Sie sind hier
E-Book

Das Dienstrecht der Internationalen Organisationen.

Institutionelles Völkerrecht, Recht und Praxis.

AutorGerhard Ullrich
VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl452 Seiten
ISBN9783428529476
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis44,00 EUR
Gerhard Ullrich liefert eine Gesamtdarstellung des Dienstrechts der Internationalen Organisationen und verdeutlicht den Prozess der Anerkennung gemeinsamer Werte sowie die Entwicklung einheitlicher Regelungsstandards. Im ersten Teil erläutert er die Grundlagen des Dienstrechts und gibt statistische Hinweise. Ausführlich kommentiert der Autor die Privilegien und Immunitäten der Bediensteten. Das Kernstück des Buches bildet die Untersuchung der Rechtsquellen des Dienstrechts der Internationalen Organisationen. Dabei nimmt die Rechtsprechung der internationalen Verwaltungsgerichte zu den Allgemeinen Rechtsgrundsätzen einen besonders breiten Raum ein. Diese Grundsätze bilden für alle Internationalen Organisationen einen verbindlichen Wertekanon. Eine zweite Rechtsquelle stellen die Strukturen und Elemente des normierten Dienstrechts der Internationalen Organisationen dar, die praxisorientiert kommentiert werden. Eine systematisierende Zusammenfassung in Dienstrechtskreisen gliedert die Fülle des Stoffes. Abschließend behandelt der Autor das Rechtsschutzsystem für die internationalen Bediensteten und erläutert das Verfahren vor den internationalen Verwaltungsgerichten. Es ist heute mehr denn je gerechtfertigt, von einer Einheit in der Vielfalt des Dienstrechts zu sprechen. Dieser Trend setzt sich verstärkt fort. Dabei vollzieht sich die Rechtsangleichung nicht nur horizontal durch die Rechtsprechung der internationalen Verwaltungsgerichte zu den Allgemeinen Rechtsgrundsätzen, sondern auch vertikal durch die vielfache Übernahme bereits normierten Dienstrechts durch andere Internationale Organisationen. Mit der vorliegenden Gesamtdarstellung des Dienstrechts der Internationalen Organisationen leistet Gerhard Ullrich einen rechtsdogmatischen und praxisorientierten Beitrag zu diesem Teilbereich des institutionellen Völkerrechts.

Gerhard Ullrich studied law in Munich, Lausanne and Geneva; 1967 Doctor of Laws; Representing the German Government in various international conferences and at the Interim Committee for the establishment of the European Patent Organisation (EPO) (1973-1977); General Legal Counsel of the European Patent Office (1977-2005); Member of the Munich Bar (since 2005); Vice-President of the Appeals Committee of the Council of the EPO (2010-2012); Advising various international organisations on the implementation of their employment law; Numerous publications on the law of the international civil service; Member of the European Stability Mechanism Administrative Tribunal (since 2014).

