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E-Book

Das deutsche Stresemannbild seit 1945

AutorAndreas Braune
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2005
Seitenanzahl15 Seiten
ISBN9783638387378
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Außenpolitik Stresemanns, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gustav Stresemann war einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar der bedeutendste Politiker der Weimarer Republik. An dieser Aussage wird wohl kaum jemand ernsthaft zweifeln können. Die wirkliche, besonders die Geschichtswissenschaft betreffende Frage ist aber, worin gerade seine Bedeutung lag. Diese durchaus strittige Frage sorgte angesichts unterschiedlicher politischer, gesellschaftlicher und ideologischer Voraussetzungen auf zeitlicher und räumlicher Linie für ein äußerst facettenreiches Bild Gustav Stresemanns. Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs wurde er dargestellt als Sinnbild für seine Zeit: In der BRD als Vernunftrepublikaner und Europäer, in der DDR als Vertreter des Bürgertums in einer bürgerlichen Gesellschaft, und deshalb die imperialistische Außenpolitik des Kaiserreichs fortsetzend. Auf beiden Seiten also gab es eine Instrumentalisierung dieser Persönlichkeit aus den eigenen gesellschaftlichen Normen heraus und beiderseits wurden die daraus entstehenden Bilder dem wahren Charakter und der Bedeutung Stresemanns nicht gerecht. In dieser Hausarbeit soll die Entwicklung des Stresemann-Bildes in der BRD und ein kurzer Abriß dessen in der DDR dargestellt werden. Es wird zu untersuchen sein, vor welchem Hintergrund ein jeweiliges Bild Stresemanns entstehen konnte und ob sich eine Instrumentalisierung nachweisen läßt. Dies kann nur geschehen im Vergleich, besonders auf zeitlicher Linie. Ausgehen soll dieser Vergleich von zwei Variablen: 1. Zeitliche Entfernung: Hierbei gehe ich davon aus, daß mit zunehmender zeitlicher Distanz die Objektivität, mit der ein Problem betrachtet wird, zunimmt. Ersichtlich wird dies an dem bekannten Beispiel, daß Theodor Heuss die Aufnahme Gustav Stresemanns in sein Werk 'Die großen Deutschen' bekanntlich aus persönlichen Gründen verweigerte. Das Problem der Zeitgeschichte als Geschichte der Zeitzeugen ist eben, daß unmittelbar erlebte Ereignisse Emotionen hervorrufen, die auch der eifrigste Geschichtswissenschaftler nicht unterdrücken kann. Erst die zeitliche Distanz läßt Emotionen außen vor und ermöglicht eine objektivere Sicht. [...]

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