Sie sind hier
E-Book

Brücke zwischen den Welten

Ein Erfahrungsbericht über Hellsichtigkeit, Visionen und die Entdeckung eigener Heilkräfte

AutorChrista Kleemann
Verlagtao.de
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl160 Seiten
ISBN9783955293239
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Es begann mit einem Traum, in dem ich von Deutschen erschossen wurde. Ein Freund kannte diesen von mir beschriebenen Ort und so reiste ich meinem Traum nach in meine letzte Inkarnation als Widerstandskämpferin in Danzig..... Als 'Brücke zwischen den Welten' nimmt die Autorin Seelen nach ihrem Tod und deren verschiedenen Zustände, die je nach Todesart oder Glaubensmuster auftreten, wahr. Sie gibt Tipps, wie Sie als Leser/in eigene Seelenbegleitungen machen können für Ihre Lieben, die über die Schwelle des Todes gegangen sind. In Wahrträumen erlebt die Autorin zukünftige Geschehnisse und schildert den nicht immer einfachen Umgang mit dieser Gabe und die Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich das Gesehene beeinflussen, abwenden oder verwandeln lässt. Beziehungen sind ein karmisches Lebensthema, was haben wir mit den Menschen zu tun, die wir in unsrer jetzigen Inkarnation lieben, hassen, uns auseinandersetzen müssen? An autobiografischen Beispielen gibt das Buch anschaulich Aufschluss über verschiedene karmische Verstrickungen und deren modifizierte Erscheinungen. Im letzten Teil des Buches schildert Christa Kleemann sehr eindrücklich, wie sie ihre Heilkräfte entdeckte, die Gestaltung und den Ablauf einiger Heilsitzungen und Genesungen. Übungen zur Ausbildung geistiger Wahrnehmungsorgane, die dafür notwendig sind, runden das wunderbare Buch ab.

Christa Kleemann, schon als Kind intuitiv und seherisch begabt, erzählt von ihren Visionen, ihren Träumen, in denen sich zukünftige Ereignisse ankündigen und vergangene Inkarnationen und Beziehungen zeigen. Manchen dieser Beziehungen ist sie in diesem Leben wiederbegegnet. Sie beschreibt ihre Erfahrungen mit Seelen, die über die Todesschwelle gegangen sind, und berichtet von ihren Heilsitzungen, in denen Dinge geschehen, die sie häufig selbst überraschen. 'Brücke zwischen den Welten' ist ein Buch, das zu einem offenen Umgang mit eigenen, oft verschütteten intuitiven Fähigkeiten einlädt.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe

1Welche Welt ist die Wirklichkeit?

Wenn man, so wie ich, häufig mit Welten jenseits der Brücke in Berührung kommt, um sich anschließend wieder im Alltagsleben zurechtfinden zu müssen, ist das unter Umständen mit Schwierigkeiten verbunden. Die eine Welt von der anderen unterscheiden zu lernen und Spannungen mit anderen Menschen zu bewältigen, die sich aus meinen Kontakten zu beiden Welten ergaben – das war ein langer Prozess, der bereits in meiner Kindheit begann. Zum Teil beängstigend, aber immer bereichernd, führten die Begegnungen mit der geistigen Welt jedoch schließlich dazu, dass ich als Erwachsene auch auf intellektueller Ebene erkannte, was ich schon als Kind intuitiv wusste: Beide Welten sind wirklich.

Anders als die anderen

Schon als kleines Mädchen hörte ich immer das Gras wachsen, behaupteten meine Eltern und mein Bruder. Mit solchen Aussprüchen konnten sie mich gehörig in Rage bringen, so wie man damit eben ein kleines Mädchen ärgern kann, das sich dann überhaupt nicht verstanden fühlt. In dem, was ich erzählte und wahrnahm, wurde ich häufig nicht ernst genommen. Ich verstand damals noch nicht, dass ich anders war und dass alle um mich herum nicht so fühlten wie ich – nicht so viel, nicht so intensiv.

