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Banken in Mittelosteuropa im Spannungsfeld von Transformation und Innovation (Schriften zum Internationalen Management)

VerlagRainer Hampp Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl470 Seiten
ISBN9783866181458
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
Gemessen am Ausgangsstand zu Beginn der Transformationsprozesse in den Ländern Mittel- und Osteuropas hat die Entwicklung des Bankenmarktes in dieser Region ein beachtliches Wachstum in qualitativer und quantitativer Hinsicht aufzuweisen. Mit der Etablierung eines zweistufigen Bankensystems zu Beginn der Reformprozesse war die Erwartung verbunden, dass die Bedeutung monetärer Größen / Instrumente über die Tätigkeiten der neu geschaffenen Geschäftsbanken für eine effiziente Allokation der Produktionsfaktoren zunimmt.

Das Engagement ausländischer Banken aus den alten EU-Ländern (insb. Österreich, Italien, Belgien und Frankreich) hat wesentlich dazu beigetragen, dass große Fortschritte im Bankensektor der neuen EU-Beitrittsländer erreicht worden sind. Regelungen der Bankenaufsicht sind an anerkannte westliche Standards angepasst worden und der Wettbewerb im Bankensektor hat zugenommen. Nach dem Abschluss der Privatisierung befinden sich knapp 80% der Banken in ausländischer Hand, wobei die aus Deutschland stammenden Banken (Stand 2006) gemessen an den vorderen Positionen der deutschen Wirtschaft im Außenhandel und bei den Direktinvestitionen der Unternehmen in dieser Region keine führende Rolle spielen.

Die ausländischen Banken haben unterschiedliche Strategien zur Markterschließung verfolgt, in deren Ergebnis es auch zu differenzierten Auswirkungen für die Entwicklung der Wirtschaften in den EU-Beitrittsländern gekommen ist. Insgesamt hat die Arbeit an diesem Sammelband gezeigt, dass die Bankenmärkte in Mittel- und Osteuropa ein sehr attraktiver Wachstumsmarkt bleiben, wobei das Wachstumspotenzial der ausländischen Banken in den nächsten Jahren noch um ein Vielfaches über dem Wirtschaftswachstum in den Ländern Mittel- und Osteuropas liegen wird.

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Leseprobe
Veränderung der Struktur und Strategie des ungarischem Bankensystems vor dem Hintergrund des EU-Beitritts (S. 74)

Werner Gnoth

1 Entwicklung des Bankensystems

Mehrere Jahre vor der Wende, im Jahre 1987, wurde in Ungarn das zweistufige Bankensystem eingeführt. Die Gründung einer Vielzahl von Banken mit einer angemessenen Kapitalstärke in der Folgezeit erfolgte teils mit Geldern des Staates, teils unter Einbeziehung ausländischen Kapitals. Damit war die Voraussetzung geschaffen, dass allmählich ein Wettbewerb in Gang kam. 1998 wurde mit 44 als AG fungierenden Banken die höchste Banken-Anzahl erreicht.

Ende 2005 bestanden 39 Geschäftsbanken. Neben einigen Auflösungen, Rechtsformwechseln und Neugründungen war in den letzten Jahren ein Prozess der Konzentration durch Verschmelzungen zu beobachten. Ein langzeitiges Handikap ergab sich in der Vergangenheit bei den seinerzeit entstandenen Banken1 aus den bei der Umstellung auf das zweistufige Bankensystem aufgeteilten überfälligen Forderungen bzw. der Übernahme der „schlechten Kunden".

Ab 1990 kamen Auswirkungen der Einführung der Marktwirtschaft und der vielen strukturellen Veränderungen der Wirtschaft erschwerend hinzu. Die verschiedenen Umbrüche, darunter der massive Eigentumswechsel bei den Unternehmen, die Auswirkungen des RGW2-Zusammenbruchs und der Finanzkrise Russlands vom August 1998 hatten zur Folge, dass der Indikator Bilanzsumme / Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Bankensystems von 91% im Jahre 1991 auf den tiefsten Wert von 60% im Jahre 2002 zurückgegangen war.

