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Das emotionale Unternehmen

Mental starke Organisationen entwickeln - Emotionale Viren aufspüren und behandeln

AutorJochen Peter Breuer, Pierre Frot
VerlagGabler Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl296 Seiten
ISBN9783834988980
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis32,99 EUR
Tabuthemen wie Interessenkonflikte um Macht und Geld, kulturelle Unterschiede, persönliche Hoffnungen und Ängste der Schlüsselpersonen rufen besonders bei Veränderungsprozessen und Fusinen 'emotionale Viren' in Unternehmen hervor, die eine 'mentale Verschmutzung' nach sich ziehen. Die beiden erfahrenen Berater Jochen Peter Breuer und Pierre Frot zeigen anschaulich, wie ein Unternehmen zur mentalen Stärke geführt werden kann. Ein innovativer und international bewährter Ansatz, anschaulich und kurzweilig dargestellt - eine originelle und nützliche Lektüre.

Jochen Peter Breuer, geboren in Köln, verfügt über 35 Jahre Business-Erfahrung, davon 25 Jahre als Consultant. Er gilt als Spezialist für Transformationsmanagement, vor allem in einem trans-kulturellen Umfeld. 1984 gründete er JPB Consulting in Paris und hat seitdem mit mehr als 20.000 Managern und Führungskräften bei internationalen Fusionen und Umstrukturierungen gearbeitet. Seit 2008 ist er Geschäftsführer von Human Esteem to Business Enhancement (he2be) in Lausanne/Schweiz.
Pierre Frot, in Paris geboren, lebt seit über 20 Jahren in München. Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik war er 5 Jahre bei der Boston Consulting Group in Paris und München tätig. Anschließend leitete er die Unternehmensberatung CSC Index und hat zahlreiche Transformationsprozesse in internationalen Konzernen begleitet. Seit 2001 ist er selbständiger Unternehmensberater und Coach und repräsentiert he2be in München.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort6
Vorwort7
Inhalt13
TEIL 1: Das emotionale Unternehmen18
1. Umgang mit Emotionen – das Grundproblem in Unternehmen18
1.1 „Emotionen sind schlecht“19
1.2 Die Philosophen und die Vernunft20
1.3 Die sachlich-materielle Generation21
1.4 Die materielle Realität22
1.5 Ein Weltbild gerät ins Wanken23
1.6 Engpass Wertschätzung25
1.7 Die immaterielle Realität drängt ins Bewusstsein27
1.8 Die Macht der Worte28
1.9 Traditionelle Unternehmensberatung in der Klemme29
1.10 Hintergrund: Kritik der reinen Vernunft31
2. Emotionen, die harten Soft Facts33
2.1 Der Mensch ist primär ein emotionales Wesen34
2.2 Emotionen: Überlebenswerkzeuge des Individuums und der Gruppe35
2.3 Ordnung der Emotionen36
2.4 Das Chaos der Begriffe: Emotionen, Gefühle, Stimmungen und Launen40
2.5 Emotionen steuern unser Handeln und Bewertungen unsere Emotionen40
2.6 Emotionen sind schwer zu bändigen42
2.7 … doch es gibt Kontrollfunktionen45
2.8 Der Neandertaler in uns46
2.9 Die Grundregeln der Steinzeit47
2.10 Auswirkung von Emotionen im Unternehmen49
2.11 Ohne Emotionen kein Veränderungsmanagement50
2.12 Hintergrund: Gehirn und Emotionen50
3. Das Dilemma des Managers52
3.1 „Nice to have“…53
3.2 … oder „crucial to have“?54
3.3 Emotionen zulassen, businessorientiert bleiben und die Intimsphäre respektieren54
3.4 Innere Hürde 1: Die Angst vor dem „Psychiater“55
3.5 Innere Hürde 2: Die bedrohlichen Tatsachen der immateriellen Realität akzeptieren56
3.6 Interne Hürde 3: Angst vor Kontrollverlust59
3.7 Äußere Hürde: Die Wahl der Qual61
3.8 Hintergrund: Adaptive Herausforderungen63
4. Das vierte Element65
4.1 Vom Gefühlsstau zum Amoklauf66
4.2 Die immaterielle Realität beherrscht die Organisation67
4.3 Emotionsstau führt zum Emotions-GAU68
4.4 Die negative Synergiespirale im Unternehmen70
4.5 Wenn die Pferde durchgehen ...72
4.6 Das erste Element des Veränderungsmanagements: Die Expertenlösung73
4.7 Die Illusion: „Bleiben Sie sachlich!“74
4.8 Das zweite Element des Veränderungsmanagements: Einbindung der Mitarbeiter75
4.9 Die Illusion: „ Kontrolle muss sein!“77
4.10 Das dritte Element des Veränderungsmanagements: Teambuilding und Coaching78
4.11 Die Illusion: „Einzelmaßnahmen reichen aus“81
4.12 Das vierte Element des Veränderungsmanagements: Organisationscoaching82
4.13 Das emotionale Unternehmen83
4.14 Hintergrund: Kleines Lexikon der Veränderungsmanagement-Tools84
