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Beratung und Aufsicht

Das Tätigkeitsprofil der Heimaufsicht in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Wirkung

AutorHarald Britze
VerlagVerlag Julius Klinkhardt
Erscheinungsjahr2015
ReiheDWRO-consult Schriftenreihe 
Seitenanzahl512 Seiten
ISBN9783781554450
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,90 EUR
Die Heimaufsicht in der Erziehungshilfe hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten von der klassischen Aufsicht hin zum beratenden Partner entwickelt.
Das Buch greift umfassend die Entwicklungslinien der Heimerziehung und der Heimaufsicht auf pädagogischer Ebene sowie im Verwaltungshandeln auf. Die zugrundeliegende Untersuchung liefert erstmals empirisch fundierte Erkenntnisse zur Weiterentwicklung und Qualifizierung der Heimaufsicht aus Sicht der Behörden. Daraus werden konkrete Empfehlungen für ein zukünftiges Handeln abgeleitet.
Die Heimaufsicht bewegt sich in einem widersprüchlichen Aufgabenfeld: Sie ist strukturelles Kontrollorgan und soll beraten sowie unterstützen. Beratung und Aufsicht sind dabei kein Widerspruch, sondern bedingen sich gegenseitig.
Erst beide Elemente zusammen können einen wirksamen Schutz junger Menschen sicherstellen. Einseitig ausgerichtete Weiterentwicklungen können dieses Gleichgewicht erheblich stören, denn die Heimaufsicht lebt von einer Balance der beiden Pole.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Harald Britze: Beratung und Aufsicht1
Impressum4
Inhaltsverzeichnis6
1 Einleitung14
1.1 Gründe für eine wissenschaftliche Befassung mit dem Tätigkeitsprofil der Heimaufsicht in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe14
1.2 Forschungslage und Stand der wissenschaftlichen Veröffentlichungen15
1.3 Ausgangslage und -feststellungen17
1.4 Aufbau, Struktur und Zielsetzung der wissenschaftlichen Untersuchung19
1.5 Persönliche Motivation zur Entwicklung eines wissenschaftlich abgesicherten, nachhaltigen Handlungsrahmens für die Heimaufsicht21
I Theoretischer Teil22
2 Das Prinzip der Nachhaltigkeit als Grundlage zukünftigen heimaufsichtlichen Handelns in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe22
2.1 Präzisierung der Ausgangslage22
2.2 Die Begriffe von Einrichtungen, Heimerziehung und Heimaufsicht23
2.3 Die Verwendung des Begriffes der Nachhaltigkeit31
2.4 Ein Auszug aus bestehenden Nachhaltigkeitskonzepten in der sozialen Arbeit41
2.5 Handlungsprinzipien der Kinder- und Jugendhilfe mit Bezug zur Heimerziehung und zur Heimaufsicht vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung51
2.6 Eine nachhaltige Heimerziehung als Teil der Kinder- und Jugendhilfe im ökonomischen Kontext69
2.7 Zusammenfassung der Grundlagen eines zukünftig nachhaltigen heimaufsichtlichen Handelns in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe83
3 Die Entwicklungslinien der Heimerziehung und der Heimaufsicht85
3.1 Konkretisierung der Aufgabenstellung85
3.2 Die historische Betrachtung der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungslinien der Heimerziehung und der Heimaufsicht85
3.3 Die Entwicklung der Heimerziehung und die Rolle der Heimaufsicht im 20. Jahrhundert98
3.4 Die moderne Heimerziehung und Heimaufsicht der Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland und in Bayern114
3.5 Heimaufsichtliches Handeln im Wandel der Zeit129
3.6 Zusammenfassung der Entwicklungslinien von Heimerziehung und Heimaufsicht137
4 Unterschiedliche Ausprägungen heimaufsichtlichen Handelns in Bayern und den anderen Bundesländern sowie im Vergleich zu angrenzenden Fachbereichen und Kooperationspartnern138
4.1 Erläuterung der Ausgangsüberlegung138
4.2 Die Organisationsform der Heimaufsicht in Bayern im Unterschied zu den anderen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland139
4.3 Bestehende Handlungskonzepte der Heimaufsicht155