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort6
Vorwort8
Inhaltsverzeichnis12
Abkürzungsverzeichnis27
Einführung30
A. Das Dienstrecht der Internationalen Organisationen (I. O.) – Einheit in Vielfalt (The employment law of international organisations – unity in diversity)30
B. Zielsetzung und Abgrenzung (Objectives and definitions)31
1. Teil: Die Grundlagen (Basic elements)33
1. Abschnitt: Die Internationalen Organisationen (The International Organisations)33
A. Die Rechtsnatur der Internationalen Organisationen (The legal nature of international organisations)33
B. Die Klassifikationen der Internationalen Organisationen (The classification of international organisations)34
C. Abgrenzungen (Definitions)35
I. Supranationale Organisationen (Supranational organisations)35
II. Nicht-staatliche Internationale Organisationen (Non-Governmental Organisations, NGO)35
D. Die Zahl und die Personalstärke der Internationalen Organisationen (Number of international organisations and their staff)36
I. Die Zahl der Internationalen Organisationen (The number of international organisations)36
II. Die Personalstärke der Internationalen Organisationen (The number of staff in international organisations)37
2. Abschnitt: Das Dienstrecht der Internationalen Organisationen (The employment law of the international organisations)39
A. Die rechtlichen Grundlagen des Dienstrechts Internationaler Organisationen (Legal principles of the employment law of the international organisations)39
B. Die Klassifizierung des Dienstrechts der Internationalen Organisationen (Die vier großen Rechtskreise des internationalen Dienstrechts als pars pro toto) (The classification of the four large employment systems of international organisations as pars pro toto)43
I. Die weitgehend homogenen Dienstrechtskreise (The mainly homogeneous employment systems)44
1. Der Dienstrechtskreis des „Common-System“ der Vereinten Nationen (VN-CS)44
2. Der Dienstrechtskreis der Europäischen Gemeinschaften44
3. Der Dienstrechtskreis der Koordinierten Organisationen45
4. Der heterogene Dienstrechtskreis der eigenständigen Internationalen Organisationen46
II. Die Einheit des Dienstrechts der Internationalen Organisationen (The unity of the employment systems of international organisations)47
III. Die Personalstärke der Internationalen Organisationen in den vier großen internationalen Dienstrechtskreisen (The number of staff in the four large employment systems of international organisations)48
1. Die Personalzahlen im Dienstrechtskreis des VN-CS48
2. Die Personalzahlen im Dienstrechtskreis der Europäischen Gemeinschaften49
3. Die Personalzahlen im Dienstrechtskreis der Koordinierten Organisationen49
4. Die Personalzahlen einiger ausgewählter anderer Organisationen49
C. Das nationale Recht und das Dienstrecht der Internationalen Organisationen (National law and employment law of international organisations)50
D. Die Vorrechte und Befreiungen (Privilegien und Immunitäten) der Bediensteten Internationaler Organisationen (The Privileges and immunities of international employees)51
I. Rechtliche Grundlagen (Legal basis)51
1. Die Privilegien und Immunitäten der Internationalen Organisationen51
2. Die Privilegien und Immunitäten der Bediensteten53
a) Der personelle Geltungsbereich der Privilegien und Immunitäten54
b) Der räumliche Geltungsbereich der Privilegien und Immunitäten55
II. Die Immunität der Bediensteten bei Amtshandlungen und die Unverletzlichkeit ihrer Dokumente (Immunity of staff in respect of acts done in the exercise of their functions and inviolability of official documents)56
III. Die fiskalischen Privilegien der Bediensteten (Fiscal privileges of employees)58
1. Die Freistellung der Dienstbezüge von der nationalen Besteuerung58
2. Die Besteuerung von Bediensteten in Spitzenpositionen63
3. Besteuerung sonstiger Personen63
IV. Die Besteuerung der ehemaligen Bediensteten (Pensionisten) (The taxation of former employees, pensioners)63
V. Sonstige fiskalische Privilegien (Other fiscal privileges)67
VI. Die Freistellung von der nationalen Sozialversicherungspflicht (Exemption from compulsory national social security schemes)68
VII. Die Privilegien bei der Einreise, dem Aufenthalt und Ende des Dienstes (Privileges concerning immigration, performing functions and termination of service)69
VIII. Sonstige Privilegien der Bediensteten und anderer Personen (Further privileges of employees and other persons)71
1. Reisepässe71
2. Spitzenbeamte71
