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Auf den Punkt: Präsentationen pyramidal strukturieren

Erfolgreicher kommunizieren mit klaren Botschaften und ergebnisorientierter Struktur

AutorAxel Schoof, Karin Binder
VerlagSpringer Gabler
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl403 Seiten
ISBN9783658174903
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR

Die Autoren stellen in diesem Buch das Konzept der pyramidalen Kommunikation vor und beschreiben diesen Ansatz anhand klar nachvollziehbarer Vorgehensweisen und anschaulichen Beispielen.
Präsentationen müssen das Wesentliche kurz und prägnant auf den Punkt bringen. Vorstände, Vorgesetze oder Kunden haben immer weniger Zeit, langatmige, bis ins letzte Detail aufgedröselte, Präsentationen über sich ergehen zu lassen. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus. Ergebnisse und Botschaften werden aus analysierten Details schrittweise hergeleitet und finden sich erst am Ende einer unübersichtlichen 'Folienschlacht'.
Die pyramidale Kommunikation hingegen arbeitet konsequent mit klaren Botschaften, Top-down-Detaillierung und einer schlüssigen Struktur Das Ergebnis steht am Anfang - untermauert mit inhaltlicher Substanz. Der Empfänger entscheidet dabei selbst, was er vertiefen möchte. Dies fängt mit der Herausarbeitung der wesentlichen Ergebnisse an, geht über die empfängerorientierte Strukturierung der eigenen Argumente bis hin zur eigentlichen Präsentation. Auch der Aufbau dieses Buches spiegelt den pyramidalen Gedanken wider.​



Axel Schoof und Karin Binder arbeiten seit 2000 im Netzwerk projectservices als Trainer und Coaches für pyramidale Strukturierung. Sie schulen Mitarbeiter namhafter Unternehmen. Beide begleiten bei konkreten Projekten von der Vorgehensstruktur bis zur Aufbereitung der Ergebnisse. Kennen und schätzen gelernt haben sie die pyramidale Struktur in jeweils fünf Jahren bei den Roland Berger Strategy Consultants.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Auf den Punkt: Präsentationen pyramidal strukturieren5
1Herausforderung: Präsentationenmüssen besser werden –schnell und einfach zu verstehen, effizient vorzu bereiten17
1 Empfänger müssen Präsentationen schnell und einfachverstehen22
1.1 Präsentationsinhalte werden immer anspruchsvoller22
1.1.1 Die Komplexitätsspirale dreht sich schneller und schneller22
1.1.2 Unternehmen müssen der steigenden Komplexität in immer kürzeren Intervallen begegnen26
1.1.2.1 Differenzierungskriterien der Vergangenheit verlieren an Bedeutung26
1.1.2.2 Künftiger Erfolg basiert auf stetigem Komplexitätsmanagement27
1.1.2.3 Deshalb müssen Unternehmen ihre Strukturen immer wieder den veränderten Bedingungen anpassen30
1.1.3 Deshalb werden geschäftliche Präsentationen immer anspruchsvoller – kommunikatives Abbild der unternehmerischen Komplexität33
1.2 Aber statt Mitzuwachsen strebt unser Gehirn nach Einfachheit34
1.2.1 Wissenschaftlich belegen Hirnforschung und Psychologie die Reduktion bewussten Denkens auf zentrale Variablen34
1.2.1.1 Grundsätzlich ist das Gehirn ein höchst leistungsfähiges System neuronaler Verbindungen34
1.2.1.2 Für bewusstes Denken aber ist das Gehirn nur eingeschränkt geeignet35
1.2.1.3 Das Gehirn strebt nach Einfachheit – Zentralreduktion auf wesentliche Variablen37
1.2.2 Praktisch bestätigen Beispiele wie Smartphones oder Flatrates den Erfolg einfacher Lösungen39
1.3 Daher müssen Präsentationen heute mehr denn je schnell und ein-fach zu verstehen sein40
1.3.1 Empfänger verstehen die Ergebnisse sofort41
1.3.2 Empfänger erhalten das richtige Maß an Komplexität41
1.3.3 Empfänger können Komplexität allgemeinverständlich nachvollziehen42
