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E-Book

Bowling

Geschichte & Regeln. Ausrüstung & Technik. Mit vielen Tipps & Adressen

AutorKatrin Höfer
VerlagHumboldt
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl185 Seiten
ISBN9783869109671
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,49 EUR
Bowling ist seit vielen Jahren ein beliebter Freitzeitsport. Leicht verständlich erläutert dieser Ratgeber alles, was rund um das Bowling wichtig ist: Von der Ausrüstung über die richtige Technik bis hin zum korrekten Verhalten auf Bowling-Bahnen. Ein Lexikon erklärt alle Bowling-Begriffe von A-Z.

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Leseprobe
Das richtige Training (S. 91-92)

Das beste Training ist regelmäßiges Bowlen, etwa an festen Tagen in der Woche. Aber auch außerhalb der Bowlingbahnen kann man üben.

Anfänger sollten sich auf jeden Fall von einem befugten Trainer unterrichten lassen. Damit kommt man schneller ans Ziel, nämlich erfolgreich abräumen und Spaß am Bowling zu haben. Und man beugt der Gefahr vor, sich gerade zu Beginn Fehler anzugewöhnen, die man dann später nur noch schwer wieder los wird. Auch Verletzungen sind möglich, etwa Zerrungen, wenn ohne Training gebowlt wird. Der Trainer kann jede Bewegung seines Schülers beobachten und korrigieren. Die nachfolgenden Übungen können Sie selbst machen zur Verbesserung Ihrer Bowlingtechnik:

Übung 1: Ballpendel auf einem Knie

Hierfür benötigen Sie einen Partner, der den Ball wieder zu ihnen zurück rollt. Setzen Sie ein Knie auf den Boden, das andere Bein mit dem Gleitfuß stellen Sie neben das Knie. Nehmen Sie eine bequeme gleichgewichtige Haltung ein. Nun greifen Sie den Ball so, wie Sie ihn auch bei der Ballabgabe halten. Ziehen Sie die Schultern hoch und lassen den Ball gerade nach hinten und nach vorne pendeln. Beim zweiten pendeln lassen sie den Ball los, aber die Finger etwas gekrümmt, damit sie spüren wie der Ball die Hand verlässt. Der Partner spielt Ihnen den Ball zurück und Sie machen die Übung weiter. Sie bekommen so ein Gefühl für das Timing der Freigabe des Balles.

Übung 2: Das Übungspendel

Zweck dieser Übung ist es, Pendelbewegung und Laufbewegung in Einklang zu bringen. Nehmen Sie Aufstellungshaltung ein und versetzen Sie mit Ihrem Wurfarm den Ball in Pendelbewegung. Das Ballgewicht bestimmt die Pendelbewegung. Bringen Sie den Ball beim Vorpendel in einem leichten Bogen wieder in die Ausgangsstellung zurück. Die Bewegungen müssen ruhig und fließend sein. Im zweiten Teil der Übung können Sie diese Übung mit einem Anlauf kombinieren, aber ohne den Ball zu werfen. Zählen Sie, um einen bestimmten Rhythmus zu bekommen (Vorpendeln = eins, Ball erreicht tiefsten Punkt des Pendels = zwei, höchster Punkt des Rückpendels = drei).

Wichtig ist es natürlich, regelmäßig auf der Bowlingbahn zu trainieren. Einmal pro Woche an einem festen Tag ist schon ein guter Anfang, um schrittweise hinzuzulernen und Erlerntes zu vertiefen. Wenn Sie regelmäßig zweimal pro Woche zum Bowlen gehen, dann an möglichst weit auseinander liegenden Tagen, etwa Dienstags und Samstags. Auf der Bowlingbahn sollte man aber nicht immer nur auf Ergebnis spielen, sondern auch mal etwas anderes ausprobieren. Oft haben Bowler für sich eine ideale Linie gefunden und spielen dieses dann immer wieder. Man sollte aber unbedingt auch auf bestimmte Spielsituationen trainieren. So kann es sich rächen, wenn man einzelne Pins (vor allem der 7er und der 10er Pin), die stehen geblieben sind, nicht trifft.

Hier hat sich das sogenannte „Negativ-Bowling" als Übung bewährt. Dabei versucht man (anders als gewohnt) möglichst wenige Pins zu treffen. Natürlich nicht, indem man absichtlich in die Rinne wirft, sondern abwechselnd auf den 7er und den 10er Pin. Macht man das über alle 10 Frames, dann kann man im günstigsten Fall 20 Punkte erreichen, das wäre Rekord im „Negativ-Bowling", denn weniger Punkte sind unmöglich. Zwischen 50 und 80 Pins sind oft das Ergebnis. Wie gesagt, in diesem Fall (besser: in dieser Runde) gewinnt, wer am wenigsten Punkte sammelt.
Inhaltsverzeichnis
Front/Back Cover1
Copyright5
Table of Contents6
Front Matter8
Body10

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