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E-Book

Bio-Schnittblumen aus dem eigenen Garten

Die besten Anbautipps und die schönsten Gestaltungsideen fürs ganze Jahr. Für Balkon, Beet und Blumengarten

AutorMargrit De Colle
VerlagLöwenzahn Verlag
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl400 Seiten
ISBN9783706627931
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis23,99 EUR
HOLEN SIE SICH BUNTE FREUDE INS HAUS - MIT BIO-BLUMEN AUS DEM EIGENEN GARTEN! Sie möchten Ihr Zuhause mit frischen Blumen schmücken, Freunden eine Freude bereiten oder Feste mit saisonaler Blütenpracht besonders schön gestalten? Die Slow-Flower-Expertin Margrit De Colle zeigt in ihrem Handbuch mit viel Leidenschaft und bodenständigem Knowhow, wie Sie mit guter Planung und den richtigen Tipps das ganze Jahr hindurch die farbenprächtigsten Blüten vor Ihrer Haustüre ernten können. ANLEITUNGEN FÜR BALKON, GARTEN UND BLUMENFELD & TOLLE IDEEN FÜR IHRE BLUMENDEKORATION Ob im Topf auf dem Balkon, einer kleinen Fläche im Gemüsebeet oder in einem großzügigen Blumenfeld - ausführlich beschreibt die Gartenexpertin, was im Jahreskreislauf zu tun und worauf bei Sortenauswahl, Aussaat, Düngung, Pflege und Standort besonders zu achten ist. Leicht verständlich erklärt sie die wichtigsten Kriterien für gute Schnittblumen und stellt zahlreiche heimische Sorten ganz genau vor. In einem praxisnahen 1 x 1 der Floristik verrät sie außerdem, wie sich Blumen, Gräser und Zweige am besten arrangieren lassen - von üppigen Sommerblumensträußen bis hin zu herbstlichen Kränzen und wunderschönen Tischdekorationen. Lassen Sie sich inspirieren und verzaubern - und füllen Sie Ihr Haus das ganze Jahr über mit den prächtigsten Farben und himmlischsten Düften Ihrer Lieblingsblumen! - das umfassende Handbuch für Gartenneulinge und Profis - nachhaltige, saisonale und frische Blumen anbauen, schneiden und arrangieren - vom Vorfrühling bis in den Winter - zahlreiche praxiserprobte Pflegetipps - für gesunde und schöne Blumen - Wissenswertes zu Trockenblumen und essbaren Blüten - alles über Bewässerung, Kompost, Gründüngung und Mulch - genaue Anleitungen zum Binden von natürlichen Blumensträußen, Kränzen und Arrangements - über 500 wunderschöne Farbfotos

Margrit De Colle ist Slow-Flower-Gärtnerin aus Leidenschaft. Ihre Passion für heimische Blumen entdeckte sie bereits in ihrer Kindheit. In der Südoststeiermark hat sie 2011 ihren Traum von einer Bio-Blumenlandwirtschaft verwirklicht und kultiviert unter dem Namen 'Vom Hügel' Schnittblumen, Zweige, Kräuter und essbare Blüten. Ihr umfangreiches Knowhow gibt sie in Seminaren und Workshops an BlumenliebhaberInnen weiter.

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Leseprobe

Eine individuelle Mischung macht es aus. Wir suchen Blüten, Blätter, Samen und Beeren.

Unsere Zutaten


Wir arbeiten kreativ in und mit der Natur. Die Materialien unserer Arbeit ändern sich im Jahreslauf, monatlich, wöchentlich, oft auch täglich. Am Puls der Natur lauschend eröffnen wir uns einen Zugang zu einer Vielzahl an möglichen Zutaten. Alles, was wir draußen finden, ist grundsätzlich verwendbar, aber nicht alles kann und sollte auch geerntet und verarbeitet werden.

Je nach Thema oder Farbkonzept werden nicht nur Blüten für die Werkstücke gebraucht. Zutaten finden sich überall: im neuen Schnittblumenbeet, aber auch auf dem Feld, in der Wiese, im Garten und in der Hecke. Wir suchen nach Wurzeln, Gräsern, Samenständen, Kräutern, Blättern, Zweigen, Blumen, Früchten und Beeren. Wir schneiden Blüten von Zweigen, Sträuchern, Stauden, Zwiebeln, Knollen und Sommerblumen. Gut vorbereitet gleiten wir in die nicht so bunten Wintermonate, und das gelingt mit getrockneten Blüten, Gräsern und Samenständen. Aber auch im tiefsten Schnee können wir den Frühling ein bisschen herbeizaubern, mit Frühlingszwiebeln und im Haus vorgetriebenen Zweigen.