Gemessen am wichtigsten Tätigkeitsfeld der Banken, der Kreditgewährung, stieg aber der Intermediationsgrad des Bankensystems schon wenige Jahre vorher jährlich wieder, wofür der 1997 einsetzende Wirtschaftsaufschwung entscheidend war. Das Erscheinen und die Entwicklung von Nichtbank-Finanzintermediären wie Investmentgesellschaften, Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Leasingfirmen schmälerte die Rolle der Banken besonders in den letzten Jahren ein wenig, doch beträgt der Anteil der Banken am Intermediationsvolumen des Finanzsystems gegenwärtig immerhin noch 72%.

Damit sind Wertungen, die sich auf das Banken system beziehen, noch immer repräsentativ für das gesamte Finanzsystem3, zumal die bedeutenderen Banken jeweils auch die führenden Institute von Finanzgruppen sind, in denen sie wirken. Zur Vorgeschichte des heute erfolgreichen ungarischen Bankensystems gehört, dass der Staat wiederholt, darunter in zwei Großaktionen, unterstützend eingriff. In den Jahren 1992 und 1993 konsolidierte der Staat einen Großteil der Banken durch Aufkauf uneinbringlicher Forderungen, die wegen oben beschriebener Schwierigkeiten in starkem Maße angewachsen waren.

Des Weiteren stockte er das Kapital von Banken bis zur Erreichung einer Eigenkapitalquote von zunächst mindestens 4% auf. Dadurch erhöhte sich der Eigentumsanteil des Staates bei den acht betroffenen Banken auf etwa 75% und mehr. Die Bankenkonsolidierung 1992 bis 1993 kostete den Staat über 15% eines jährlichen Bruttoinlandsprodukts. Eine große Bedeutung bei der Gestaltung eines wirksamen Bankensystems kam letztlich ausländischen Banken zu, als sich der Staat angesichts fortgesetzter Schwierigkeiten der Banken Ende 1994 zu einer weiterreichenden Privatisierung entschloss.

Sie stockten das Eigenkapital ungarischer Banken auf, brachten Know-how und Fachleute ein und gründeten Tochterbanken. Der Weg für die wirklich umfassende Einbeziehung ausländischen Kapitals wurde jedoch erst 1996 durch die gesetzliche Festlegung frei gemacht, den staatlichen Eigentumsanteil mit zwei bis drei Ausnahmen auf maximal 20% zu beschränken und - nach hartnäckigen Diskussionen - den Besitz von Mehrheitsaktien durch ausländische Teilhaber zuzulassen.

