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Boundary Spanner und Promotoren in Innovationskooperationen nichtforschungsintensiver KMU

AutorTobias Wienzek
VerlagRainer Hampp Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl255 Seiten
ISBN9783957101068
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis27,99 EUR
Die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft wird vielfach mit der Fähigkeit zur Hervorbringung von Innovationen gleichgesetzt. Vor allem in einer zunehmend globalisierten Weltwirtschaft kann nur über die Generierung von Innovationen weiteres Wachstum und Beschäftigung erzielt werden. Dieser ersten Einschätzung folgend ist auch in Deutschland die Förderung von Innovationen Gegenstand vieler politisch gewollter Förderprogramme, wobei der Fokus auf den sog. Hightech-Sektoren liegt. Weniger beachtet werden in einer solchen Sichtweise die traditionellen Sektoren, die gleichsam als Lowtech-Sektoren bzw. nicht-forschungsintensive Sektoren zu bezeichnen sind. Daher ist der Blick auch auf Lowtech-Sektoren zu erweitern, die in vielfältiger Art und Weise innovativ sind. Vor allem ist jedoch nach Beziehung zwischen Unternehmen aus Hightech-Sektoren und solcher aus Lowtech-Sektoren zu fragen, die aufgrund der Abhängigkeit beider Sektoren zueinander von großer Bedeutung ist. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Hervorbringung innovativer Lösungen, Produkte oder Prozesse auch in Kooperationen zwischen diesen 'unterschiedlich stark forschungsintensiven Partnern' erfolgt. Innovationskooperationen zwischen unterschiedlich stark forschungsintensiven Partnern bedeuten vor allem für nicht-forschungsintensive KMU eine erhebliche Herausforderung. Betrachtet man diese Kooperationsbeziehungen näher, so steht insbesondere die personelle Schnittstelle auf Seiten der nicht-forschungsintensiven KMU im Fokus. Es stellt sich daher die Frage wie auf personeller Ebene eine solch wichtige und voraussetzungsvolle Kooperationsbeziehung angegangen werden kann. Um Innovationskooperationen von nicht-forschungsintensiven KMU in Bezug auf die personelle Schnittstelle zwischen den kooperierenden Unternehmen untersuchen zu können, eignet sich als theoretische Basis das Promotorenmodell, da es den besonderen Herausforderungen von Innovationen Rechnung trägt. Zudem fokussiert es deutlich genauer auf die Personen an den Schnittstellen, auf ihre Kompetenzen und Leistungsbeiträge. Im Rahmen der hier vorgelegten Arbeit wurde anhand qualitativer Fallstudien untersucht, wie solche Innovationskooperationen zwischen forschungsintensiven und nicht-forschungsintensiven Partnern aus Sicht der nicht-forschungsintensiven Partner umgesetzt werden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Personen an den Schnittstellen der Unternehmen, die als 'Kümmerer der Kooperation' gesehen werden können und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, ob die Innovationskooperation erfolgreich abläuft.

