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Das Verschwinden der Kindheit von Neil Postman - Kurzzusammenfassung des Buches

Kurzzusammenfassung des Buches

AutorDaniel Krammer
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2002
Seitenanzahl16 Seiten
ISBN9783638112871
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Exzerpt aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 2, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Erziehungswissenschaften), - Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Kapitel versucht Postman zu beschreiben, warum seiner Meinung nach die Kindheit im Begriff ist zu verschwinden. Eines der Hauptprobleme sieht er darin, daß nicht mehr differenziert genug die Kinderwelt von der Erwachsenenwelt unterschieden wird, d.h. der Lebensstil der Kinder dem der Erwachsenen sehr ähnlich und mitunter gleich geworden ist. Insbesondere der Begriff der erwachsenen Schamlosigkeit führt Postman an. Die Idee des Schamgefühls beruht auf Geheimnissen, und zwar auf solchen die nur der Erwachsenenwelt vorbehalten sein sollten, z.B. rohe Redensarten, sexuelle Dinge, Tod, etc. Er bemängelt die Affinität ja und die mitunter schon beispiellose Gleichheit der Kinder und der Erwachsenen (Kleidung ist gleich, Kinderspiele weichen denen der Erwachsenen, es wird Wert auf Leistungs- und Spitzensport gelegt; Fußball, Kinder orientieren sich an der Jugendwelt, die sich wiederum an der Erwachsenenwelt orientiert...) . Im weiteren befasst sich Postman mit der chronologischen Seite dieser von ihm benannten Problematik des Nichtwahrnehmens /Ignoranz einer Kinderwelt. Sowohl in der Antike wie auch bei den Griechen und auch noch im MA war Kindheit kein Begriff, nicht im Entferntesten wie wir ihn heute verstehen, sondern nur auf das Allernotwendigsten beschränkt (z.B. Schutzbedürftigkeit ...). Er bemängelt die fehlende Sensibilität der Erwachsenen, die Unfähigkeit zur Empathie.

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