Zum Beispiel konnte ich die Nähe des Hufeisenmagneten, den meine Mutter öfter benutzte, nicht ertragen. Ich litt unter der Magnetstrahlung, sie verursachte mir ziehende Schmerzen im Hinterkopf, wenn der Magnet nur in meine Nähe kam. Da meine Mutter aber als Schneiderin arbeitete und mit dem Magneten ihre Stecknadeln aufsammelte, konnte ich den Kontakt mit ihm nicht vermeiden und fürchtete seine Nähe regelrecht. Er zog mir Energie ab. „Sie ist überempfindlich“, hieß es.

Häufig fühlte ich mich fremd in der Alltagswelt und lebte in meinen Träumen, zusammen mit Seelen, die mir bekannter erschienen als so mancher „reale“ Mensch. So wusste ich oft nicht, wenn ich am Morgen aufwachte, ob ich tatsächlich wach wurde oder in meiner anderen Wirklichkeit einschlief. Mich wieder „auf der Erde“ im sogenannten normalen Leben zurechtzufinden war nicht immer leicht. Ich fiel gewissermaßen wieder hinein in eine Alltagswirklichkeit, die sich sehr von den nächtlichen Reisen in geistige Welten unterschied, denn dort gelten die Regeln des „irdischen“ Alltags nicht.

Bei meinen Aufenthalten in diesen Welten war ich frei von Regeln des guten Benehmens oder von Vorschriften wie der, dass ich meinen Eltern und anderen Autoritätspersonen zu gehorchen hatte. So ist es nicht verwunderlich, dass mir in der Welt, die mir als die „echte“ präsentiert wurde, alles zu streng und zu eng erschien. Ich hatte ja schon genügend Erfahrungen in all meinen Inkarnationen gesammelt, daher vertrug ich diese Enge nicht sehr gut. Mein Körper reagierte häufig mit Krankheit darauf.

So lernte ich sehr früh, in zwei Welten zu leben: in der Welt meiner eigenen Wahrnehmungen und in der, die mir immer wieder als die Wirklichkeit präsentiert wurde. Zusammengestimmt hat das nicht. Den Status der Überempfindlichen wurde ich nie mehr los. Für mich war das ärgerlich. Es war negativ, überempfindlich zu sein. Die Art, wie darüber gesprochen wurde, klang abfällig. So habe ich es als Makel empfunden – obwohl es im Grunde eine Gabe war, denn ich „wusste“ bestimmte Dinge intuitiv. Zum Beispiel schlug ein Lehrer in der ersten Klasse regelmäßig mit seiner Rute über die Köpfe aller Schüler hinweg und traf dabei hin und wieder auch ein Kind. Ich war mir jedoch von Anfang an intuitiv ganz sicher, dass er mich nie treffen würde. Und so war es dann auch: In den zwei Jahren, die ich bei ihm Unterricht hatte, traf er mich nicht ein einziges Mal!

Offensichtlich spürte meine Umgebung, dass ich intuitiv begabt war, und das war alles andere als bequem! Zum Beispiel, wenn ich wahrheitsgemäß die Gedanken einer anwesenden Person aussprach, die sie selbst nicht auszusprechen wagte oder zuvor in beschönigter oder verfälschter Form geäußert hatte. Ich war dadurch in den Augen anderer unbequem, undiplomatisch und bin es heute noch zum Teil. Die Unterschiede zwischen Gesagtem und Gedachtem waren häufig sehr krass, und das ärgerte mich.

Intuitiv begabt war auch schon mein Vater. Auch er galt als „überempfindlich“. Allerdings sprach er nie darüber, da ihm seine Gabe nicht geheuer war und Angst machte. Man holte ihn zum Beispiel, als es darum ging, eine Quelle für die Brauerei zu finden, denn er war ein sogenannter Rutengänger, das heißt, er hatte die Fähigkeit, mit einer Wünschelrute Wasseradern unter der Erde zu erspüren. Er fand die Stelle, an der gegraben werden musste, und dieselbe Quelle sprudelt heute immer noch für die Brauerei in meinem Heimatort Böhringen, einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb.