3. Freistellung von der Arbeitserlaubnis72
4. Privilegien im Krisenfall72
5. Freistellung vom Wehrdienst72
6. Wareneinkauf73
E. Die Haftung für Schäden aus dem Dienstverhältnis (The liability for employment derived damages)73
I. Die Haftung der Organisation (The liability of the organisation)73
II. Die Haftung der Bediensteten(The liability of employees)74
F. Die strafrechtliche Verantwortung im Dienstverhältnis (Criminal responsibility in the employ of international organisations)74
2. Teil: Die Rechtsquellen des Dienstrechts der Internationalen Organisationen (The sources of international civil service law)76
1. Abschnitt: Das normierte Dienstrecht und die Allgemeinen Rechtsgrundsätze – Grundlagen und Übersicht (The statutory employment law and the general legal principles – basics and survey)76
2. Abschnitt: Die Allgemeinen Rechtsgrundsätze des internationalen öffentlichen Dienstes (The general legal principles of the international civil service)79
A. Einleitung (Introduction)79
I. Der Begriff der Allgemeinen Rechtsgrundsätze (The concept of the general legal principles)80
II. Die Ableitung der Allgemeinen Rechtsgrundsätze (The derivation of the general legal principles)81
1. Allgemeines81
2. Besondere Ableitungen83
III. Der Rang der Allgemeinen Rechtsgrundsätze (The ranking of general legal principles)86
IV. Die dynamische Natur der Allgemeinen Rechtsgrundsätze (The dynamic nature of general legal principles)87
V. Die Schranken der Allgemeinen Rechtsgrundsätze im Dienstrecht (The limitations of general legal principles in employment law)88
1. Die allgemeinen Schranken der Grund- und Menschenrechte88
2. Die explizit normierten Schranken90
3. Die Wesensgehaltsgarantie90
VI. Die sozialen Leistungs- und Teilhabegarantien (The guarantee of social benefits and participation)91
VII. Die Lehre vom Sonderstatus (besonderes Gewaltverhältnis) und der internationale Dienst (The international civil service and the doctrine of special status)92
VIII. Die Auslegungsgrundsätze (General rules of interpretation)93
B. Die Geltung der Grund- und Menschenrechte in den Dienstverhältnissen der Internationalen Organisationen (The application of basic and human rights in the international civil service)98
I. Der Schutz der Persönlichkeit, der Würde und des beruflichen Ansehens des Bediensteten durch die Organisation (The protection of the personality, dignity and the reputation of international employees)98
1. Der Schutz der Privatsphäre100
2. Der Datenschutz102
II. Der Grundsatz der Gleichbehandlung (Equal treatment)107
III. Die Vereinigungs-, Versammlungs- und Koalitionsfreiheit (Freedom of association and assembly, right to establish trade unions)113
1. Allgemeines113
2. Die Koalitionsfreiheit114
3. Das Streikrecht121
4. Personalvertretungen und internationale Gewerkschaften – Abgrenzung und Bewertung125
IV. Die Meinungsfreiheit (Freedom of speech)126
V. Der Schutz des Eigentums (Legal protection of property)129
VI. Die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit (Freedom of thought, conscience and religion)130
VII. Das Grundrecht auf Rechtsschutz bei dienstrechtlichen Streitigkeiten (Legal protection in employment disputes)131
VIII. Das Recht auf Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (Safety and health-care at workplace)138
C. Die objektiven Allgemeinen Rechtsgrundsätze des internationalen öffentlichen Dienstes (Objective legal principles of the international civil service)139
I. Die Ableitung objektiver Rechtsgrundsätze (The derivation of objective legal principles)139
II. Das Rückwirkungsverbot (Rule against retroactivity)140
III. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (The principle of proportionality)142
IV. Der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (The administration is bound to comply with the rule of law)143
V. Der Grundsatz von Treu und Glauben (Good faith, fairness, equity, bona fide)144
VI. Der Grundsatz der Rechtssicherheit (Legal certainty, stability of law)147
1. Die Beschwerde- und Klagefristen148
2. Die Ausschlussfristen für Ansprüche149
3. Die Rechtskraft der Urteile der internationalen Verwaltungsgerichte150
4. Die Aufhebung von Verwaltungsentscheidungen150
VII. Die ungerechtfertigte Bereicherung, die Rückforderung rechtsgrundloser Zahlungen (Unjust enrichment, recovery of undue payment)153
VIII. Die Grundsätze des fairen Verfahrens, der guten Verwaltung und des rechtlichen Gehörs im Verwaltungsverfahren (Principles of due process and good administration)155