Der Staat schaffte günstige Voraussetzungen für den Einstieg ausländischen Kapitals, indem er nochmals Konsolidierungen bei verschiedenen Banken vornahm und verschiedentlich auch Garantien übernahm. Ende 1997 war die Privatisierung im Grunde abgeschlossen. Im Jahre 1998 befanden sich von den 44 Banken dreißig vollständig oder mehrheitlich in ausländischem Besitz.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Herausgebers6
Inhaltsverzeichnis8
Autorenverzeichnis11
Problemstellung und Gesamtüberblick16
1 Problemstellung16
2 Überblick über die Artikel in diesem Band19
Kapitel A19
Kapitel B23
Kapitel C30
Kapitel A Bankensektor in MOE – Stand und Entwicklungsperspektiven im Überblick und anhand ausgewählter Länder34
Der Bankensektor in ausgewählten Ländern Mittel- und Osteuropas: Marktöffnung, Marktstruktur und Markthemmnisse35
1 Einführung35
1.1 Herausforderungen der Systemtransformation35
1.2 Die Banken in der Zentralverwaltungswirtschaft36
1.3 Grundlinien des Handlungsbedarfs im Bankensektor36
2 Polen38
2.1 Entwicklungslinien seit 198938
2.2 Bankenmarktstruktur heute40
2.3 Makroökonomischer Rahmen und Ausblick41
3 Tschechische Republik43
3.1 Entwicklungslinien seit 199043
3.2 Bankenmarktstruktur heute46
3.3 Makroökonomischer Rahmen und Ausblick47
4 Estland48
4.1 Entwicklungslinien seit 198948
4.2 Bankenmarktstruktur heute51
4.3 Makroökonomischer Rahmen und Ausblick52
5 Slowenien53
5.1 Entwicklungslinien seit 199053
5.2 Bankenmarktstruktur heute55
5.3 Makroökonomischer Rahmen und Ausblick56
6 Bulgarien58
6.1 Entwicklungslinien seit 199058
6.2 Bankenmarktstruktur heute60
6.3 Makroökonomischer Rahmen und Ausblick61
7 Zusammenfassung und Ausblick62
7.1 Gemeinsame Strukturmerkmale der Bankenreformen in den betrachteten mittel- und osteuropäischen Transformationsländern62
7.2 Stand der gesamtwirtschaftlichen Monetarisierung und Entwicklungspotenzial63
7.3 Ausblick64
Literaturverzeichnis66
Banking Systems in the New EU Members and Accession Countries ( NM& AC): a brief overview and challenges in view of euro adoption168
1 Introduction68
2 Structural features of CEE banking systems68
3 Size and Depth of the NM&AC Banking Sector71
3.1 Development of credits and savings in the household sector74
3.2 Developments of credits and deposits in the corporate sector78
4 Investigating the determinants of bank interest margins in NM& AC81
5 Next Steps- towards do euro85
References86
Appendix: Data Sources and Estimation Results87
Veränderung der Struktur und Strategie des ungarischem Bankensystems vor dem Hintergrund des EU- Beitritts89
1 Entwicklung des Bankensystems89
2 Stabilisiertes Bankensystem90
3 Veränderungen des Bankenmarktes seit dem EU-Beitritt93
4 Veränderungen im Aktivgeschäft95
5 Veränderungen im Passivgeschäft98
6 Fremdwährungsposition des Bankensystems99
7 Ausblick100
Literatur104
Entwicklung des Bankensektors in Tschechien seit Beginn des Transformationsprozesses – unter besonderer Beachtung des Firmenkundengeschäfts105
1 Einleitung105
2 Die Phase vor der Bankenprivatisierung105
2.1 Der tschechische Weg der Transformation zur Marktwirtschaft105
2.2 Die Entstehung des neuen Bankensektors108
3 Die Bankenwelt nach Privatisierung der Großbanken114
3.1 Der Bankensektor in ausländischer Hand114
3.2 Die neuen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf das Firmenkundengeschäft116
4 Zusammenfassung und Ausblick122
Das neue polnische Bank- und Finanzmarktaufsichtsrecht - Integration oder Desintegration?124
1 Einführung124
2 Modelle der Finanz- und Bankenaufsicht125
3 Polnische Banken- und Finanzaufsicht vor der Reform126
4 Das Gesetz über die Aufsicht auf dem Finanzmarkt128
