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E-Book

das haus von meine vater

AutorMaurice Favre
VerlagBooks on Demand
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl112 Seiten
ISBN9782322112418
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis9,99 EUR
Ich werde mich erinnern vor allem dieser Satz, der den Schlüssel zum Erfolg bietet die Entwicklung und den Bau des Tempels gekrönt zu haben ", die günstige Zeit, um durch Friedenszeiten gehen zu bauen ... und es beginnt alles in sich selbst." Dies ist das Thema des inneren Friedens, unabhängig von den äußeren Schwierigkeiten. Sie stellt sicher, wirksam die Einhaltung der göttlichen Plan unserer tiefsten Motivationen und Wahrnehmungen, ohne Zweideutigkeit oder Zweifel an der Richtung an jeder Ecke unseres Daseins in der Harmonie von Gottes Plan zu bleiben.

Maurice FAVRE ist ein 79 Jahre alter Evangelist, der sich nach mehreren schweren Unfällen und göttlichen Heilungen bekehrt hat. Die verschiedensten Erfahrungen mit Gott haben aus ihm einen Mann des Glaubens und des Willens, trotz seiner langjährigen Blindheit gemacht. Das Buch "Das Haus meines Vaters" hat Maurice FAVRE durch eine göttlichen Eingebung geschrieben.

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Leseprobe

1. Die grossen Bauten


Die Herrlichkeit des HERRN wird uns offenbar, wenn wir Seine Schöpfung betrachten: der Mensch. Da müssen wir feststellen, wie wunderbar die Werke Seiner Hände sind. Er gab dem Menschen eine Seele, einen Geist und eine Intelligenz für sein Wohlbefinden auf Erden. Somit kann er sein Leben hier als Reisender und Fremder in der Gegenwart seines Schöpfers durchwandeln, von Ihm unterstützt und mit Seiner Kraft, Seiner Freude und in Seiner Gesellschaft. Wie tragisch wäre es folglich für den Menschen wegen seiner Rebellion von Gott getrennt zu sein!

Ein anderer Unsinn charakterisiert den Menschen: Sein Unglaube – der nicht von gestern stammt. Wir wollen auf die Geschichte von Noah und seine Arche zurückschauen. In einem Wald baute Noah ein riesengrosses Schiff, das grösste, das je aus Holz hergestellt wurde. Seine Söhne und er arbeiteten während hundert Jahren bis zur Vollendung des Projektes. Die Bibel sagt uns, dass die Menschen während dieser Zeit assen und tranken, heirateten und ihre Kinder verheirateten. Sie lebten ihr Leben sorglos, unbewusst und ungläubig, genauso wie es die Menschheit heute tut. Sie spotteten über diesen Mann, Noah, der sie zur Umkehr und zur Rückkehr zu Gott aufforderte. Sie beobachteten ihn, ohne auf ihn zu hören. Da kam eine Frage auf: „Woher wird Noah wohl das Wasser nehmen, um mit seinem Schiff zu fahren?“ Das beweist, dass der Mensch immer auf das Sichtbare schaut, ohne zu realisieren, dass das Sichtbare aus unsichtbaren Dingen besteht. Er glaubt nur was er sieht. Der Glaube, der im Beharren auf das was man hofft besteht, ist eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht (Hebräer 11, 1). Dieser Glaube entfaltet sich nur ganz schwierig.

Das Wasser der Sintflut kam wie vorausgesagt. Als Gott die Tür dieser Arche schloss, indem Er die Ungläubigen draussen liess und die Gläubigen (Noah und seine Familie, also 8 Personen) rettete, war das für die Spötter katastrophal: Sie gingen alle unter, währendem sie vergeblich an die Tür der Arche Noahs klopften.

Was lernte der Mensch aus dieser Erzählung? Wahrscheinlich nichts, denn er hat immer noch Mühe, an diesen authentischen und historischen Bericht zu glauben. Sein Herz ist für Gott immer noch gleich verschlossen. Wir finden so viele Beispiele in der Bibel, um uns im Glauben zu fördern, uns Friede, Heil und Freiheit zu schenken, sowie alles, was der Mensch braucht, um seine irdische Pilgerfahrt gut zu gestalten. Aber anstatt zu glauben, sucht der Mensch ohne Unterbruch blind in der Ferne, obwohl er ja schon alles in seiner Nähe hat.

