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E-Book

Computer Lexikon

Mehr als 900 Begriffe rund um Computer, Handy und Internet

AutorChristian Immler
VerlagFranzis
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl552 Seiten
ISBN9783645201834
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Seltsame Abkürzungen, englische Begriffe, kryptische Kunstwörter: Sobald es um Computer, Handys oder das Internet geht, reicht der normale deutsche Sprachschatz nicht mehr aus. Dieses Lexikon hilft Ihnen dabei, die Computerwelt besser zu verstehen, kompetent mitreden zu können und undurchsichtige Technik- und Tarifangebote zu durchschauen.

Christian Immler, Jahrgang 1964, war bis 1988 als Dozent für Computer Aided Design an der Fachhochschule Nienburg und an der University of Brighton tätig. Einen Namen hat es sich mit diversen Veröffentlichungen zu Spezialthemen wie 3-D-Visualisierung, PDA-Betriebssysteme, Linux und Windows gemacht. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet er erfolgreich als Autor von Computerbüchern.

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Leseprobe

2  A

2.1  AAC-Format

AAC ist neben → MP3 und → WMA ein weiteres Format zum Speichern von Musik. 1997 wurde der Codec AAC (Advanced Audio Coding) in den MPEG-2-Standard aufgenommen und mit der Einführung von MPEG-4 mit den MPEG-4-Tools erweitert. Das Advanced Audio Coding-Format wurde von der Moving Picture Experts Group (MPEG) mit der Absicht entwickelt, irgendwann einmal das MP3-Format abzulösen, was aber keine Aussicht auf Erfolg hat. Heute wird dieses Format nur noch von → Apple eingesetzt.

2.2  Abbrechen

Für die meisten Aktionen zeigt Windows sogenannte Dialogfelder, kleine Fenster mit mehreren Schaltflächen, über die Sie Einstellungen vornehmen können. Die Schaltfläche Abbrechen oder Abbruch verlässt ein Dialogfeld, ohne dass irgendwelche Änderungen vorgenommen werden. In englischen Programmen wird die Abbrechen-Schaltfläche mit Cancel bezeichnet.

Bild 2.1  Die Abbrechen-Schaltfläche in einem Windows-Dialogfenster.

Praxistipp

Die Taste [Esc] auf der Tastatur hat in der Regel die gleiche Funktion wie Abbrechen.

2.3  Abmelden

Auf vielen Internetseiten, z. B. Onlineshops, Webmail, Banken oder auch → Facebook, müssen Sie sich mit Ihrem persönlichen Benutzernamen und Passwort anmelden. Auf diesen Seiten sollten Sie sich immer auch wieder abmelden, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Abmelden bedeutet nicht etwa »Benutzerdaten löschen«, sondern eher »Seite verlassen«. Durch das Abmelden stellen Sie sicher, dass eine andere Person, die den Computer danach benutzt, nicht unter Ihrem Namen einkauft, E-Mails liest oder Bankgeschäfte tätigt. Auf den meisten Webseiten finden Sie einen Link zum Abmelden – häufig auch Logout genannt.

Praxistipp

Auch Windows selbst hat eine Funktion zum Abmelden, die aber nur dann wichtig ist, wenn auf dem Computer mehrere Benutzerkonten eingerichtet sind. Sie finden die Funktion im Startmenü unten rechts mit einem Klick auf den Pfeil neben Herunterfahren.

Bild 2.2  Die Funktion Abmelden im Windows-Startmenü.

Wenn Sie den Computer herunterfahren, brauchen Sie sich vorher nicht abzumelden. Dies erledigt Windows beim Herunterfahren automatisch.

Sicherheitstipp

Wenn Sie auf einem öffentlich zugänglichen Computer ins Internet gehen, zum Beispiel in einem Hotel, melden Sie sich auf allen besuchten Internetseiten, auf denen Sie sich persönlich angemeldet haben, auch immer wieder ab. Auf einem Computer, den Sie zu Hause allein benutzen, ist das Abmelden nicht so wichtig.

2.4  Access Point

Beim Internetzugang über WLAN werden Sie sich in den meisten Fällen direkt mit dem → Router verbinden. In großen Gebäuden wie z. B. in Büros reicht oft die Reichweite des WLAN-Routers nicht bis in jede Ecke des Gebäudes. Hier verwendet man zusätzliche Access Points, auch als Zugangspunkte bezeichnet. Diese Geräte senden ein eigenes WLAN-Signal, haben aber keine Verbindung direkt ins Internet, sondern leiten den Netzwerkverkehr nur an den Router weiter, der dann die Internetverbindung übernimmt.

2.5  ACPI

In früheren Computergenerationen wurden verschiedene Konzepte zu Energiesparfunktionen entwickelt. 1998 einigten sich führende Hersteller auf den ersten gemeinsamen ACPI-Standard (Advanced Configuration and Power Interface) für intelligentes Energiemanagement in Kombination von → Hardware, → Software und → BIOS.

