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DaF und Neue Medien - Evaluierung eines Internet-Angebots

AutorJulia Akra
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl18 Seiten
ISBN9783638160704
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik/ Lehrbereich DaF), Veranstaltung: Seminar III - DaF und Neue Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte des Lernens von Fremdsprachen mit dem Computer, sog. CALL (Computer Aided Language Learning), hat ihre Anfänge in den 60er Jahren. Die weitere Entwicklung bis heute lässt sich in drei Phasen gliedern, auf die hier kurz eingegangen werden soll. Die erste Phase, im Zeitraum von 1960 bis 1975, basierte auf dem behavioristischen Ansatz. Das Angebot beinhaltete sog. 'drill-and-practice' Programme mit wiederholenden Sprachübungen und ohne differenziertes Feedback. In der zweiten Phase, d.h. 1975 bis Ende der 80er Jahre, behauptete sich der kommunikative Ansatz, d.h. die Umstrukturierung der Lernprogramme für eine authentischere Kommunikation. Da sich der PC etabliert hatte und die Erschwinglichkeit und Verfügbarkeit für eine breitgefächerte Gesellschaft gewährleistet war, stieg die Nachfrage nach computergestützten Lernprogrammen. Durch die daraus folgende Massenproduktion litt jedoch die Qualität und Didaktik der Programme. In der dritten Phase ergaben sich neue Möglichkeiten durch den Einsatz von Multimedia mit Internet und CD-Rom. Der integrative Ansatz beinhaltet die Einbindung unterschiedlicher Medien und Übungen unter Nutzung des Internets, woraus sich neue Kommunikationsformen, wie z.B. e-Mail und Chat, ergaben. Doch nicht nur neue Kommunikationsformen haben sich entwickelt, sondern auch neue Lehr- und Lernformen. Webbasiertes Lehren und Lernen ist heutzutage kein Fremdwort mehr, sondern steht für eine innovative Alternative im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts. Zumal es auch bei geringer Medienkompetenz in einigen Bereichen einen Mehrwert bietet, wie z.B. in der Anwendungsphase, bei der Wortschatzerweiterung, bei den Fertigkeiten Lesen und Schreiben und nicht zuletzt bei der Erweiterung der Medienkompetenz (vgl. Bünger, Ursula). Auch sonst bietet webbasiertes Lernen viele Vorteile, wie u.a. die flexible Einteilung des Lernstoffes, die Möglichkeit zur Interaktion zwischen Lehrendem und Lernendem, das Erlernen der Fähigkeit zur Recherche und vor allem der Einsatz von Multimedia - um nur einige Beispiele zu nennen. Jedoch ist die 'Papierdidaktik' (vgl. Bünger, Ursula) nicht völlig durch Internet-Angebote substituierbar. Eine Kombination aus beidem wäre da eine gute Lösung - wie z.B. das Lehrwerk Passwort Deutsch des Klett-Verlags bietet. Im Nachfolgenden soll die Online-Komponente www.passwort-deutsch.de des Lehrwerks anhand der Kriterien von Hartmut Schröder evaluiert werden.

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