5 Ratio der Neuregelung130
6 Kritik an dem Gesetz über die Finanzmarktaufsicht133
7 Zusammenfassung135
Zur Entwicklung des russischen Bankenmarkts seit der Finanz- und Währungskrise 1998 – Lehren für die Zukunft138
1 Die Finanz- und Währungskrise 1998138
1.1 Hintergrund und Auslöser der Krise138
1.2 Auswirkungen der Finanzkrise auf den russischen Bankensektor140
1.3 Konsolidierung des Bankensektors141
1.4 Reaktion der ausländischen Kreditgeber und Geschäftspartner142
1.5 Entwicklung bis zur Krise und unmittelbar danach144
1.6 Entwicklung seit der Krise146
2 Lehren aus der Finanzkrise148
2.1 Verlässliche Partner bleiben oder „Hit and Run“ – Politik betreiben?148
2.2 Lohnt sich eine Konzentration auf bestimmte Banken oder macht’s der gesunde Mix?149
2.3 Mehrproduktbeziehungen aufbauen150
2.4 Russische Rechtsauslegung berücksichtigen151
2.5 Wichtig vor Ort: Der „eigene Mann“ in Moskau152
3 Fazit153
From 1998 crisis to WTO membership: Challenges for the Russian banking system155
1 Introduction155
2 Historical development of the Russian banking system155
3 Current improvements in the Russian banking sector161
4 Impact of Capital markets on the banking system in Russia164
5 Consequences for the Future of the Russian banking system168
Charts and Figures170
Bibliography172
Der EU-Beitritt – Chancen und Herausforderungen für den Bankenmarkt in Südost- Europa am Beispiel Rumänien und Bulgarien175
1 Einleitung175
2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen175
3 Der Bankenmarkt in Bulgarien und Rumänien177
3.1 Die wesentlichen Entwicklungsetappen177
3.2 Die aktuelle Situation179
4 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Trends185
Kapitel B Internationalisierungsstrategien von Banken in CEE- Thoretische Überlegungen und Erfahrungsberichte189
Das eklektische Paradigma im Bankensektor: Ergänzungen notwendig190
1 Einleitung190
2 Das elektrische Paradigma191
3 Relational assets (R-assets)195
4 Motive für ausländische Direktinvestitionen nach Dunning196
4.1 Market Seekers197
4.2 Resource Seekers198
4.3 Efficiency Seekers199
4.4 Strategic Asset Seekers200
5 Kritik am elektrischen Paradigma200
6 Ausländische Direktinvestitionen österreichischer und spanischer Banken202
Österreichische Banken202
Spanische Banken204
7 Anwendbarkeit der OLI-Theorie auf österreichische und spanische Banken207
8 Conclusion208
Literatur210
Asset Management und Private Banking in Russland: Aktuelle Situation und Entwicklungsperspektiven212
1 Einführung212
2 Marktanalyse213
3 Investmentfonds (Kollektivverwaltung)215
3.1 Investmentfonds (Vermögensverwalter)216
3.2 Investmentfonds (Banken)219
4 Verwaltung von Pensionen223
4.1 Akkumulationsrente: nichtstaatliche Pensionsfonds225
4.2 Akkumulationsrente: Verwaltung durch Kapitalanlagegesellschaften226
5 Verwaltung von sonstigen Vermögenswerten227
5.1 Privatkundengeschäft: Private Banking229
5.2 Institutionelle Anleger232
Literaturverzeichnis233
Erfahrungen zweier deutscher Großbanken beim Eintritt in den polnischen Markt234
1 Einleitung234
2 Die HypoVereinsbank in Polen234
2.1 Die Gesamtbankstrategie – „Bank der Regionen“234
2.2 Umsetzung der Gesamtbankstrategie in Polen235
2.3 Neuausrichtung der Strategie für Polen240
3 Die Deutsche Bank in Polen243
3.1 Der Eintritt der Deutschen Bank in den polnischen Markt243
3.2 Umsetzung einer neuen Strategie244
4 Vergleichende Analyse - HVB und Deutsche Bank247
5 Fazit – Ausblick252
Anhang: Die Rolle der BPH in der HVB Group253
Anhang 6: Die Rolle der DB PBC Polska im Konzern Deutsche Bank253
Quellenverzeichnis254
M & A im russischen Bankenmarkt: Erfahrungen eines ausländischen strategischen Investors258
