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E-Book

Das System der Partikelverben mit 'an'

Eine konstruktionsgrammatische Untersuchung

AutorMarc Felfe
VerlagWalter de Gruyter GmbH & Co.KG
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl292 Seiten
ISBN9783110289930
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis129,95 EUR

Approximately fifty percent of the form and the meaning of transparent German particle verbs with 'an' can be deduced from the minimal semantic argument structure of the verb and particle. The aim of this study is to create a format for understanding the remaining fifty percent using construction grammar analysis. The study employs frame semantics to explain the compositionality of the verb and the construction. The system is based on a flexible schema-instance relationship, where instances are the prototypes for schemata.



Marc Felfe,Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien.

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort5
1. Einführung11
1.1 Beobachtungen und Fragen – Ansatz der Arbeit11
1.2 Der Weg zu den Antworten – Aufbau der Arbeit16
1.3 Korpusanalyse – eine Grundlage der Arbeit18
2. Eigenschaften von PVK – Grenzgänger in Theorie und Praxis21
2.1 Distanz und Adjazenz zwischen Verb und Partikel22
2.2 Erfragbarkeit und Modifizierbarkeit der Partikeln28
2.3 Lexikalisierung31
2.4 In- und externe Valenz der PVK35
3. Kompositionalität – Vom Wort zur Syntax?39
3.1 Adjunktion der Partikel als Modifikator40
3.2 Funktionale Applikation41
3.3 Das Lizenzierungsproblem46
3.4 Funktionale Komposition – virtuelle Lösung51
3.5 PVK-Bildung als Umperspektivierung der verbalen Argumente54
3.6 Das Problem der verbalen Argumentstruktur als operabler Wert57
3.7 Partikelschablonen und Verben60
3.8 Konstruktionsgrammatische Analyse63
3.8.1 Fusion zwischen Verben und Argumentkonstruktionen65
3.8.2 Die Rolle der Partikeln in den Argumentkonstruktionen70
4. Was bedeutet Konstruktionsgrammatik?72
4.1 Der Konstruktionsbegriff79
4.2 Formale Komplexität81
4.3 Semantische Allgemeinheit82
4.4 Kompositionalität und Transparenz83
4.5 Produktivität86
4.6 Kern- und Randbereich89
5. Verblexeme92
5.1 Frame-Semantik – Hintergründe92
5.2 Repräsentation von Verblexemen in Frame-Strukturen98
5.2.1 Frame-semantische Analyse von „tanzen“103
5.2.2 Syntaktischer Gebrauch von „tanzen“106
5.3 Profile: semantisch-syntaktische Ausschnitte110
6. Argumentkonstruktionen mit „an“114
6.1 Partikelverben mit „an“ in der Literatur114
6.2 Differenzierung zwischen Homonymie und Polysemie118
6.3 Konstruktionsgrammatische Analysen von Polysemie121
6.4 Metonymische Objektvarianz – motivierte Gleichheit der Form125
6.5 Notation der Zuordnung zwischen Form und Bedeutung129
6.5.1 Bedeutungsseite130
6.5.2 Perspektive und semantische Proto-Rollen132
6.5.3 Formseite134
6.6 Konstituenz -flach oder/und binär?136
7. Einzelne Argumentkonstruktionen mit „an“141
7.1 Konstruktionen zum Ausdruck von Orts- und Zustandsveränderung142
7.1.1 Exkurs: Endoreflexive und unkausative Medial-PVK149
7.2 Konstruktion zum Ausdruck der Inbetriebnahme152
7.2.1 Exkurs:LexikalisierungderPartikel153
7.3 Konstruktion zum Ausdruck eines Kontaktzustandes155
7.4 Konstruktionen zum Ausdruck von Intensivierung156
7.4.1 Exkurs: Ein- und Abgrenzungsprobleme von PVK159
7.5 Konstruktionen zum Ausdruck gerichteter Tätigkeiten161
7.5.1 Exkurs: Partikeln als konstruktionsgebundene Marker163
7.6 Konstruktion zum Ausdruck einer Kraft-Gegenkraft-Relationen166
7.7 Konstruktionen zum Ausdruck von Partialität166
7.8 Konstruktion zum Ausdruck der Wahrnehmung von etwas an jemandem170
8. Das System der Argumentkonstruktionen und PVK mit „an“172
8.1 Bedeutungsgruppen der PVK mit „an“172
8.2 Argumentkonstruktionen mit „an“ nach Anzahl ihrer Instanzen175
8.3 Funktion der Partikel in Bezug auf die Gesamtzahl der PVK178
8.4 Funktion der Argumentkonstruktionen179
8.5 Vererbungsrelationen als System ökonomischer Repräsentation181
8.5.1 Vererbung zwischen Konstruktionen als Subparts von Konstruktionen182
8.5.2 Vererbung zwischen Konstruktionen und lexikalischen Instanzen184
8.5.3 Metaphorische Vererbung186
8.5.4 Mehrfache Vererbung186
8.5.5 Konstruktionen als Instanzen von Konstruktionen187
8.5.6 Instanzen von Instanzen188
9. Fusion und Gebrauch – Verben und Argumentkonstruktionen190
9.1 Bewegungsausdrücke – sprachtypologische Differenzen190
9.2 Virtuelle Wege als Orientierungslinien194
9.3 Fusionsprinzipien196
9.4 Fusionen zwischen Simplizia und den Argumentkonstruktionen mit „an“199
9.4.1 Gebrauch der Konstruktion [1a]: anbacken200
9.4.2 Gebrauch der Konstruktion [1b]: ankommen201
9.4.3 Gebrauch der Konstruktion [1c]: angeheult kommen204
9.4.4 Gebrauch der Konstruktion [1d]: etw. ankleben206
9.4.5 Gebrauch der Konstruktion [1e]: etw. anliefern210
9.4.6 Gebrauch der Konstruktion [1f]: jdn. anlocken211
9.4.7 Gebrauch der Konstruktion [1g]: etw. anhäufen212
9.4.8 Gebrauch der Konstruktion [1h]: jdm. etw. anerziehen213
9.4.9 Gebrauch der Konstruktionen [1h’]: sich etw. anlesen/sich einen antrinken214
9.4.10 Gebrauch der Konstruktion [1i]: etw. einer Sache angleichen215
9.4.11 Gebrauch der Konstruktion [2]: etw. anschalten216
9.4.12 Gebrauch der Konstruktion [3]: anliegen217
9.4.13 Gebrauch der Konstruktionen [4a,b]: ansteigen, jdn. antreiben217
9.4.14 Gebrauch der Konstruktion [5a]: jdn. anlächeln218
9.4.15 Gebrauch der Konstruktion [5b]: anklopfen225
9.4.16 GebrauchderKonstruktion[6]:gegen etw. ankämpfen225
9.4.17 Gebrauch der Konstruktion [7a]: anrucken227
8.4.18 Gebrauch der Konstruktion [7b]: etw. anbraten228
9.4.19 Gebrauch der Konstruktion [7c]: anbaden233
9.4.20 Gebrauch der Konstruktion [8]: jdm. etw. ansehen234
9.5 Gebrauchssystem234
9.6 Okkasionelle PVK mit „schlafen“ – System, Norm und Sprechen238
10. Ein- und Ausblick244
Anhang: PVK als Instanzen der jeweiligen Konstruktionen251
Literaturverzeichnis259
Register289

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