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Das Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft oder Richard Herzinger: Der Erbe des Marquis de Sade?

eBook Das Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft oder Richard Herzinger: Der Erbe des Marquis de Sade? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Seitenanzahl
30
Seiten
ISBN
9783638429894
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
3,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1, Universität Rostock (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Hauptseminar Praktische Ethik, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es gibt zwei Klassen von Menschen - die Löwen und die Lämmer. Wenn du zu den Lämmern gehörst, wirst auch du einst, wie Gray oder Jane Galbraith, [tot] auf diesem Tisch liegen. Bist du aber Löwe, so wirst du leben und dein Pferd lenken, wie ich, wie K., wie alle in der Welt, die Witz und Mut besitzen' (Stevenson 1999, 103). Mit diesen Worten begründet die literarische Figur Macfarlane in der Geschichte »Der Leichenräuber« von R. L. Stevenson ihre skrupellosen Verbrechen und fordert gleichzeitig den angesprochenen literarischen Kumpanen auf, ihm zu folgen und es ihm gleichzutun: Die von der Natur gegebenen Eigenschaften zu nutzen und andere Menschen zu dominieren, zu missbrauchen und zu unterjochen. So unfassbar diese Begründung auch erscheinen mag und so unglaublich sie auf zivilisierte Menschen wirken soll - es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie auf wahren Tatsachen beruhen könnte. Bereits im 18. Jahrhundert entwickelte der Marquis de Sade eine Theorie über den Menschen als freies Individuum und propagierte und praktizierte die egoistischen Tendenzen seines Menschenbildes, was ihn zum eine n als »sadistisch« in das Wörterbuch brachte, zunächst aber als Gefangenen in die Bastille. Nach zwei aufgeklärten Jahrhunderten der vernunftgeleiteten Gesellschaftstheorien und verschiedensten lustabgewandten Ethiken von Immanuel Kant über John Stuart Mill bis Karl Marx tritt nun wieder eine egoistisch-hedonistisch anmutende Richtung hervor, die beispielsweise von Richard Herzinger vertreten wird. Ob dieser erneute Richtungswechsel nur rein äußerlich oder auch inhaltlich auf die alten Thesen des Marquis de Sade verweist, soll auf den folgenden Seiten geklärt werden. Dabei stellt sich die Frage, nach welchen Gesichtspunkten und aus welchen Quellen beide Autoren ihre Erkenntnisse gewinnen und ob nicht Richard Herzingers Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft das lang versteckte Erbe des Marquis de Sade sein könnte.

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