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Bündnisse für Wohnen im Quartier

Ein Format integrierter und kooperativer Quartiersentwicklung

AutorSvenja Grzesiok
VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl352 Seiten
ISBN9783658218034
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR
Bündnisse für Wohnen gelten auf bundes-, landes- und kommunalpolitischer Ebene als neue Governance-Formen, um Lösungen für aktuelle wohnungspolitische Herausforderungen zu entwickeln und zugleich privatwirtschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement in den Prozess einzubinden. Svenja Grzesiok geht der Frage nach, welche Bedeutung diese neue Form von Governance bei der Quartiersentwicklung einnehmen kann. Sie analysiert Ausprägung und Potenziale solcher Bündnisse im Rahmen integrierter Quartiersentwicklung und beleuchtet die Ziele, Strategien und Handlungslogiken der Akteure im Handlungsfeld Wohnen. Anhand dreier Fallstudien werden die Wirkungen auf die integrierte Quartiersentwicklung untersucht.



Svenja Grzesiok ist Referentin für Städtebau, Baukultur, Stadt- und Quartiersentwicklung beim Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V. Zuvor war sie an der Ruhr-Universität Bochum als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut im Fachbereich Urban and Metropolitan Studies tätig.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung7
Inhaltsverzeichnis9
Abkürzungsverzeichnis13
Abbildungsverzeichnis14
Tabellen- und Übersichtsverzeichnis17
Lesehinweise18
Zusammenfassung20
1 Bündnisse für Wohnen im Quartier25
1.1 Bündnisse für Wohnen und ihre Governance-Arenen31
1.2 Bündnisse für Wohnen im Quartier: eine offene Begriffsdefinition43
1.3 Zielsetzung, Fragestellung und Aufbau der Arbeit47
2 Quartiersbezogene Governance53
2.1 Governance – muss das sein?54
2.1.1 Gesamtgesellschaftliche Transformationsprozesse und Wandel der Steuerung56
2.1.2 Institutionen und Akteure im Governance-Verständnis61
2.1.3 Der Governance-Begriff: Deskription, Praxis, Norm, Analyse62
2.1.4 Eigenlogiken von Planungs- und Governance-Kulturen68
2.2 Governance im Kontext von Handlungs- und Praxistheorie71
2.2.1 Handlungstheorie nach Werlen72
2.2.2 Praxeologische Theorie nach Bourdieu74
2.2.3 Methodologische Konsequenzen und konzeptionelle Schlussfolgerungen80
2.3 Raumbezüge von Governance82
2.3.1 How to get Access to the Arenas: Raumverständnis und Handlungsorientierung83
2.3.2 Where the Game is being played: Von Urban zu quartiersbezogener Governance86
2.4 Quartier: Forschungsgegenstand, Raumkonzeptionen, Handlungsarenen93
2.4.1 Quartier als Forschungsgegenstand94
2.4.2 Quartier als Raumeinheit96
2.4.3 Quartier als Fuzzy Place98
2.4.4 Quartier als Handlungsebene und Governance-Arena101
2.4.5 Quartier als Handlungsebene der Wohnungswirtschaft103
2.4.6 Quartier als Hybrid – Zwischen Verwaltungs- und Lebenswelt106
2.5 Akteure im Handlungsfeld Wohnen109
2.5.1 Die Kommune im Spannungsfeld von Governance und Government112
2.5.2 Akteure des Wohnungsmarktes: nur auf den ersten Blick eine homogene Gruppe115
2.5.3 Die Zivilgesellschaft: Zielgruppe und Verantwortungsträger124
2.5.4 Die intermediäre Ebene: Kümmerer, Knotenpunkt, Anlaufstelle und Katalysator128
