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An den Grenzen der Erkenntnistheorie

Die notwendige Endlichkeit des objektiven Wissens als Lektion des Skeptizismus

eBook An den Grenzen der Erkenntnistheorie Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2016
Seitenanzahl
454
Seiten
ISBN
9783495860502
Format
PDF
Kopierschutz
Wasserzeichen
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
39,00
EUR

Die verschiedenen Spielarten des Skeptizismus spielen nach wie vor eine zentrale Rolle in der gegenwärtigen Erkenntnistheorie. Dabei ist es besonders wichtig, die konstitutive Funktion des Skeptizismus richtig einzuschätzen. Es ist nämlich nicht bloß ein historischer Zufall, dass die Erkenntnistheorie in der Antike und Neuzeit ihren Ausgang von skeptischen Problemen und Paradoxien nimmt. Die vorliegende Studie untersucht den Skeptizismus unter der reflexiven Voraussetzung, dass er insbesondere für die Erkenntnistheorie und ihre eigenen Wissensansprüche bedeutsam ist. Deswegen gilt es, die theoretischen Standards des Skeptizismus auch auf unsere Wissensansprüche im Rahmen der Erkenntnistheorie anzuwenden. Denn wir beanspruchen schließlich unsererseits Wissen über Wissen bzw. Erkenntnis, Rechtfertigung usw. Sollte es Grenzen des Wissens geben, auf die wir durch den Skeptizismus gestoßen werden, ist es wichtig, die bisher weitgehend unbeachtete Frage aufzuwerfen, ob es dann nicht auch Grenzen der Erkenntnistheorie gibt.

Markus Gabriel ist nach Stationen in New York (NYU; New School for Social Research und Heidelberg (Promotion 2005, Habilitation 2008) seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn. Zuletzt von ihm erschienen im Verlag Karl Alber: »Die Erkenntnis der Welt - Eine Einführung in die Erkenntnistheorie« (2012, 3. Aufl. 2013). Mit »Warum es die Welt nicht gibt« (Ullstein) war er 2013 viele Wochen auf den Bestsellerlisten.

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