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Den Dämonen Nahrung geben

Buddhistische Techniken zur Konfliktlösung - Vorwort von Jack Kornfield

AutorTsültrim Allione
VerlagArkana
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl352 Seiten
ISBN9783641128326
FormatePUB
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
Die alte tibetisch-buddhistische Technik der Konfliktlösung wiederentdeckt
Ein Dämon ist nach Tsültrim Allione all das, was uns hindert, frei zu sein: Ängste, Krankheiten, Sorgen, Süchte, negative Gefühle wie Hass und Unzufriedenheit. Im tibetischen Buddhismus gibt es eine Methode, diese oft verdrängten Anteile in uns, die von C.G. Jung summarisch als 'der Schatten' benannt wurden, zu erkennen und durch Akzeptanz zu erlösen. Denn wer seine Dämonen leugnet oder bekämpft, gibt ihnen letztendlich mehr Energie. Wenn wir sie jedoch annehmen und ihnen liebevolle Aufmerksamkeit schenken, können wir sie auflösen. Tsültrim Allione hat eine Technik in 5 Schritten entwickelt, mit der dies gelingt. Über Identifikation (1) und Visualisierung (2) versucht man dabei herauszufinden, was der Dämon braucht, damit er wieder verschwinden kann (3). Im vierten Schritt folgt die Vorstellung der Fütterung des Dämons und zum Abschluss (5) vertieft eine Meditation in Stille den neuen, aufgelösten Zustand. Eines der Bücher, die wahrhaft lebensverändernd wirken können.
• Wirkungsvoll und praktisch wie die Technik, die Byron Katie in ihrem Bestseller 'Lieben was ist' beschreibt
• Techniken zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Schatten
• Mit einem Vorwort von Jack Kornfield


Tsültrim Allione ist eine der ersten Amerikanerinnen, die in der tibetischen Tradition ordiniert wurden. Sie lebte viele Jahre als buddhistische Nonne im Himalaya und studierte bei tibetischen Lehrern, kehrte dann aber in ein weltliches Leben zurück, heiratete und wurde Mutter dreier Kinder. Tsültrim Allione beschäftigt sich intensiv mit den weiblichen Traditionen im tibetischen Buddhismus. Sie ist Gründerin des Meditationszentrums Tara Mandala in Colorado, USA. Als beliebte und angesehene spirituelle Lehrerin besucht sie regelmäßig Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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Leseprobe

Einleitung


Nach konventioneller westlicher Ansicht ist es sicher absurd, wenn wir unseren Dämonen Nahrung geben, wenn wir sie füttern, statt das zu bekämpfen, was uns bedrängt; dabei erweist es sich als erstaunlich effektiver Weg zu innerem Frieden und zur Befreiung. Zu den Dämonen zählen Zwangsvorstellungen, Ängste, chronische Krankheiten und allgemeine Probleme wie Depressionen, Sorgen und Suchtverhalten. Es sind keine blutrünstigen Gespenster, die uns an dunklen Orten auflauern; vielmehr sind es Kräfte in uns selbst, gegen die wir ankämpfen. Es sind innere Feinde, die unsere besten Absichten untergraben. Die Methode, diesen inneren Kräften eine Form zu geben und sie zu nähren, statt gegen sie vorzugehen, ist zum ersten Mal von der buddhistischen Lehrerin Machig Labdrön (1055–1145)1 im 11. Jahrhundert formuliert worden. Ihre spirituelle Übung nannte sie Chöd, was »durchschneiden« bedeutet. Sie entwickelte diese Meditationsform, die selbst zu ihrer Zeit in Tibet ungewöhnlich war, weiter und erzielte damit so erstaunliche Erfolge, dass sich die Methode bald in allen Schulen des tibetischen Buddhismus großer Beliebtheit erfreute und darüber hinaus ausbreitete.

In der heutigen Welt erleben wir ein Höchstmaß an innerem und äußerem Druck und sind politisch und spirituell stärker denn je zerrissen. Wir brauchen ein neues Paradigma, eine neue Art der Konfliktlösung. Machig Labdröns Strategie, die inneren und äußeren Feinde eher zu füttern als zu bekämpfen, ist eine revolutionäre Möglichkeit der Konfliktbewältigung und führt zu psychischer Integration und innerem Frieden.

