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Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad

AutorRobert T. Kiyosaki
VerlagFinanzBuch Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl352 Seiten
ISBN9783862486359
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis21,99 EUR
CASHFLOW® Quadrant, der zweite Teil des Bestsellers 'Rich Dad Poor Dad' von Robert T. Kiyosaki, deckt auf, warum manche Menschen weniger arbeiten, mehr Geld verdienen, weniger Steuern zahlen und sich finanziell sicherer fühlen als andere. Bill Gates, Steve Jobs und Richard Branson haben die Schule ohne Abschluss verlassen und haben dennoch extrem erfolgreiche Unternehmen aufgebaut, für die viele der intelligentesten Absolventen der Universitäten arbeiten wollen. Statt, wie die meisten Angestellten, nur von einem Job zum nächsten zu wechseln, rät Robert T. Kiyosaki, die finanzielle Unabhängigkeit zu suchen und Geld für sich arbeiten zu lassen - als Investor. Dieses Buch beantwortet die wichtigsten Fragen zur finanziellen Freiheit und hilft dabei, in einer Welt des immer stärkeren Wandels tiefgreifende berufliche und finanzielle Veränderungen vorzunehmen.

Robert T. Kiyosaki ist Autor des internationalen Bestsellers Rich Dad Poor Dad. 1985 begründetet er die 'Rich Dad'-Bewegung, die in zahlreichen Ländern Tausenden von Interessenten Fachkenntnisse zum Thema Handel und Investieren vermittelt. Er hat über 15 Bücher geschrieben und diese mehr als 26 Millionen Mal verkauft. Heute widmet er sich seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Investieren, und gibt als Redner seine Kenntnisse auf unzähligen Veranstaltungen an seine Fans weiter.

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Leseprobe

Vorwort:
Was ist Ihr Lebensziel?


»Was möchtest du werden, wenn du groß bist?« Diese Frage wurde den meisten von uns gestellt.

Ich hatte als Kind viele Interessen, und es war leicht, etwas zu wählen. Wenn es spannend und glamourös klang, wollte ich es machen. Ich wollte Meeresbiologe, Astronaut, Marinesoldat, Schiffsoffizier, Pilot und professioneller Football-Spieler werden.

Ich hatte das Glück, drei dieser Ziele zu erreichen: Offizier beim Marinekorps, Schiffsoffizier und Pilot.

Ich wusste, dass ich nicht Lehrer, Schriftsteller oder Buchhalter werden wollte. Ich wollte kein Lehrer werden, weil ich die Schule nicht mochte. Ich wollte kein Schriftsteller werden, weil ich zweimal in Englisch durchgefallen bin. Und ich bin aus meinem MBA-Programm geflogen, weil ich Buchhaltung nicht ertragen konnte.

Jetzt, nachdem ich erwachsen geworden bin, wurde ich ironischerweise all das, was ich niemals werden wollte. Obwohl ich die Schule nicht mochte, besitze ich heute mein eigenes Ausbildungsunternehmen. Ich selbst unterrichte rund um die Welt, weil ich Unterrichten liebe. Obwohl ich in Englisch zweimal durchgefallen bin, weil ich nicht schreiben konnte, bin ich heute als Autor weltbekannt. Mein Buch Rich Dad Poor Dad war über sieben Jahre lang auf der New-York-Times-Bestsellerliste und ist eines der drei bestverkauften Bücher der Vereinigten Staaten. Die einzigen Bücher, die noch öfter verkauft wurden, sind The Joy Of Sex und The Road Less Traveled.

Um noch etwas Ironie hinzuzufügen, Rich Dad Poor Dad und mein CASHFLOW-Brettspiel sind ein Buch und ein Spiel, in denen es um Buchhaltung geht, ein weiteres Thema, mit dem ich Schwierigkeiten hatte.

Was hat das jetzt mit der Frage »Was ist Ihr Lebensziel?« zu tun?

Die Antwort findet sich in der einfachen, aber doch tiefgründigen Aussage eines vietnamesischen Mönches, Thich Naht Hahn: »Der Weg ist das Ziel.« Mit anderen Worten, Ihren Weg im Leben zu finden, ist Ihr Lebensziel. Ihr Weg ist nicht Ihr Beruf, wie viel Geld Sie verdienen, Ihr Titel oder Ihre Erfolge und Fehlschläge.