1 Übernahmen und Fusionen auf dem russischen Bankenmarkt258
1.1 Zu Begriffen und Formen im M&A-Geschäft258
Fusion gleichwertiger Partner259
Übernahme259
1.2 Organisches Wachstum einer Bank vs. externes Wachstum261
1.3 Überblick über den M & A-Markt in Russland262
2 Erfahrungen der HypoVereinsbank als strategischer Investor in Russland266
3 Resümee269
Literatur270
Internationalization Strategies of Austrian and Spanish Financial Institutions: Continued Regional Ties?272
1 Introduction272
2 Regional Aspects in Internationalization Theory and Strategy274
3 Case study: Austrian financial institutions abroad275
4 What motivates Austrian banks and insurance companies to focus on Central- and Eastern Europe?278
5 Austrian banks: Bank Austria Creditanstalt, Erste and Raiffeisen279
Austrian insurance companies: Uniqa and Wiener Städtische281
SWOT-Analysis of Austrian banks in CEE281
6 Case study: Spain’s financial institutions abroad283
7 Reasons for the Spanish’ banks intense involvement in Latin America285
8 The strategy of Banco Santander Central Hispano (BSCH) and Banco Bilbao Vizcaya Argentaria ( BBVA)286
9 Santander and BBVA in the Latin American insurance markets287
SWOT – Analysis for Spanish Banks288
10 Discussion and comparison of the strategies288
11 Conclusion: a call for a different kind of regional involvement289
References291
Die NORD/LB in Nordosteuropa – eine Fallstudie295
1 NORD/LB – norddeutsche Regionalbank mit nordosteuropäischer Ausrichtung295
1.1 Die NORD/LB als norddeutsche Regionalbank295
1.2 Die NORD/LB ist über die Bank DnB NORD im Ostseeraum präsent295
2 Ursprünge des Nordosteuropäischen Engagements der NORD/LB296
2.1 Strategische Re-Fokussierung in 1998296
2.2 Expansion der nordischen Banken ins Baltikum298
3 Attraktivität der Märkte299
3.1 Vergleichbare Marktgrößen ?299
3.2 Wachstumspotential der Volkswirtschaft300
3.3 Westorientierung und EU-Beitritt301
3.4 Stabilitätsfaktoren301
3.5 Wachstumspotential des Absatzes von Bankprodukten302
3.6 Bedeutung für Heimatmarkt der NORD/LB303
4 Markteintritt304
4.1 Litauen304
4.2 Lettland305
4.3 Estland306
4.4 Polen307
4.5 Wholesalegeschäft in Skandinavien und Finnland307
5 Wandel unter Wachstum308
5.1 Transformationsprozess mit Augenmaß308
5.2 Nachhaltigkeit durch Wahrnehmung von Marktchancen311
6 Rebranding313
7 Partnering als valide strategische Option315
7.1 Wertentwicklung315
7.2 Treiber für Partnering316
8 Bewertung und Ausblick318
Erfahrungen und Ergebnisse der strategischen Aktivitäten der BayernLB und der Tochter MKB Bank AG in Mittel- und Osteuropa320
1 Die Region Mittel- und Osteuropa aus Bankensicht und bayerischer Perspektive320
2 Portrait des BayernLB-Konzerns – Geschäftsmodell, Strategie und Bedeutung der konzernstrategischen Beteiligungen insbesondere der MKB Bank AG323
3 Portrait der MKB Bank AG und historischer Abriss15326
4 Wandlung des Geschäftsmodells und der Strategie der MKB Bank AG seit ihrer Privatisierung18329
4.1 Wesentliche strategische Weichenstellungen bis zum Jahr 2000330
4.2 Wesentliche strategische Weichenstellungen zwischen 2000 und 2004 – Formulierung der Retailstrategie332
4.3 Wesentliche strategische Weichenstellungen seit 2004 – Ausdehnung der Retailaktivitäten auf die Region MOE335
5 Schlussbetrachtung, Zusammenfassung und Ausblick339
6 Literaturverzeichnis343
Bedingungen und Erfahrungen beim Aufbau von Repräsentanzen in Mittel- und Osteuropa344
1 Marktbearbeitung vor Gründung einer Repräsentanz344
2 Entscheidungsgrundlagen345
3 Aufbau von Repräsentanzen347
4 Auswahl des „richtigen“ Repräsentanten – Anforderungen und Funktionen347