1. Der Grundsatz des fairen Verfahrens155
2. Der Grundsatz der guten Verwaltung157
a) Die Begründungspflicht158
b) Das rechtliche Gehör im Verwaltungsverfahren161
c) Das Verbot des Missbrauchs von Befugnissen163
IX. Die pflichtgemäße Ermessensausübung (Discretion)164
D. Die spezifischen Allgemeinen Rechtsgrundsätze des internationalen öffentlichen Dienstes (originäre und abgeleitete Allgemeine Rechtsgrundsätze) (The specific general legal principles of the international civil service – basic and derivative general legal principles)173
I. Allgemeines (Survey)173
II. Der Vertrauensschutz der Bediensteten (Protection of legitimate expectation of employees)174
1. Die wohlerworbenen Rechte174
2. Der Vertrauensschutz bei Anstellungsverträgen180
3. Der Grundsatz der Stabilität, Vorhersehbarkeit und der klaren Verständlichkeit der Ergebnisse einer Gehaltsanpassungsmethode182
4. Die Zusicherung184
5. Die Informationspflicht der Internationalen Organisation186
III. Der Grundsatz der ungehinderten Aufgabenerfüllung der Organisation (The principle of unimpeded accomplishment of tasks of the organisation)188
1. Die Freistellung der Dienstbezüge von der nationalen Besteuerung188
2. Die Unabhängigkeit der Organisation188
3. Die Noblemaire- und Flemming-Grundsätze190
4. Das Recht der Bediensteten auf Förderung der Verbindung zum Herkunftsort192
IV. Sonstige spezifische Rechtsgrundsätze (Other specific legal principles)193
1. Das Recht der Personalvertretung auf Konsultation193
a) Allgemeines (Abgrenzung zu anderen Mitwirkungsrechten)193
b) Die Einzelheiten der Konsultationspflicht195
c) Die Grenzen der Vereinigungsfreiheit und der Anspruch auf Unterstützung197
d) Die Klagebefugnis198
e) Unternehmerische Mitwirkungsrechte der Personalvertretung199
2. Das Recht auf Fürsorge und Beistand – Allgemeines201
a) Das Recht auf Fürsorge201
b) Das Recht auf Beistand202
3. Die Selbstbindung der Exekutiv- und Legislativorgane (Patere legem quam ipse fecisti)205
4. Die Normenhierarchie im Dienstrecht207
5. Der Anspruch auf materiellen und immateriellen Schadensersatz aus dem Dienstverhältnis207
a) Allgemeines207
b) Die Haftung der Organisation nach der Rechtsprechung209
c) Das materielle Haftungsrecht209
aa) Allgemeines209
bb) Die Tatbestandsvoraussetzungen210
d) Die Entscheidungskompetenz der Gerichte bei Schadensersatzklagen211
e) Die Schadensersatzansprüche im Einzelnen212
aa) Der Anspruch auf materiellen Schadensersatz212
bb) Der Anspruch auf immateriellen Schadensersatz213
cc) Die Begrenzung der Haftung Internationaler Organisationen auf Schadensersatz gegenüber den Bediensteten213
dd) Die Funktion des Schadensersatzanspruchs214
ee) Die Höhe des Schadensersatzes214
f) Die Rechtsprechung zu den dienstrechtlichen Schadensersatzansprüchen215
3. Abschnitt: Die typischen Strukturen und Elemente des normierten Dienstrechts (The typical structures and elements of employment rules)222
A. Die Rechtsnatur der Dienstverhältnisse (The legal nature of employment)222
I. Beamte (Permanent employees)223
II. Vertragsbedienstete (Contractual employment)224
1. Bedienstete auf Dauer224
2. Bedienstete auf Zeit224
III. Örtliche Bedienstete (Local employments)225
IV. Das Dienstverhältnis auf Probe (Probationary appointment)226
V. Sonstige Vertragsverhältnisse (Other contractual employments)227
VI. Die Strukturen der Beschäftigungsverhältnisse (Structures of employment)227
B. Die Begründung, der Vollzug und die Beendigung des Dienstverhältnisses (Recruitment, development and termination of employment)231
I. Die Begründung des Dienstverhältnisses (Recruitment)231
1. Allgemeines231
2. Das Einstellungsverfahren233
a) Die Publikation der Stellenbeschreibung234
b) Die Zulassung zum Auswahlverfahren235
c) Die Durchführung des Auswahlverfahrens235
d) Die Begründungspflicht der Entscheidung gegenüber den nicht erfolgreichen Kandidaten236
e) Der Umfang der Nachprüfung durch das Gericht237
f) Die Einstellung (Ernennung)238
II. Die Veränderungen des Dienstverhältnisses (Development of employment)238
1. Die Karriereentwicklung238
a) Allgemeines238
b) Das Aufsteigen in den Dienstaltersstufen („Karriereschritt“)239
c) Die Beförderung („Karrieresprung“)239
aa) Allgemeines239
bb) Die Beurteilung240
cc) Die Auswahl- und Beförderungsausschüsse242
dd) Die Rechtsprechung zur Beförderung242
d) Die vorübergehende Verwendung244
e) Der Wechsel von Laufbahngruppen (Funktionsgruppen)244
2. Die Änderung der dienstrechtlichen Stellung245