Tobias Wienzek, Jahrgang 1974, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der TU Dortmund. Nach einer zweijährigen beruflichen Tätigkeit kehrte er an der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie der TU Dortmund zurück, um dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Promotion abzuschließen.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung10
2 Innovation in nicht-forschungsintensiven Unternehmen16
2.1 Innovation - Begriff und Definition16
2.1.1 Exkurs: Innovation - rekursiv oder linear21
2.1.2 Verwendeter Innovationsbegriff25
2.2 Lowtech25
2.3 KMU33
2.3.1 KMU - Quantitative Merkmale34
2.3.2 KMU – Qualitative Merkmale36
2.3.3 KMU – Merkmale der betrachteten Unternehmen38
2.4 Zwischenfazit40
2.5 Innovation in Lowtech41
2.6 Zwischenbetriebliche Zusammenarbeit44
2.6.1 Kooperation45
2.6.2 Innovationskooperationen46
2.6.3 Widerstände in Innovationskooperationen53
2.6.4 Schnittstellen und Schnittstellenmanagement56
2.6.5 Kooperationspartner60
2.6.6 Exkurs: Vertrauen62
2.6.7 Innovationsgegenstände64
2.7 Zwischenresümee65
2.8 Forschungsbedarf und Forschungsfragen67
3 Forschungsdesign und Forschungsmethodik70
3.1 Qualitative Erhebungsmethoden75
3.1.1 Exkurs: Fallstudien76
3.2 Forschungsprozess78
3.3 Zwischenresümee80
4 Konzeptionelle Rahmung81
4.1 Boundary spanner83
4.2 Promotoren88
4.3 Promotorenmodell nach Witte89
4.3.1 Willensbarriere90
4.3.2 Fähigkeitsbarriere90
4.3.3 Promotoren im Modell nach Witte91
4.3.4 Machtpromotor92
4.3.5 Fachpromotor92
4.3.6 Kombinationen93
4.4 Erste Erweiterung des Grundmodells94
4.4.1 Prozesspromotor95
4.5 Zweite Erweiterung des Grundmodells96
4.5.1 Beziehungspromotor97
4.6 Promotoren in Innovationsprozessen102
4.7 Zwischenbetriebliche Kooperationen103
4.8 Promotoren, Gatekeeper und boundary spanner105
4.9 Boundary spanner oder Beziehungspromotor?107
5 Fallstudien108
5.1 Fallstudie xtec – Unternehmenseckdaten109
5.1.1 Standort und Geschäftsfelder109
5.1.2 Wirtschaftliche Entwicklung und Personal112
5.1.3 Innovationsprojekt116
5.1.4 Projektpartner118
5.1.5 Projektidee und Problemstellung119
5.1.6 Akteure und Funktionen im Innovationsprojekt120
5.1.7 Zwischenfazit123
5.1.8 Beziehungspromotor124
5.1.9 Fazit127
5.2 Fallstudie bstar - Unternehmenseckdaten130
5.2.1 Standort und Geschäftsfelder131
5.2.2 Wirtschaftliche Entwicklung und Personal134
5.2.3 Innovationsprojekt138
5.2.4 Projektpartner139
5.2.5 Projektidee und Problemstellung141
5.2.6 Akteure und Funktionen im Innovationsprojekt143
5.2.7 Zwischenfazit147
5.2.8 Beziehungspromotor148
5.2.9 Fazit150
5.3 Fallstudie lner - Unternehmenseckdaten153
5.3.1 Standort und Geschäftsfelder154
5.3.2 Wirtschaftliche Entwicklung und Personal156
5.3.3 Innovationsprojekt159
5.3.4 Projektpartner161
5.3.5 Projektidee und Problemstellung162
5.3.6 Akteure und Funktionen im Innovationsprojekt163
5.3.7 Zwischenfazit167
5.3.8 Beziehungspromotor168
5.3.9 Fazit170
6 Funktionen von Promotoren173
6.1 Funktionen und Rollen173
6.2 Promotorenrollen177
6.3 Machtpromotor – Rolle und Funktion179
6.3.1 Funktion des Machtpromotors bei xtec180
6.3.2 Funktion des Machtpromotors bei bstar182
6.3.3 Funktion des Machtpromotors bei lner183
6.4 Fachpromotor – Rolle und Funktion184
6.4.1 Funktion des Fachpromotors bei xtec186
6.4.2 Funktion des Fachpromotors bei bstar187
6.4.3 Funktion des Fachpromotors bei lner188
6.5 Prozesspromotor – Rolle und Funktion189
6.5.1 Funktion des Prozesspromotors bei xtec191
6.5.2 Funktion des Prozesspromotors bei bstar192
6.5.3 Funktion des Prozesspromotors bei lner194
6.6 Beziehungspromotor – Rolle und Funktion195
6.6.1 Funktion des Beziehungspromotors bei xtec198
6.6.2 Funktion des Beziehungspromotors bei bstar199
6.6.3 Funktion des Beziehungspromotors bei lner201
6.7 Funktionen der Promotoren – Zusammenfassung203
7 Beziehungspromotorenmodell206
7.1 Herleitung206
7.2 Dimensionen des Beziehungspromotorenmodells209
7.2.1 Wissen in der Innovationskooperation210
7.2.2 Stellung im Unternehmen212
7.2.3 Risikobereitschaft im Innovationsprozess213
7.2.4 Interne Organisationsstruktur214
7.3 Zwischenfazit215
7.4 Beziehungspromotoren217
7.4.1 Interessenorientierter Beziehungspromotor217
7.4.2 Fachlich orientierter Beziehungspromotor219
7.4.3 Prozessorientierter Beziehungspromotor221
7.5 Zusammenfassung224
8 Schlussteil226
8.1 Fazit226
8.2 Ausblick235
9 Literatur244

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