2 Autoren wollen sich mit wenig Aufwand gut präsentieren43
2.1 Präsentationen sind wesentliches Instrument geschäftlicher Kommunikation43
2.2 Aber Präsentationen werden häufig neben der inhaltlichen Arbeit vorbereitet44
2.3 Deshalb braucht der Autor gute Qualität in kurzer Zeit45
2 Lösung: Die pyramidale Präsentationkommuniziert Ergebnisse besser –Botschaften und Struktur statt langerHerleitung48
1 Die pyramidale Präsentation kombiniert klare Aussagen und logische Struktur – das Wesentliche am Anfang, systematisch untermauert54
1.1 Die Präsentationsinhalte werden von der zentralen Botschaft ausgehend durch Details untermauert54
1.1.1 Die Kernaussage steht am Anfang und fasst die zentrale Botschaft zusammen – bei Bedarf in diplomatischen Worten54
1.1.2 Teilaussagen untermauern danach die Kernaussage – entweder als systematische Konkretisierung oder zwingende Begründung55
1.1.2.1 Die Gruppe konkretisiert die Kernaussage mit parallelen, logisch SAUBER®en Teilaussagen56
1.1.2.2 Die Kette begründet die Kernaussage mit drei logisch verknüpften Teilaussagen57
1.1.3 Teilaussagen werden nun ihrerseits mit Gruppen und Ketten untermauert58
1.2 Die Präsentationsmedien bilden Botschaften und Struktur auf allen Ebenen ab59
1.2.1 Die Präsentationsunterlage geht vom Allgemeinen ins Detail – wie vom Nachrichtenartikel gewohnt59
1.2.2 Der Präsentator beginnt den Vortrag mit der Kernaussage und vertieft danach für das Publikum wichtige Inhalte65
2 Damit stellt die pyramidale Präsentation das Ergebnis in den Vordergrund – im Gegensatz zur gewohnten Herleitung66
2.1 Wir haben gelernt, die schrittweise Herleitung unserer Ergebnisse zu dokumentieren66
2.2 Aber in der geschäftlichen Kommunikation kommt es meist auf das Ergebnis an, nicht den Weg dorthin68
2.2.1 Analysen und Konzepte sind Grundlage für unternehmerische Entscheidungen68
2.2.2 Doch die meisten Entscheidungen werden auf Basis inhaltlicher Ergebnisse gefällt70
2.2.3 Folglich sind Herleitungen in der geschäftlichen Kommunikation nur in Ausnahmefällen gefragt70
2.3 So stellt die pyramidale Struktur vertraute Gewohnheiten auf den Kopf72
2.3.1 Der Sender ersetzt Fleißnachweis durch Ergebnisse73
2.3.2 Der Empfänger verzichtet auf Vorgaben und formuliert im Vorfeld klare Kernaufgaben74
3 Daher ist die pyramidale Präsentation im geschäftlichen Umfeld meist besser – Vorteile für Empfänger und Sender75
3.1 Empfänger erfassen die Argumentation sofort und entscheiden selbst, wo sie tiefer einsteigen wollen76
3.1.1 Empfänger erkennen die zentralen Aussagen ohne mühsames Heraus-filtern76
3.1.2 Empfänger bestimmen selbst ihren Zeiteinsatz für die Präsentation77
3.1.3 Empfänger vollziehen auch sehr komplexe Inhalte logisch nach79
3.1.4 Empfänger decken inhaltliche Schwachstellen gezielt auf81
3.2 Sender bereiten effizienter vor und treten wirkungsvoller auf82
3.2.1 Präsentatoren bereiten Unterlagen schneller und fundierter vor82
3.2.1.1 Orientierung am roten Faden beschleunigt die Vorbereitung82
3.2.1.2 Selbst-Test steigert die Logik der Argumentation83
3.2.1.3 Feedback von Kollegen und Vorgesetzten wird frühzeitig genutzt84
3.2.2 Präsentatoren wirken stärker durch gezieltes Argumentieren und Auftreten86
3.2.2.1 Der Präsentator nutzt die höchste Aufmerksamkeit des Publikums86
3.2.2.2 Der Präsentator wird nicht durch ablenkende Fragen gestört87
3.2.2.3 Der Präsentator gewinnt persönliche Akzeptanz88
3.2.2.4 Der Präsentator trägt souverän vor89
3Vorgehen: Kommen Sie mit pyramidalenPräsentationen auf den Punkt – in vierSchritten zum professionellen Auftritt92
1 Eignung des pyramidalen Ansatzes verifizieren: Im geschäftlichen Umfeld nur in drei Situationen auf pyramidalen Aufbau verzichten99