a) Allgemeines245
b) Die Abordnung245
c) Der Sonderurlaub246
aa) Der Elternurlaub246
bb) Der Urlaub aus familiären Gründen247
d) Der Urlaub aus persönlichen Gründen247
e) Die Beurlaubung zum Wehrdienst247
f) Der einstweilige Ruhestand247
3. Die Versetzung248
4. Die Umwandlung des Dienstverhältnisses249
a) Allgemeines249
b) Die Umwandlung eines Probezeitverhältnisses in ein reguläres Dienstverhältnis oder ein Beamtenverhältnis249
c) Die Umwandlung eines Dienstverhältnisses auf Zeit (befristetes oder unbefristetes Dienstverhältnis) in ein Dienstverhältnis auf Dauer250
d) Die Umwandlung eines vertraglichen Dienstverhältnisses in ein Beamtenverhältnis250
5. Sonderfälle251
III. Die Beendigung des Dienstverhältnisses (The termination of service)251
1. Die Entlassung durch die Anstellungsbehörde252
2. Die Beendigung des Dienstverhältnisses aus Alters- oder Invaliditätsgründen253
3. Exkurs: Die Rechtsprechung zur Nicht-Erneuerung von befristeten Anstellungsverträgen254
C. Die Rechte und Pflichten der Bediensteten (Rights and obligations of staff)257
I. Die Rechte (Rights)257
1. Einleitung257
2. Überblick258
3. Der Anspruch auf die Dienstbezüge258
a) Das Grundgehalt258
aa) Die Höhe der Gehälter258
bb) Die Gehaltstabellen259
cc) Die Gehaltsentwicklung262
dd) Die Zahlungsmodalitäten263
ee) Die Verwirkung oder Kürzung des Gehalts263
b) Die Zulagen und Kostenerstattungen264
aa) Die Familienzulagen265
(1) Die Haushaltszulage265
(2) Exkurs: Die Haushaltszulage bei eheähnlichen Partnerschaften266
(3) Die Unterhaltsberechtigtenzulage/Kinderzulage270
(4) Die Erziehungszulage272
(5) Die Antikumulierungsklausel274
bb) Die Auslandszulage276
cc) Die Mietzulage280
dd) Dienstliche Zulagen280
(1) Die Sprachenzulage281
(2) Die Zulage für Mehrarbeit (Überstunden)281
(3) Die Zulagen für Nacht-, Schicht- und Bereitschaftsdienst, Arbeit an Sonn- und Feiertagen, die Ausgleichszulage für höherwertige Dienste281
(4) Ausgleichszulage (Stellenzulage) bei vorübergehender Verwendung in einer höheren Besoldungs- bzw. Rahmengruppe282
(5) Die Entlassungsabfindung283
(6) Das Arbeitslosengeld283
(7) Die Ausgleichszulage bei Vertrauensschutz283
ee) Die Kostenerstattungen284
(1) Die Dienstreisekosten285
(2) Die Umzugs- und Reisekosten bei Dienstantritt, Versetzung und Ausscheiden aus dem Dienst285
(3) Die Reisekosten zum Heimatort285
(4) Die Aufwandsentschädigung285
(5) Die Einrichtungs- und Heimkehrbeihilfe286
(6) Die sonstigen Kostenerstattungen286
c) Die Ausschlussfristen289
4. Die Gehaltsanpassungssysteme289
a) Allgemeines289
b) Die EG290
c) Das VN-CS291
d) Die Koordinierten Organisationen293
e) Die eigenständigen Internationalen Organisationen294
f) Die Rechtsprechung des VGIAO und des EUGH zu den Gehaltsanpassungssystemen296
5. Die soziale Sicherheit299
a) Allgemeines299
b) Das soziale Sicherungssystem bei Krankheit, Teil- und Vollinvalidität, Mutterschaft, Geburt, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit und bei sonstiger Bedürftigkeit301
aa) Die Krankenversicherung301
bb) Die Kapitalbeträge bei dauernder Teil- und Vollinvalidität und im Todesfall303
cc) Der Krankheitsurlaub304
dd) Finanzielle Leistungen bei Mutterschafts-, Adoptions-, Elternurlaub, Urlaub aus familiären Gründen, bezahlten Sonderurlaub und Geburt305
ee) Das Arbeitslosengeld306
ff) Die Pflegeversicherung307
gg) Zuwendungen, Darlehen und Vorschüsse308
hh) Sonderfälle308
(1) Internationale Organisationen ohne eigenes Sozialversicherungssystem308
(2) Die ehemaligen Bediensteten und Rechtsnachfolger309
6. Die Versorgung310
a) Die Arten der Versorgungsleistungen (Pensionen)311
b) Die allgemeine Struktur der Pensionssysteme311
c) Der Personenkreis der Anspruchsberechtigten312
d) Besondere Rechtsfragen bei den Versorgungsleistungen (Pensionen)312
aa) Die Absicherung der Versorgungsleistungen (Pensionen)312
bb) Die Besteuerung313
cc) Die Pfändung (Abtretung)314
e) Die einzelnen Versorgungsleistungen314
aa) Die Altersversorgung314
(1) Der Erwerb der Anwartschaft auf Versorgung314
(2) Das Entstehen und Erlöschen des Anspruchs314
(3) Das Anwachsen des Anspruchs315
(4) Der Transfer von Versorgungsansprüchen nach innen315
(5) Der Transfer von Versorgungsansprüchen nach außen315
(6) Die Doppelbesteuerung der Pensionen316
(7) Maximum und Minimum der Pensionen316
(8) Die Zulagen316
(9) Die jährliche Anpassung der Pensionen317
bb) Die Finanzierung der Versorgungsleistungen318
cc) Die Hinterbliebenenversorgung319