Nachts, wenn ich schlief, führte ich, wie schon erwähnt, ein Leben in meinen Träumen – fast wie in einem Fortsetzungsroman. Meine Eltern und meine Familie existierten darin nicht. Es war ein Leben mit anderen Seelen, die mir vertraut waren. Ich war dort zu Hause. Nach dem Erwachen, im Tagesbewusstsein, gab es dann wieder meine Familie, die Schule, die materiellen Dinge. Ich vermochte jedoch nicht zu unterscheiden, was „wirklicher“ war – noch nicht einmal mit dem Begriff der „Wirklichkeit“, wie wir ihn verwenden, konnte ich etwas anfangen. Alles, was ich sah, hörte, empfand, war für mich ausnahmslos wirklich: das Leben in meinen Träumen und das Tagesbewusstsein.

Erste Auseinandersetzung mit Spiritualität und dem Reinkarnationsgedanken

Alles wurde umgekrempelt. Kennedy wurde erschossen, die Beatles tauchten auf, wir hörten „Negermusik“, die in den Ohren unserer Eltern keine Musik mehr war.

Sie hatte nichts mehr mit „deutschem Liedgut“ zu tun. Anglisierung der Sprache, Entfremdung der Generationen. Vietnamkrieg, Demonstrationen, Rudi Dutschke wurde erschossen, die RAF. Hippies, Haschisch, die Anti-Baby-Pille, „Mein Bauch gehört mir“-Demonstrationen, Wohngemeinschaften, Indien, Kirchenaustritt, Spiritualität. Als Kind der neuen Zeit zog ich trotz wilder Drohungen, enterbt zu werden, mit neunzehn in eine Wohngemeinschaft. Ich wurde nicht enterbt, und fortan propagierte mein Vater in seiner Funktion als Informations- und Seelendoktorschaltstelle des Dorfes – er hatte ein Frisörgeschäft – Wohngemeinschaften als durchaus sympathische Lebensform. Er liebte seine Tochter eben.

Reinkarnationsgedanken wurden diskutiert, wir lasen Hermann Hesse und sprachen über paranormale Phänomene und russische Forschungen von Wissenschaftlern, die auf diesem Gebiet schon sehr früh und intensiv aktiv waren. In unserem Freundeskreis machten wir Experimente zur Konzentrierung von Kräften, zum Beispiel in den Fingerspitzen. Mit vier Fingern hoben wir dann unsere Freunde auf einem Stuhl sitzend mit Leichtigkeit hoch. Es gelang uns leider überhaupt nicht, einen kleinen Gegenstand, ohne ihn zu berühren, zwischen den Händen in der Luft zu halten, wie es ein bekanntes russisches Medium regelmäßig tat. Wir versuchten uns in Gedankenübertragungen und befassten uns mit unerklärlichen Phänomenen, wie zum Beispiel Poltergeistern. Zu jener Zeit wurde der erste Studiengang für Parapsychologie an der Uni Freiburg eröffnet, dessen Fälle uns beschäftigten.

Und wir befassten uns mit Berichten von Menschen, denen Verstorbene erschienen waren, und gaben uns das gegenseitige Versprechen, uns im Moment unseres Todes gegenseitig zu besuchen, um den Beweis zu erbringen, dass die Seele weiterlebt.

Bis jetzt haben mich diese Freunde noch nicht besuchen können, und ich wünsche ihnen von Herzen, dass sie noch lange weiterleben mögen.

Zwischen Schlafen und Wachen

Den Beweis, dass es hinter unserer Welt und Wahrnehmung noch mehr gibt und der Tod nicht das Ende einer Seele bedeutet, müssen meine Jugendfreunde nun nicht mehr erbringen.

Ich habe Seelen wahrgenommen, die nicht mehr bei uns sind, ihre Freude und auch Nöte kennengelernt, habe mehrere von ihnen ein Stück ihres unsichtbaren Wegs begleitet – sogar einige Jahre lang. Der Zeitraum spielt aber letztendlich keine Rolle, da die Zeit als Parameter nur in unserer sichtbaren Welt spürbar ist. Auch Fragen habe ich diesen Seelen gestellt, und ihre Antworten haben mir geholfen, bestimmte Zusammenhänge zu erkennen.

Genau kann ich es nicht mehr sagen, in welchem Jahr die Zustände, in die ich manchmal verfiel, begannen. Meistens stellten sie sich vor dem Einschlafen oder vor dem Erwachen ein, manchmal aber auch mitten in der Nacht. Ich war weder wach, noch schlief ich, und in diesem Zustand war es, als fiele ich in eine Starre.