1.1 Bei Schulungen nochmal differenzieren – neue Methoden besser schrittweise herleiten, Wissen durchaus pyramidal vermitteln100
1.1.1 Bei Methodenschulungen, zum Beispiel neuen Montageverfahren, das Publikum das Vorgehen durchlaufen lassen – ohne pyramidalen Aufbau100
1.1.2 Bei der Wissensvermittlung, zum Beispiel neuen Produkten, systema-tisch Ergebnisse vermitteln – mit pyramidalem Aufbau100
1.2 Bei Personalentwicklungsmaßnahmen ruhig das Vorgehen darlegen101
1.3 Bei eindeutig irrationalen Entscheidungssituationen auf Logik verzichten102
2 Inhaltlichen Redaktionsschluss setzen: Ergebniskommunikation setzt ein Ergebnis voraus103
2.1 Bei ergebnisoffener Analyse die Ergebnisstrukturierung schritt-weise in die Arbeit einbinden103
2.2 Für vorgegebene Positionen gleich am Anfang die Argumentations-struktur skizzieren106
3 Selbst eine neue Rolle annehmen: Mut für klare Positio-nen erfordert Umdenken106
3.1 Erst die Rolle im Beruf annehmen – willkommen im Ernst des Lebens107
3.2 Dann die Rolle zum Thema annehmen – keiner kennt sich besser aus108
3.3 Schließlich die Rolle als Präsentator annehmen – man hätte Sie sonst wohl nicht gefragt …109
4 Professionelle Layoutvorlagen einsetzen: Design und Inhalt gleichberechtigt darstellen109
4.1 Die pyramidale Pflicht erfüllen: Oben eine zweizeilige Kernaussage, unten Platz zur Visualisierung110
4.2 Die kommunikative Kür meistern: Zurückhaltendes Layout und ver-ständliche Inhalte111
4.2.1 Layoutelemente möglichst in einem visuell abgegrenzten Bereich anordnen111
4.2.2 Für Kernaussage und Visualisierung einheitliche Gestaltungsregeln festlegen113
Die Kernfrage des Empfängers mit der eigenen Kernaus-sage passgenau beantworten122
Die Kernfrage des Empfängers mit der eigenen Kernaussagepassgenau beantwortenDie Kernaussage logisch untermauern – auseigenen Inhalten eine schlüssige Argumentation machenDie Struktur in mehreren Schleifen weiter detaillieren –nach Maß schneidern116
1 Das Informationsbedürfnis des Empfängers durch Rollenwechsel erfassen123
1.1 Sich gedanklich in den Empfänger hineinversetzen124
1.2 Die Kernfrage des Empfängers als Entwurf zu Papier bringen125
1.3 Bei mehreren Empfängern aus den einzelnen Erwartungen eine gemeinsame Kernfrage konsolidieren126
1.4 Sich die Kernfrage vom Empfänger oder einem Experten bestätigen lassen128
2 Auf Basis der eigenen Ergebnisse und Ziele die Kernaussage passgenau formulieren und prüfen129
2.1 Die Kernaussage als zentrale Zusammenfassung entwerfen – vielfältige Anforderungen in einem Satz130
2.1.1 Grammatikalisch vollständige Sätze formulieren – am besten an der Kernfrage ansetzen130
2.1.2 Mit der Tendenz der Botschaft anfangen – an harten Fakten oder persönlicher Positionierung ansetzen131
2.1.3 Das eigene kommunikative Ziel formulieren – informieren oder auffordern133
2.1.4 Inhaltliche Besonderheiten berücksichtigen – Widersprüche, Prioritäten oder Ausnahmen deutlich machen134
2.2 Die passgenaue Beantwortung der Kernfrage des Empfängers prüfen135
Die Kernaussage logisch untermauern – aus eigenen Inhalten eine schlüssigeArgumentation machen137
1 Den richtigen Schnitt wählen – Strukturen schaffen durch Herausarbeiten der wichtigsten Gemeinsamkeiten148
1.1 Mögliche Strukturierungskriterien erkennen150
1.1.1 Bei der Ergebnisaufbereitung auf dem Papier Gemeinsamkeiten im Satzbau lokalisieren150
1.1.2 Eventuell bereits bei der inhaltlichen Arbeit wesentliche Gemeinsam-keiten oder Differenzierungen feststellen152
1.2 Das wichtigste Strukturierungskriterium als goldenen Schnitt auswählen153
1.2.1 Für bahnbrechende Ergebnisse die oberste Strukturebene aus den Inhalten ableiten153
