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Das deutsche Strafrecht und die Verfolgung von NS-Verbrechen. Gibt es eine 'gerechte Strafe'?

AutorStefanie Wieczorek
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl18 Seiten
ISBN9783656209928
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis10,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Strafrecht, , Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sahen sich die Alliierten und die deutsche Justiz vor ein großes Problem gestellt. Tausende Menschen hatten während der Zeit des Nationalsozialismus unvorstellbare Verbrechen begangen und waren dafür nicht bestraft worden. Nun war es an der Zeit dies nachzuholen. Bei den NS - Verbrechen handelt es sich um eine Kriminalitätsform, die bisher unbekannt und unvorstellbar war, insbesondere der Massenmord in den Vernichtungslagern und durch die Einsatzkommandos. Ebenso unvorstellbar war aber auch, dass eine deutsche Regierung Verbrechen anordnete und auch durchführte. Ende der Fünfziger Jahre war bei den Deutschen eine weit verbreitete Schlussstrichmentalität und das Bedürfnis, aus der eigenen Schuld entlassen zu werden, festzustellen. Problematisch war es auch, dass zu viele Faktoren und Hindernisse einer freien, engagierten und unbeeinflussten Strafverfolgung entgegen standen. Im Folgenden möchte ich die Frage klären, ob das deutsche Strafrecht überhaupt dafür ausgelegt ist solche Verbrechen zu verfolgen und zu bestrafen. Meine Aufzeichnungen beziehen sich größtenteils auf Adalbert Rückerls Buch 'NS - Verbrechen vor Gericht'. Adalbert Rückerl war der langjährige Leiter der 1958 eingerichteten 'Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen' in Ludwigsburg.

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