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Bedingungen erfolgreicher Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität

Interdisziplinäre Forschungsbefunde und Perspektiven für Theorie und Praxis

VerlagWaxmann Verlag GmbH
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl168 Seiten
ISBN9783830987789
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,99 EUR
Bedingungen erfolgreicher Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität sind ein wichtiges Thema der Bildungsforschung und von zentraler Relevanz für die Bildungspraxis. Studien der letzten Jahrzehnte haben unterschiedliche Bereiche der sich ständig wandelnden gesellschaftlichen Heterogenität in den Blick genommen. Diese werden häufig in soziale Heterogenität, kulturelle/sprachliche Heterogenität und Leistungsheterogenität differenziert, wobei Interaktionen zwischen diesen Bereichen bestehen.
Im Rahmen des 3. Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung wurden Theorien und der aktuelle Stand der Forschung aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beleuchtet und Implikationen für die Empirische Bildungsforschung aufgezeigt. Dieser Band umfasst die dort diskutierten Beiträge, die sich in unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Ansätzen dem Tagungsthema vor allem anhand von Fragen zu möglicher Reduktion von Leistungsheterogenität sowie zu Ungleichheiten bei Bildungsübergängen näherten.

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Kapitelübersicht
  1. Buchtitel
  2. Mangelt es wirklich an der „Ausbildungsreife“? Die Bedeutung von Handlungsressourcen und Gelegenheitsstrukturen für die Ausbildungschancen von leistungsschwachen Jugendlichen (Anne Christine Holtmann, Laura Menze und Heike Solga)
  3. Die Rolle von Kompetenzen und Gelegenheitsstrukturen für die Ausbildungschancen von leistungsschwachen Jugendlichen. Kurzkommentar aus erziehungswissenschaftlicher Sicht (Rainer Watermann)
  4. Erfolgreiche Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität. Kommentar aus fachdidaktischer Perspektive zur notwendigen weiteren Forschung und Entwicklung für die fokussierte Förderung benachteiligter Jugendlicher (Susanne Prediger)
  5. Was leisten Schulstrukturreformen? Die Umstellung auf das zweigliedrige Sekundarschulsystem in Berlin im empirischen Fokus – Befunde aus der wissenschaftlichen Begleituntersuchung (Kai Maaz, Marko Neumann, Michael Becker, Jürgen Baumertund Olaf Köller)
  6. Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf (Steffen Schindler)
  7. Ich, Wir und die Anderen. Die Bedeutung der Peergruppe für schulische Entwicklungsverläufe in heterogenen Bildungskontexten (Lysann Zander und Madeleine Kreutzmann)
  8. Adaptive und maladaptive Motivation in der Sekundarstufe I: Die Bedeutung psychologischer Grundbedürfnisse (Franziska Schwabe)
  9. Die Rolle der Erstsprache für schulisches Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Ilonca Hardy und Astrid Jurecka)
  10. Effekte der Differenzierung. Folgen der Verbindlichkeit der Empfehlung auf den Gymnasialübergang auf die Leistungsgerechtigkeit und den Einfluss der sozialen Herkunft bei der Bildungsbeteiligung. Ein Vergleich der deutschen Bundesländer mit den Daten der „National Educational Panel Study“ (NEPS) (Ha
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Buchtitel1
Impressum4
Vorwort5
Inhalt7
Mangelt es wirklich an der „Ausbildungsreife“? Die Bedeutung von Handlungsressourcen und Gelegenheitsstrukturen für die Ausbildungschancen von leistungsschwachen Jugendlichen (Anne Christine Holtmann, Laura Menze und Heike Solga)9
1. Einleitung9
2. Theoretische Überlegungen: Individuelle Defizite versus strukturelle Barrieren10
2.1 Rolle individueller und sozialer Ressourcen für das Bewerbungsverhalten von leistungsschwachen Jugendlichen11
2.2 Betriebliches Auswahlverhalten12
3. Daten und Methoden14
3.1 Datensatz und Population14
3.2 Abhängige Variablen15
3.3 Unabhängige Variablen und Kontrollvariablen16
3.4 Methodisches Vorgehen16
4. Empirische Befunde19
4.1 Heterogenität der Gruppe leistungsschwacher Jugendlicher20
4.2 Deskriptive Befunde zu Ausbildungsplänen, Bewerbungsverhalten und Ausbildungschancen24
4.3 Wer bewirbt sich?25
4.4 Wer kann eine Ausbildung beginnen?27
4.5 Sensitivitätsanalysen29
5. Zusammenfassung29
Literatur30