4.1 Anforderungsprofil348
4.2 Aufgabengebiete349
5 Fazit350
Kapitel C Ausgewählte Fragen zur Bedeutung ausländischer Banken für die wirtschaftliche Entwicklung in Mittelosteuropa351
Does Foreign Investment Always Foster Development? The Case of IPB and the Need for Prudence in Transition352
1 Introduction352
2 Motives for market entry352
3 Potential threats of FDIs353
4 Foreign ownership355
4.1 Financing Companies with regards to Adverse Selection, Moral Hazard and Agency Problems355
4.2 Empirical Evidence356
5 Effects of Ownership by Investment Funds on Performance358
6 Looting and Tunneling360
7 The Czech financial sector361
8 The IPB case362
8.1 Who is Nomura?362
8.2 Situation of IPB before privatisation362
8.3 The Privatisation Process of IPB363
8.4 Difficult Time / Indication of Problems364
8.5 Period after IPB's takeover by CSOB365
9 Conclusion365
List of Abbreviations367
References367
Financial sector foreign direct investment (FSFDI) and gross domestic product ( GDP) growth in the Czech Republic and Poland371
1 Introduction371
2 Financial Sector Reform in the Czech Republic and Poland372
3 Foreign Bank Entry373
4 FSFDI and Financial Sector Development375
5 Transmission Channels of Economic Growth375
5.1 Technology Transfer376
5.2 Corporate Governance379
5.3 FSFDI and its Pull Effects on FDI in the industrial sector382
6 Conclusion on Correlation Between GDP Growth and FSFDI384
Bibliography387
Die Rolle des ausländischen Kapitals im polnischen Bankensystem391
1 Ursachen für die Präsenz der ausländischen Investoren im polnischen Bankensystem391
2 Einstiegsmethoden der ausländischen Investoren im polnischen Bankensektor und Formen ihrer Anwesenheit394
3 Größe und Struktur des ausländischen Kapitals im polnischen Bankensystem399
4 Bewertung der Präsenz der ausländischen Investoren im polnischen Bankensystem402
Literatur406
Cooperation between banks and small and medium size enterprises in Poland407
1 Introduction407
2 SMEs in Poland407
3 Position of SMEs in banking sector409
4 Current activity service offered to SMEs411
5 Financial products offered to SMEs413
6 International trade in the activity of SMEs417
7 Cost of cooperation with banks in Poland420
8 Opinion of SMEs concerning cooperation with banks423
9 Summary426
References427
Directions of private banking development in Poland429
1 Introduction429
2 Private banking potential of new EU member states429
3 Customer base for private banking in Poland430
4 Private banking providers433
5 The future of private banking in Poland434
References:436
The development of non – cash turnover in Poland – selected conditioning437
1 Introduction437
2 The scope of non – cash turnover in Poland437
3 Modifications in the structure of non – cash turnover in Poland440
4 Strengths of non – cash turnover in Poland443
5 Selected threats for the non – cash turnover in Poland444
6 Conclusion446
Literature447
Die Verlagerung von Dienstleistungen nach Mittel- und Osteuropa: Perspektiven für die Finanzdienstleistungsindustrie448
1 Einleitung448
2 Offshoring: Ein Wachstumsmarkt gewinnt an Tiefe und Breite449
3 Robustes Wachstum von niedrigem Niveau450
4 Hohe Wachstumsraten453
5 Neue Standorte auf der Angebotsseite454
6 Standortfaktoren in Mittel- und Osteuropa455
7 Dynamik auf der Nachfrageseite464
8 Finanzsektor hat größten Anteil am BPO-Volumen in Westeuropa466
9 Offshoring ist für viele Prozesse eine Option467
Intensive Verflechtungen im Finanzsektor468
10 Fazit: Nearshoring nach MOE für viele (Bank-)Dienstleistungen interessant469
Literatur470

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