1967, im Alter von neunzehn Jahren, hatte ich das Glück, nach Indien und Nepal reisen zu können und die Tibeter kennenzulernen, die dort Zuflucht gesucht hatten, nachdem sie durch den Einmarsch der kommunistischen Chinesen in Tibet ins Exil gezwungen worden waren. Ich entdeckte mein Herz für die Tibeter und kehrte 1969, nach einem sechsmonatigen Aufenthalt im ersten tibetischen, von Chögyam Trungpa Rinpoche gegründeten Kloster in Schottland, nach Indien zurück. 1970 wurde ich von Seiner Heiligkeit dem 16. Karmapa im indischen Bodhgaya als buddhistische Nonne der tibetischen Tradition ordiniert; die anschließenden Jahre waren außerordentlich segensreich für mich, denn ich wurde von vielen großen Meistern unterwiesen, die noch in Tibet ausgebildet worden waren. Wie ich im Folgenden beschreibe, habe ich mich nach einigen Jahren entschlossen, den Nonnenstand wieder aufzugeben. In diese Zeit großer Umbrüche und Ungewissheit fiel meine Einweihung in Chöd. Danach kehrte ich nach Amerika zurück, wurde Mutter und versuchte die tibetische Weisheit in mein Leben als Laie zu integrieren. Damals wurde ich zu Machig Labdröns Biografie (auf Tibetisch) hingeführt, und ihre Lehren gewannen schließlich eine zentrale Bedeutung für mich.

Dass diese Lehren für mich eine so starke Relevanz hatten, bewog mich dazu, einen Weg zu suchen, wie ich ihren Denkansatz Menschen im Westen zugänglich machen konnte. Um Chöd im Westen lehren zu können, entwickelte ich eine Übungsmethode, bei der man die Dämonen visualisiert, mit ihnen ins Gespräch kommt und sie füttert, und diese Methode zeitigte handfeste Erfolge. Nach und nach ging daraus die hier beschriebene Methode der fünf Schritte hervor, das »Füttern der Dämonen«, wie ich sie nannte, die meine Schüler unabhängig von der tibetischen Chöd-Übung anwenden. In den vergangenen 25 Jahren – zuletzt bei Chöd- und Kapala-Übungsretreats in unserem Retreatzentrum Tara Mandala in Colorado – habe ich diese Methode der Dämonenfütterung gelehrt, bei der man sich mit dem anfreundet, wovon man sich am liebsten abwendet.

Diejenigen, die diese Methode angewendet haben, berichten, dass dadurch chronische emotionale und physische Probleme wie Angst, Essstörungen, Panikattacken und Erkrankungen verschwanden oder sich stark besserten. Außerdem hat sich der Weg der fünf Schritte als hilfreich für den Umgang mit kurzfristigen Turbulenzen wie der Auflösung einer Beziehung, dem Stress plötzlicher Arbeitslosigkeit, dem Tod eines geliebten Menschen und zwischenmenschlichen Problemen im Beruf oder zu Hause erwiesen. Manchmal sind sofort Folgen eingetreten, die an ein Wunder grenzten, ein andermal setzte die Wirkung eher langsam und fast unmerklich ein.

Die Methode der Dämonenfütterung, die auf den Prinzipien des Chöd beruht, ist eine einfache Übung in fünf Schritten, die keine Kenntnisse des Buddhismus oder irgendeiner tibetischen spirituellen Praxis voraussetzt. Im ersten Schritt suchen wir danach, wo im Körper wir uns am stärksten an unseren »Dämon« klammern. Bei diesem Dämon kann es sich um eine Sucht, um Selbsthass, Perfektionismus, Wut, Eifersucht oder etwas anderes handeln, das uns niederzieht und uns unserer Energien beraubt. Einfacher gesagt: Unsere Dämonen sind das, was wir fürchten. Wie Machig Labdrön sagt, ist alles, was die vollständige innere Befreiung blockiert, ein Dämon. Sie spricht auch von Abgöttern und Dämonenabgöttern. Abgötter sind das, worauf wir unsere Hoffnungen setzen, das, wovon wir besessen sind, wonach wir uns sehnen, woran wir haften. Dämonenabgötter treten in Erscheinung, wenn eine Angst und eine Hoffnung eng miteinander verknüpft sind. Immer wenn wir zwischen Angst und Hoffnung hin- und herschwanken, macht sich der Dämonenabgott bemerkbar. Obwohl ich im Folgenden überwiegend von Dämonen spreche, trifft das, was ich sage, ebenso auf unsere Abgötter und Dämonenabgötter zu.