4.4 Die Kooperationsstrukturen der Heimaufsicht mit Partnern innerhalb der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe156
4.5 Kooperationsformen der Heimerziehung und der Heimaufsicht mit angrenzenden Fachbereichen161
4.6 Der unterschiedliche Auftrag und die Aufgabenwahrnehmung der Heimaufsicht im internationalen Kontext174
4.7 Unterschiedliche Formen und Aufgaben der Aufsichtsbehörden in anderen Fachbereichen180
4.8 Zusammenfassung unterschiedlicher Ausprägungen der Heimaufsicht und ihrer Kooperationspartner186
5 Der Vorrang von Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Heimaufsicht vor den Aufsichts- und Kontrollbefugnissen188
5.1 Der Diskurs einer widersprüchlichen Aufgabenstellung188
5.2 Die sich verändernde Rolle der Heimaufsicht durch die Entwicklungen des Jugendhilferechts189
5.3 Die Entwicklung des heimaufsichtlichen Auftrages208
5.4 Der Auftrag der Heimaufsicht zur Aufsicht und Kontrolle von Einrichtungen und Trägern211
5.5 Der Auftrag der Heimaufsicht zur Beratung und Unterstützung von Einrichtungen und Trägern213
5.6 Die Heimaufsicht zwischen Aufsicht, Kontrolle, Beratung und Unterstützung216
5.7 Das Spannungsfeld von Beratung, Aufsicht und Macht220
5.8 Das Anforderungsprofil für Mitarbeiter der Heimaufsicht224
5.9 Zusammenfassung des Vorrangs von Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Heimaufsicht vor den Aufsichts- und Kontrollbefugnissen228
6 Heimaufsichtliches Handeln in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe230
6.1 Diskussion der bundesgesetzlich geregelten Auftragslage230
6.2 Aufgabenstellungen und Tätigkeitsfelder der Heimaufsicht230
6.3 Die Sicherstellung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Erziehungshilfe durch die Heimaufsicht233
6.4 Heimaufsichtliches Handeln nach den Bestimmungen der §§ 45 bis 48a SGB VIII242
6.5 Die Entwicklung von wissenschaftlich überprüfbaren Kriterien aus dem Handlungsrepertoire der Heimaufsicht267
6.6 Zusammenfassung der Grundlagen heimaufsichtlichen Handelns270
7 Gestaltungsoptionen nachhaltigen heimaufsichtlichen Handelns und Zusammenführung offener Fragestellungen271
7.1 Bisherige Erkenntnisse aus der Literaturauswertung271
7.2 Das Messen nachhaltiger Auswirkungen heimaufsichtlicher Tätigkeit273
7.3 Zusammenführung der bislang unbeantworteten Forschungsfragestellungen286
II Empirischer Teil292
8 Forschungsaufbau und -durchführung292
8.1 Forschungstheorie292
8.2 Der Forschungsgegenstand302
8.3 Die Entwicklung des Forschungsinstruments320
8.4 Die Forschungsdurchführung326
9 Die Datenauswertung334
9.1 Die Auswahl der Methoden für die Auswertung der Fragebögen334
9.2 Die Auswertung der Angaben bayerischer Heimaufsichtsbehörden339
9.3 Die Auswertung der Angaben von den Landesjugendämtern368
9.4 Zusammenfassung388
10. Vergleich der bayerischen Befragungsergebnisse mit den Angaben der Heimaufsichtsbehörden aus anderen Bundesländern389
10.1 Die Art der heimaufsichtlichen Aufgabenwahrnehmung389
10.2 Die Form der Behördenansiedlung395
10.3 Die Ausrichtung heimaufsichtlicher Aufgabenstellung395
10.4 Die Qualitätsentwicklung als Aufgabe der Heimaufsicht397
10.5 Die Übertragbarkeit internationaler Erfahrungen in die Heimaufsicht der stationären Erziehungshilfe399
10.6 Die Personalkapazität der Heimaufsicht in Deutschland409
10.7 Bundesweite Abstimmungsprozesse in der Heimaufsicht412
10.8 Alternative Bezeichnung für die Heimaufsicht421
10.9 Die Selbstwahrnehmung der Heimaufsicht426
10.10 Zusammenfassung431
11. Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Forschung437
11.1 Die Befragungsergebnisse in Bezug zu den Ausprägungen der Forschungshypothese437
11.2 Beantwortung der offenen Fragen aus dem theoretischen Teil durch die Befragungsergebnisse464
11.3 Empfehlungen für ein zukünftiges Handeln der Heimaufsicht467
11.4 Weiterer Forschungsbedarf469
Literaturverzeichnis471
Rückumschlag514

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