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E-Book

Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren (E-Book)

Wie erziele ich ein optimales Zuschlagsergebnis?

AutorThomas Ferber
VerlagBundesanzeiger Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl462 Seiten
ISBN9783846204726
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis79,00 EUR
Mitarbeiter der Vergabestellen und Bieter haben bei der Angebotsbewertung häufig den Eindruck, den berechneten Ergebnissen ausgeliefert zu sein und keinen Einfluss auf die Zuschlagserteilung nehmen zu können. Sie wissen nicht, welches Potenzial die Instrumente 'Bewertungskriterien', 'Gewichtung' und 'Bewertungsmatrizen' haben können. Nur derjenige, der die mathematischen Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden und -kriterien versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein - aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen. Mit dem Praxisratgeber 'Bewertungskriterien und -matrizen' nehmen Sie das Heft wieder in die Hand! Als Vergabestelle bauen Sie grundlegendes Verständnis über die Möglichkeiten und Methoden der Bewertung auf und können Ihr nächstes Vergabeverfahren zielgerichtet steuern. Als Bieter erfahren Sie, wie Ihr Angebot bestmöglich gestaltet sein muss, um den Zuschlag zu erhalten.

Autoreninfo: Thomas Ferber, Dipl.-Mathematiker und langjähriger Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich Forschung und Lehre bei Sun Microsystems mit den Sonderaufgaben Vergaberecht, Wettbewerbsrecht und Korruptionsprävention. Autor des renommierten Titels 'Fristen im Vergabeverfahren'.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
1. Einleitung14
Kapitel 2 Kriterien15
Kapitel 3 Gewichtung15
Kapitel 4 Bewertungsmatrix15
Kapitel 5 Benotung16
Kapitel 6 Bewertungsmethoden Überblick16
Kapitel 7 Kostenmethode16
Kapitel 8 Einfache und erweiterte Richtwertmethode17
Kapitel 9 Gewichtete Richtwertmethoden17
Kapitel 10 Interpolationsmethoden17
Kapitel 11 UfAB-II-Methoden17
Kapitel 12 Transparenz18
2. Kriterien20
2.1 A-Kriterien, B-Kriterien und I-Kriterien21
2.1.1 A-Kriterien21
2.1.2 B-Kriterien25
2.2 Klassifizierung der Messskalen27
2.2.1 Nominalskala29
2.2.2 Ordinalskala29
2.2.3 Kardinalskala31
2.2.3.1 Intervallskala32
2.2.3.2 Verhältnisskala32
2.2.3.3 Absolutskala32
2.3 Auswahl der Zuschlagskriterien33
2.3.1 Preise und Kosten38
2.3.1.1 Kriterium „Betriebskosten“38
2.3.1.2 Kriterium „Folgekosten“40
2.3.1.3 Kriterium „Wartungskosten“41
2.3.1.4 Kriterium „Transportkosten“41
2.3.2 Qualität41
2.3.2.1 Qualitätskriterien zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Erfrischungsgetränken42
2.3.2.2 Qualität bei einer Dienstleistung mit „intellektuellem Charakter“43
2.3.3 Weitere Zuschlagskriterien45
2.3.3.1 Technischer Wert45
2.3.3.2 Ästhetik47
2.3.3.3 Umwelteigenschaften48
2.3.3.4 Energieeffizienz48
2.3.3.5 Schulungskonzept48
2.3.3.6 Auftragsbezogene Teambesetzung49
2.3.3.7 Erfahrung und Eignung des Planungsteams, insbesondere des/r Projektleiters/in49
2.3.3.8 Zeitplan des Projekts50
2.3.3.9 Präsentation von Planung und Team50
2.3.3.10 Kostenplanung und -kontrolle50
2.3.3.11 Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc.50
2.3.3.12 Projektorganisation51
2.3.3.13 Angaben zur Sicherstellung der personellen Verfügbarkeit51
2.3.3.14 Gestalterisches Vermögen und Herangehensweise52
2.3.3.15 Angaben zur IT-Infrastruktur52
