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E-Book

Beauty

Meine Schönheitsgeheimnisse

AutorLauren Conrad
Verlagmvg Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl288 Seiten
ISBN9783864155208
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Ob vor der Kamera oder hinter den Kulissen, Stilikone Lauren Conrad hat viel Zeit und Mühe investiert, um von den Profis zu lernen und ihren Look zu perfektionieren. Nun teilt sie endlich ihre Beauty-Geheimnisse mit dir. In ihrem Buch widmet sie sich exklusiv der weiblichen Schönheit und zeigt dir, wie du das Beste aus deinem Typ herausholen kannst. Von Pflegetipps für gesunde Haut und glänzende Haare über den Guide für den passenden Haarschnitt für jede Gesichtsform bis zur richtigen Technik für das Alltags-Make-up und Stylingideen für spezielle Anlässe beinhaltet Lauren Conrads Beauty-Bibel alles, worauf es ankommt, damit du immer blendend aussiehst. In illustrierten Anleitungen für Make-up, Frisuren und Nägel erklärt dir Lauren Schritt für Schritt, wie du Tag und Nacht einen atemberaubenden Look kreieren kannst.

Lauren Conrad wurde bekannt durch die beliebte MTV-Serie The Hills. Sie ist die Autorin mehrerer New-York-Times-Bestseller, wie der L.A.-Candy-Serie und ihres ultimativen Fashion-Guides Lauren Conrad Style. Ihre Karriere in der Modewelt begann 2008 mit der Lauren-Conrad-Kollektion.

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Leseprobe

Kapitel Eins


Entdecke deine Schönheit


AAls mir im Jahr 2007 die Zeitschrift Teen Vogue ein Praktikum anbot, war ich außer mir vor Freude. Ich konnte es kaum erwarten, für das Magazin zu arbeiten, das ich schon immer vergöttert hatte. Doch bevor ich Caffè Latte mit Sojamilch holen und Farbkopien machen durfte, schickte man mich erst einmal zum Hairstylisten, um mein überstrapaziertes Haar behandeln zu lassen. Das war etwas peinlich und verwirrend, aber letztlich ein Segen: Bis zum heutigen Tag bin ich der Teen Vogue und deren Herausgeberin an der Westküste, Lisa Loves, dankbar für ihre Schönheitsintervention. Mein Haar war durch Bleichen und Sonneneinwirkung stark geschädigt und viel zu blond für meinen Teint. Zu meiner Verteidigung muss ich anführen, dass es mir nie in den Sinn gekommen wäre, von der Laguna-­Beach-Norm abzuweichen. Den größten Teil meines Lebens war ich zum selben Friseur gegangen und hatte mein Haar derselben Behandlung wie meine Freundinnen unterzogen. Ich spiegelte lediglich die Orange-County-Schönheitsnorm wider. Während wir aufwachsen, lernen wir ganz nebenbei, dass das, was wir in unserem Umfeld sehen, schön ist, und ich hatte Glück: Für mich war es sehr einfach, mich anzupassen – meine Haut wurde schnell braun und ich war naturblond. Aber wie schwer muss es für die Mädchen gewesen sein, die mit mir aufwuchsen und nicht in dieses Schema passten! Es muss einfach entsetzlich sein, die Highschool zu durchlaufen und sich immer anders als die anderen zu fühlen.

