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E-Book

Denken und Problemlösen. Kognition C/II/Bd. 8

VerlagHogrefe Verlag Göttingen
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl811 Seiten
ISBN9783840905278
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis140,99 EUR

Denken und Problemlösen stellen traditionsreiche Schwerpunkte in der deutschen psychologischen Forschung dar. Der Band bietet mit elf Beiträgen einen kenntnisreichen Überblick über die verschiedenen Fassetten des Themas Denken und Problemlösen, angefangen vom logischen Urteil über Induktionsschlüsse, heuristisches Denken, formale Modelle bis hin zu Problemlösen und dabei auftretenden Fehlern. Zudem werden kulturelle Unterschiede, das Verhältnis von Denken und Sprache sowie Methoden der Denk- und Problemlösepsychologie behandelt. Alle Beiträge sind von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfasst und repräsentieren den aktuellen Stand im Bereich der Erforschung des Denkens und Problemlösens.

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Kapitelübersicht
  1. Autorenverzeichnis
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Vorwort
  4. 1. Kapitel Einsicht und Umstrukturierung beim Probleml‡sen
  5. 2. Kapitel Kausales Denken
  6. 3. Kapitel Deduktion und logisches Denken
  7. 4. Kapitel Induktives Schlie en: Umgang mit Wahrscheinlichkeiten
  8. 5. Kapitel Denken und Urteilen unter Unsicherheit: Kognitive Heuristiken
  9. 6. Kapitel Komplexes Problemösen
  10. 7. Kapitel Störungen und Fehler beim Denken und Problemlösen
  11. 8. Kapitel Computermodelle des Denkens und Probleml‡sens
  12. 9. Kapitel Kulturelle Unterschiede beim Probleml‡sen
  13. 10. Kapitel Sprache und Denken
  14. 11. Kapitel Methoden der Denk- und Problemlöseforschung
  15. Autorenregister
  16. Sachregister
Leseprobe

Zu diesem Buch ist keine Leseprobe vorhanden.