2.3.3.16 Wirtschaftlichkeit53
2.3.4 Nicht zulässige Zuschlagskriterien53
2.3.4.1 Mittelständisches Unternehmen53
2.3.4.2 Referenzbesichtigung im Umkreis von …54
2.3.4.3 Anzahl der Referenzen54
2.3.4.4 Nachweis eines Betriebsrates54
3. Kriterienstrukturierung und -gewichtung56
3.1 Kriteriengewichtung56
3.2 Kriterienstrukturierung58
3.3 Prozentuale Gewichtung62
3.3.1 Beispiel für eine prozentuale Gewichtung62
3.3.1.1 Erster Schritt – Verteilung der Gewichtung auf die Kriterienhauptgruppen [1. Kriterienebene]62
3.3.1.2 Zweiter Schritt – Verteilung der Gewichtung auf die Kriteriengruppen [2. Kriterienebene]64
3.3.1.3 Dritter Schritt – Verteilung der Gewichtung auf die Kriterien [3. Kriterienebene]67
3.4 Gewichtung mit Gewichtungspunkten70
3.4.1 Beispiel für eine Gewichtung mit Gewichtungspunkten70
3.4.1.1 Erster Schritt – Festlegen der Gesamt-Gewichtungspunktzahl70
3.4.1.2 Zweiter Schritt – Verteilung der Gewichtungspunkte auf die Kriterienhauptgruppen [1. Kriterienebene]70
3.4.1.3 Dritter Schritt – Verteilung der Gewichtungspunkte auf die Kriteriengruppen [2. Kriterienebene]72
3.4.1.4 Vierter Schritt – Verteilung der Gewichtungspunkte auf die Kriterien [3. Kriterienebene]74
3.5 Prozentuale Gewichtung vs. der Gewichtung mit Leistungspunkten76
3.6 Die Wahl der Gewichtung für das Kriterium Preis76
3.6.1 Ermessensspielraum77
3.6.2 „Alibi“-Kriterien78
3.6.3 Großes Gewicht des Preiskriteriums79
3.6.4 Kleines Gewicht des Preises80
3.6.5 Realistische Gewichtung und Konsistenz der Gewichtung81
3.7 Veröffentlichung der Gewichtung81
4. Bewertungsmatrix84
4.1 Struktur der Bewertungsmatrix88
4.2 Analysen von Bewertungsmatrizen92
4.2.1 Prozentuale Gewichtung oder Bewertungspunkte92
4.2.2 Mindestanforderungen96
4.2.2.1 Mindestpunktanforderungen bei Einzelkriterien97
4.2.2.2 Mindestpunktanforderungen bei Kriteriengruppen98
4.2.2.3 Mindestpunktanforderungen bei Kriterienhauptgruppen98
4.2.2.4 Mindestpunktanforderung bei der Gesamt-Leistungspunktzahl99
4.2.3 Vergaberechtliche Betrachtung101
4.3 Veröffentlichung der Bewertungsmatrix102
4.4 Dokumentation der Auswertung104
5. Benotung106
5.1 Notenskalen106
5.1.1 Beispiel 1108
5.1.2 Beispiel 2111
5.2 Notenskalen mit Wertebereichen [Spannen]112
5.3 Beispiele für Notengebung115
5.3.1 Beispiel Kriterium „Monitorhelligkeit“115
5.3.2 Beispiel Kriterium „Service-Kit“115
5.3.3 Beispiel Kriterium „Garantierte Reaktionszeiten“116
5.3.4 Beispiel Kriterium „Gesamtliste der Ersatzteile“116
5.3.5 Beispiel Kriterium „Bezeichnung der Ersatzteile“116
5.3.6 Beispiel Kriterium „Instandsetzungen an der Antenne“117
5.3.7 Beispiel Kriterium „Detaillierter Zeitplan / Projektabwicklung“117
5.4 Verzerrungen durch unterschiedliche Notenskalen118
5.5 Bekanntmachung und Dokumentation118
6. Bewertungsmethoden im Überblick120
6.1 Bewertungsklasse I121
6.1.1 Bewertungsklasse I-a122
6.1.1.1 Anwendungsbereich der Bewertungsklasse I-a123
6.1.1.2 Vor- und Nachteile der Bewertungsklasse I-a123
6.1.2 Bewertungsklasse I-b124
6.1.2.1 Anwendungsbereich der Bewertungsklasse I-b125
6.1.2.2 Vor- und Nachteile der Bewertungsklasse I-b125
6.2 Bewertungsklasse II126
6.3 Bewertungsklasse III127
6.4 Bewertungsklasse IV135
6.5 Zusammenfassung der Bewertungsmethoden und Empfehlung143
7. Preis- und Kostenbewertung144
7.1 Alleiniges Zuschlagskriterium Preis145
7.1.1 Ausschlusskriterien148
