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Das große Franzis Handbuch für Windows 10 Update 2018

Alles, was Sie zum großen Funktionsupdate zu Windows 10 wissen müssen!

AutorChristian Immler
VerlagFranzis
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl335 Seiten
ISBN9783645224512
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
· Fluent Design: Windows-Oberfläche in komplett neuem Look · Timeline: Fotos, Dokumente und Webseiten schnell an zentraler Stelle finden · Die neue Teilen-Funktion: Daten mit Geräten in der Umgebung und Freunden ganz einfach online austauschen Das neue, an vielen Stellen noch besser und effizienter gemachte Windows 10 vereint auf einzigartige Weise geschickt die Vorzüge vorheriger Versionen und das unter einem überaus gelungenen Benutzerinterface im neuen Fluent-Design. Manches ist vertraut und vieles ist doch nicht mehr so, wie es einst war. Das Startmenü wurde erweitert, mit der Windows-Timeline ist die Arbeit noch effektiver, Microsoft Edge macht das Surfen zum Vergnügen, die Foto-App punktet mit neuen Funktionen, mit der neuen To-Do-App organisieren Sie Ihren Tag und vieles andere mehr. Noch wichtiger aber sind die vielen kleinen Verbesserungen und neuen Einstellungen für System und Sicherheit, die das April 2018 Update mitbringt. Egal, mit welchem Gerät Sie arbeiten - die flexiblen Apps passen sich perfekt an. Noch nie war der Windows-Workflow so gut wie heute. Nutzen Sie die Gelegenheit zum April 2018 Update. Microsoft Edge, Cortana, Groove-Musik, Info-Center und vieles andere sind die Protagonisten auf der großen Bühne von Windows 10. Christian Immler, seines Zeichens Windows-Evangelist der ersten Stunde, lädt Sie ein und macht Sie fit für das neue Windows 10.

Christian Immler, Jahrgang 1964, war bis 1998 als Dozent für Computer Aided Design an der Fachhochschule Nienburg und an der University of Brighton tätig. Einen Namen hat er sich mit diversen Veröffentlichungen zu Spezialthemen wie 3D-Visualisierung, PDA-Betriebssysteme, Linux und Windows gemacht. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet er als erfolgreicher Autor mit mehr als 20 veröffentlichten Computerbüchern.

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Leseprobe

2Der klassische Windows-Desktop


Seit der ersten Windows-10-Version gibt es ihn wieder, den klassischen Windows-Desktop. In Windows 8 war er weitgehend in den Hintergrund verdrängt worden, in Windows 10 ist er wieder zentrales Element der Benutzeroberfläche. Bei der Vorstellung von Windows 8 hagelte es Kritik von Anwendern, die ihren seit Windows 95 lieb gewonnenen Startbutton vermissten und den klassischen Desktop in Windows 8 vernachlässigt sahen. Mit Windows 10 reagiert Microsoft auf diese Kritik und bietet wieder ein Windows mit dem klassischen Desktop an, in dem aber die modernen Apps gleichermaßen verwendet werden können. Dieser Desktop bekam mit dem April 2018 Update noch einige kleine Verbesserungen.

Bild 2.1: Windows 10 startet mit einem klassischen Desktop.

2.1Neue Apps im klassischen Fenster


In Windows 10 werden die modernen Apps wie klassische Programme in Fenstern gestartet, die beliebig auf dem Bildschirm verschoben und auch in ihrer Größe verändert werden können.

Bild 2.2: Desktop mit modernen Apps und klassischen Programmen.

Alle Fenster, sowohl die der modernen Apps als auch die der klassischen Programme, haben oben rechts die bekannten drei Symbole zum Minimieren, Maximieren und Schließen, wie man es aus früheren Windows-Versionen kennt. Einige moderne Apps, vor allem Spiele, haben rechts oben zusätzlich ein Pfeilsymbol, das in einen speziellen Vollbildmodus wechselt, in dem sämtliche Bedienelemente des klassischen Desktops ausgeblendet werden.

