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E-Book

Basale Stimulation in der Palliativpflege

AutorHeike Walper
VerlagERNST REINHARDT VERLAG
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl208 Seiten
ISBN9783497603657
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis23,99 EUR
Bei Menschen in der letzten Lebensphase kommt es oft zu Bewusstseinsbeeinträchtigungen, Verwirrtheit und Verständnisproblemen. Pflege und Kontaktaufnahme sind erschwert, das Pflegepersonal benötigt neue Herangehensweisen. Die Basale Stimulation eröffnet in dieser besonderen Lebenssituation einen individuellen Zugang zum kranken Menschen, wenn andere kommunikative Mittel erschöpft sind. Was kann Basale Stimulation in der Palliativpflege leisten und wo kann sie eingesetzt werden? Anschaulich führt die Autorin in die zentralen Ziele der Basalen Stimulation ein und zeigt praxisnah, wie sie in der Palliativpflege umgesetzt werden können.

Heike Walper ist freiberufliche Referentin für Basale Stimulation und Palliative Care und arbeitet in einem Münchener Hospiz.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Vorwort von Christel Bienstein zur ersten Auflage11
Vorwort von Martina Kern zur ersten Auflage12
1 Hospizbewegung, Palliative Care undPalliativpflege13
1.1 Die Hospizidee – Eine Kultur des Lebens und Sterbens13
1.2 Palliative Care – die Geschichte15
1.3 Palliative Care – Begriff, Institutionen18
1.3.1 Allgemeine Ambulante Palliativversorgung oder ambulanter Hospizdienst18
1.3.2 Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung19
1.3.3 Palliativ-Geriatrischer Dienst19
1.3.4 Palliativstationen20
1.3.5 Hospiz20
1.4 Palliative Care – verschiedene Professionen –ein Konzept23
1.4.1 Palliativmedizin23
Symptomkontrolle24
1.4.2 Spiritual Care25
1.4.3 Soziale Arbeit25
1.4.4 Psychosoziale Arbeit26
1.5 Palliativpflege27
1.5.1 Palliativpflege – physische Dimension und die Bedeutungvon Basaler Stimulation30
1.5.2 Palliativpflege – psychosoziale und spirituelle Dimension31
1.6 Erfolgskultur in Palliative Care?33
2 Basale Stimulation35
2.1 Entstehungsgeschichte35
2.2 Das Menschenbild der Basalen Stimulation und in Palliative Care37
2.3 Wahrnehmung als Begegnungsebene38
2.3.1 Somatische Wahrnehmung40
2.3.2 Vestibuläre Wahrnehmung42
2.3.3 Vibratorische Wahrnehmung42
2.3.4 Auditive Wahrnehmung43
2.3.5 Visuelle Wahrnehmung45
2.3.6 Taktil-haptische Wahrnehmung46
2.3.7 Orale Wahrnehmung47
2.3.8 Gustatorische Wahrnehmung49
2.3.9 Olfaktorische Wahrnehmung50
Basale Stimulation und Aromapflege50
2.4 Körperwahrnehmung51
2.5 Reaktionen von wahrnehmungsveränderten Menschen52
2.5.1 Habituation52
2.5.2 Taktile Abwehr53
2.5.3 Autostimulation54
2.6 Entwicklung des Konzeptes55
3 Die zentralen Ziele der Basalen Stimulationin der Palliativpflege56
3.1 Leben erhalten und Entwicklung erfahren61
3.1.1 Entwicklung61
3.1.2 Leben heißt Atmen62
3.1.3 Schmerzerlebnis als existenzielle Erfahrung66
3.1.4 Leben ist Bewegung68
3.1.5 Leben erhalten heißt essen und trinken70
3.1.6 Behandlungsentscheidung am Beispiel von Dekubitalulcera74
3.2 Das eigene Leben spu?ren75
3.2.1 Schmerzen erleben, um das Leben zu spu?ren76
3.2.2 Leben spu?ren trotz Lähmungen77
3.2.3 Spastik, Krämpfe – verkrampftes Lebensgefu?hl80
3.2.4 Ödeme – ein verändertes Körpergefu?hl82
3.2.5 Das eigene Leben schmecken86
3.3 Sicherheit erleben und Vertrauen aufbauen87
3.3.1 Sicherheit durch Prävention und Prophylaxen?88
3.3.2 Vertrauen aufbauen in Verwirrtheit und delirantem Syndrom88
3.3.3 Angst u?berwinden und Sicherheit erleben90