dd) Die Versorgung bei dauernder Dienstunfähigkeit und Leistungen im Todesfall319
(1) Die dauernde Voll- und Teilinvalidität319
(2) Die Kapitalabfindung im Todesfall323
7. Die Verwaltung und Finanzierung der Versorgungssysteme Internationaler Organisationen323
a) Einleitung323
b) Die rechtlichen Strukturen der Versorgungssysteme324
c) Der Rechtsschutz325
d) Die Finanzierungsgarantie für die Versorgungssysteme326
aa) Während der Existenz der Internationalen Organisation326
bb) Nach Auflösung der Internationalen Organisation327
e) Die rechtliche Stellung der Pensions(reserve)fonds329
8. Kurzübersicht größerer Versorgungsfonds Internationaler Organisationen330
a) Der Gemeinsame Pensionsfonds für das Personal der Vereinten Nationen (UNJSPF)330
b) Der Pensionsplan und Treuhandfonds der Weltbank Gruppe332
c) Der CERN/ESO-Pensionsfonds333
d) Der EPO-Pensionsreservefonds333
e) Der Pensionsplan und Pensionsfonds der EZB334
f) Die Pensions- und Pensionsreservefonds der Koordinierten Organisationen334
9. Sonstige Rechte335
a) Die Urlaubsansprüche335
aa) Allgemeines335
bb) Der Jahresurlaub336
cc) Der Urlaub aus persönlichen Gründen336
dd) Der Heimaturlaub (Reisen zum Herkunftsort)337
ee) Die Feiertage338
b) Das Recht auf Beistand und Fortbildung341
c) Der Schutz der Persönlichkeit, der Würde und des beruflichen Ansehens342
d) Das Recht auf Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz342
e) Die Vorrechte und Befreiungen (Privilegien und Immunitäten)343
f) Der Anspruch auf Schadensersatz344
g) Der Rechtsschutz344
h) Das Recht auf Einsicht in die Personalakte345
i) Der Datenschutz346
j) Sonstige Vergünstigungen348
10. Die kollektiven Rechte der Bediensteten348
a) Allgemeines348
b) Die Personalvertretung349
aa) Ausschüsse für Änderungen des Dienstrechts, für Maßnahmen, die das Personal betreffen und für Fragen allgemeiner Art351
bb) Ausschüsse für Einstellungs- und Beförderungsverfahren352
cc) Disziplinarausschüsse352
dd) Interne Beschwerdeausschüsse352
c) Die internationalen Gewerkschaften und Berufsverbände353
aa) Die Statuten der internationalen Gewerkschaften354
bb) Vereinbarungen zwischen Internationalen Organisationen und internationalen Gewerkschaften356
II. Die Pflichten und Pflichtverletzungen (Duties and breach of duties)360
1. Die Dienstpflichten360
a) Allgemeines360
b) Die Pflicht zur Dienstleistung361
aa) Die Pflicht zur Ausführung von Anordnungen (Gehorsamspflicht, Subordination)362
bb) Die Arbeitszeit363
cc) Der Arbeitsort364
dd) Überstunden, Schichtdienst und Bereitschaftsdienst364
c) Nebenpflichten, die die Dienstleistungspflicht unmittelbar absichern364
aa) Die Residenzpflicht364
bb) Die Pflicht zur Anzeige von Verletzungen der Privilegien und Immunitäten364
cc) Die Pflicht zur Übertragung gewerblicher Schutzrechte365
dd) Die Pflicht zur Rückzahlung bei Überzahlung365
ee) Die Pflicht zur ärztlichen Untersuchung366
d) Die sonstigen Nebenpflichten366
e) Die Verhaltenspflichten366
aa) Die Loyalitätspflicht und die Treuepflicht368
bb) Die Integritätspflicht369
cc) Die Pflicht zur Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Unbestechlichkeit371
dd) Die Pflicht zur Verschwiegenheit372
ee) Die Pflicht zur Meldung schwerwiegender Missstände373
ff) Die Pflicht zur allgemeinen Rechtstreue374
gg) Die Pflicht zur Achtung der Menschenwürde von Kollegen (Mobbing, sexuelle Belästigung)374
hh) Exkurs: Die Verhaltenspflichten und die Freiheit der Meinungsäußerung375
2. Die Rechtsfolgen von Pflichtverletzungen377
a) Allgemeines377
b) Disziplinarrechtliche Folgen377
aa) Die Disziplinarmaßnahmen378
bb) Abgrenzung zu anderen dienstrechtlichen Maßnahmen379
(1) Maßnahmen ohne Disziplinarcharakter379
(2) Verdeckte Disziplinarmaßnahmen380
cc) Das Disziplinarverfahren381
c) Haftungsrechtliche Folgen385
3. Teil: Das Rechtsschutzsystem im Dienstrecht der Internationalen Organisationen – Die internationalen Verwaltungsgerichte (The system of legal protection in employment law of International Organisations – International Administrative Tribunals)386
1. Abschnitt: Allgemeines (General)386
A. Die Pflicht zur Gewährung von Rechtsschutz (The obligation to warrant legal protection)386
B. Die Rechtsgrundlagen für die Errichtung internationaler Verwaltungsgerichte (Legal basis for the setting up of International Administrative Tribunals)388
C. Die Gerichtsbarkeit der internationalen Verwaltungsgerichte (The Jurisdiction of the International Administrative Tribunals)388
I. Der Grundsatz der beschränkten Gerichtsbarkeit (The Principle of restrictive jurisdiction)388
