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E-Book

Basiswissen Ökonomie

Theorie-Technik-Transfer

AutorFrank Wischmann, Rainer Ostermann
VerlagW3L AG
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl189 Seiten
ISBN9783937137483
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR

Aus dem Vorwort: 

Bei der Erstellung dieses Buches stand das Bemühen im Vordergrund, eine praxisnahe Vermittlung der Inhalte zu gewährleisten. Die Beispiele sind, soweit es möglich war, aufeinander aufbauend gestaltet. Am Buchrand befindliche Marginalien erlauben ein gezieltes Durcharbeiten der Inhalte. 

Dieses Buch basiert auf der Erfahrung langjähriger Durchführung von Lehrveranstaltungen an Fachhochschulen und Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen vor verschiedenen Zielgruppen. Das Lehrbuch richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich mit den Grundlagen der Ökonomie erstmals intensiver befassen wollen. Hierzu zählen Studierende nicht primär ökonomischer Fachrichtungen und Praktiker, die grundlegende Kenntnisse erwerben möchten.

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Leseprobe
4.2 Die Entwicklung einer Idee (S. 85-87)

Die erste große Herausforderung der Unternehmensgründung ist die Geschäftsidee. Sie ist das Fundament des Unternehmens. Diese Basis der späteren Tätigkeit muss gut durchdacht sein.

Die Geschäftsidee

Bereits weit im Vorfeld oder spätestens am Anfang einer Unternehmensgründung stehen meist mehr definecolorn als Antworten hinsichtlich der vielfältigen Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Zwei dieser zentralen Fragen sind sicherlich: ,

- Woher kommt die Idee?
- Wie kann die Idee umgesetzt werden?

Ideen fallen nicht vom Himmel, sie wachsen nicht auf Bäumen und als Geschenke werden sie auch nicht verteilt. Woher also nehmen und nicht stehlen? Dies ist die zentrale Frage. Gerade die gute Idee ist die wesentliche Erfolgsvorausset- zung für eine Unternehmensgründung. Ist die Idee bereits vorhanden, so ist man schon einen entscheidenden Schritt weiter. Die Entwicklung von Ideen kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Oft wird an den genialen, einsamen Tüftler gedacht, dem irgendwann der große Wurf gelingt. Dies passiert auch, aber eher selten. Die Regel besagt vielmehr, dass gute Ideen zu einem hohen Prozentsatz aus harter Arbeit bestehen und zu einem kleineren Teil auf die Eingebung zurückzuführen sind. Über die Verteilung der Prozente mag jeder selbst entscheiden.

Ansatzpunkte für Ideen

Auch die oben aufgezeigten Ansatzpunkte setzen voraus, dass ein Existenzgründer eine Menge Arbeit investiert, um an seine Idee zu kommen. Die wichtigsten Hilfsmittel sind hierbei:
- Die Auswertung von Informationsquellen.
- Die Beobachtung und Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen.
- Die Entwicklung von Ideen mittels Kreativitätstechniken.

Die Auswertung von Informationsquellen sollte am An- fang aller Bemühungen stehen. Hier finden Sie Anregungen, Tipps, Erfahrungsberichte, Hilfsangebote. Beachten Sie hierbei Folgendes:
- Im Vorfeld ist zu Bedenken, was präzise in Erfahrung gebracht werden soll.
- Es stehen genügend seriöse Angebote zur Verfügung: z. B. IHK, Bundes- und Landesregierungen.
- Ein Zeit- und Aufwandslimit der Informationsbeschaffung sollte festgelegt werden (zu viel Information verwirrt eher, als sie nützt).
- Werden besonders attraktive Angebote unterbreitet, sollte Vorsicht walten.

Was wird die Zukunft bringen? Die Beobachtung gesell- schaftlicher Entwicklungen bietet die Möglichkeit Betätigungsfelder zu erkennen und hierzu passende Geschäftsideen zu entwickeln. Zu den wesentlichen Feldern, deren Beobachtung bedeutsam ist, zählen:

- Die technologische Entwicklung.
- Die Bevölkerungsentwicklung.
- Internationalisierung und Globalisierung.
- Trends und Moden.
- Veränderungen der Wirtschaftsprozesse.

Sicherlich ist diese Aufforderung kein einfaches Unterfangen, denn nichts ist beständiger als der Wandel. Ein Bereich, der heute noch viel versprechend erscheint, ist morgen schon ein alter Hut. Man denke nur an den Internet- und Börsenhype, der zerplatzt ist, wie eine Seifenblase. Doch auch solche negativen Aspekte von Entwicklungen dürfen nicht entmutigen.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt8
1 Einordnung der Ökonomie **10
2 Grundtatbestände des Wirtschaftens *18
2.1 Bedürfnisse, Bedarf und Nachfrage *18
2.2 Die Produktionsfaktoren *24
2.3 Wirtschaftsordnungen *28
2.4 Wirtschaftskreislauf *31
2.5 Wirtschaftsprinzipien *38
2.6 Kennziffern des betrieblichen43
Handelns **43
2.7 Einführung in die volkswirtschaftliche50
Gesamtrechnung **50
2.8 Der Markt *54
2.9 Der Preismechanismus **59
2.10 Die Preisbildung im Polypol und64
Störungen **64
2.11 Der Preis im Oligopol **70
2.12 Die Preisbildung im Monopol **72
2.13 Kooperation und Konzentration *75
2.14 Dynamik der Wirtschaft **78
3 Konstitutive Entscheidungen *86
4 Bestimmung des Tätigkeitsfeldes *88
4.1 Phasenmodell der Unternehmensentwicklung *89
4.2 Die Entwicklung einer Idee *94
4.3 Beobachtung und Analyse des99
situativen Rahmens *99
4.4 Die Umsetzung der Idee **103
5 Bestimmung des Standortes *108
5.1 Das Entscheidungsproblem der Standortwahl *108
5.2 Grundlagen der Standortwahl *113
5.3 Die betriebliche Standortwahl *116
5.4 Verfahren der122
Standortbestimmung **122
5.5 Der Wettbewerb der Standorte **125
6 Bestimmung der Rechtsform *134
6.1 Grundlagen der Unternehmensformen **135
6.2 Der Einzelkaufmann *141
6.3 Partnerschaftsgesellschaft *145
6.4 Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts *148
6.5 Die offene Handelsgesellschaft *152
6.6 Die Kommanditgesellschaft *156
6.7 Die Gesellschaft mit beschränkter160
Haftung *160
6.8 Die Aktiengesellschaft *164
6.9 Die Genossenschaft *169
Glossar174
Literatur182
Sachindex186

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