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Das Gefühl des Neids

die Blickwinkel des Genetikers John Medina und der Psychologen Christophe André und François Lelord im Vergleich

AutorSilke Wellnitz
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl21 Seiten
ISBN9783638022590
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis3,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Souiologie), Veranstaltung: Wer oder was bestimmt unser Verhalten?, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Arbeit konzentriere ich mich auf einen Aspekt aus John Medinas Am Tor zur Hölle. Die Biologie der sieben Todsünden (Originaltitel: The Genetic Inferno: Inside the Seven Deadly Sins). Medina, Forscher auf dem Gebiet der Genetik, beleuchtet darin 2002 die so genannten sieben Todsünden Wollust, Völlerei, Geiz, Trägheit, Zorn, Neid und Hochmut auf ihren biologischen Hintergrund. Auslöser, wie er im Vorwort schreibt, ist für ihn die Geburt seines Sohnes und die Frage nach der genetischen Ähnlichkeit zu seinen Eltern in Neigungen und Eigenschaften. 'Was ist überhaupt erblich? Würde sich seine Veranlagung als ebenso genetisch erweisen wie das gegenwärtige Kobaltblau seiner Augen?' (Medina 2002: 10) Medina begibt sich auf 'Suche nach der biologischen Grundlage menschlichen Verhaltens' (Medina 2002: 11). Aufgebaut sind die einzelnen Kapitel nach einem durchgehenden Schema. Jedem Kapitel stellt der Genetiker ein Zitat aus Dante Aligheris Göttlichen Komödie voran. Auch im Text finden sich zahlreiche Zitate dieses Werkes, ebenso Anekdoten aus dem mittelalterlichen Leben im 13. und 14. Jahrhundert und auch viele Abbildungen. Die Kapitel beginnen mit einer Einführung durch einen fiktiven Mediävistik-Professor, der die zum biologischen Thema adäquate Stelle aus der Göttlichen Komödie erläutert. Im Anschluss wird auf die 'Gene und biochemischen Substanzen, die an bestimmten Verhaltensweisen beteiligt sind' (Medina 2002: 12) eingegangen. Darauf folgt ein Abschnitt zur Debatte, 'ob ein Geist - und somit ein Mensch - mehr ist als die Summe seiner neurologischen Teile' (ebd.). Es wird dabei von einem Arbeitsmodell ausgegangen, dass jedes Gefühl in zwei Komponenten aufteilt: das neuronale System und das Bewusstsein, wobei die Bestimmung dessen, was wir Bewusstsein nennen, nur schwer festzulegen ist. In den Kapiteln wird untersucht, welche Bestandteile unser Bild vom Bewusstsein prägen und 'was dies möglicherweise über die Biologie der jeweils betrachteten Emotion verrät' (Medina 2002: 13).

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