Bild 2.3: Symbol (rechts oben) zum Umschalten in den Vollbildmodus in einem Spiel.

Ein interessanter Unterschied zwischen modernen Apps und klassischen Fenstern ist das Verhalten beim Verändern der Fenstergröße. Jedes Fenster kann durch Ziehen mit der Maus an den Fensterrändern in seiner Größe verändert werden. Im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen sind diese Fensterränder deutlich schmaler geworden, haben aber noch die gleiche Funktion. Während sich ein klassisches Windows-Fenster nahezu beliebig verkleinern lässt und dann nur noch ein Teil seines Inhalts zu sehen ist, passen die meisten modernen Apps ihre Darstellung der Fenstergröße an. So zeigt zum Beispiel die abgebildete Wetter-App je nach Fensterbreite unterschiedlich viele Tage in der Vorhersage an, und die zusätzlichen Informationen im unteren Teil des Fensters werden entweder nebeneinander oder untereinander angeordnet.

Bild 2.4: Die Wetter-App bei unterschiedlichen Fensterbreiten.

Vor lauter Fenstern kein Desktop mehr zu sehen

Wenn Sie bei vielen geöffneten Fenstern den Überblick verlieren oder einfach mal kurz einen Blick auf das Desktophintergrundbild werfen möchten, drücken Sie die Tastenkombination . Damit werden alle Fenster minimiert, und der Desktop kommt zum Vorschein. Besonders nützlich ist dieser Trick, wenn Sie auf dem Desktop Symbole zum schnellen Aufruf von Programmen abgelegt haben oder wenn ein spontaner Besucher nicht sehen soll, welche Webseiten Sie sich gerade ansehen. Die gleiche Tastenkombination stellt die ursprünglichen Fenster wieder her.

2.1.1Fenster automatisch ausrichten

Häufig benötigt man bei der Arbeit zwei Fenster nebeneinander, z. B. eine Textverarbeitung und einen Browser. Windows 10 bietet die aus Windows 7 bekannte Funktion zur automatischen Fensteranordnung. Ziehen Sie ein Fenster ganz nach links, wird es automatisch am linken Bildschirmrand ausgerichtet und belegt die volle Höhe sowie die halbe Breite des Bildschirms. Das Gleiche funktioniert auch am rechten Rand. Klicken Sie anschließend in den anderen Bildschirmteil, um dort ein weiteres Fenster zu öffnen. Windows 10 zeigt dazu eine Vorschau aller geöffneten Fenster nebeneinander, aus der Sie eins auswählen können.

Bild 2.5: Automatisch ausgerichtete Fenster.

Noch schneller geht das Ausrichten eines Fensters mit den Tastenkombinationen und . Ziehen Sie ein auf diese Weise ausgerichtetes Fenster wieder in Richtung Bildschirmmitte, nimmt es seine ursprüngliche Position und Größe an.

Bild 2.6: Mehrere Fenster werden automatisch auf dem Desktop angeordnet.

Haben Sie mehr als zwei Fenster gleichzeitig geöffnet, können Sie alle automatisch ausrichten, sodass jedes Fenster komplett zu sehen ist. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in die Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü Fenster nebeneinander anzeigen. Je nach Bildschirmauflösung können unterschiedlich viele Fenster in einem Raster angeordnet werden. Alle Fenster nebeneinander an rückgängig machen stellt die ursprünglichen Fenstergrößen und -positionen wieder her.

