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Das Schicksal der Margaretha Lechner - Zur Anatomie eines steirischen Hexenfalles aus dem Jahr 1610

Zur Anatomie eines steirischen Hexenfalles aus dem Jahr 1610

eBook Das Schicksal der Margaretha Lechner - Zur Anatomie eines steirischen Hexenfalles aus dem Jahr 1610 Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Seitenanzahl
20
Seiten
ISBN
9783638730211
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
7,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Wien (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Exkursion in die historische Steiermark, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit ist ein Phänomen in der Geschichte Europas, das über Jahrhunderte die Menschen beschäftigt und fasziniert hat: der Glaube an Hexen und Zauberer und deren Verfolgung. Nicht, wie oft geglaubt und kolportiert, handelt es sich hierbei um ein Phänomen des europäischen Mittelalters, das zu Unrecht oft als 'finster' bezeichnet wird, sondern um eine Erscheinung der Neuzeit, die vom Ende des Mittelalters bis zum Beginn der Aufklärung andauerte. Nicht nur waren dem Volk, vor allem auf dem Land, mit seiner Verbundenheit zur Natur und den daraus entstehenden Abhängigkeiten magische Praktiken keineswegs fremd, sondern auch die geistlichen 'Eliten' glaubten, sich stützend auf verschiedene bedeutende, teils spätantike Autoren, an die Möglichkeit von realen Teufelsbündnissen. Kombiniert man dies mit der Tatsache, dass für die Juristen Jahrhunderte lang das Geständnis der höchste Beweis war und man dieses im Zeitraum der Hexenverfolgung legitimerweise mit der Folter herbeiführen konnte, wird die Realität des Phänomens in den Köpfen der Menschen trotz naturwissenschaftlicher Unmöglichkeit klar. Die vorliegende Arbeit nähert sich diesem weit reichenden Phänomen auf eine regionalgeschichtliche und sehr quellennahe Weise. Es wird von Prozessakten ausgegangen, die einen Zaubereiprozess im steirischen St. Lambrecht dokumentieren. In den folgenden Abschnitten wird zunächst die Quelle vorgestellt, kritisch untersucht und in einer Transkription wiedergegeben. Das Auffinden, die Beschaffenheit und der Inhalt wird also Inhalt des ersten Teils der Arbeit sein. Danach werden im zweiten Teil Fragen an die Quelle gestellt und versucht, diese im Gesamtkontext der Verfolgung in rechtlichen, geographischen und ideologischen Rahmenbedingungen beziehungsweise Atmosphären zu verorten. Es wird in diesem zweiten Teil zudem stets versucht, den Fall im Spannungsfeld von Allgemeinem und Speziellem zu verorten und somit zu fragen, inwieweit es sich um einen typischen oder speziellen Hexenfall handelt.

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