1.2.2 Für weniger spektakuläre Botschaften Denkmuster des Empfängers als oberste Strukturebene aufgreifen154
2 Den Schnitt richtig wählen – Logik und Verständlichkeit sichern mit den SAUBER®-Kriterien156
2.1 Standardstrukturen oder bis zu sieben spezifische Aussagen kann das Gehirn leicht verarbeiten157
2.1.1 Mit Standardstrukturen vorhandene Denkmuster des Empfängers aufgreifen157
2.1.2 Bei spezifischen Strukturen maximal sieben parallele Aussagen bilden165
2.2 Analoge Aussagen sorgen für konsistente Untermauerung der Kernaussage166
2.2.1 Top-down die Botschaft der Kernaussage in allen Teilaussagen aufgreifen168
2.2.2 Bottom-up inhaltliche Ergebnisse als analoge Teilaussagen formulieren169
2.3 Unabhängige Aussagen reduzieren die Komplexität der Details170
2.3.1 Mit sprachlich überschneidungsfreien Formulierungen eindeutige Zuordnung sichern170
2.3.1.1 Bei hartnäckigen Redundanzen eine Kategorie ersatzlos streichen172
2.3.1.2 Bei Schnittmengen sich für ein eindeutiges Strukturierungskriterium entscheiden172
2.3.1.3 Bei Teilmengen die logische Hierarchie der Teilaussagen herausarbeiten176
2.3.2 Mit inhaltlich eigenständigen Aussagen Wechselwirkungen der Teilkate-gorien ausschließen oder aktiv steuern179
2.4 Bedeutungsvolle Formulierungen ermöglichen Verzicht auf Details184
2.4.1 Inhaltlich geeignete Indikatoren zum Beleg der Kernaussage verwenden184
2.4.2 Sprachlich präzise formulieren186
2.5 Erschöpfende Aussagen sorgen für vollständige Untermauerung der Kernaussage189
2.5.1 Unterschiedliche Umfänge in Kernaussage und Teilaussagen erkennen189
2.5.2 Unterschiedliche Umfänge durch zusätzliche Teilaussagen oder Anpassung der Kernaussage beseitigen190
2.6 Relevanzabhängige Abfolge der Aussagen unterstützt Gewichtung der Inhalte192
2.6.1 Logische Reihenfolgen nutzen anhand der Formulierungen193
2.6.2 Individuelle Reihenfolge festlegen anhand inhaltlicher Relevanz194
Negativ oder indifferent aufgenommene Aussagen mit der pyramidalen Kette zwingend begründen200
Negativ oder indifferent aufgenommeneAussagen mit der pyramidalen Kettezwingend begründen197
1 Für skeptisches Publikum benötigen Sie eine wasser-dichte Argumentation202
2 Aber leider genügt induktives Schließen der pyramida lenGruppe zur Beweisführung nicht203
3 Folglich müssen Sie Ihre Aussage mit dem deduktiven Schließen der pyramidalen Kette zwingend begründen206
3.1 Für logische Überzeugung im iterativen Vorgehen aus zwei Prämissen eine Schlussfolgerung ableiten206
3.1.1 Die pyramidale Kette besteht immer aus drei Teilaussagen mit klar definierten Funktionen206
3.1.2 Die Verknüpfung muss logische Anforderungen von Aussagelogik und Syllogismen erfüllen207
3.1.2.1 Für eine einfache Argumentation genügen Wenn-Dann-Beziehungen der Aus sagelogik208
3.1.2.2 Für anspruchsvollere Argumentationen fordern Syllogismen das logische Denken heraus209
3.1.3 Daher erfordert die Verknüpfung der pyramidalen Kette mühsame und kritische Entwicklungsschleifen216
3.1.3.1 Zunächst entwerfen Sie in Ihren Prämissen den notwendigen logischen Bezug217
3.1.3.2 Dann formulieren Sie die beiden Prämissen inhaltlich aus225
3.1.3.3 Abschließend prüfen Sie die Stringenz der Argumentation und vermeiden logische Fallen226
3.2 Für inhaltliche Stabilität die Kongruenz der Kette nach oben und unten prüfen228
3.2.1 Mit einem kurzen Blick die inhaltliche Übereinstimmung von Schluss-folgerung und Kernaussage prüfen228
3.2.2 Gründlich die inhaltliche Belegbarkeit der Prämissen prüfen230
3.3 Für eine möglichst positive Beziehungsebene die weniger strittige Teilaussage an den Anfang stellen231