2.2Markante Änderungen im Startmenü


Seit Microsoft vor über 20 Jahren mit Windows 95 das Startmenü und die Taskleiste eingeführt hat, sind die Anwender an diese Art von fensterorientierter Benutzeroberfläche gewöhnt. Mit Windows 8 sah nichts mehr so aus wie vorher. Die Fenster, die dem Betriebssystem seinerzeit seinen Namen gaben, waren verschwunden. Die neuen sogenannten Apps belegten den vollen Bildschirm. Alles wurde einfacher, übersichtlicher und auch auf Tablets und Touchscreen-Computern bequem bedienbar, ohne dass man sich mühsam durch verschachtelte Menüs klicken musste. Allerdings konnten sich viele Anwender an diese neue Oberfläche nicht gewöhnen und nahmen gern ein paar Mausklicks mehr in Kauf, um ihre Arbeitsweise nicht umstellen zu müssen.

Bild 2.7: Desktop mit Startmenü in Windows 10.

Windows 10 bringt auf geschickte Weise das Beste beider Welten zusammen und bietet moderne Apps wie auch klassische Programme auf einer gemeinsamen Oberfläche. Das Startmenü, das von vielen Anwendern äußerst emotional oder gar philosophisch betrachtet wird, hat in jeder neuen Windows-10-Version wieder mehr oder weniger umfangreiche Änderungen erlebt.

Übrigens, die Sache mit dem Namen

Die moderne Benutzeroberfläche hatte in den Vorabversionen von Windows 8 den Codenamen Metro erhalten, abgeleitet von der englischen Bezeichnung für U-Bahn. Die meisten U-Bahn-Netze auf der Welt verwenden für Stationsnamen, Linienpläne und Hinweisschilder ein ähnlich augenfälliges, klares Design mit prägnanten Farben und einheitlicher Schriftart. Microsoft hatte offenbar nicht bedacht, dass der deutsche Metro-Konzern in den vergangenen Jahren bereits mit zahlreichen U-Bahn-Fanseiten und sogar Verkehrsbetrieben Rechtsstreitigkeiten wegen Markenverletzungen angezettelt hatte. Kurz vor der Veröffentlichung von Windows 8 ließ man bei Microsoft den Namen Metro wieder fallen.

Auch in Windows 10 ist der Name Metro nicht mehr zu finden. Man spricht jetzt von „modernen Apps“ oder „Windows-Store-Apps“, um diese von klassischen Programmen zu unterscheiden. Universal Apps sind noch modernere Vertreter dieser Gruppe, die, ohne verschiedene Programmversionen zu benötigen, auf PCs, Tablets und Smartphones laufen und sich automatisch an die Möglichkeiten des jeweiligen Geräts anpassen.

Das Startmenü erreichen Sie wie in früheren Windows-Versionen jederzeit mit einem Klick auf das Windows-Logo in der unteren linken Bildschirmecke, mit der -Taste auf der Tastatur oder durch Antippen des Windows-Logos auf Geräten mit Touchscreen. Auf Tastaturen ohne -Taste drücken Sie gleichzeitig . Das Startmenü zeigt die Apps in Form sogenannter Kacheln. Diese Kacheln bieten mehr als die Desktopsymbole früherer Windows-Versionen. Sie können sie anklicken, um die jeweilige App zu starten, die Kacheln zeigen aber auch von sich aus Informationen in Echtzeit an, wie zum Beispiel neue E-Mails, Termine oder die Wettervorhersage. Hier können Sie sich die Informationen und Apps, die Sie häufig brauchen, frei anordnen, ohne auf eine alphabetische oder eine andere vorgegebene Sortierung angewiesen zu sein.

Sie können die Kacheln im Startmenü beliebig umsortieren, wobei das Spaltenraster vorgegeben ist. Klicken Sie auf eine Kachel und ziehen Sie sie mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position. Die anderen Kacheln machen dabei automatisch Platz. Auf Touchscreens lassen Sie einfach länger den Finger auf der Kachel, bis sie sich aus dem Verband löst und frei bewegen lässt.

2.2.1Kachelgrößen und Live-Kacheln

Die Kacheln im Startmenü können in verschiedenen Größen dargestellt werden, wobei viele Apps auf größeren Kacheln zusätzliche...

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