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E-Book

Bluthochdruck senken ohne Medikamente

Ihr Blutdruck-runter-Programm

AutorClaudia Laupert-Deick, Klaus Völker, Martin Middeke
VerlagTrias
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl216 Seiten
ISBN9783830460008
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis22,99 EUR
Den Bluthochdruck senken ganz ohne Medikamente? Das ist der Wunsch von 12 Millionen Betroffenen allein in Deutschland. Dieser Ratgeber bietet ihnen ein großes Selbsthilfeprogramm. Betroffene erfahren, wie sie durch Stress-Abbau, den geeigneten Sport und die richtige Ernährung ihren Bluthochdruck wirksam und dauerhaft regulieren können. Hier finden Sie einen praktischen Selbsttest, der die individuellen Risikofaktoren aufdeckt, und einen 32-seitigen Folder zum Herausnehmen.

Prof. Dr. med. Martin Middeke ist Internist. Er leitet das Blutdruckinstitut in München. Prof. Dr. med. Klaus Völker leitet das Institut für Sportmedizin an der Universität Münster. Dr. Claudia Laupert-Deick ist Diplom-Ökotrophologin und Inhaberin einer Praxis für Ernährungstherapie in Bonn.

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Leseprobe
Die richtige Ernährung (S. 74-75)

Neben einer erblich bedingten Veranlagung bei einem geringen Teil der Übergewichtigen sind Fehlernährung und Bewegungsmangel die wichtigsten Ursachen für Übergewicht. Dieses entsteht, wenn mit der Nahrung mehr Energie, das heißt mehr Kalorien, aufgenommen werden, als der Körper verbraucht. zuwerden. Dieses Vorhaben nicht nur zu beginnen, sondern vor allem auch durchzuhalten, ist jedoch auch eine Frage der Motivation: Machen Sie sich also bewusst, warum Sie abnehmen wollen und in welchen Alltagssituationen die erbittertsten »Feinde« Ihres Vorhabens lauern.

Oft essen wir, ohne eigentlich Hunger zu haben, weil uns gerade etwas in die Hände kommt oder so verlockend ist oder es aus der Küche so verführerisch duftet … Gerade ein bisweilen gar nicht bewusstes Essverhalten fördert Übergewicht und macht es schwer, überflüssige Pfunde los-

So sorgen Sie für eine gesunde Ernährung


Neben Stressfaktoren spielt eine ungesunde Ernährung die größte Rolle für die Hypertonieentstehung: zu viel Kochsalz, zu viele Kalorien, zu viel Alkohol, zu viel Fett und »falsches Fett«, vor allem auch in fertigen, industriell hergestellten Lebensmitteln. Es ist daher grundsätzlich besser, frische Lebensmittel zu verwenden und die Speisen selbst zuzubereiten. Viele Hypertoniker sind auf Kantinenessen angewiesen und haben es daher schwer, die Ernährungsempfehlungen einzuhalten.

Eine Möglichkeit ist natürlich, entweder immer oder zumindest gelegentlich (2-mal pro Woche) selbst zubereitetes Essen mit zur Arbeit zu nehmen (Vorschläge hierfür finden Sie im Rezeptteil). In vielen größeren Kantinen wird inzwischen auch vegetarische Kost angeboten, die in der Regel frischer und gesünder für den Hypertoniker ist, da sie mehr Vitamine, Mineralstoffe (insbesondere Kalium) und Ballaststoffe enthält. In Kantinen, in denen es keine vegetarische Kost gibt, kann man eventuell anregen, zum Beispiel zweimal pro Woche ein vegetarisches Gericht zuzubereiten.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt5
Liebe Leserin, lieber Leser8
Ursachen und Folgen von Bluthochdruck10
Risikofaktor Bluthochdruck11
Bluthockdruck bleibt oft unerkannt12
Weitere Risiken für Herz und Kreislauf13
Wenn der Blutdruck zum Bluthochdruck wird15
Blutdruckregulation im Tagesverlauf19
Was den Blutdruck beeinflusst22
Ursachen des Bluthochdrucks25
Primäre oder essenzielle Hypertonie25
Risikofaktor Übergewicht26
Zu viel Salz ist schädlich!29
Genussmittel – nur in Maßen!30
Vitamine und Blutdruck32
Psychosoziale Faktoren und Stress33
Gibt es eine Hochdruck-Persönlichkeit?37
Soziales Umfeld und Hypertonie38
Umwelt und Hypertonie39
Sekundäre Hypertonie40
Medikamente43
Folgen und Begleiterkrankungen des hohen Blutdrucks44
Folgekrankheiten44
Begleiterkrankungen46
Was hat Schnarchen mit hohem Blutdruck zu tun?50
Schwangerschaft und Sexualität51
Welche Bedeutung hat ein niedriger Blutdruck?52
Blutdruckmessung53
Messung beim Arzt und in der Apotheke54
Den Blutdruck selbst messen55
Blutdruckspitzen: hypertensive Krise oder Notfall?57
Handeln62
Individuelle Therapieentscheidung63
Medikamentöse oder nicht medikamentöse Therapie63
So beginnen Sie selbst, Ihren Blutdruck zu senken65
Medikamentöse Behandlung68
Blutdrucksenkende Medikamente68
Pflanzliche Alternativen74
Die richtige Ernährung75
So sorgen Sie für eine gesunde Ernährung75
Grundlagen einer blutdrucksenkenden Ernährung76
Vorsicht mit radikalen Abnehm-Diäten!79
Kochsalz80
Mineralstoffe und Spurenelemente85
Stressbewältigung87
Wie können wir besser mit Stress umgehen?87
Entspannung kann man lernen90
Biofeedback93
Kleine Hilfen für den Alltag95
Wie kommt man vom Rauchen los?95
Bewegung98
Ihr Erfolgsprogramm: Bewegung und Sport99
Bewegung: ein wirksames Medikament99
Wie Bewegung den Bluthochdruck beeinflusst101
Wirkmechanismen von Sport und Bewegung103
Welche Aktivitäten und Sportarten sind geeignet?108
Das richtige Maß finden113
Das eigene Richtmaß bestimmen113
Was geschieht bei körperlicher Aktivität?117
Ausdauerbeanspruchung ist ideal120
Keine Angst vorm Fitnessstudio129
Spielt beim Spiel der Blutdruck eine Rolle?130
Kann man durch Bewegung und Sport Stress abbauen?134
Klettert in den Bergen auch der Blutdruck in die Höhe?135
Wie stark reizt das Reizklima am Meer?136
Wie kalt darf das Wasser beim Schwimmen sein?137
Sauna und hoher Blutdruck137
Alpiner Skilauf und Bluthochdruck140
Welcher Sport für unsportliche Hypertoniker?141
Wie viel ist genug? – Hilfsmittel beim Training142
Ernährung146
Ernährungstherapie bei Bluthochdruck147
Die Grundlagen der »DASH-Ernährung«147
Was jeder Hypertoniker über das Essen wissen sollte148
Ernährungsgrundsätze für Hypertoniker149
Was kommt auf den Tisch?161
Ernährungstipps für Hypertoniker mit Übergewicht165
Ohne Crash-Diäten zum Wohlfühlgewicht165
10 Schritte auf dem Weg zum Wunschgewicht168
Ernährungstipps für Hypertoniker mit metabolischem Syndrom187
Wann liegt ein metabolisches Syndrom vor?187
Die Rolle der Kohlenhydrate189
Der glykämische Index193
Diabetes mellitus193
Fettstoffwechselstörungen196
Rezepte200
Register212

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