TEIL 2: Die emotionalen Viren88
5. Die Metapher der emotionalen Viren88
5.1 Der Mensch denkt nicht abstrakt, sondern metaphorisch89
5.2 Die Metapher der emotionalen Viren94
5.3 Hintergrund: Emotionale Ansteckung – Von individuellen zu kollektiven Emotionen98
6. Klassifizierung und Umgang mit emotionalen Viren101
6.1 Die fünf Kategorien der emotionalen Viren102
6.2 Viren der Kategorie „ Machtkonflikte“104
6.3 Viren der Kategorie „Werte- und kulturelle Konflikte“108
6.4 Viren der Kategorie „Unsicherheit, Befürchtungen und Ängste“111
6.5 Viren der Kategorie „Vorgehensweise und Rahmenbedingungen der Veränderungsinitiative“113
6.6 Viren der Kategorie „Zerplatzte Gewissheiten und Träume“116
6.7 Aktivität und Virulenz der Viren118
6.8 Hintergrund: Aggressivität im Unternehmen119
7. Das limbische System der Organisation ansprechen122
7.1 Das limbische System als Entscheider für eine Veränderung123
7.2 Die Kraft der Symbole124
7.3 Gesten, Worte und Bilder, die Geschichte machten125
7.4 Das limbische System der Organisation ansprechen: Ansätze und Methoden127
7.5 Malen128
7.6 Humor131
7.7 Wortspiele und Schlagzeilen132
7.8 Symbole133
7.9 Musik und Rhythmus135
7.10 Storytelling136
7.11 Theater138
7.12 Spielerei mit ernstem Hintergrund140
7.13 Hintergrund: Die Gesichter des „kognitiven Unbewussten“141
8. Visualisierung der Viren143
8.1 Die Kraft der Visualisierung145
8.2 Visualisierung und Organisation146
8.3 Die „ immaterielle Realität“ greifbar machen147
8.4 Visualisierung heilt153
8.5 Hintergrund: Emotionale Kommunikation154
TEIL 3: Immaterielle Realität aufdecken, strukturieren und behandeln157
9. Aufspüren, Analyse und visuelle Aufbereitung von Viren157
9.1 Die Arbeit an der immateriellen Realität159
9.2 Wie kann man kollektive Emotionen aufspüren?160
9.3 WAHR-Nehmung: Eine emotionale Wahrheit163
9.4 Bestandsaufnahme der WAHR-Nehmungen166
9.5 Gruppenarbeit mit dem mentalmerger-Barometer167
9.6 Einzelinterviews: Die fünf wichtigsten Fragen172
9.7 Strukturierung und visuelle Aufbereitung emotionaler Viren173
9.8 Eine Software zur Erfassung des limbischen Systems der Organisation175
9.9 Hintergrund: Verzerrte Wahrnehmungen und emotionale Interventionen176
10. Vermittlung der Viren: Wie wird die Botschaft aufgenommen?179
10.1 Feedback, Coaching und Mediation sind effizient, aber nicht immer erwünscht181
10.2 Die vier Säulen einer professionellen Vermittlung der emotionalen Viren181
10.3 Erlaubnis erhalten183
10.4 Die Behandlung fängt bereits bei der Bestandaufnahme an183
10.5 Feedback-Veranstaltungen: Die Stunde der Wahrheit184
10.6 Arten, Ziele und Ablauf der Präsentation186
10.7 Schwäche zeigen macht stark191
10.8 Erwartungen steigen191
10.9 Hintergrund: Mythos „Sender-Empfänger- Kommunikation“192
11. Behandlung der Viren: Prinzipien und Vorgehensweise195
11.1 Komplexe Vorhaben verlangen strukturierte Ansätze und klare Prinzipien197
11.2 Strukturierte Vorgehensweise bei Fusionen und Changeprozessen: Der mentalmerger-Prozess197
11.3 Vier Prinzipien bei der Behandlung der emotionalen Viren204
11.4 Hintergrund: Können Organisationen lernen, besser mit Emotionen umzugehen?211
12. Behandlung der Viren: Ein Fallbeispiel214
12.1 Von der Quarantäne zur Heilung217
12.2 Die Umsetzung des mentalmerger-Managements217
12.3 Die Integrations-Schlüssel-Workshops219
12.4 Einführung strategischer Schlüsseltandems in die Organisation230
12.5 Gesprächskreise mit der Geschäftsleitung232
12.6 Mediations- und Teamworkshops zur Behandlung der Machtkonflikte236
12.7 Die Ergebnisse des mentalmerger-Prozesses237
12.8 Zu guter Letzt: Eine Energizer-Geschichte238
12.9 Hintergrund: Vertrauen239
TEIL 4: Das mental starke Unternehmen241
13. Organisationen zur mentalen Stärke coachen241
13.1 Was ist ein mental starkes Unternehmen?243
13.2 Der Weg zum mental starken Unternehmen246
13.3 Wie mental starke Unternehmen ihre kollektive Intelligenz nutzen258
13.4 Hintergrund: Die „ Vielfalt-Falle“ am Beispiel der kulturellen Vielfalt265
14. Perspektiven270
14.1 Warum emotionale Viren kein Modekonzept sind270
14.2 Wie geht es weiter?272
Danke274
Die Autoren275
Anmerkungen und Literatur276
Stichwortverzeichnis284

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