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E-Book

Buddha & Rock 'n' Roll

Sag, was du willst, tu, was du sagst, und sei, wer du bist

AutorRonny Kokert
Verlagmcpublish ltd.
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl190 Seiten
ISBN9783902797384
FormatePUB/PDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
Wie du erkennst, wer du wirklich bist und dich trotzdem noch magst

Body-&-Mind-Rebell Ronny Kokert fordert uns heraus. Spreng deine Grenzen, verbünde dich mit deinem Schatten und füttere deine Dämonen. Dann kannst du sagen, was du willst, tun, was du sagst, und sein, wer du bist. Eine lustvolle und ungewohnt spritzige Reise zum eigenen Selbst - mit allen Ecken und Kanten.

Das Spektrum reicht dabei von Meditations- und Selbsterkenntnisübungen, die geistige Barrieren überwinden, und verblüffend einfach anwendbaren Prinzipien zur Aktivierung innerster Kraftquellen bis hin zu actionreichen Trainingseinheiten für mehr Selbstbewusstsein, Ausstrahlung und Power. Ein Buch wie ein Rock-Song. Dynamit für Körper, Geist und Seele.

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Leseprobe

Willkommen in der Matrix

Wie du dir den besten Platz im flottesten Dreier deines Lebens sicherst und dort den Schlüssel zum Universum findest

Der Weg der neuen Helden verlangt großen Mut. Und Mut kann man nicht kaufen. Einen Fernseher schon.

Stell dir vor, du sitzt gerade vor der Glotze und siehst dir einen unheimlich spannenden Film an. Die Dinge überschlagen sich: Abenteuer, wilde Verfolgungsjagden und heitere Beziehungsdramen. Du gehst voll mit. Fast schon hast du das Gefühl, das Ganze wirklich selbst zu erleben.

Doch eine wichtige Werbeunterbrechung holt dich unbarmherzig wieder in die Realität zurück: Es ist gar nicht dein Leben, das da über den Bildschirm flackert.

Die Welt ist eben kein Blockbuster und dein Alltag alles andere als spannend. Aber was ist deine Welt eigentlich? Die Welt gibt es in Wirklichkeit vielleicht gar nicht.

Oder zumindest nicht so, wie du dir das vorgestellt hast. Schnall dich an!

Wirklich wirklich ist nur die Illusion

„Aber das neue Auto, meine bunte Baumwollunterhose, die vielen Menschen, Autos und Häuser da vor dem Fenster – ich kann doch alles mit meinen eigenen Augen sehen“, meinst du. Kannst du nicht. Du kannst mit deinen Augen nämlich gar nichts sehen. Du siehst höchstens irgendein verzerrtes Bild davon, das in deinem Gehirn entsteht. Frag deinen Augenarzt. Das Auge, im Speziellen die Netzhaut, ist für das Umwandeln des Lichtes in einen elektrischen Impuls zuständig. Dieser elektrische Impuls wird zum Sehzentrum deines Gehirnes weitergeleitet und lässt dort ein Bild entstehen. Ein Bild deines Autos, deiner Wohnung, der heißen Blondine oder des abgehalfterten Crack-Dealers an der Ecke.

Du siehst die Dinge also erst mitten in deinem Gehirn. Würdest du dein Gehirn öffnen, wovon ich an dieser Stelle dringend abrate, könntest du nicht einmal dort irgendetwas anderes als einen biologischen Eintopf aus Blut, ekeligem Schleim und glitschiger Biomasse finden. Schon gar keine bunten Baumwollunterhosen.

Das gleiche psychotische Denkspielchen können wir jetzt genauso gut mit diesem Buch spielen. Das Licht von irgendetwas erhellt dein Sehzentrum und manifestiert sich als Elektrosmog eines Buches im Gehirn. Das Buch befindet sich also in Wirklichkeit vielleicht gar nicht vor dir, sondern entsteht im hinteren Teil deiner Melone. „Aber ich kann das Buch doch auch fühlen. Ich spüre die aufwendige Produktion des edlen Schriftwerkes in meinen Händen.“ Aber auch das ist eigentlich nur elektronischer Jux und Tollerei. Die Nerven deiner Fingerspitzen schicken elektrische Ladungen zum Tastsinn deines Gehirns. Die tatsächlichen Empfindungen entstehen erst mitten in deinem Kopf.

Wir könnten diesen Gedanken jetzt mit allen fünf Sinnen – hören, sehen, fühlen riechen und schmecken – durchspielen. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich aber vom Verzehr des Buches abraten. Wie kannst du nur behaupten, dass überhaupt irgendetwas außerhalb deines Kürbisses existiert? Die originellen Apps deines Handys, die Hundescheiße an deinen Schuhen, die Sterne, die Sonne und der Mond – die ganze Welt existiert in Wirklichkeit vielleicht gar nicht. Die Welt, wie du sie sehen kannst, wäre dann eigentlich nur ein fiktiver Abklatsch einer unbekannten Wirklichkeit. Das verändert einiges.

In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder Hinweise auf dieses Scheinbare der Welt.

Die Inder bezeichneten die Welt der Täuschung als „Maya“, die alten Ägypter als „Schleier der Isis“ und Platon versuchte in seinem Höhlengleichnis darauf hinzuweisen, dass alles, was wir sehen, eigentlich nur Schatten der Wirklichkeit sind.

Das muss dich jetzt nicht beunruhigen. Natürlich kannst du beschauliche Tage und wilde Nächte weiterhin in vollen Zügen genießen. Du solltest auch weiterhin bei Rot stehen bleiben, herabfallenden Blumentöpfen ausweichen und übel riechenden Trunkenbolden aus dem Weg gehen. Aber nimm die Sache ab jetzt ruhig ein wenig persönlicher.