Meinen Körper konnte ich zwar fühlen, aber kein Glied bewegen und auch nicht sprechen. Meine Seele war im Zwischenbereich, zwischen Wachen und Schlafen, überwach, alles wahrnehmend, was um mich herum geschah. Ich sah aus, als würde ich schlafen, tatsächlich aber waren meine Sinne hellwach und wesentlich geschärfter als im Tagesbewusstsein. Lange Jahre machte mir dieser Zustand Angst, da ich ihn nicht einordnen konnte – und noch viel weniger die Dinge, die ich sah und hörte. Besonders häufig überkam er mich, wenn ich in der Natur schlief. So übernachteten wir einmal in der Eremitage Arlesheim, am Westfuß des Gempa-Plateaus in einem Waldgebiet der Schweiz. Hier hatten in alten Zeiten Eremiten gelebt und Verfolgte sich versteckt, wie ich nach dem Erlebten nun weiß.

Mitten in der Nacht wurde ich von lauten Stimmen geweckt. Es war stockfinster. Ich hörte ein entrüstetes Gemurmel und das Getrappel vieler Schritte auf unser...

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Grundlagen - Nachschlagewerke Medizin

Compliance im Krankenhaus

E-Book Compliance im Krankenhaus

Compliance im Krankenhaus ist kein neues, aber ein wichtiges und vielschichtiges Thema. Andere Werke, welche die Deutsche Krankenhaus Verlagsgesellschaft zu Datenschutz, Korruptionsprävention und ...

Impfen, bis der Arzt kommt

E-Book Impfen, bis der Arzt kommt

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Jährlich warnen Medien und Behörden vor immer neuen gefährlichen Krankheiten, gegen die wir uns unbedingt impfen lassen sollten. Was steckt hinter diesem ...

Medizinethik

E-Book Medizinethik

- Alle notwendigen Informationen zum Fach Medizinethik (nach neuer AO Leistungsnachweis erforderlich) - gut verständlich und leicht zu lesen - Entscheidungshilfen zu vielen ethisch problematischen ...

Weitere Zeitschriften

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin

MENSCHEN. das magazin informiert über Themen, die das Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft bestimmen -und dies konsequent aus Perspektive der Betroffenen. Die Menschen, um die es geht, ...

arznei-telegramm

arznei-telegramm

Das arznei-telegramm® informiert bereits im 50. Jahrgang Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. Das arznei-telegramm®  ist neutral und ...

Correo

Correo

 La Revista de Bayer CropScience para la Agricultura ModernaPflanzenschutzmagazin für den Landwirt, landwirtschaftlichen Berater, Händler und am Thema Interessierten mit umfassender ...

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum - Zeitschrift für die gesamte Grundstücks-, Haus- und Wohnungswirtschaft. Für jeden, der sich gründlich und aktuell informieren will. Zu allen Fragen rund um die Immobilie. Mit ...

Die Versicherungspraxis

Die Versicherungspraxis

Behandlung versicherungsrelevanter Themen. Erfahren Sie mehr über den DVS. Der DVS Deutscher Versicherungs-Schutzverband e.V, Bonn, ist der Interessenvertreter der versicherungsnehmenden Wirtschaft. ...

ea evangelische aspekte

ea evangelische aspekte

evangelische Beiträge zum Leben in Kirche und Gesellschaft Die Evangelische Akademikerschaft in Deutschland ist Herausgeberin der Zeitschrift evangelische aspekte Sie erscheint viermal im Jahr. In ...

Euphorion

Euphorion

EUPHORION wurde 1894 gegründet und widmet sich als „Zeitschrift für Literaturgeschichte“ dem gesamten Fachgebiet der deutschen Philologie. Mindestens ein Heft pro Jahrgang ist für die ...

FileMaker Magazin

FileMaker Magazin

Das unabhängige Magazin für Anwender und Entwickler, die mit dem Datenbankprogramm FileMaker Pro arbeiten. In jeder Ausgabe finden Sie praxiserprobte Tipps & Tricks, die Ihnen sofort die ...