7.1.2 Optionen, Eventualpositionen, Bedarfspositionen, Wahlpositionen, Alternativpositionen151
7.1.2.1 Optionen151
7.1.2.2 Eventualpositionen/Bedarfspositionen151
7.1.2.3 Wahlpositionen/Alternativpositionen153
7.1.2.4 Beispiele154
Preiswertung nur der Normalpositionen156
Preiswertung der Normalpositionen und Eventualpositionen156
Preiswertung der Normalpositionen und teilweise der Eventualpositionen157
Zusammenfassung158
Verwenden von Gewichtungsfaktoren bei Eventualpositionen159
7.1.2.5 Ergebnis160
7.1.3 Preiskatalogbewertung161
7.1.4 Skonto165
7.1.4.1 Beispiel168
7.1.4.2 Realistische Zahlungsfristen170
7.1.4.3 Gewichtete Wertung von Skonti171
7.2 Kostenbewertung175
7.3 Gewichtung von Preisen/Kosten181
7.4 Transformation von Preisen und Kosten in Punkte183
8. Einfache und erweiterte Richtwertmethode186
8.1 Einfache Richtwertmethode187
8.1.1 Nachkommastellen und Rundungsregeln188
8.1.1.1 Kaufmännisches Runden189
8.1.1.2 Mathematisch/naturwissenschaftliches Runden189
8.1.1.3 Runden durch Abschneiden190
8.1.2 Skalierung192
8.1.3 Preis-Leistungs-Diagramm196
8.1.4 Schwächen des Preis-Leistungs-Verhältnisses198
8.1.5 Zusammenfassung203
8.2 Erweiterte Richtwertmethode203
8.2.1 Beispiel 1209
8.2.2 Beispiel 2213
8.2.3 Beispiel 3215
8.2.4 Beispiel 4218
8.2.5 Beispiel 5219
8.2.6 Beispiel 6220
8.2.7 Beispielformulierung bei einer Ausschreibung222
8.2.8 Schwankungsbereich223
8.2.9 Zusammenfassung225
8.3 Einfache Richtwertmethode mit Gewichtungsfaktor225
9. Gewichtete Richtwertmethoden232
9.1 Gewichtete Richtwertmethode mit Referenzwert233
9.1.1 Beispiel 1235
9.1.2 Beispiel 2241
9.1.3 Beispiel 3244
9.1.4 Beispiel 4247
9.1.5 Beispiel 5254
9.1.6 Beispielformulierung bei einer Ausschreibung261
9.1.7 Zusammenfassung262
9.2 Gewichtete Richtwertmethode mit Median263
9.2.1 Beispiel 1266
9.2.2 Beispiel 2274
9.2.3 Ergebnis278
9.3 Gewichtete Richtwertmethode mit Mittelwert278
9.3.1 Beispiel 1280
9.3.2 Beispiel 2287
9.3.3 Ergebnis291
10. Interpolationsmethode294
10.1 Lineare Interpolation – Preisspanne295
10.1.1 Beispiel 1299
10.1.2 Beispiel 2307
10.1.3 Beispiel 3314
10.1.4 Beispiel 4319
10.1.5 Ergebnis322
10.2 Lineare Interpolation – 2-facher niedrigster Angebotspreis323
10.2.1 Beispiel 1327
10.2.2 Beispiel 2333
10.2.3 Beispiel 3339
10.2.4 Rechtsprechung346
10.2.5 Zusammenfassung347
10.2.6 Beispielformulierung bei einer Ausschreibung348
10.3 Lineare Interpolation – x-facher niedrigster Angebotspreis349
10.4 Lineare Interpolation – Median350
10.4.1 Beschreibung der Methode350
10.4.2 Beispiel 1353
10.4.3 Beispiel 2363
10.4.4 Beispiel 3367
10.4.5 Angriff auf den Median371
10.4.6 Ergebnis372
10.5 Lineare Interpolation – Mittelwert373
10.5.1 Beschreibung der Methode373
10.5.2 Ergebnis373
11. Methoden mit dem Verhältnis der Angebotspreise374
11.1 Variante 1: Die beste Leistungspunktzahl und der günstigste Angebotspreis378
11.1.1 Beispiel 1379
11.1.2 Beispiel 2386
11.1.3 Beispiel 3390
11.2 Variante 2: Maximal mögliche Leistungspunktzahl und günstigster Preis398
11.2.1 Beispiel 1399
11.2.2 Beispiel 2406
11.2.3 Beispiel 3412
11.2.4 Beispiel 4424
11.2.5 Beispielformulierung bei einer Ausschreibung432
11.2.6 Zusammenfassung433
12. Transparenz436
12.1 Bekanntmachungen und Ausschreibungsunterlagen436
12.2 Dokumentation441
12.3 Informationspflichten und die Mitteilung von Bewertungsergebnissen443
Literaturverzeichnis450
Stichwortverzeichnis454

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