Die eigene Gewichtung und Schwerpunktsetzung ist wichtig: Was will ich, welche Werkstücke mache ich gerne? Will ich mich auf essbare Blüten spezialisieren? Möchte ich das ganze Jahr hindurch mit Zutaten aus dem eigenen Garten arbeiten, und brauche ich trockene Zutaten für Werkstücke in den Wintermonaten? Binde ich gerne Sträuße zum Verschenken oder liegt mein Arbeitsschwerpunkt ausschließlich in der Vorweihnachtszeit?

Im Spätsommer beschenkt uns die Natur mit reichen Schätzen. Für unsere Sträuße schneiden wir die schönsten Dahlien, Kräuter und Blätter am Feld. Wir suchen Früchte und Gemüse im Garten, pflücken Samenstände und Gräser in der Wiese und finden die ersten Hagebutten in der Hecke.

Für einen schönen Strauß brauchen wir nicht nur tolle Blüten an langen Stielen, sondern auch verzweigte Blütenstängel, Blätter, Gräser und vieles mehr.

Um eine gute Balance für die späteren Arrangements zu erzielen, ist es also nötig, nicht nur Blüten im Schnittblumenbeet zu ziehen, sondern eben auch Blätter, Gräser und mehr zu beachten. Der Anteil könnte in etwa bei 50 Prozent liegen.

Es ist gut, sein kreatives Jahr etwas zu planen: Wann ist welche Zutat zu ernten, welche Werkstücke sind in welchen Monaten relevant, wann wird am besten geerntet, getrocknet, gelagert …? (Mehr dazu findet sich im Kapitel „Ein Jahr zwischen Blumengarten und Werkstatt“ ab Seite 330)

Einjährige Sommerblumen, wie etwa Kornblumen, lassen sich leicht selbst kultivieren.

Kriterien für gute Schnittblumen


Um die richtige Auswahl für das eigene Beet zu treffen, gibt es neben individuellen Vorlieben auch eine Reihe allgemeiner Kriterien, was eine gute Schnittblume ausmacht.

Kulturtechnik


Die eigene Kultur dieser Pflanze muss in unseren Gärten möglich und nicht allzu schwierig sein. Nicht alle Schnittblumen können in jeder Region im Freiland mit gutem Erfolg kultiviert werden.

Haltbarkeit


Eine gewisse Haltbarkeit nach dem Schnitt sollte gegeben sein. Aber frischer als aus dem Garten geht es ohnehin nicht. Blumen aus eigenem Anbau schalten alle Lieferketten aus und kommen frisch vom Beet auf den Tisch.

Sie passen gut zu anderen Wildblumen und Bauerngartenschönheiten und verbreiten nostalgischen Charme.

Vielseitigkeit


Wichtig ist auch eine gewisse Vielseitigkeit der Pflanze. Bei der Funkie sind etwa Blätter und Blüten gut zu verwenden. Viele Blumen erfreuen uns nach der eigentlichen Blüte noch mit Samenständen, Zweige mit vorgetriebenen Blüten im Winter und die wunderbare Laubfärbung im Herbst.

Richtig geerntet, erfreuen uns Bart-Iris (Iris barbata) mit sehr langer Haltbarkeit.

In der Vase öffnet sich eine wunderbare Blüte nach der anderen.

Der Sonnenhut (Echinacea) ist eine anspruchslose Staude, die sich sehr gut als Schnittblume eignet.

Die frischen Blüten und auch die gelbgrünen Samenstände der bekannten Heilpflanze können in der Werkstatt verwendet werden.

Die Blütenblätter können abgezupft werden, die Samenstände allein bringen einen interessanten Aspekt in jede Gestaltung.

Flexibilität


Die Pflanze kann für Sträuße, aber auch für Kränze, getrocknet oder frisch (Kräuter), verwendet werden. Eventuell sind ihre Blütenblätter auch essbar und schmücken unsere Torten und Salate, wie zum Beispiel die Goldmelisse.