3.3.4 Dysphagie92
3.3.5 Sicherheit und Vertrauen in die medikamentöse Therapie94
3.3.6 Palliative Sedierung – Vertrauen als Voraussetzung96
3.3.7 Palliative Akutsituationen (Notfälle)97
3.3.8 Pflege in der Terminalphase99
Sterbebegleitung im Krankenhaus – Liverpool Care Pathway LCP101
3.4 Den eigenen Rhythmus entwickeln102
3.4.1 Fatigue – eine Herausforderung an den eigenen Rhythmus102
3.4.2 Atemrhythmus und Dyspnoe103
3.4.3 Veränderungen im Tag-Nachtrhythmus104
Den Tag beginnen104
Im eigenen Rhythmus zur Ruhe kommen105
3.4.4 Gastrointestinale Probleme106
Hungergefu?hl und Appetit107
Übelkeit und Erbrechen107
Völlegefu?hl und Obstipation109
3.4.5 Gewohnheiten, Symbole und Rituale111
Rituale im Hospiz113
3.5 Das Leben selbst gestalten115
3.5.1 Sich einrichten in der letzten Lebensphase115
3.5.2 Zukunftsplanung gestalten117
3.5.3 Leben und Sterben spirituell gestalten118
3.5.4 Leben und Trauer selbst gestalten119
Die zentralen Ziele im Trauerprozess121
3.6 Die Außenwelt erfahren122
3.6.1 Wahrnehmungsstörungen122
Sehen – Erkennen der Umwelt123
Schluckstörungen124
Apraxie125
3.6.2 Den Radius vergrößern127
Sturzgefahr reduzieren127
3.7 Beziehung aufnehmen und Begegnung gestalten129
3.7.1 Verändertes Körperbild verändert die Begegnung130
Exulzerierende Wunden130
Ödeme130
3.7.2 Begegnung trotz Kommunikationsproblemen undWahrnehmungsstörungen131
3.7.3 Kommunikation und Interaktion auf nicht verbaler Ebene133
3.7.4 Integration von Zugehörigen in der Pflege134
3.7.5 Sexualität und Zärtlichkeit136
3.7.6 Hospizliche Gastfreundschaft139
3.8 Sinn und Bedeutung geben und erfahren140
3.8.1 Bewusstseinsstörungen140
3.8.2 Aphasie – Sicherheit und Vertrauen jenseits der Worte143
3.8.3 Sinnfragen und Schmerzverarbeitung auf spiritueller Ebene –Lebensqualität selbst (neu) definieren144
3.8.4 Mundpflege – sinnvoll erleben145
3.9 Selbstbestimmung und Verantwortung leben150
3.9.1 Die autonome Willensbekundung und dieEntscheidungsfähigkeit153
3.9.2 Selbstbestimmung kontra Vernunft? Ernährung und Flu?ssigkeittrotz Schluckproblemen155
3.9.3 Nahrungskarenz am Lebensende156
3.9.4 Selbstverantwortung – Symptomkontrolle undMedikamenteneinnahme158
3.9.5 Selbstbestimmung und Selbstverantwortung fu?r Pflegende?159
4 Was mu?ssen wir u?ber den Menschen wissen?161
4.1 Biografische Anamnese, Sensobiografie(Sinnesbiografie), Pflegeanamnese161
4.1.1 Biografische Anamnese161
4.1.2 Sensobiografie161
4.1.3 Pflegeanamnese162
4.2 Genogramm164
4.3 Beziehungsbild166
4.4 Begegnung und Kennenlernen in der Palliativpflege167
5 Pflegegrundlagen der Basalen Stimulationin der Pflege169
5.1 Beru?hrung170
5.1.1 Begru?ßung171
5.1.2 Kontinuität und Beru?hrungsqualität172
5.2 Ausstreichungen174
5.3 Modellieren175
5.4 Körperpflege – Ganzkörperwaschung175
5.4.1 Beruhigende GKW177
Beruhigende Teilwaschung178
5.4.2 Belebende GKW180
5.4.3 Neurophysiologische Waschung181
5.4.4 Lemniskatenwaschung183
5.4.5 Spastiklösende GKW – Diametrale GKW184
5.4.6 Symmetrische GKW186
5.5 ASE – Atemstimulierende Einreibung187
5.6 Körperorientierung – den Körper in Bewegungund in Ruhe erleben190
5.6.1 Wiegen der Extremitäten – Schwere und Leichtigkeit erleben190
5.6.2 Bewegungsanbahnung – kleine Bewegungen alsvestibuläres Angebot191
5.6.3 Angelehntes Wiegen192
5.6.4 Körperorientierende Lagerung192
5.7 Kopf halten und bewegen oder wiegen195
5.8 Vibratorische Angebote195
6 Zusammenfassung und Überblick – Angebote der Basalen Stimulation197
Literatur199
Sachregister202

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