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Das Ende der Utopie - Von den Frühsozialisten zur wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse

Von den Frühsozialisten zur wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse

AutorDominik Clemens
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl25 Seiten
ISBN9783638620727
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Proseminar 'Klassiker der politischen Utopie', 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Scheitern 1989 / 90 des sozialistischen Versuchs in Europa hat die kommunistische Bewegung einen schweren Rückschlag erlitten. In nahezu allen ehemaligen sozialistischen Ländern - mit Ausnahme Kubas - wurde kapitalistische Verhältnisse restauriert. Verbunden war dieser Prozess mit einer Marginalisierung des Einflusses der marxistischen Weltanschauung. Die ehemaligen Regierungsparteien haben sich in postkommunistische Parteien gewandelt. Besonders deutlich wird das auch in Deutschland. Die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), aus der SED hervorgegangen, hat die noch verbliebenen marxistischen Elemente in ihrer Programmatik in den vergangenen Jahren nahezu vollständig entfernt. Das Wort 'Sozialismus' in ihrem Namen ist bloß noch ein Schlagwort, ohne konkreten Inhalt. Die marxistische Partei in Deutschland, die DKP, ist mit weniger als fünftausend Mitgliedern nahezu bedeutungslos. Trotz dieser Schwäche der marxistischen Linken wird auf allen Ebenen versucht, sozialistische und kommunistische Ideen zu diffamieren. Dies äußert sich zum Beispiel in der Vehemenz, mit der die deutsche Justiz ehemalige Funktionsträger der DDR kriminalisiert und verfolgt. Aber auch auf ideologischer Ebene finden Versuche statt, marxistische Ideen zu delegitimieren. Nach den Ereignissen 1989 / 90 hatten die bürgerlichen Ideologen dann auch schnell eine Erklärung zur Hand. Sie sahen in dem Scheitern des sozialistischen Versuchs das 'Scheitern einer Utopie'. Danach soll eine knappe Übersicht über die Theorien der einflussreichsten Frühsozialisten, Saint-Simon, Fourier und Owen, gegeben werden. Um einen Vergleich anstellen zu können, soll dann die marxistische Weltanschauung skizziert werden, zerlegt in die drei Bestandteile historischer und dialektischer Materialismus, politische Ökonomie und wissenschaftlicher Kommunismus. Dies kann - wie auch die Darstellung der Frühsozialisten - nur stark verkürzt und vereinfacht geschehen. Diese Tatsache ergibt sich notwendigerweise aus dem Umfang dieser Arbeit. Dass damit keinesfalls dem Lebenswerk und Ideenreichtum von Karl Marx und Friedrich Engels Rechnung getragen werden kann, versteht sich von selbst. Dieser Mangel ist dem Autor dieser Arbeit durchaus bewusst. Um den Marxismus vom Frühsozialismus abzugrenzen, muss diese holzschnittartige Darstellung reichen. Schließlich bleibt zu klären, wie die Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus selbst über die Frühsozialisten gedacht haben.

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