen sich die Familienmitglieder Entwicklungsaufgaben stellen, die die individuelle, die interaktionale und die kontextuelle Ebene betreffen. Transitionen kennzeichnen Übergänge, die im entwicklungspsychologischen Interesse auf den oben genannten Ebenen verarbeitet und bewältigt werden. Fthenakis und Walbiner (2008) unterscheiden zwischen zwei Aspekten des Übergangs. Der strukturelle Aspekt meint die Beziehung zwischen den Eltern und Kindern nach der Scheidung und wie diese zeitlich organisiert wird. Der prozessuale Aspekt beschreibt, welchen Verlauf die Scheidung nimmt und ob diese friedlich oder strittig vollzogen wird. (vgl. Fthenakis/ Walbiner 2008, S. 3f.)

 

d) Entwicklungsaufgaben für Scheidungskinder

 

Aufgrund des Themas der vorliegenden Arbeit, werde ich mich im Folgenden ausschließlich mit den Entwicklungsaufgaben für Kinder im Kontext des Transitionsprozesses während einer Scheidung befassen:

 

Entwicklungsaufgaben auf der individuellen Ebene

 

Auf dieser Ebene muss das Kind sich mit starken Emotionen auseinandersetzten und diese bewältigen. Dazu gehören Ärger, Angst, Trauer, Verlangen nach dem abwesenden Elternteil, usw. Bei der Erarbeitung dieser Gefühle können Therapeuten helfen, aber auch Bilderbücher[4] zu dem Thema können die Verarbeitung unterstützen. Gruppentherapien zur Verarbeitung unterstützen das Kind während der Bewältigung und fördern wichtige Kompetenzen. Darunter fallen Kompetenzen zur Kommunikation, Konfliktbewältigung, soziale und emotionale Kompetenzen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Trennung wird das Kind an Wissensrepertoire über Trennung und Scheidung gewinnen. (vgl. Wörz 2004, S. 32)

 

Entwicklungsaufgaben auf der interaktionalen Ebene

 

Die interaktionale Ebene beschreibt die Beziehung zu den Eltern in Abhängigkeit davon wie die Eltern die Scheidung bewältigen. Es kommt darauf an wie die Eltern mit Konflikten umgehen und in welchem Maß sie Verantwortung für das Kind übernehmen. Haben die Eltern eine gute Balance gefunden, unterstützen sich und stehen in einem häufigen und gutem Kontakt zueinander, wird das Kind diese Entwicklungsaufgabe gut bewältigen. Die oben genannten Kompetenzen werden dann auch bei den Eltern gefördert und erweitert. In jedoch schweren Fällen muss das Kind mit „Parentifizierung“[5] umgehen. Auch stellt es für das Kind eine große Herausforderung dar, in Konfliktsituationen zwischen den Eltern, als Botschafter, Partnerersatz oder Spion zu fungieren. (vgl. Wörz 2004, S. 32f.)

 

Entwicklungsaufgaben auf der kontextuellen Ebene

 

Das Kind muss sich nun mit zwei unterschiedlichen Lebenswelten auseinandersetzen. In dem binuklearen Familiensystem muss es das Leben in zwei Haushalten vereinbaren. Darunter fallen auch die Systeme von Freunden, Verwandten, Nachbarn, Schule oder Kindertageseinrichtung. Die Bewältigung in der Kindertageseinrichtung oder in der Schule kann mit Problemen im sozialen Umgang oder in der Leistungsqualität einhergehen. Im späteren kann auch die Auseinandersetzung mit weiteren familiären Übergängen eintreten, wenn sich bei einem oder beiden Elternteile neue Partnerschaften bilden und Stieffamilien gegründet werden. (vgl. Wörz 2004, S. 33)

 

2.1 Scheidung als Phasenspezifischer Prozess


 

Wie im ersten Teil beschrieben, wird eine Trennung als normatives Lebensereignis in der Familienentwicklung betrachtet. Dieser ganzheitliche, komplexe Prozess durchläuft unterschiedliche Phasen, die ineinander übergehen aber zeitlich nicht immer gleich ablaufen und sich ausdehnen können. Diese Phasen kennzeichnen die Auflösung der Familienorganisation in rechtlicher, sozioökonomischer und psychosozialer Hinsicht. (vgl. Radosztics 2000, S.105f.)

 

Eine Trennung setzt nicht plötzlich ein, sondern das Auseinanderleben beginnt schon weitaus früher und kann mehrere Jahre dauern. De Angelis (2003, S.51) zitiert Loidl (1985, S.160), der dieses „Auseinanderleben“ als den Auslöser der späteren Trennung beschreibt. Es entstehen unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse und Erwartungen, die zu Beginn nicht ausgesprochen werden und somit im Laufe der Zeit zu immer größer werdenden Unzufriedenheit führen, bis es in totaler Ablehnung oder Aggressionen ausartet. Je zeitiger Paare eine Trennung vornehmen, umso einvernehmlicher, ohne Streit und Aggressionen gelingt sie. Kommt es zu Aggressionen und Ablehnung, so wird die Bewältigung der Trennung...

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