Inhaltsverzeichnis
Autorenverzeichnis6
Inhaltsverzeichnis8
Vorwort18
Zum Inhalt dieses Bandes19
Grundlegendes zum Gegenstand —DenkenÏ22
Allgemeine Merkmale von Denken24
Wesentliche Ans‚tze und Befunde25
Perspektiven28
Literatur29
1. Kapitel Einsicht und Umstrukturierung beim Probleml‡sen30
1 Definition von Einsicht32
2 Einsicht und Umstrukturierung in der Gestaltpsychologie34
2.1 Wolfgang K‡hler: Einsicht bei Schimpansen34
2.2 Norman R. F. Maier: Gerichtetheit und Bewusstheit44
2.3 Karl Duncker: Umformulierung, Heuristiken und funktionale Gebundenheit51
2.4 Max Wertheimer: Produktives Denken64
2.5 Quintessenz gestaltpsychologischer Probleml‡seforschung71
3 Einsicht und Umstrukturierung in der kognitiven Psychologie73
3.1 Elemente der Problemraumtheorie74
3.2 Erweiterungen der Problemraumtheorie zur Erkl‚rung von Umstrukturierung und Einsicht79
3.3 Einsicht: Bewusst oder unbewusst?92
3.4 Neurowissenschaftliche Ergebnisse zu Einsicht und Umstrukturierung97
3.5 Weitere Aspekte von Einsicht und verwandte Ph‚nomene101
Fazit107
Literatur108
2. Kapitel Kausales Denken116
1 Einf hrung: Konzepte von Kausalit‚t116
1.1 Philosophische Theorien der Kausalit‚t117
2 Psychologische Theorien kausalen Denkens und Lernens125
2.1 Assoziationstheorien126
2.2 Regelbasierte Ans‚tze136
2.3 Deduktiver Ansatz154
2.4 Mechanistischer Ansatz160
2.5 Urteilstheoretischer Ansatz164
2.6 Kausalmodelle und Bayes-Netze170
3 Schluss182
Literatur183
3. Kapitel Deduktion und logisches Denken196
1 Einleitung196
2 Kognitionspsychologische Ergebnisse zum deduktiven Denken198
2.1 Konditionales Schlie en: Denken mit —wennÏ und —dannÏ und anderen Junktoren198
2.2 Syllogistisches Schlie en: Denken mit —alleÏ, —einigeÏ und anderen Quantoren217
2.3 Relationales Schlie en: Transitive Inferenzen und Denken mit Relationen231
2.4 Inhaltseffekte, anschauliche Vorstellungen und Arbeitsged‚chtnis239
3 Neuroanatomie des logischen Denkens248
3.1 Folgen von Hirnsch‚den248
3.2 In-Vivo Untersuchungen mithilfe funktioneller bildgebender Verfahren253
4 Theorien deduktiven Schlie ens264
4.1 Mentale Logik und mentale Beweise: Deduktion als formaler, syntaktischer Prozess265
4.2 Mentale Modelle: Deduktion als semantischer Prozess der Pr‚missenintegration270
4.3 Bereichsspezifische Regeln und Schemata: Deduktion als Verwendung dom‚nenabh‚ngigen Wissens273
4.4 Kodierungstheorien und Antwort-Tendenz-Theorien276
4.5 Verbindungen zwischen den Theorien und Bewertung276
5 Abschlie ende Bemerkungen279
Danksagung282
Literatur282
4. Kapitel Induktives Schlie en: Umgang mit Wahrscheinlichkeiten294
1 Begriffliche und methodische Grundlagen294
1.1 Was versteht man unter —induktiv-statistischem Schlie enÏ?294
1.2 Eine kleine Taxonomie induktiver Funktionen296
1.3 Experimentelle Methoden und Ma e297
2 Paradigmata der empirischen Forschung299
2.1 Subjektive Wahrscheinlichkeiten bei einfachen Kategorisierungen299
2.2 Induktive Schl sse bei Diskriminierungsaufgaben319
2.3 Lernen und Entdecken von Kontingenzen325
2.4 Hypothesentesten in komplexen Umwelten332
3 Abschlie ende Bemerkung345
Literatur345
5. Kapitel Denken und Urteilen unter Unsicherheit: Kognitive Heuristiken358
1 Was ist eine Heuristik?359
2 Was ist begrenzte Rationalit‚t?362
3 Modelle kognitiver Heuristiken367
4 Rekognitionsheuristik370
4.1 Der Less-is-more-Effekt ( Weniger-ist-mehr-Effekt)373
4.2 Der Dominanzeffekt375
4.3 Less-is-more-Effekt in Gruppen376
5 Heuristisches Denken mit —CuesÏ377
5.1 Take The Best und Tallying379
5.2 òkologische Rationalit‚t385
6 Woher wissen Menschen, welche Heuristik sie benutzen sollen?386
7 Robustheit388
8 Die Bausteine von Heuristiken391
9 Der adaptive Werkzeugkasten394
Danksagung395
Literatur395
6. Kapitel Komplexes Problemösen404
1 Die Entdeckung eines neuen Forschungsgegenstands404
1.1 Ein St ck Forschungsgeschichte405
1.2 Definitionsmerkmale eines komplexen Problems408
1.3 Taxonomische Aspekte komplexer Probleme409
2 Kontroverse Standpunkte413
2.1 Realitätsnähe und das Bedürfnis nach Formalisierbarkeit413
2.2 Experimentelle Kontrollierbarkeit417
3 Methodische Probleme417