Gönn dir eine neue Haut

Wenn alles, was wir wahrnehmen können, nur eine billige Kopie der Wirklichkeit ist, sind dann nicht auch unser eigener Körper und die schicke Frisur nur eine seichte Interpretation elektronischer Turbulenzen? Die Welt ist so, wie du sie siehst. Das eröffnet völlig neue Perspektiven.

Komplizierte wissenschaftliche Untersuchungen und Berechnungen haben längst bewiesen, dass sich der menschliche Körper ständig erneuert und verändert. Noch dazu in atemberaubender Geschwindigkeit. Mit jedem Atemzug atmen wir 10 hoch 22 Atome ein. Diese riesige Zahl – immerhin eine Ziffer mit 22 Nullen – bilde unsere Muskeln, Knochen, Organe, Haut und Haare. Allerdings verlässt uns die gleiche Anzahl an Atomen beim Ausatmen wieder, um schon bald von jemanden anderen eingeatmet zu werden.

Ob wir wollen oder nicht, wir tauschen uns munter durch das atomare Rohmaterial des Universums. Monatlich gibt’s dann eine neue Haut, alle drei Monate ein funkelnagelneues Skelett und alle sechs Wochen eine neue Leber.

Der Körper, den du am Morgen aus dem Bett quälst, ist also ein ganz anderer als der, den du abends müde in die Federn schwingst. In deinem Körper schwirren mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade Atome herum, die früher einmal Teil von Madonna, Johanna von Orléans und James Brown waren.

Dein Wille geschehe

Doch für die moderne Physik ist Materie sowieso nur noch ein antiquierter Begriff. Immerhin stellte man fest, dass 99,99999 Prozent des Universums eigentlich bloß aus leerem Raum bestehen. Und selbst die übrigen 0,00001 Prozent, die uns als Atome munter ins mikroskopische Auge hüpfen, bestehen eigentlich nur aus irgendwelchen nichtmateriellen Teilchen und einer großen Leere.

Das Universum ist dann eigentlich nur ein leeres Loft. Eine klare Suppe aus Energie, Fluktuationen und Turbulenzen. Gut gewürzt mit eigenen Gefühlen, Ideen und Leidenschaften. Das bringt endlich Stimmung in die Sache.

Jetzt kannst du dich entscheiden: Entweder Du treibst weiterhin willenlos durch diese Suppe elektromagnetischen Schleims. Dämmerst im künstlichen Tiefschlaf eines fremdbestimmten Lebens dahin und jammerst über dein ungerechtes Schicksal.

Erfüllst brav und anständig die Ansprüche anderer, hetzt von einem dringenden Termin zum nächsten und hoffst später auf ein gelb-grünes Heizkissen beim seltenen Besuch deiner Enkelkinder.

Oder du erwachst aus dem Dämmerdaseins eines fremdbestimmten Lebens und wirst zum Helden. Erkennst die Illusion der eigenen Wirklichkeit als Spielwiese unbegrenzter Möglichkeiten und nimmst die Sache selbst in die Hand. Übernimmst die volle Verantwortung für ein aufregendes Leben, erfüllst dir deine geheimsten Träume und freust dich jetzt schon auf die spannenden Geschichten, die du deinen Enkelkindern später einmal erzählen kannst.

Dann sprengst du die Fesseln und bist frei. Dann kannst du sagen, was du willst, und tun, was du sagst. Dann kannst du sein, wer du bist.

Ansichtssache

Zuerst einmal solltest du dir aber einen besseren Überblick verschaffen. Das ist nicht ganz so leicht.

Wir sind es gewohnt, uns munter durch Welt zu forschen und alle Erkenntnisse gierig in uns einzusaugen. Wir wissen heutzutage auch viel mehr als jede Generation vor uns. Immerhin sind die Menschen in den letzten Jahrhunderten sehr geschickt darin gewesen, der Welt auch die letzten Geheimnisse zu entlocken. Niemand kann heute mehr alles wissen. Aber man will es zumindest versuchen.

Im weißen Mantel der Wissenschaft wird dann alles analysiert und geordnet. Schnell sind allgemeine Überbegriffe definiert und alle Erscheinungen penibel zugeordnet. So entstanden die Biologie, die Soziologie, die Psychologie und wird vielleicht einmal die Rockologie entstehen – die Wissenschaft vom richtigen Groove.

Erstaunlich ist nur, wie wenig glücklich man dabei immer noch ist. Hochgebildete Menschen zählen gleichzeitig oft auch zu den unglücklichsten. Einfachere Gemüter haben da meist leicht lachen.

Frohnaturen und lebenserfahrene Menschen ohne Abitur, die mit ihren Weisheiten und Gleichnissen nur ein mitleidvolles Lächeln in ein gebildetes Antlitz zaubern.

Dabei ist alles nur Ansichtssache.

Übung: Andersrum

Wenn du halbwegs fit bist, lehne dich bitte in einem Kopfstand gegen die nächste Wand. Das Zimmer und alle Einrichtungsgegenstände erscheinen dann verkehrt herum. Die Welt ist buchstäblich auf den Kopf gestellt.

Nachdem du die Übung „Gazellen“ gleich beendet hast, ist alles wieder in bester Ordnung, nicht? Wenn du nur lange genug im Kopfstand bleiben würdest – so ungefähr drei Wochen lang –, würde sich auch deine Sichtweise grundlegend verändert haben. Die ganze Welt erschiene dir dann auf den Kopf gestellt.

Und wie ist es jetzt wirklich? Schwer zu sagen. Mit gewohnter Sichtweise können wir die Wirklichkeit niemals ganz wahrnehmen. Wir können höchstens einige Bruchstücke erkennen und uns dann auf verallgemeinerte Ansichten einigen. Um diese schon bald durch neue...

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