3.3.1 Aus logischer Sicht ist die Reihenfolge der Prämissen irrelevant231
3.3.2 Aus psychologischer Sicht sollten Sie in den meisten Fällen zunächst die Beziehungsebene stärken231
3.3.3 Folglich sollten Sie bei Bedarf noch die Reihenfolge ändern, um mit der weniger kritischen Prämisse zu beginnen232
Die Struktur in mehreren Schleifen weiterdetaillieren – nach Maß schneidern235
1 Inhaltlich den angemessenen Umfang der späteren Präsentation abstecken241
1.1 Als Grundlage den Bedarf des Empfängers an weiterer Vertiefung hinterfragen241
1.2 Wo Bedarf besteht, die Untermauerung strukturieren und eventuelle inhaltliche Lücken nacharbeiten244
1.3 Wo der Bedarf erschöpft scheint, eine Gegenprobe vornehmen und Back-up-Möglichkeiten notieren245
2 Logisch formale und gedankliche Hürden bei der Unter-mauerung meistern246
2.1 Zwei formale Regeln bei der Strukturierung berücksichtigen – die logische Pflicht246
2.1.1 Keine weitere Kette unmittelbar unter die Schlussfolgerung einer Kette stellen246
2.1.1.1 Grundsätzlich können Gruppen und Ketten beliebig kombiniert werden246
2.1.1.2 Doch die unmittelbare Untermauerung der Schlussfolgerung einer Kette mit einer weiteren Kette wäre unlogisch247
2.1.1.3 Deshalb müssen Sie „Kette-unter-Schlussfolgerung“-Kombinationen auflösen248
2.1.2 Eins-zu-eins-Beziehungen auflösen250
2.2 Gedankliche Klippen bei komplexen Strukturen nehmen – die argumentative Kür251
2.2.1 Parallele Unterstrukturen unter mehreren Teilaussagen auf höhere Relevanz hinterfragen251
2.2.1.1 Wenn es Ihre Empfängeranalyse will, dürfen mehrere Teilaussagen einer Ebene parallele Untergruppen haben251
2.2.1.2 Bei parallelen Unterstrukturen kann aber ein alternativer Strukturaufbau sinnvoll sein251
2.2.1.3 Folglich sollten Sie parallele Unterstrukturen zum Anlass nehmen, Ihre Struktur nochmals zu hinterfragen252
2.2.2 Mit mehrstufigen pyramidalen Ketten bei komplexen Aussagen schrittweise überzeugen253
2.2.3 Mit Positiv-Negativ-Argumentationen zweigleisig fahren256
2.2.4 Mit Alternativen oder Optionen inhaltliche Vielfalt pyramidal abbilden257
2.2.4.1 Über unterschiedliche Möglichkeiten informieren – allein oder zur konkreten Umsetzung eines Vorschlags258
2.2.4.2 Unterschiedliche Möglichkeiten bewerten – absolute Einschätzungen ohne konkreten Vorschlag258
2.2.4.3 Möglichkeiten unter dem Kommentar einer Kette vergleichen – klare Empfehlung für eindeutige Kriterien259
Strukturen in aussagekräftigePräsentationsunterlagen übertragen277
1 Dokument mit klarer Storyline anlegen: Abfolge und Überschriften der Folien bestimmen283
1.1 Aus der Kommunikationsstruktur die Abfolge der Folien ableiten284
1.1.1 Auf dem Deckblatt die Kernaussage wiedergeben285
1.1.2 Im sprechenden Inhaltsverzeichnis auf möglichst einer Seite die zentralen Aussagen zusammenfassen286
1.1.2.1 Bestimmen Sie die Anzahl der zu übernehmenden Strukturebenen abhängig von Relevanz und Umfang286
1.1.2.2 Wählen Sie die geeignete Darstellungsart – in der Regel die Textfolie288
1.1.3 Mit Zwischenseiten für die oberen Strukturebenen umfangreiche logische Einheiten erkennbar abgrenzen289
1.1.4 Jeden Strukturstrang mit Übersichts-, Detail- und Back-up-Folien vollständig abarbeiten291
1.1.4.1 Übersichtsfolien zur schrittweisen Einführung weiterer Details anlegen294
1.1.4.2 Detailfolien für die erwartete inhaltlich-substanziierte Argumentation anlegen298
1.1.4.3 Back-up-Folien unmittelbar in der Folienabfolge oder als Anhang für unerwarteten Detailbedarf ergänzen298
1.1.4.4 Auf der Abschlussfolie Kontaktdaten für weitere Vertiefung anbieten299
1.2 Die Arbeitstitel der Struktur in passende Überschriften oder Text - elemente feinschleifen299