II. Die Grenzen der Entscheidungsbefugnis (The limits of adjudicative power)390
III. Die gerichtliche Natur der internationalen Verwaltungsgerichte (The judicial nature of International Administrative Tribunals)391
2. Abschnitt: Die internationalen Verwaltungsgerichte und ihr Gerichtsverfahren (The International Administrative Tribunals and their legal proceedings)393
A. Die internationalen Verwaltungsgerichte (The international Administrative Tribunals)393
I. Einheit in Vielfalt (Unity in diversity)393
II. Die wichtigsten internationalen Verwaltungsgerichte und Beschwerdeausschüsse (The most important International Administrative Tribunals and Appeal Boards)394
1. Für mehrere Organisationen zuständige Gerichte394
a) Das Verwaltungsgericht der Internationalen Arbeitsorganisation (VGIAO) (International Labour Organisation Administrative Tribunal, ILOAT)394
b) Das Verwaltungsgericht der Vereinten Nationen (VGVN) (United Nations Administrative Tribunal, UNAT)398
c) Der EUGH (das Gericht erster Instanz der EG: EUG und das Gericht für den öffentlichen Dienst der EU: EUGöD)399
d) Das Verwaltungsgericht der Weltbank (VGWB, WBAT)400
e) Das Verwaltungsgericht der Organisation Amerikanischer Staaten (VGOAS, OASAT)401
2. Für einzelne Internationale Organisationen zuständige Verwaltungsgerichte401
a) Das Verwaltungsgericht des Internationalen Währungsfonds (VGIWF, IMFAT)401
b) Das Verwaltungsgericht der Asiatischen Entwicklungsbank (VGAE, ADAT)401
c) Die Verwaltungsgerichte der Koordinierten Organisationen401
3. Spezialliteratur zu den internationalen Verwaltungsgerichten402
B. Die Klagebefugnis (The right to file a complaint)403
I. Die zur Klage berechtigten Personen (Persons entitled to claim)403
1. Bedienstete, Rechtsnachfolger und Dritte403
2. Externe Stellenbewerber403
3. Die Personen ohne Klagebefugnis404
II. Die Klagebefugnis der Personalvertretungen, der internationalen Gewerkschaften und Berufsverbände (The right to claim by staff representations, international trade unions and staff associations)404
III. Keine Antragsbefugnis der Organisation (No competence of the organisation to file a complaint)405
IV. Die Kompetenz zur Entscheidung über die Klagebefugnis (The competence to decide on actions)405
V. Die Verfahrensbeteiligten (The persons taking part in the proceedings)405
C. Die Zulässigkeit der Klage (Receivability of complaint)406
I. Die Voraussetzungen der Zulässigkeit – Allgemeines (Pre-conditions of receivability – Survey)406
1. Die Formvorschriften406
2. Die Zulässigkeitsprüfung von Amts wegen407
3. Die Klagearten407
4. Die Kaution407
5. Die allgemeinen Zulässigkeitsvoraussetzungen408
II. Die Voraussetzungen der Zulässigkeit – Einzelheiten (Pre-conditions of receivability – Details)408
1. Das Vorliegen einer Entscheidung408
a) Die Entscheidung408
b) Die unmittelbare Klage gegen eine Norm409
c) Die Beschwer410
d) Änderungen und Erweiterungen der Klage410
e) Die wiederholenden Verfügungen411
2. Die inzidente Normenkontrolle (Kontrolle der Rechtsgrundlage)411
3. Die Ausschöpfung interner Vorverfahren413
a) Allgemeines413
b) Dem internen Beschwerdeverfahren vorgelagerte Verfahren414
c) Die internen Beschwerdeverfahren416
d) Die Nichtausschöpfung des internen Beschwerdeverfahrens419
4. Die Klagefrist420
5. Die Vertretung vor Gericht422
III. Einstweiliger Rechtsschutz (interim injunction, provisional relief)423
D. Verfahrensfragen (Procedural questions)424
I. Der Verlauf des Gerichtsverfahrens (Procedure in court)424
II. Die Beweisaufnahme (Taking evidence)425
III. Die Klageänderung (Change of claims)425
IV. Die Klagerücknahme (Withdrawal of suit)426
V. Klageverbindung (Joinder)426
VI. Die Streithilfe und amicus curiae (Intervention, amicus curiae)427
VII. Die Fristverlängerung (Prolongation of deadline)428
E. Das Urteil (Judgment)428
I. Der Inhalt (Substance)428
II. Die Auslegung (Interpretation)428
III. Die Nebenentscheidungen (Supplementary decisions)429
1. Die Zwischenentscheidungen429
2. Die Kostenentscheidungen429
3. Die Verzugszinsen430
IV. Die Anonymität (Anonymity)430
F. Rechtskraft und Vollstreckung (Res iudicata, enforcement)431
I. Die formelle Rechtskraft (Res iudicata)431
II. Die materielle Rechtskraft (Res iudicata)432
III. Die Vollstreckung (Execution, enforcement)433
G. Die Rechtsmittel (Rights of appeal)433
H. Das anwendbare materielle Recht (Applicable substantive law)434
Literaturverzeichnis436
Internetadressen443
Stichwortverzeichnis446