Es ist keineswegs so, dass ich nicht auch meine Erfahrungen mit Schönheitsexperimenten gemacht hätte, manchmal mit richtig komischen Resultaten: In der fünften Klasse klebte ich einmal ein Strass-bindi auf meine Stirn, um wie Gwen Stefani auszusehen. Es war keineswegs Halloween, und ich benutzte einen Klebstoff, der auf der Haut haftete. Ich fand ihn, als ich die Toilettentisch-Schublade meiner Mutter durchwühlte und »hauthaftend« nicht als Warnung, sondern als Zweck verstand. Es war genau das, was ich brauchte ... um total idiotisch auszusehen! (Ich erinnere mich nicht mehr, wie ich das Zeug wieder abbekam!) Im Übrigen trug ich seit Jahren mein blondes Haar lang, immer im selben Stil. In der achten Klasse erkannte ich dann, dass es höchste Zeit für eine Veränderung war. Als ich ein Poster des Films Josie and the Pussycats entdeckte, wusste ich, was ich wollte. Ich ließ meine langen Haare so schneiden, dass sie nur noch bis knapp zur Schulter reichten, und verteilte Schaumfestiger darin, damit sie Volumen bekamen (siehe Seite 12). Dann beschloss ich, noch einen Schritt weiter zu gehen und mit Farbe zu experimentieren. Meine erste Erfahrung unterschied sich kaum von der meiner Freundinnen: Die Farbe kam aus einer Tube und wurde über dem Waschbecken in meinem Badezimmer aufgetragen. Das dunkle Kastanienbraun, das ich gewählt hatte, war etwas aufrührerisch, wäre aber gar nicht so übel gewesen, wenn es nicht dieselbe Farbe gehabt hätte wie das Fußballtrikot, das ich am Tag darauf in der Schule überreicht bekam. Dann kam meine Hutphase. Auf jeden Fall war ich bis zu meinem Umzug nach Los Angeles ziemlich unsicher und hilflos. Erst danach begann ich mein eigenes Schönheitsempfinden zu entwickeln.

Auch die Schönheitsexperimente meiner Freundinnen sind geprägt von entsetzlichen Haarerfahrungen (im Hinblick auf die Farbe, das Volumen und die Länge), einer missglückten Make-up-Wahl (brauner Lippenkonturenstift, deutliche Umrandung, Roll-on-Strassglitter) und unkleidsamen Modeerscheinungen (zu stark geglättetes Haar, Gel, Schmetterlingsclips). Doch all das gehört zum Erwachsenwerden und zum Finden der eigenen Identität.

Als ich im Jahr 2007 aus diesem von Lisa Love empfohlenen Salon trat, sah ich weitaus besser aus als zuvor. Meine kaputten Haarspitzen waren behandelt worden und die Tönung wirkte so natürlich, dass sie meine eigene Haarfarbe hätte sein können. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich bei einem Hairstylisten gewesen, der mir sagen konnte, was am besten zu meiner Gesichts­form und meinem Teint passte. (Um meinem langjährigen Friseur gegenüber fair zu sein, muss ich zugeben, dass ja ich die Farbe verlangt hatte, die er mir verpasste.) Nun sah ich viel authentischer aus, und der Anblick gefiel mir. Ich hatte jetzt eine solide Grundlage für meinen Look, begann, mein Make-up sparsamer aufzutragen, und lernte, mit meinen Gesichtszügen zu arbeiten statt gegen sie anzukämpfen.

Auch wenn ich heute selten von meinem »Basic Look« abweiche (deshalb machten mir die Aufnahmen für Kapitel 12 so viel Spaß!), experimentiere ich regelmäßig und probiere nach wie vor meine eigene Version der vielen Schönheitstrends aus, da ja immer die Möglichkeit besteht, dass ich eine neue Technik oder ein neues Produkt finde, das all das bietet, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es benötige. Im Allgemeinen halte ich jedoch mit kleinen Variationen an meiner »Grundausstattung« fest. Und genau davon handelt der erste Teil dieses Buchs – den Ausgangspunkt zu finden, das Wesentliche des Basic Looks, auf den man immer wieder zurückgreifen kann. Sich aufzutakeln macht Spaß und kann beim Entwickeln des eigenen Stils hilfreich sein, aber es ist auch ein gutes Gefühl, in den Spiegel zu schauen und zu erkennen, was man da sieht.

Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag


Mach dir jeden Tag ein Kompliment. Ich weiß, das hört sich albern an, ist aber wirklich wichtig. Als junge Mädchen verbringen wir Stunden damit, uns auf unsere Mängel zu konzentrieren und zu versuchen, sie zu korrigieren oder zu übertünchen. Es ist aber wichtig, dass du dich auf etwas fokussierst, was du an dir magst. Vielleicht hast du an einem bestimmten Tag besonders schöne Haare oder dein Teint wirkt besonders gesund. Nimm dir jeden Tag einen Moment Zeit, dich auf das Positive zu konzentrieren, und versuche dann, dies in den Tag mitzunehmen. Ein gesundes Selbstvertrauen ist immer gut!