Die folgenden Zivilisationen haben ihr Wissen durch grosse Verwirklichungen bewiesen. Die Ägypter waren zu ihrer Zeit mit ihren grossen Kenntnissen am weitesten voran, und noch heute staunen wir über ihre Werke. Wie die Pyramiden gebaut wurden, wissen wir nicht genau. Die von Menschenhänden behauenen, in den Felsen aufgerichteten Sphinxe sind riesig gross und fesseln immer noch die Blicke der ganzen Welt.

Das griechische Volk besass eine grosse Kultur und war in Architektur, Bildhauen, und Buchstabenkenntnis spezialisiert.

Die Römer waren geschickte Ingenieure und bauten Brücken und Strassen, Viadukte und Aquädukte. Die bleibenden Überreste und deren Präzision treiben immer noch die Neugierde der bewundernden Touristen an.

Jahrhunderte vergehen und die Evolution geht in allen Bereichen weiter bis ins XIX und XX Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden grosse Projekte realisiert, wie der Suezkanal, wo tausende von Menschen 161 Kilometer mit ihren Händen aushöhlten, eine Distanz vom Mittelmeer bis zum Roten Meer. Somit mussten die Schiffe nicht mehr um das Kap der guten Hoffnung fahren. Was den Panamakanal anbelangt, kann man in 77 Kilometern vom Atlantischen Ozean den Pazifischen Ozean erreichen.

Vor kürzerer Zeit erlebten wir den Bau des Stausees von Assuan in Ägypten, wo ein Gelände von grossem Umfang überschwemmt werden musste. Man nahm als Beispiel die beim Absetzen der Abou Zimbel Sphinxe angewandte Technologie. Bei dieser Gelegenheit rühmten die Journalisten die Präzision der Sägearbeiten und der Wiederaufrechtstellung der Kolosse, damit das historische und kulturelle Erbe dieses prächtigen Landes bewahrt bleibe. Die Säge zum Zerschneiden des Steines ist keine neue Erfindung, schon König Salomos Handwerker benutzten sie. Doch ja, die Journalisten lesen nicht die Bibel, sie schauen auf das Werkzeug anstatt vom Werk zu sprechen! ... Noch einmal macht sich der Mensch gerne mit unwichtigen Dingen stolz und vergisst dabei, jenen Sachen, die es unserer Betrachtung wert sind, die ganze Wichtigkeit zu geben. Diese wunderbare ägyptische Leistung benötigte Ausarbeitungen von unbekannten Technologien und wurden mit Hilfe von gleichen Maschinen zustande gebracht, wie sie heute für den Bau von Autostrassen, Tunnels oder anderen grossen gemeinnützlichen Bauwerken gebraucht werden. Wir bewundern die grosse Entwicklung des Wissens für das Wohl der Menschheit. Dazu gehören auch die Landung auf dem Mond, der Abschuss von Satelliten für die Telekommunikation, die Wissenschaft neuer Therapien oder noch das Verkleinern der elektronischen Bestandteile.

Bis wohin wird die Forschung gehen? Und was werden die Konsequenzen sein? Wir freuen uns über diese sensationellen Entdeckungen, ohne zu realisieren, dass diese immer mehr Gesetze und Beschränkungen verursachen, ohne zu wissen, ob wir sie in der Zukunft beherrschen können. Wohin gehen wir, welchen Endzweck wollen wir mit dieser Überfülle von Automatisation erreichen? Wohin führen uns unsere Wünsche, immer schneller und weiter zu gehen, mit der Begierde, immer mehr Geld zu verdienen? Sagte Gott nicht: Je mehr Wissenschaft wir haben, desto grösser sind die Qualen, anders gesagt: „Denn wo viel Weisheit ist, da ist auch viel Ärger“ (Prediger 1, 18). Aus Stolz besteht der Mensch hartnäckig darauf, immer mehr zu entdecken und immer weiter zu gehen. Doch im Predigerbuch lesen wir: „Eitelkeit der Eitelkeiten, Alles ist eitel“. Sicher weht auf dieser Erde ein neuer Wind, aber spürt der Mensch, wenn er kommt, oder kann er abschätzen, woher er kommt und wohin er geht?