3.1 Reliabilitätsprobleme418
3.2 Validitätsprobleme419
4 Ausgewählte Forschungsergebnisse422
4.1 Komplexität und Vernetztheit428
4.2 Dynamik429
4.3 Intransparenz431
4.4 Polytelie ( Vielzieligkeit)438
5 Theoretische Ansätze439
5.1 Idealisiertes Prozessmodell (Dörner, 1989b)440
5.2 Problemlösemodell von Omodei und Wearing (1995a)441
5.3 "Situation Awareness" (SAW)443
5.4 Psi-Theorie (Dörner et al., 2002)444
5.5 Fazit446
6 Offene Fragen447
6.1 Eigenständigkeit des Konstrukts "Komplexes Problemlösen"447
6.2 Kontextabhängigkeit kognitiver Prozesse und Bereichsspezifität von Strategien und Wissen449
6.3 Lern- und Trainierbarkeit451
7 Abschluss: Mythen berwinden!452
Literatur456
7. Kapitel Störungen und Fehler beim Denken und Problemlösen476
1 Einleitung476
2 Merkmale und Anforderungen komplexer Situationen478
3 Fehler beim Handeln in komplexen Situationen: Eine Sammlung2485
3.1 Umgang mit Zielen und Absichten485
3.2 Umgang mit Informationen und Modellen487
3.3 Prognose und Planen492
3.4 Entscheiden und Umsetzen494
3.5 Kontrolle und Modifikation497
4 Eine kurze Geschichte des Fehlers498
5 Klassifikation und Ursachen von Fehlern501
5.1 Die Activation-Trigger-Schema-System (ATS) Theorie von Norman (1981)501
5.2 Das Generisches Fehler-Modellierungs-System (GFMS) von Reason503
5.3 Die PSI-Theorie von Dörner505
6 Wie kann das Handeln und Denken in komplexen Situationen verbessert werden?506
Literatur507
8. Kapitel Computermodelle des Denkens und Probleml‡sens512
1 Einleitung512
2 Computermodelle des Problemlösens515
2.1 Problemlösen als Suche im Problemraum515
2.2 Produktionssysteme536
2.3 Analoges Problemlösen543
2.4 Erwerb von Problemlösefertigkeiten548
2.5 Problemlösen und Wissen551
3 Computermodelle des Denkens552
3.1 Inferenzprozesse552
3.2 Grundlagen der logischen Deduktion554
3.3 Probleme klassischer Deduktion und Alternativen563
3.4 Qualitatives Schließen564
4 Schlussbetrachtungen571
Anmerkungen571
Literatur571
9. Kapitel Kulturelle Unterschiede beim Probleml‡sen578
1 Der Gegenstandsbereich und seine historische Entwicklung578
1.1 Einleitung: Eine kurze historische Skizze578
1.2 Zur gegenwärtigen Situation der kulturvergleichenden Problemlöseforschung580
1.3 Der Kulturbegriff aus problemlösepsychologischer Sicht582
1.4 Plan und Aufbau des Kapitels584
2 Kulturelle Unterschiede beim Problemlösen: Eine Übersicht ber die empirische Befundlage585
2.1 Der Problembegriff585
2.2 Informationssammlung, Problemraumkonstruktion, Zielbildung586
2.3 Planung und Strategieauswahl596
2.4 Entscheidung und der Umgang mit Risiko606
2.5 Effektkontrolle und Revision der Vorgehensweise614
2.6 Problemlösen in Gruppen617
3 Theoretische Erklärungsmodelle622
3.1 Das ökokulturelle Modell623
3.2 Wertsysteme: Individualismus und Kollektivismus625
3.3 Kognition und Motivation: Das PSI-theoretische Denkmodell627
4 Schlussbemerkungen629
4.1 Methodische Probleme629
4.2 Anmerkungen zur Theorienbildung und Metatheorie631
Literatur633
10. Kapitel Sprache und Denken648
1 Sprechen ist Denken!648
2 Denken hat mit Sprache nichts zu tun!649
3 Was ist Denken?650
4 Heuristik652
5 Heurismen653
6 Sprache und Weltsicht: Die Sapir-Whorf-Hypothese656
7 Makroheurismen659
8 Heurismen als Frage-Antwort-Muster661
9 "Sprachloses" Denken664
10 Motorische Korrekturen665
11 Wie beantwortet man Fragen?666
12 Denken im Schlaf ?667
13 Selbstreflexion671
14 Zusammenfassung672
Literatur674
11. Kapitel Methoden der Denk- und Problemlöseforschung676
1 Einleitung: Gegenstandsbereich und methodische Zugänge676
1.1 Was ist Gegenstand der Denk- und Problemlöseforschung?677
1.2 Wie beeinflussen die Methoden den Gegenstand?678
1.3 Wie beeinflusst der Gegenstand die Methoden?679
1.4 Methodologische Divergenzen680
2 Methoden zur Präsentation, Diagnose und Auswertung kognitiver Prozesse682
2.1 Aufgabentypen und Untersuchungsparadigmen682
2.2 Diagnostische Zugänge zu Denk- und Problemlöseprozessen702
2.3 Auswertungsverfahren745
3 Schlussbemerkungen754
Literatur755
Autorenregister774
Sachregister796

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