Sie sind hier
E-Book

Das Engelsche Gesetz und seine empirische Evidenz

eBook Das Engelsche Gesetz und seine empirische Evidenz Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
75
Seiten
ISBN
9783640181339
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
8,99
EUR

Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Mikroökonomie, allgemein, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Zulassungsarbeit für das erste Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium in Bayern, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Zusammenhang zwischen dem Einkommen eines Privathaushaltes und seinen
Konsumausgaben, insbesonders für Nahrung, beschäftigt schon seit Jahrhunderten die Wirtschaftsstatistik. Ernst Engel hat 1857 zum ersten Mal schriftlich festgehalten, dass je höher das Einkommen einer Person oder Familie ist, desto kleiner ist der Anteil der Ausgaben, den sie für Ernährung ausgeben müssen. Ebenso gilt in diesem Fall die Umkehrung, das heißt also, je höher die prozentualen Ausgaben eines Haushaltes für Ernährung sind, desto kleiner ist das gesamte Einkommen dieses Privathaushaltes. Das Gesetz, das sich daraus entwickelt hat, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Aber nicht nur Engel hat sich Gedanken zu dem Zusammenhang Einkommen - Konsumausgaben gemacht, sondern zum Beispiel auch John Maynard Keynes, allerdings mehr für makroökonomie Zwecke. In seiner 'General Theory of Employment, Interest and
Money' von 1936 schreibt er: 'The amount that the community spends on consumption obviously depends
(i) partly on the amount of its income,
(ii) partly on the other objective attendant circumstances, and
(iii) partly on the subjective needs and the psychological propensities and habits of the individuals composing it and the principles on which the income is divided between them (...).
Da Keynes annimmt, dass sich die unter (iii) genannten Neigungen und Gewohnheiten kurzfristig nicht ändern, ebenso wie erwartete Umstände bei (ii), geht er davon aus, dass kurzfristige Veränderungen der Verbrauchergewohnheiten hauptsächlich durch Einkommensveränderungen hervorgerufen werden. Jedoch sind die Ausmaße der Veränderungen nicht äquivalent, da er vermutet, dass durch höheres Einkommen auch die Sparquote ansteigt. Keynes bezeichnet diese Erkenntnis als 'Fundamental Psychologisches Gesetz': 'We take it as a fundamental psychological rule of any modern community that, when its real income is increased, it will not increase its consumption by an equal absolute
amount (...). The fundamental psychological law, upon which we are entitled to depend with great confidence both a priori from our knowledge of human nature and from the detailed facts of experience, is that men are disposed, as a rule and on the average, to increase their consumption as their income increases, but not by as much as the increase in their income.'
Damit hat auch Keynes festgestellt, dass bei einer Steigerung des Einkommens die
Konsumausgaben nicht im gleichen Umfang zunehmen, wie im weiteren Verlauf der Arbeit noch gezeigt werden wird.

Kaufen Sie hier:

E-Book Tabs

Weitere E-Books zum Thema: Sonstiges Poltik - Administration

Macht

eBook Macht Cover

Macht und Machtmissbrauch ist wieder zum Thema geworden - auf globaler, nationaler und lokaler Ebene. In innovativer Weise beleuchtet der Band die Machtthematik aus unterschiedlicher theoretischer, ...

Kreativitätstechniken

eBook Kreativitätstechniken Cover

Kreativität ist in jedem innovationsgetriebenen Wirtschaftszweig eine Schlüsselressource. Nutzen Sie sie effektiv!- Alle wichtigen Kreativitätstechniken und ihr optimaler Einsatz- Tipps zur ...

Industrie im Wiederaufbau

eBook Industrie im Wiederaufbau Cover

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Geographisches Institut), Veranstaltung: Städte in / aus ...

Weitere Zeitschriften

BMW Magazin

BMW Magazin

Unter dem Motto „DRIVEN" steht das BMW Magazin für Antrieb, Leidenschaft und Energie − und die Haltung, im Leben niemals stehen zu bleiben.Das Kundenmagazin der BMW AG inszeniert die neuesten ...

BONSAI ART

BONSAI ART

Auflagenstärkste deutschsprachige Bonsai-Zeitschrift, basierend auf den renommiertesten Bonsai-Zeitschriften Japans mit vielen Beiträgen europäischer Gestalter. Wertvolle Informationen für ...

CE-Markt

CE-Markt

 Das Fachmagazin für Consumer-Electronics & Home Technology ProductsTelefónica O2 Germany startet am 15. Oktober die neue O2 Handy-Flatrate. Der Clou: Die Mindestlaufzeit des Vertrages ...

die horen

die horen

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik."...weil sie mit großer Aufmerksamkeit die internationale Literatur beobachtet und vorstellt; weil sie in der deutschen Literatur nicht nur das Neueste ...

dima

dima

Bau und Einsatz von Werkzeugmaschinen für spangebende und spanlose sowie abtragende und umformende Fertigungsverfahren. dima - die maschine - bietet als Fachzeitschrift die Kommunikationsplattform ...

e-commerce magazin

e-commerce magazin

PFLICHTLEKTÜRE – Seit zwei Jahrzehnten begleitet das e-commerce magazin das sich ständig ändernde Geschäftsfeld des Online- handels. Um den Durchblick zu behalten, teilen hier renommierte ...

EineWelt

EineWelt

Eine Anregung der Gossner Mission zum verbesserten Schutz indigener Völker hat Bundespräsident Horst Köhler aufgegriffen: Er hat auf Anregung des Missionswerkes eine Anfrage an die Bundesregierung ...

Eishockey NEWS

Eishockey NEWS

Eishockey NEWS bringt alles über die DEL, die DEL2, die Oberliga sowie die Regionalligen und Informationen über die NHL. Dazu ausführliche Statistiken, Hintergrundberichte, Personalities ...

Euro am Sonntag

Euro am Sonntag

Deutschlands aktuelleste Finanz-Wochenzeitung Jede Woche neu bietet €uro am Sonntag Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen Geldanlage und Vermögensaufbau. Auch komplexe Sachverhalte ...