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Das Verhältnis von Medien und Politik am Beispiel des Fernsehens in Tschechien

AutorChristian Lippl
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl13 Seiten
ISBN9783656458845
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut), Veranstaltung: Medien und Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Massenmedien haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Nachdem die Politikwissenschaft den Einfluss der Medien auf politische Prozesse lange Zeit vernachlässigt hat, ist seit den 90er Jahren ein Umdenken zu beobachten. Versteht man die Politikwissenschaft als Demokratiewissenschaft, so stellen die Massenmedien eine große Herausforderung dar. Einerseits spielen sie eine wichtige Rolle für die Demokratie, da sie durch ihre Funktion als Informationenvermittler die Basis für die Partizipation der Bürger schaffen (Thomaß/Tzankoff 2001: 237). Deshalb wird die Medienfreiheit als eine Grundvoraussetzung für die Demokratie gesehen (vgl. u.a. McQuail 1992 und Voltmer 2000), womit der Grad dieser Freiheit gerade in Transformationsstaaten wie in den postkommunistischen Ländern einen wichtigen Faktor für die Bewertung des Grades ihrer Demokratisierung darstellt. Anderseits weisen Forscher auch immer wieder auf die Gefahr der Medien für die Konsolidierung von Demokratien hin (vgl. u.a. Bennett 1998). Der Aufstieg des Mediums Fernsehen hat das Verhältnis zwischen den Massenmedien und der politischen Kommunikation revolutioniert und es ist trotz der steigenden Bedeutung des Internets nach wie vor das dominierende Medium. 'Television is the primary source of information for most people, and is widely considered to be the most influential medium in forming public opinion.' (OSI 2005: 21). Laut einer Studie aus dem Jahr 2004 liegt der durchschnittliche Fernsehkonsum in Tschechien bei ca. 212 Minuten pro Tag und das Fernsehen nimmt drei Viertel des audiovisuellen Wirtschaftssektors ein (IMCA 2004: 17). Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Verhältnis von Medien und Politik am Beispiel des tschechischen Fernsehens. Zunächst werden drei allgemeine theoretische Konzepte zur Beziehung von Massenmedien und Politik erläutert (Punkt 2). Im Anschluss daran werden zwei Hypothesen für die Anwendung einer dieser drei Theorien, die sog. Instrumentalisierungsthese, auf Tschechien aufgestellt (Punkt 3). Daraufhin wird das Fallbeispiel Tschechien auf der Basis des ausgewählten theoretischen Ansatzes durchdekliniert. Dabei steht zunächst das öffentlich-rechtliche (Punkt 4) und schließlich das privatrechtliche Fernsehen (Punkt 5) im Mittelpunkt, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse der jeweiligen Aufsichtsgremien liegt.

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