Die Rolle von Kompetenzen und Gelegenheitsstrukturen für die Ausbildungschancen von leistungsschwachen Jugendlichen. Kurzkommentar aus erziehungswissenschaftlicher Sicht (Rainer Watermann)35
Erfolgreiche Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität. Kommentar aus fachdidaktischer Perspektive zur notwendigen weiteren Forschung und Entwicklung für die fokussierte Förderung benachteiligter Jugendlicher (Susanne Prediger)43
1. Plädoyer für Fokus auf förderbare Faktoren43
2. Beispiel für Aufwand von empirisch fundierten Förderkonzepten: 16-jährige Projektkette für arithmetische Verstehensgrundlagen44
3. Fazit48
Literatur48
Was leisten Schulstrukturreformen? Die Umstellung auf das zweigliedrige Sekundarschulsystem in Berlin im empirischen Fokus – Befunde aus der wissenschaftlichen Begleituntersuchung (Kai Maaz, Marko Neumann, Michael Becker, Jürgen Baumertund Olaf Köller)51
1. Einleitung51
2. Schulstrukturreform in Berlin53
3. Die BERLIN-Studie55
4. Zentrale Befunde der zweiten Studienstufe der BERLIN-Studie56
4.1 Auswirkungen der Schulstrukturreform auf den nichtgymnasialen Schulbestand und die Zusammensetzung der Schülerschaft57
4.2 Bildungsbeteiligung und Abschlussaspirationen61
4.3 Kohortenunterschiede in Fachleistungen64
4.4 Leistungs- und Bewertungsstandards beim Erwerb der Oberstufenzugangsberechtigung68
4.5 Muster soziokultureller Disparitäten im Bildungserfolg vor und nach der Schulstrukturreform72
5. Fazit77
Literatur79
Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf (Steffen Schindler)83
1. Einleitung83
2. Der Bildungserwerb als dynamischer Prozess83
3. Die Entwicklung der Bildungsungleichheit über den Bildungsverlauf87
3.1 Wichtige Unterscheidungen bei der Betrachtung von Ungleichheit im Bildungsverlauf87
3.1.1 Altersverlauf vs. institutionalisierte Bildungsetappen87
3.1.2 Unkonditionale vs. konditionale Betrachtung87
3.2 Empirische Befundlage zur Entwicklung sozialer Ungleichheit im Bildungsverlauf89
3.2.1 Ist das „Upgrading“ von Bildungsabschlüssen sozial selektiv?89
3.2.2 Nimmt die Ungleichheit insgesamt über den Bildungsverlauf zu oder ab?93
3.2.3 Welche Rolle spielen Bildungsinstitutionen?94
4. Desiderata für zukünftige Forschung zu Ungleichheiten im Bildungsverlauf97
Literatur99
Ich, Wir und die Anderen. Die Bedeutung der Peergruppe für schulische Entwicklungsverläufe in heterogenen Bildungskontexten (Lysann Zander und Madeleine Kreutzmann)103
1. Die Bedeutung der Peergruppe als Ressource für eine adaptive schulische Entwicklung105
2. Die Bedeutung geteilter sozialer Gruppenzugehörigkeit für den Austausch fachlicher Ressourcen107
3. Umgang mit Heterogenität auf Ebene der Schulklasse: das Peerklima110
4. Die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen für die Bildung sprachlich heterogener Peergruppen: Das Beispiel der Europaschulen in Berlin112
5. Zusammenfassung und Implikationen114
Literatur115
Adaptive und maladaptive Motivation in der Sekundarstufe I: Die Bedeutung psychologischer Grundbedürfnisse (Franziska Schwabe)119
1. Einführung119
2. Adaptive und maladaptive schulbezogene Motivation120
3. Psychologische Grundbedürfnisse121
4. Forschungsanliegen123
5. Methode123
5.1 Stichprobe123
5.2 Instrumente124
5.3 Analysestrategie125
6. Ergebnisse125
7. Diskussion126
Literatur127
Die Rolle der Erstsprache für schulisches Lernen bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Ilonca Hardy und Astrid Jurecka)131
1. Einleitung131
2. Theoretische und empirische Zusammenhänge zwischen L1 und L2132
2.1 Theoretische Annahmen132
2.2 Ausgewählte empirische Ergebnisse bezüglich des Zusammenhangs von L1 und Bildungserfolg135
3. Wirksamkeit bilingualer schulischer Programme137
3.1 Immersive und submersive Modelle137
3.2 Bilinguale Programme138
3.3 Ausgewählte empirische Ergebnisse138
4. Ausblick: Nutzungsmöglichkeiten der L1 im Regelunterricht140
Literatur141
Effekte der Differenzierung. Folgen der Verbindlichkeit der Empfehlung auf den Gymnasialübergang auf die Leistungsgerechtigkeit und den Einfluss der sozialen Herkunft bei der Bildungsbeteiligung. Ein Vergleich der deutschen Bundesländer mit den Daten der „National Educational Panel Study“ (NEPS) (Hartmut Esser)147
Zusammenfassung147
1. Das Modell der Leistungsdifferenzierung149
2. Daten, Variablen, Analysen153
3. Ergebnisse155
3.1 Sortierung155
3.2 Übergang157
3.3 Wie verbindlich ist die „Verbindlichkeit“?158
4. Zusammenfassung und Bewertung163
Literatur164

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