Wenn wir in die Bibel schauen, verstehen wir, dass: „Wo der Herr nicht das Haus baut, da arbeiten umsonst die daran bauen“ (Psalm 127, 1). Würde man diesen Vers wörtlich nehmen, könnten fast alle menschlichen Bauwerke sofort vernichtet werden. Was Ihm hier unten nicht gefällt, könnte Gott leicht vernichten, aber wegen Seiner Güte tut Er es nicht. Wenn wir etwas bauen, so müssen wir wissen, ob wir dies für das Gute oder für das Böse tun. Doch dazu müssen wir unbedingt den Willen Gottes, Seine Gesetze, Seine Ordnungen und Seine Statuten respektieren, denn nur so können wir sicher sein, dass wir das Gute vollbringen. Führen uns die verschiedenen menschlichen Erfindungen schlussendlich zur Vernichtung oder zu seiner Erbauung? Heute scheint alles nützlich, sogar unumgänglich zu sein – doch ist das wirklich wahr? In der Wissenschaft hört man nicht auf, immer weiter zu gehen, aber wohin führen uns diese Entdeckungen? Der Mensch glaubt, alles kontrollieren zu können, ohne daran zu denken, dass ein kleiner Fehler alles vernichten kann – so wie ein medizinischer Fehler ein ganzes Land lähmen kann. In seinem verrückten Streben nach dem Wissen könnte der Mensch leicht alles vernichten. Nur Gott ist unfehlbar.

Unsere biblischen Vorfahren unternahmen nichts ohne die Propheten (das heisst die Gottesmänner) zu Rat zu ziehen, denn sie wussten, dass sie sich ohne ihre Meinung irren konnten. Auch heute noch dient uns die Schrift, um uns zu beraten und zu führen. Sie ist unwiderruflich, immer noch triftig, die Menschheit zu führen. Sie bleibt perfekt.

Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Aaron oder Josua besassen keine Schrift, aber Gott sprach hörbar zu ihnen und offenbarte sich ihnen durch Theophanien. Die Apostel lebten mit Jesus, der Gott offenbarte. Sie assen und tranken mit Ihm und erhielten Seine Lehre. Zeichen und Wunder begleiteten ihren Glauben, und sie vollbrachten in Seinem Namen Wunder. Heute ist Christus immer noch derselbe, aber auf ihren Irrwegen wandten sich die Menschen von Gott weg.

Diejenigen die sich gläubig nannten erfanden progressiv neue Religionen und verdrehten den Sinn der göttlichen Gebote, obwohl Gott ihnen gesagt hatte, wie sie den Weg verfolgen sollten. Warum geht der Mensch immer auf Abwege? Wegen dem Feind, der in seinen Gedanken lebt und ihn in seinem Willen gefangen hält.

Unsere Gesellschaft braucht Stärkung und Unterstützung; sie erduldet Bedrängnis und schlägt sich ständig mit unlösbaren Problematiken herum. Sie ist von Stress und Depression befallen, sie hat sich in ein System eingeschlossen, aus dem sie sich nicht befreien kann. Sie klebt zu stark am Materialismus, ist zu sehr von der Unzucht geschnappt, von Berühmtheit und ständiger Suche ihrer Identität angezogen. Befinden sich nicht die meisten psychiatrischen Zentren in den reichsten Ländern, und die meisten psychiatrischen Kranken, dort wo man im Überfluss in der Sünde lebt?

Der Reiz des Reichtums treibt den Menschen von Gott weg. Wo ist die Hoffnung? Nach welcher Zukunft wollen wir uns ausschauen? Wer wird für all diese Probleme eine Lösung bringen? Die von Mammon angefachte Liebe zum Geld bringen innere Kämpfe mit sich; Eheprobleme sind reichlich vorhanden und bringen Leid für die Kinder; die Familien spalten sich; Hass und Bitterkeit durchtränken die Seelen; überall erscheinen soziale Probleme, ohne Unterbruch tauchen Aufstände auf, und die Nationen stellen sich einander entgegen. Unsere Welt steckt sich selber in Brand und Kriege brechen aus. Der Mammon bringt das Leiden; er ist die Wurzel alles Bösen, obwohl Jesus uns Seinen...

Blick ins Buch

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