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Das Bild der 'Adelsclique' und des C. Marius in Sallusts 'Bellum Iugurthinum'

AutorDavid Hohm
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl19 Seiten
ISBN9783638029971
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Denn vor der Zerstörung Karthagos behandelten das Volk und der römische Senat friedlich und maßvoll das Gemeinwesen; [...] die Furcht vor dem Feinde hielt die Bürgerschaft in guten Eigenschaften. Als aber jener Schrecken aus den Gemütern gewichen war, brach offenbar das ein, was Glück mit sich zu bringen pflegt: Ausgelassenheit und Hochmut.' (Sall. Bel. Jug. 41,2). Gaius Sallustius Crispus verfasste seine zweite Monographie 'Bellum Iugurthinum' um 40 v. Chr., wenige Jahre nach Cäsars Tod. Bevor er mit der Schilderung der Ereignisse des 'Bellum Iugurthinum' beginnt, begründet er sein Vorhaben: Er will den Krieg Roms mit Numidien beschreiben, 'erstens, weil er gewaltig, hart und von wechselndem Sieg war' (Sall. Bel. Jug. 5,1f), und zweitens, um anhand von beispielhaften Persönlichkeiten die Konflikte in der römischen Gesellschaft zwischen der hochmütigen und korrupten Aristokratie auf der einen und einzelnen Männern als Vertreter des Volkes auf der anderen Seite darzustellen. Dabei ist der persönliche Hintergrund Sallusts nicht gering zu schätzen. Sallust kannte nicht nur die Bedingungen eines Wüstenkrieges, er war auch mit den Auseinandersetzungen in der Innenpolitik zwischen Anhängern der popularen und der optimaten Richtung vertraut. Es liegt nun der Schluss nahe, Sallust wolle als 'skrupelloser, wenn auch sehr geschickter Propagandist' (v. Fritz) die Seite des Gaius Marius, einer der wichtigsten Figuren im Bellum Iugurthinum und Vertreter der popularen Seite, vertreten. Andererseits zeigt sich gerade in der Beschreibung der Taten des Feldherrn Quintus Metellus, eines herausragenden Vertreters der Nobilität, dass sich Sallust als 'Mann von höchster idealer Gesinnung [bemüht], Lob und Tadel nach wirklichem Verdienst auszuteilen [, und dabei] faktisch einen hohen Grad der Objektivität des Urteils erreicht' (v. Fritz). In dieser Arbeit soll einerseits das von Sallust gezeichnete Bild der Adelsclique anhand einzelner Adliger wie Lucius Calpurnius Bestia, Aemilius Scaurus, Gaius Baebius, Spurius Postumius Albinus, Aulus Postumius Albinus und Quintus Caecilius Metellus, andererseits das Bild von Gaius Marius im Vordergrund stehen. Denn der Streit, der zwischen der Nobilität und der plebs herrschte, war 'ein Streit, der Göttliches und Menschliches alles durcheinanderbrachte und bis dahin in seinem Wahnsinn vorstieß, daß den politischen Leidenschaften erst der Krieg und die Verödung Italiens ein Ende setzten' (Sall. Bel. 5,2)

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