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Betrachtungen inwieweit ein Suizid als Ergebnis gesellschaftlicher Rationalisierungsprozesse verstanden werden kann auf Basis der Theorien von Emile Durkheim und Max Weber

AutorSibylle Leichtl
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl18 Seiten
ISBN9783638154284
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl II), Veranstaltung: Übung zur Einführung in die Allgemeine Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Um der im Thema gestellten Frage näher kommen zu können, war es nötig, Übereinstimmungen beziehungsweise Unterschiede, die in den Theorien Emile Durkheims und Max Webers zu finden sind, herauszuarbeiten. Um nachvollziehen zu können, wie die Ergebnisse dieser Arbeit zustande gekommen sind, ist eine fundierte Kenntnis der inhaltlichen Bedeutung 'gesellschaftlicher Rationalisierungsprozesse', wie Weber und Durkheim sie verstanden haben, unabdingbar. In Kapitel zwei sind deshalb die Auffassungen beider Autoren, was unter 'gesellschaftlichen Rationalisierungsprozessen'/diesem Phänomen zu verstehen sei, in vergleichender Weise gegenüber gestellt, wobei - trotz verschiedenartiger Terminologie - grundsätzlich eine inhaltliche Übereinstimmung der beiden Klassiker zu bemerken ist. Als Grundlage für diese Darstellungen dienten die Werke 'Über soziale Arbeitsteilung' (Durkheim) und 'Über die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus' (Weber). In Kapitel drei wird unter Berücksichtigung der Aussagen Durkheims, der sich in seinem Buch 'Der Selbstmord' mit verschiedenen Formen des Suizids und seinen gesellschaftlichen Ursachen beschäftigt hat, eine Antwort auf die im Thema gestellte Frage angeboten. Im nächsten Kapitel wird versucht, die mehrfach erwähnte Frage, welchen Einfluss gesellschaftliche Entwicklungen und Rationalisierungsprozesse auf individuelle Entscheidungen, besonders derjenigen eines Freitodes haben, mit Hilfe der Thesen von Weber, zu beantworten. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich dabei, weil Weber zum Thema Selbstmord nicht explizit Stellung bezogen hat. In Anlehnung an seine übrigen theoretischen Konzepte können zur Beantwortung nur Vermutungen geäußert werden. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse, die unter Berücksichtigung der Theorien von Durkheim und Weber angenommen werden können, zusammenfassend einander gegenüber gestellt.

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