Im zweiten Schritt lassen wir es geschehen, dass die Energie, auf die wir im Körper stoßen, direkt vor unseren Augen als Dämon Gestalt annimmt. Im dritten Schritt erkennen wir, was der Dämon braucht, indem wir uns an seine Stelle versetzen und selbst zum Dämon werden. Im vierten Schritt stellen wir uns vor, dass sich unser Körper in Nektar oder etwas anderes auflöst, was der Dämon braucht, und lassen diesen dem Dämon zufließen. In dieser Art nähren und füttern wir ihn, bis er vollkommen satt ist. Nachdem wir den Dämon gesättigt haben, bemerken wir, dass sich die Energie, die im Dämon gebunden war, in einen Verbündeten verwandelt. Dieser Verbündete bietet uns seine Unterstützung und seinen Schutz an und verschmilzt dann mit uns. Am Ende des vierten Schrittes lösen wir uns in Leere auf, und im fünften und letzten Schritt ruhen wir einfach im offenen Gewahrsein, das die Auflösung in der Leere bewirkt.

Paradoxerweise werden unsere Abgötter und Dämonen dadurch, dass wir sie vollständig sättigen, nicht etwa stärker; vielmehr steht uns endlich die Energie, die in ihnen eingeschlossen war, zur Verfügung. So werden stark aufgeladene Emotionen, die sich durch innere Konflikte angestaut haben, zu unserem Wohl freigesetzt. Wenn wir versuchen, die ungeliebten Teile unserer selbst, die ich Dämonen nenne, zu bekämpfen oder zu unterdrücken, gewinnen sie nur an Macht und werden widerstandsfähiger. Durch Fütterung unserer Dämonen sorgen wir nicht nur dafür, dass sie keinen Schaden mehr anrichten, sondern geben dadurch, dass wir sie ansprechen, statt vor ihnen davonzulaufen, auch den Schattenseiten unserer selbst Nahrung, sodass die Energie, die zuvor durch unseren Widerstand gegen sie gebunden wurde, sich in eine positive, schützende Kraft verwandelt.

Sobald wir unseren Dämonen durch Personifizierung eine Gestalt geben, kommen latent vorhandene Energien und schädliche gewohnheitsmäßige Verhaltensmuster ans Licht und werden frei, statt als unsichtbare zerstörerische Kräfte weiterzuwirken. Als Alternative zur Fütterung unserer Dämonen steht uns nur offen, einen Kampf aufzunehmen, den wir nie gewinnen können: Unsere hungrigen Dämonen werden bloß immer stärker und monströser, ob wir nun offen gegen sie zu Felde ziehen oder die Augen vor ihren klandestinen Aktionen fest verschließen.

Die therapeutische Methode der Personifizierung einer Angst oder Neurose ist zwar in der westlichen Psychologie nicht unbekannt, aber die Übung der Dämonenfütterung in fünf Schritten führt doch erheblich weiter. Ihr zusätzlicher Nutzen liegt zum einen darin, dass wir unseren Körper auflösen und für unsere inneren Feinde sorgen, statt sie nur zu personifizieren und mit ihnen in Beziehung zu treten, und zum andern in der Erfahrung einer nichtdualen meditativen Bewusstheit, die im letzten Schritt dieses Prozesses gemacht wird. Es ist ein Zustand entspannten Gewahrseins, der frei ist von der üblichen Fixierung auf ein »Ich« gegenüber einem »Anderen« und uns dort weiterführt, wo die normale Psychotherapie endet.

Angemessene Möglichkeiten zu finden, um die alte Weisheit Tibets in die heutige Welt hineinzutragen, ist eine Herausforderung, der sich jeder stellen muss, der sich tief auf diese Tradition einlässt. Auf einer Konferenz mit Seiner Heiligkeit dem 14. Dalai Lama 1996 im indischen Dharamsala wurde ich gebeten, während einer Sitzungsperiode, die neuen Methoden der buddhistischen Unterweisung im Westen gewidmet war, die Übung des Dämonenfütterns vorzustellen. Ich hatte die große Ehre, den Dalai Lama, eine Gruppe bedeutender Lamas aus verschiedenen Traditionen und westliche Kollegen durch eine Version der Fünf-Schritte-Übung zu führen, die auch Sie in diesem Buch kennenlernen werden. Seine Heiligkeit sprach mir hinterher seine Anerkennung aus, und mehrere westliche Lehrer übernahmen die Methode und benutzen sie seitdem bei ihren eigenen Retreats.

Dieses Erlebnis bestärkte mich in dem Gefühl, dass alle buddhistischen Lehrer, ob im Osten oder im Westen, vor der Frage stehen, wie sich die Lehre Buddhas am effektivsten der heutigen Welt vermitteln lässt. Wie können wir seine Lehren übersetzen und interpretieren, ohne dass dabei der essenzielle und oft...

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