Weitere E-Books zum Thema: Ausländerrecht - Asylrecht - Migration

Das Darlehensrecht der Volksrepublik China

E-Book Das Darlehensrecht der Volksrepublik China
Darlehensrecht der Volksrepublik China - Schriften zum chinesischen Recht 1 Format: PDF

This essay aims to contribute to the outsider's understanding of Chinese credit law. It seeks to provide the legal practitioner with an introduction to the Chinese credit law by familiarizing the…

Europa der Regionen

E-Book Europa der Regionen
Format: PDF

Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Bedeutung der Regionen für die europäische Integration. Ursprünglich wurde die Europäische Gemeinschaft vielfach als Gemeinschaft der Nationalstaaten…

Vergaberecht EU und national

E-Book Vergaberecht EU und national
Format: PDF

Das Buch zeigt die unionsrechtlichen Grundlagen des Vergaberechts auf und behandelt EU- und nationales Recht gemeinsam mit Schwerpunkt auf den vielfältigen Verflechtungen.Das Vergaberecht kommt trotz…

Weitere Zeitschriften

Ärzte Zeitung

Ärzte Zeitung

Zielgruppe:  Niedergelassene Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten. Charakteristik:  Die Ärzte Zeitung liefert 3 x pro Woche bundesweit an niedergelassene Mediziner ...

aufstieg

aufstieg

Zeitschrift der NaturFreunde in Württemberg Die Natur ist unser Lebensraum: Ort für Erholung und Bewegung, zum Erleben und Forschen; sie ist ein schützenswertes Gut. Wir sind aktiv in der Natur ...

bank und markt

bank und markt

Zeitschrift für Banking - die führende Fachzeitschrift für den Markt und Wettbewerb der Finanzdienstleister, erscheint seit 1972 monatlich. Leitthemen Absatz und Akquise im Multichannel ...

Card-Forum

Card-Forum

Card-Forum ist das marktführende Magazin im Themenbereich der kartengestützten Systeme für Zahlung und Identifikation, Telekommunikation und Kundenbindung sowie der damit verwandten und ...

CAREkonkret

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe ...

CE-Markt

CE-Markt

 Das Fachmagazin für Consumer-Electronics & Home Technology Products Telefónica O2 Germany startet am 15. Oktober die neue O2 Handy-Flatrate. Der Clou: Die Mindestlaufzeit des Vertrages ...

Das Hauseigentum

Das Hauseigentum

Das Hauseigentum. Organ des Landesverbandes Haus & Grund Brandenburg. Speziell für die neuen Bundesländer, mit regionalem Schwerpunkt Brandenburg. Systematische Grundlagenvermittlung, viele ...