Die Goldmelisse (Monarda) ist ein gutes Beispiel für eine wunderbar flexible Pflanze im Schnittblumenbeet.

Der Sirup aus den Blütenblättern der Monarda ist eine regionale Spezialität.

Die Blütenköpfe trocknen gut und bereichern unsere Herbstwerkstücke.

Wir schneiden die frischen Blüten für duftende Sträuße.

Die Blütenblätter behalten auch trocken ihre Farbe und sind eine köstliche Zutat in der Küche.

Auch allein im Kranz kommen die Blüten wirkungsvoll zur Geltung.

Die wunderbaren Blüten begeistern mit ihrer Farbenund Formenvielfalt.

Dahlien haben eine Blühdauer von Juli bis zum ersten Frost. Fast keine Pflanze ist produktiver als sie. Ein Schnittblumenbeet ohne Dahlien ist kaum vorstellbar.

Blühdauer


Eine möglichst lange Blühdauer und somit Erntezeit ist natürlich sehr gut. Aber auch Pflanzen mit einer nur kurzen Blütezeit sind oft besonders wertvoll. Ihr Wow-Faktor tröstet uns über ihre kurze Blütezeit, nur eine sehr kurze Zeitspanne im Jahr, hinweg: Pfingstrosen, Flieder oder Maiglöckchen.

Zeitpunkt


Ein Auswahlkriterium für diese eine Pflanze ist auch ihr besonderer Blütezeitpunkt, an dem zum Beispiel wenig andere Blumen blühen. Chrysanthemen trotzen dem ersten Frost und schenken uns als einzige Blumen noch im Spätherbst Farben. Aber auch Schneerosen überraschen mit großer Vielfalt, halten bei richtigem Schnitt sehr lange in der Vase und begeistern zu einem Zeitpunkt, an dem noch keine anderen Schnittblumen im Garten zu finden sind.

Schneerosen (Helleborus Orientalis-Hybriden) sind die ersten Schnittblumen der Saison.

Zum richtigen Zeitpunkt geerntet, halten sie bis zu 10 Tage.

Erst wenn der Samenstand in der Blüte sichtbar ist, können Schneerosen für die Vase geschnitten werden.

Farbe


Das Merkmal, das uns sofort ins Auge springt, ist die Farbe. Wir empfehlen Blüten, die ein großes Farbspektrum anbieten, wie zum Beispiel Dahlien. Außer in Grün und Blau gibt es Dahlien in allen Farben, Mustern und Größen. Interessant sind Blumen und Blätter mit spannenden, unerwarteten Farben, wie zum Beispiel mit schwarzem und rotem Laub. Meine persönlichen Lieblinge sind Iris. Die Natur zaubert Farbverläufe, die einfach nur staunenswert sind.

Jede einzelne Blüte der Iris (Iris barbata) ist ein Kunstwerk und entfaltet sich in der Vase zu voller Schönheit.

Eine Regenbogen-Schönheit, diese besondere Blüte

Duft


Der Sinneseindruck, der am direktesten wirkt, ist der Geruch. Jeder möchte gerne die Nase tief in einen Strauß stecken und sich am Duft von Blüten, Blättern und Kräutern berauschen. Duft transportiert Erinnerung und Gefühl. Gerade der Duft ist es aber auch, der bei den Fabriksblumen am schnellsten verloren geht. Da liegt nun unsere Chance: Viele Blumen aus dem eigenen Garten duften herrlich. Arten wie Nelken und Bartnelken (Dianthus barbatus), Hyazinthen (Hyacinthus orientalis), Narzissen (zum Beispiel: Narzicissus poeticus), blühende Frühlingssträucher wie Flieder (Syringa), Lilien (Lilium regale), Geißblatt (Lonicera periclymenum), Duftwicken (Lathyrus odoratus), Gladiolen (Gladiolus murielae) und natürlich Rosen (Rosa) können leicht selbst kultiviert werden. Duftende Frühlingssträucher, wie Flieder, sind nicht aus unseren Gärten wegzudenken. Besonders viele Kräuter bereichern das Schnittblumenbeet, und später die Werkstücke, mit Textur und Duft.

Der Duft von frischem Flieder ist mit nichts zu vergleichen.

Lavendel duftet wunderbar, ob frisch oder getrocknet.

Form


Bewegung und Schwung fehlen den herkömmlichen Fabriksblumen. Für außergewöhnliche Gestaltungen ist...

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