Ihren Weg zu finden bedeutet herauszufinden, was Sie hier auf dieser Erde zu tun haben. Was ist Ihre Aufgabe im Leben? Warum haben Sie dieses Geschenk bekommen, das wir Leben nennen? Und welches Geschenk geben Sie dem Leben zurück?

Zurückblickend weiß ich, dass es in der Schule nicht darum ging, meinen Lebensweg zu finden. Ich verbrachte vier Jahre auf der Militärschule, wo ich lernte und trainierte, um ein Schiffsoffizier zu werden. Wenn ich meine Karriere bei Standard Oil gemacht und ihre Öltanker gefahren hätte, hätte ich nie meinen Lebensweg gefunden. Wenn ich bei der Marine geblieben wäre oder gegangen wäre, um für Fluggesellschaften zu fliegen, hätte ich nie meinen Lebensweg gefunden. Wäre ich Schiffsoffizier geblieben oder Linienpilot geworden, wäre ich niemals ein internationaler Bestsellerautor geworden, Gast bei der Oprah-Show gewesen, hätte nie ein Buch mit Donald Trump geschrieben oder ein internationales Ausbildungsunternehmen gegründet, das Unternehmertum und Investition rund um die Welt lehrt.

Ihren Weg finden


Das Buch CASHFLOW-Quadrant ist wichtig, weil es in ihm darum geht, Ihren Weg im Leben zu finden. Wie Sie wissen, werden die meisten Menschen früh im Leben auf »Geh zur Schule und bekomme einen guten Job« programmiert. In der Schule geht es darum, einen Job im E- oder S-Quadranten zu finden. Es geht nicht darum, Ihren Lebensweg zu finden. Ich bemerke, dass es Menschen gibt, die früh im Leben genau wissen, was sie machen werden. Sie wachsen auf in dem Wissen, dass sie Arzt, Anwalt, Musiker, Golfer oder Schauspieler werden. Wir haben alle von Wunderkindern gehört, Kindern mit außergewöhnlichen Talenten. Und doch können Sie feststellen, dass all das Berufe sind, nicht unbedingt ein Lebensweg.

Also, wie findet man seinen Lebensweg?


Ich wünschte, ich wüsste es. Wenn ich meinen Zauberstab schwingen könnte, und Ihr Lebensweg würde auf magische Weise erscheinen, würde ich das machen.

Solange ich weder einen Zauberstab habe noch Ihnen sagen kann, was zu tun ist, ist das Beste, was ich machen kann, Ihnen zu erzählen, was ich getan habe: ich habe meiner Intuition, meinem Herzen und meinem Bauch vertraut. Zum Beispiel als ich 1973 gerade vom Krieg zurückgekehrt war und mein armer Vater mir nahelegte, zur Schule zurückzugehen, einen höheren Abschluss zu machen und für die Regierung zu arbeiten, war mein Gehirn wie betäubt, mein Herz wurde schwer, und mein Bauch sagte: »Auf keinen Fall.«

Als er mir empfahl, zu meinem alten Job bei Standard Oil zurückzugehen oder für die Fluggesellschaften zu fliegen, sagten wieder mein Kopf, mein Herz und mein Bauch nein. Ich wusste, für mich war die Zeit der Seefahrt und der Fliegerei vorbei, obwohl es großartige Berufe sind und die Bezahlung sehr gut war.

1973, im Alter von 26, war ich erwachsen geworden. Ich war dem Rat meiner Eltern gefolgt und war zur Schule gegangen, hatte meinen Collegeabschluss gemacht und hatte zwei Berufe: eine Lizenz als Schiffsoffizier und eine Lizenz zum Fliegen. Das Problem war, das waren Berufe und die Träume eines Kindes.

Mit 26 war ich alt genug, um zu wissen, dass Ausbildung ein Prozess ist. Als ich Schiffsoffizier werden wollte, ging ich auf eine Schule, die Schiffsoffiziere hervorbrachte. Und als ich fliegen lernen wollte, ging ich zur Navi-Flugschule, einem zweijährigen Prozess, der aus Nicht-Piloten Piloten machte. Ich war sehr zurückhaltend mit meinem nächsten Ausbildungsprozess. Bevor ich diesen startete, wollte ich wissen, was ich werden würde.