Berühmte Schönheiten


Sofern du kein eineiiger Zwilling bist, wirst du zu deiner ureigenen Schönheit finden. Das soll aber nicht heißen, dass es nicht unglaublich hilfreich ist, sich dabei von Frauen, die du schön findest, inspirieren zu lassen. Wenn du bestimmte ästhetische Vorstellungen übernehmen willst, versteht es sich von selbst, dass du dir ein Vorbild suchst, mit dem du Gemeinsamkeiten hast. Allerdings ist es nicht sonderlich effektiv, jemandem nacheifern zu wollen, der nicht dieselben Gesichtszüge, dieselbe Gesichtsform, dieselbe Haarfarbe oder -beschaffenheit hat wie du.

Wenn du jedoch lediglich nach allgemeinen Tricks (wie Jennifer Aniston ihr Haar färbt oder wie J. Lo diesen wundervollen Glanz im Haar erzielt) Ausschau hältst, solltest du dich von vielen Seiten inspirieren lassen. Ich halte mich an die klassischen Schönheiten wie Audrey Hepburn, Brigitte Bardot, Catherine Deneuve, Sophia Loren, Natalie Wood und Grace Kelly, aber es gibt auch ein paar zeitgenössische Vorbilder wie z. B. Michelle Williams, Charlize Theron, Zoe Saldana, Camilla Belle, Freida Pinto und Kate Bosworth.

Über Berühmtheiten …

Die Erfindung des HD-Fernsehens zog schnell Make-up nach sich, das dem hochauflösenden Fernsehen gerecht wurde. Das, meine lieben Freundinnen, liegt daran, dass die Fassade von Perfektion, die euch auf dem Fernseher, den Kinoleinwänden, den Reklametafeln und den glänzenden Seiten der Magazine vorgegaukelt wird, häufig weit entfernt von der Wirklichkeit ist (mit Ausnahme der Boulevardzeitungen). Wir sind alle zugespachtelt, da wir Übergänge oder ungleichmäßige Gesichtszüge, dunkle Ringe unter den Augen, Falten oder Millionen anderer uns störender Mängel kaschieren wollen. Wir werden von den besten Hairstylisten und Visagisten verschönert, die uns zu perfekt geschwungenen Lippen verhelfen können, die uns auf einen Blick um fünf Kilo schlanker erscheinen lassen, und uns hübsche windzerzauste Locken ins Haar zaubern. Doch damit nicht genug: Jetzt tritt auch noch ein Meisterretuscheur mit einem Vergrößerungsglas auf den Plan, um jede widerspenstige Strähne, jede Falte oder jeden Makel mithilfe von Photoshop akribisch zu korrigieren. Heutzutage ist Photoshop aus der Unterhaltungsbranche nicht mehr wegzudenken, sodass eine unretuschierte Aufnahme im Internet einem Skandal gleichkommt. Die Fotos in diesem Buch und meinem vorherigen (Lauren Conrad Style) sind natürlich auch retuschiert, aber ich habe darauf geachtet, dass es nicht überhandnahm, denn mir ist sehr daran gelegen, dass das Bild, das ich abgebe, wirklich mir entspricht – ein ganz normales Mädchen mit ganz normalen Problemen (ich verspreche, dass ich später darauf eingehen werde).

Ich denke, ich versuche hier zu vermitteln, dass wir alle – alle – von absolut unrealistischen Vorstellungen umgeben sind, was Schönheit angeht. Denn die Mädchen auf den Fotos sind nicht real! Sie sind das Ergebnis eines Hairstylisten, eines Make-up-Künstlers, einer Nagelexpertin, einer Personal Stylistin, eines Schneiders, guter Beleuchtung, schmeichelnder Blickwinkel und raffinierter Retuschierkünste ... Um ein perfektes Foto zu erhalten, sind häufig mehr als tausend Aufnahmen erforderlich. Betrachtet die Fotos lediglich als künstlerische Inspiration – für wunderschöne Lidschattenkombinationen, die Platzierung von Rouge oder ungewöhnliche Frisuren – aber denkt bitte keinen Augenblick lang, dass ihr so aussehen solltet; denn niemand sollte das – nicht einmal die Models.

Lektion gelernt


Kennt ihr jene Vergrößerungsspiegel, die man gewöhnlich in den...

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