2.5.5 Forschung und Beratung: multiperspektivisch und praxisbezogen129
2.6 Integriert = kooperativ? Herausforderungen quartiersbezogener Governance130
2.6.1 Integrierte Quartiersentwicklung: Leitbild, Orientierungsrahmen und Prozess131
2.6.2 Herausforderungen an Kooperationen in der integrierten Quartiersentwicklung136
2.6.3 Exkurs: „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“142
2.7 Quartiersbezogene „Formate der Innovation“145
2.7.1 Transformation von Planungs- und Governance-Kulturen148
2.7.2 „Formate der Innovation“ im Quartier?153
2.8 Zwischenfazit159
3 Methodik161
3.1 Herleitung der Untersuchungsräume163
3.2 Qualitativer Forschungsansatz172
3.3 Datenerhebung: Das leitfadengestützte Interview175
3.3.1 Qualitatives Sample176
3.3.2 Leitfaden179
3.4 Datenauswertung: Qualitative Inhaltsanalyse182
4 Bündnisse für Wohnen als Formate integrierter und kooperativer Quartiersentwicklung186
4.1 Wohnen im Kontext integrierter Quartiersentwicklung186
4.1.1 Wohnen als strategisches Handlungsfeld187
4.1.2 Wohnen als sektorales Handlungskonzept189
4.1.3 Wohnen im Kontext der Städtebau- und Wohnraumförderung NRW189
4.2 Wohnen mit Mehrwert für`s Quartier192
4.2.1 Strategische Bestandsentwicklung im Kontext nachhaltiger Quartiersentwicklung192
4.2.2 Wohnungswirtschaftliche Kern- und Sekundärleistungen im Quartier197
4.2.3 Grenzen wohnungswirtschaftlichen Engagements205
4.3 Ausprägung quartiersbezogener Bündnisse für Wohnen207
4.3.1 Exkurs: Der „Preis Soziale Stadt“208
4.3.2 Räumliche Verteilung, Akteure, Handlungsfelder, Zielgruppen211
4.4. Zwischenfazit219
5 Fallstudien: Köln-Kalk, Essen-Altendorf und Dortmund-Westerfilde221
5.1 Der Wohndialog in Köln-Kalk221
5.1.1 Konzeption der KALKschmiede225
5.1.2 Kalk-Nord als Governance-Arena227
5.1.3 Zielsetzung und Konzeption des Wohndialogs230
5.1.4 Verstetigung von KALKschmiede und Wohndialog233
5.2 Das „Uferviertel“ in Essen-Altendorf237
5.2.1 Das „Uferviertel“: Modellhafter Einsatz der Städtebau- und Wohnbauförderung241
5.2.2 „IdEE“ – Initiative durch Einzeleigentümer245
5.2.3 Organisation des Bündnisprozesses248
5.2.4 Der Faktor Zeit: Temporäres Engagement oder langfristige Verstetigung?251
5.3 Fachgespräch der Wohnungswirtschaft in Dortmund-Westerfilde254
5.3.1 Westerfilde/Bodelschwingh als neues Gebiet der Städtebauförderung258
5.3.2 Letter of Intent als Auftakt zum Fachgespräch der Wohnungswirtschaft 2014262
5.3.3 Privates Wohnungsunternehmen als Treiber264
5.3.4 Umstrukturierung des Fachgesprächs266
5.4 Zwischenfazit271
6 Quartiersübergreifende Analyse der Modellprojekte272
6.1 Bündnisse für Wohnen: Vom Bund bis ins Quartier?272
6.2 Relevanz von Bündnissen für Wohnen im Quartier276
6.3 Bündnisse für Wohnen als „Formate der Innovation“282
6.4 Hemmnisfaktoren im Bündnisprozess und Lösungsansätze292
6.5 Erfolgsfaktoren für Bündnisse für Wohnen im Quartier306
6.5.1 Organisatorische Erfolgsfaktoren306
6.5.2 Institutionelle und akteursbezogene Erfolgsfaktoren313
6.5.3 Kommunale Erfolgsfaktoren319
6.5.4 Zusammenfassung: Förderung von BfWQ326
6.6 Prozessbezogene Mehrwerte von Bündnissen für Wohnen329
6.7 Zwischenfazit334
7 Fazit und Ausblick336
Literaturverzeichnis346

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