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Das Thema Tod in der Grundschule am Beispiel ausgewählter Kinderliteratur

AutorChristina Hausen
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl90 Seiten
ISBN9783638062114
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,7, Universität Paderborn, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kinder stellen viele Fragen. Sie sind sehr wissbegierig und wollen lernen. Dennoch sind manche Fragen auch für Erwachsene schwer zu beantworten, teilweise, weil sie nicht wissen, wie sie antworten sollen, teilweise aber auch, weil sie selbst keine Antwort wissen. Zu diesen Fragen gehören auch Fragen nach dem Tod. Sie möchten wissen, was mit ihnen geschieht, wenn sie tot sind und warum Menschen überhaupt sterben müssen. Auch die Frage, was jemand tut, wenn er tot ist, beschäftigt sie . Viele Erwachsene vertreten die Meinung, dass Kinder von diesem Thema ferngehalten werden sollten, dass sie noch zu klein seien und nicht damit belastet werden sollten. Kleinkinder können jedoch frühzeitig Erfahrungen mit dem Tod sammeln (im Fernsehen, Tod der Oma, Tod des Haustieres) und gehen meist vollkommen unbefangen mit dem Thema um. Ihr Umgang mit dem Tod hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie die Menschen in ihrer Umgebung mit dem Tod umgehen. Die Grundschule, und besonders der Religionsunterricht, müssen daher Raum für Gespräche über den Tod schaffen. Die Schüler müssen dazu ermutigt werden, weitere Fragen zu stellen und so ihre Erfahrungen mit Sterben und Tod verarbeiten. Auf diese Weise kann der Religionsunterricht einer Tabuisierung des Todesthemas entgegenwirken. Er setzt an der Lebenswirklichkeit der Kinder an, da diese vielfach schon Erfahrungen mit dem Tod gesammelt haben, ohne eine Möglichkeit zur Bewältigung angeboten bekommen zu haben. Somit wird auch in den Lehrplänen bewusst ein Zugang zur Thematik 'Leid und Tod' gewählt, bei dem sich vielfältige Fragen der Schülerinnen und Schüler entfalten können. Die Schulkinder sollen Aufmerksamkeit dafür entwickeln, wie andere Menschen mit Leid und Vergänglichkeit umgehen, und sich dadurch angeregt mit ihren eigenen Fragen und Antwortversuchen auseinander setzen. In dieser Auseinandersetzung können sie erkennen, dass es letztlich keine tragfähige Antwort für die Fragen nach Leid und Tod gibt und dass der Menschen sie letztlich nicht begreifen kann.

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