ACPI bietet weit mehr als nur Energiesparfunktionen. Die komplette Konfiguration der Hardware kann von ACPI übernommen werden. Dabei greift ACPI tief in die Steuerung und Ressourcenzuweisung für → Plug-and-play-Geräte ein. Damit ACPI problemlos funktioniert, muss es von allen beteiligten Komponenten unterstützt werden: BIOS, Motherboard, Grafikkarte, Monitor, Festplatte und Betriebssystem. ACPI ist außerdem die Voraussetzung für den Stand-by-Modus oder das Ein- und Ausschalten eines Computers über die Tastatur.

Info

Alle aktuellen PCs verwenden ACPI, die Vorläufertechnik APM wird von Windows 7 nicht mehr unterstützt.

2.6  Active Desktop

Active Desktop war eine von Microsoft mit → Windows 98 eingeführte Technik, mit der bestimmte Inhalte aus dem Internet direkt auf dem Desktop angezeigt werden konnten. Die Technik fand zu Zeiten, als Internetverbindungen noch nach Minuten abgerechnet wurden, wenig Anklang, wurde mit dem Service Pack zu Windows 98 standardmäßig wieder deaktiviert und später ganz eingestellt. Die heutigen Minianwendungen auf dem Desktop sind moderne, wesentlich weiter entwickelte Nachfolger des Active Desktop.

2.7  ActiveX

ActiveX ist eine Technik für interaktive Anwendungen auf Webseiten, die Zugriff auf den Computer des Nutzers haben. ActiveX wird teilweise für → Onlinebanking sowie auch für Onlinevirenscanner (→ Virenscanner) eingesetzt.

Sicherheitstipp

Im Gegensatz zu → Java läuft die von Microsoft entwickelte ActiveX-Technik nicht in einem geschlossenen System, sondern hat Zugriff auf den kompletten Computer.

ActiveX läuft nur im Internet Explorer. Andere Browser sind vor Fremdzugriffen stärker gesichert. In der aktuellen Version Internet Explorer 9 erscheint unten eine Meldung, bevor ein ActiveX-Objekt ausgeführt wird. Bedenken Sie hier genau, welche Add-ons Sie zulassen und welche nicht.

Bild 2.3  Wenn eine Webseite ein Add-on per ActiveX ausführen möchte, erscheint eine Meldung.

2.8  Adapter

Mit einem Adapter lassen sich zwei Geräte verbinden, wenn der Stecker und die Buchse nicht zueinander passen. Ein Audiogerät mit einem Klinkenstecker passt zum Beispiel nicht an die Stereoanlage mit Cinchbuchsen.

Mit einem Adapter können aber auch die Signale zwischen verschiedenen Geräten angepasst werden. Zum Beispiel, wenn eine Maus mit einem flachen USB-Stecker an die runde PS/2-Buchse des PCs angeschlossen werden soll. Mit einem Adapter kann auch eine ausgebaute Festplatte an den USB-Anschluss des PCs angeschlossen werden. Hier ist oft noch ein zusätzliches Netzgerät erforderlich.

2.9  Add-on-Galerie

In der Add-on-Galerie bietet Microsoft nützliche Erweiterungen für den → Internet Explorer. Dabei handelt es sich um zusätzliche → Suchmaschinen, → Schnellinfos und Listen für den → Tracking-Schutz.

Info

Das Angebot an → Firefox-Erweiterungen ist deutlich größer. Viele Add-ons für den Internet Explorer sind nur Werbung für bestimmte Webseiten.

Internetlinks

2.10  Ad-hoc-Netzwerk

Ein Ad-hoc-Netzwerk ist ein lokales → Netzwerk zwischen mehreren Computern, das ohne einen → Hub oder → Router auskommt. Windows 7 unterstützt drahtlose Ad-hoc-Netzwerke.

Praxistipp

Unter Windows 7 richten Sie ein drahtloses Ad-hoc-Netzwerk im Netzwerk- und Freigabecenter der Systemsteuerung auf einem der Computer ein. Klicken Sie hier auf Neue Verbindung oder neues Netzwerk einrichten. Wählen Sie im nächsten Dialogfeld Ein drahtloses Ad-hoc-Netzwerk einrichten.

Bild 2.4  Einrichten eines drahtlosen Ad-hoc-Netzwerks.

Im nächsten Schritt geben Sie dem neuen Netzwerk einen Namen und legen einen Schlüssel fest, der auf anderen Computern zur Verbindung eingegeben werden muss.

Bild 2.5   Netzwerkname, Sicherheitstyp und Sicherheitsschlüssel eingeben.

Nachdem das Netzwerk erfolgreich eingerichtet ist, taucht es bei anderen...

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