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Das Valencianische, seine Sonderstellung und die damit verbundene Sprachdebatte

AutorElisabeth Anderhof
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl45 Seiten
ISBN9783656431589
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis13,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Universität Passau, Veranstaltung: Spanische Sprachwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Spanier ist jeder, der keine Möglichkeit hat etwas anderes zu sein', dieser zynische und zugleich äußerst aussagekräftige Kommentar des ehemaligen Ministerpräsidenten und Historikers Cánovas del Castillo kritisiert die regionalen Autonomiebestrebungen in Spanien. Die ständig anwachsenden Forderungen nach Autonomie des Baskenlandes, Galiziens und Kataloniens sowie Valencias stellen nach wie vor einen Kernpunkt der politischen Themen dar, mit denen sich die parlamentarische Erbmonarchie Spanien befassen muss. Diese autonomen Gemeinschaften streben nach mehr Freiheit und Mitspracherecht in eigenen politischen Angelegenheiten und ferner nach Anerkennung der eigenen Regionalsprachen als offizielle Amtssprachen. Die Folgen dieses Verhaltens sind zum Einen inländische Zersplitterung aus sprachlicher Sicht sowie ein ansteigender Konkurrenzgedanke untereinander. Laut Salvador Giner, dem Präsidenten des IEC (Institute d´Estudis Catalans) ist 'el secesionismo es darle la puntilla a la lengua', dem weitaus schwerwiegendere Problemen folgen können. Auch die Europäische Union, in der das Königreich Spanien seit 1986 ein amtierendes Mitglied ist, hat sich mit dieser Problematik befasst. Am fünften November 1992 gab die EU ihre Definition für den Begriff Regional- und Minderheitensprachen bekannt: 'Regional or minority languages means languages are traditionally used within a given territory of a State by nationals of that State who form a group numerically smaller than the rest of the State's population; and different from the official language(s) of that State' Demnach handelt es sich hierbei um eine von einer Minderheit in einem Staatsgebiet gebrauchte Sprache, die sich von der Amtssprache unterscheidet und weder ein Dialekt, noch die Sprache von Zuwanderern ist. Während die Charta nicht zwischen Minderheiten- und Regionalsprachen differenziert, ist eine Unterscheidung aus wissenschaftlicher Sicht durchaus möglich. Regionalsprachen richten sich nach der regionalen Verbreitung, wohingegen Minderheitensprachen eher ethnisch bestimmt, dennoch gibt es häufig Überschneidungen. Es ist nachvollziehbar, dass diese schwammige Begriffsbestimmung Unstimmigkeiten mit sich bringt. Huelgas bzw. auf Katalanisch vagas stehen in bestimmten spanischen Gebieten beinahe täglich auf dem Programm und beeinflussen das Leben der spanischen Bevölkerung stark.

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