Die traditionellen Schulen waren gut zu mir. Ich habe meine Kindheitsberufe verwirklicht. Erwachsen zu werden war verwirrend, weil da nirgends Zeichen waren, die sagten: »Das ist der Weg.« Ich wusste, was ich nicht machen wollte, aber ich wusste nicht, was ich machen wollte.

Es wäre leicht gewesen, wenn ich einfach nur einen neuen Beruf gewollt hätte. Wenn ich hätte Arzt werden wollen, hätte ich Medizin studiert. Wenn ich hätte Anwalt werden wollen, hätte ich Jura studiert. Aber ich wusste, es gab mehr im Leben, als nur zur Schule zu gehen und eine weitere berufliche Qualifikation zu erwerben.

Ich habe es zu dieser Zeit nicht realisiert, aber mit 26 Jahren suchte ich jetzt nach meinem Lebensweg, nicht nach meinem nächsten Beruf.

Eine andersartige Ausbildung


1973, im letzten Jahr meiner aktiven Pflichtflüge für das Marinekorps, als wir in der Nähe von zu Hause in Hawaii stationiert waren, wusste ich, dass ich in die Fußstapfen meines reichen Vaters treten wollte. Noch während ich bei der Marine war, meldete ich mich an den Wochenenden für Immobilienkurse und Businesskurse an, als Vorbereitung darauf, ein Unternehmer im B- und I-Quadranten zu werden.

Gleichzeitig, auf Empfehlung des Freundes eines Freundes, besuchte ich einen Kurs für Persönlichkeitsentwicklung, in der Hoffnung herauszufinden, wer ich wirklich war. Ein Kurs für Persönlichkeitsentwicklung ist eine nicht-traditionelle Ausbildung, weil ich sie nicht machte, um Noten oder Abschlüsse zu bekommen. Ich wusste nicht, was ich lernen würde, genauso wenig wie ich das wusste, als ich mich für die Immobilienkurse anmeldete. Alles, was ich wusste, war, dass es Zeit war, Kurse zu besuchen, um etwas über mich herauszufinden.

In meinem ersten Wochenendkurs zeichnete die Kursleiterin dieses einfache Diagramm auf das Flipchart:

Als das Diagramm fertig war, drehte sich die Kursleiterin um und sagte: »Um uns zu einem vollständigen menschlichen Wesen zu entwickeln, benötigen wir mentale, physische, emotionale und spirituelle Ausbildung.«

Als ich ihrer Erklärung zuhörte, war mir klar, dass es in traditionellen Schulen hauptsächlich um die mentale Entwicklung der Schüler geht. Das ist der Grund, warum so viele Schüler, die gut in der Schule sind, im wirklichen Leben Schwierigkeiten haben. Vor allem in der Welt des Geldes.

Als der Kurs übers Wochenende weiterging, fand ich heraus, warum ich die Schule nicht gemocht hatte. Ich realisierte, dass ich das Lernen geliebt, aber die Schule gehasst hatte.

Die traditionelle Ausbildung ist eine großartige Umgebung für Einserstudenten, aber sie war keine Umgebung für mich. Die traditionelle Ausbildung erdrückte meine Kreativität, indem sie versuchte, mich durch Angst zu motivieren: durch die Angst, Fehler zu machen, die Angst zu versagen und die Angst, keinen Job zu bekommen. Sie programmierte mich, ein Angestellter im E- oder S-Quadranten zu sein. Ich erkannte, dass die traditionelle Ausbildung nicht der richtige Platz für jemanden ist, der ein Unternehmer in den B- und I-Quadranten werden möchte.

Vielleicht beenden deshalb so wenige Unternehmer die Schule – Unternehmer wie Thomas Edison, Gründer von General Electric; Henry Ford, Gründer der Ford Motor Company; Steve Jobs, Gründer von Apple; Bill Gates, Gründer von Microsoft; Walt Disney, Gründer von Disneyland, und Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook.

Als der Tag weiterging und die Kursleiterin immer tiefer und tiefer auf diese vier Arten der persönlichen Entwicklung einging, erkannte ich, dass ich die meiste Zeit meines Lebens in einer sehr brutalen Ausbildungsumgebung verbracht hatte. Nach vier Jahren an einer Militärakademie nur für Männer und fünf Jahren als Marinepilot war ich mental und physisch sehr stark. Als Marinepilot war ich...

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