1.2.1 Für den Empfänger sensible Aussagen diplomatisch formulieren300
1.2.1.1 Die Notwendigkeit diplomatischer Formulierungen erkennen301
1.2.1.2 Bei Bedarf angemessen diplomatisch formulieren302
1.2.3 Formulierungen unter Wahrung der Botschaft angemessen kürzen314
1.2.3.1 Inhaltlich Eingrenzungen höherer Ebenen aufgreifen oder weitere Detaillierung tieferen Ebenen überlassen315
1.2.3.2 Sprachlich durch prägnante Formulierungen Längen herausnehmen318
2 Folien visualisieren: Die Botschaft mit relevanten Inhalten einfach veranschaulichen320
2.1 Inhaltlich die für detailliertes Verständnis erforderlichen Informa-tionen auswählen320
2.1.1 Erst überflüssigen Ballast abwerfen321
2.1.2 Dann relevante Informationen bei Bedarf noch umformulieren oder beschaffen325
2.2 Visuell PUR® gestalten326
2.2.1 Passende Visualisierung erzeugt eine eingängige Assoziation zum Verständnis der Folienüberschrift327
2.2.1.1 Für qualitative Inhalte treffende Fotos, konzeptionelle Bilder oder anschauliche Textbilder auswählen328
2.2.1.2 Für quantitative Inhalte passende Wirtschaftsgrafiken entwerfen339
2.2.2 Unmissverständliche Visualisierung grenzt Wichtiges und weniger Wichtiges klar ab340
2.2.3 Regelkonforme Darstellungen erleichtern die Aufnahme durch Orientierung an visuellen Gewohnheiten347
2.2.3.1 Allgemeingültige visuelle Gewohnheiten des Empfängers berücksichtigen347
2.2.3.2 Spezifisch im Dokument eigene Gewohnheiten durch konsequenten Gestaltungs-einsatz aufbauen350
Pyramidale Präsentationenprofessionell vortragen355
1 Für den erfolgreichen Auftritt sollten Sie neben allge-meinen auch spezifisch-pyramidale Regeln beachten360
1.1 Eine gelungene Präsentation kombiniert die Stärken von Unterlage und Mensch360
1.2 Abgesehen von Animation können Sie auf den allgemeinen Präsentationsregeln aufbauen362
1.2.1 Für den Auftritt vor Publikum gibt es umfangreiche und gute Literatur362
1.2.2 Wesentliche Ausnahme ist nur die Animation, auf die Sie in den meisten Fällen verzichten sollten362
1.2.3 Alle übrigen, klassischen Vortragsregeln können Sie auch für pyramidale Präsentationen anwenden363
1.3 So müssen Sie beim Auftritt nur zwei spezifisch-pyramidale Aspekte ergänzen369
2 Dabei können Sie ruhig Ihrer eigenen Persönlichkeit treu bleiben370
3 Je nach Präsentationserfahrung Botschaften verdeutli-chen und auf das Publikum eingehen371
3.1 Als unsicherer Präsentator Einstieg vorbereiten, dann der Unterlage und vielleicht sogar dem Publikum folgen371
3.1.1 Tragen Sie die einleitenden Sätze auswendig vor372
3.1.2 Geben Sie im Vortrag den pyramidalen Aufbau wieder375
3.1.3 Lassen Sie sich vom Publikum ruhig das Heft aus der Hand nehmen379
3.2 Als geübter Präsentator die Wahrnehmung des Publikums steuern und intensivieren381
3.2.1 Mit Händen, Füßen und Mimik die eigenen Inhalte zu Bildern machen381
3.2.1.1 Ohne Beamerbild aus zentraler Position neue Kapitel einführen381
3.2.1.2 Unterschiedliche Positionen mit Assoziationen aufladen382
3.2.1.3 Mit den Händen einfache Inhalte in den Raum malen384
3.2.1.4 Und gerne auch mal lächeln, wenn es angemessen ist390
3.2.2 Mit betonten Worten nicht nur Strukturelemente, sondern Inhalte hervorheben391
3.3 Als Präsentationsprofi bei kleinem Publikum punktgenau auf das Informationsbedürfnis eingehen391
3.3.1 Durch stetige Interaktion den notwendigen Detaillierungsgrad ermitteln392
3.3.2 In Abhängigkeit vom notwendigen Detaillierungsgrad flexibel reagieren395
3.3.2.1 Bei ausreichender Vertiefung weitere Inhalte freundlich überspringen395
3.3.2.2 Bei Vertiefungsbedarf weitere Details anbieten395
Literaturempfehlungen398
Autoren401
Gestalter401
Checkliste402

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