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Denn das Evangelium ist eine Kraft Gottes

Ein ewiges Evangelium in 12 Bänden und 3 Sonderbänden - Neuauflage - Bd. Nr. 2

AutorRudi Seinsche
VerlagBooks on Demand
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl328 Seiten
ISBN9783746099385
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
DIE HURE BABYLON. Weh der Welt wegen all der Dinge, durch die Menschen zu Fall kommen! Es ist zwar unausweichlich, dass solche Dinge geschehen, doch weh dem Menschen, der daran schuld ist! Matthäus 18.7 Bedenkt, dass die Zeit gekommen ist! Und von der Zeit an, wenn das tägliche Opfer abgetan und ein Greuel; der Verwüstung aufgerichtet wird, sind tausend zweihundertundneunzig Tage. Daniel 12.11 Denn es ist Zeit, dass anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium nicht glauben? 1. Petrus 4.17 Und diese Gericht am eigenen Hause hat ja schon begonnen: Priestermangel, Geldmangel, Offenlegung vieler Sünden der Kirchen aus Vergangenheit und Gegenwart, Zerstörung von Kirchengebäuden, Angriffe auf Gläubige, Zunahme der Geschäftemacherei auf dem Vorplatz vor dem Heiligtum. Darum wurde ja auch der Vorplatz in der Offenbarung nicht mehr mit eingemessen. Denn es ist der Anfang des Gerichtes! Denn siehe, in der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an zu plagen; und ihr solltet ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert herbei über alle, die auf Erden wohnen, spricht der HERR Zebaoth. Jeremia 25.29 Danach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, dass er zu Grund vertilgt und umgebracht werde. Daniel 7.26 Aber ich sage euch viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen Matthäus 8.11 Und auch die nachfolgende Frage wird dann beantwortet sein: Weshalb sollte denn diese alle überhaupt kommen wollen oder noch genauer gefragt: Wer hat denn dies veranlasst? Seht, ihr Verächter und verwundert euch und werdet zunichte! denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzählen wird. Apostelgeschichte 13.41

Das lebendige Licht Ich das lebendige Licht, das das Dunkel erleuchtet, habe den Menschen, den ich wollte und den ich wie es mir gefiel, erschüttert habe, in großen Wundern über das Maß der alten Menschen hinausgestellt, die in mir viele Geheimnisse schauten. Doch ich habe ihn auf die Erde hingestreckt, damit er sich nicht in irgendeiner Überheblichkeit seines Geistes aufrichtet. Auch die Welt fand an ihm keine Freude, weder Ausgelassenheit noch Geschicklichkeit in den Dingen die die Welt betreffen. Denn ich habe ihn von hartnäckiger Vermessenheit befreit, dadurch dass er Furcht hat und sich bei seinen Aufgaben ängstigt. Er hat nämlich im Mark und in den Adern seines Leibes Schmerzen erlitten, da sein Geist und seine Sinne gebunden waren und er viel körperliches Leid erduldete, sodass in ihm keine widersetzliche Sicherheit verborgen war; vielmehr fühlte er sich in all seinen Aufgaben schuldig. Denn ich habe die Spalten seines Herzens schützend umgeben, damit sein Geist sich nicht in Stolz oder Ruhmsucht erhebt, sondern in alldem mehr Furcht und Schmerz als Freude und Übermut hat. - Zitiert aus Scivias von Hildegard v. Bingen

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Leseprobe

Die Hure Babylon.


 

Wehe dem, durch den die Überlieferung geschieht!

 

Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; wehe aber jenem Menschen, durch welchen der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre.

Markus 14.21

 

Wehe dem, der mit der Hure Babylon Geschäfte gemacht hat!

 

Der Untergang Babylons

 

Und danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit. Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhassten Vögel. Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust. Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf dass ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlet sie, wie sie bezahlt hat und macht's ihr zwiefältig nach ihren Werken und in welchem Kelch sie eingeschenkt hat, schenkt ihr zwiefältig ein. Wieviel sie herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, so viel schenket ihr Qual und Leid ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin und bin keine Witwe und Leid werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der HERR, der sie richten wird.

 

Und es werden sie beweinen und sie beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand und werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, die große Stadt Babylon, die starke Stadt! In einer Stunde ist ihr Gericht gekommen. Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen über sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird, die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und köstliche Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechendes Holz und allerlei Gefäß von Elfenbein und allerlei Gefäß von köstlichem Holz und von Erz und von Eisen und von Marmor und Zimt und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Semmelmehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen der Menschen. Und das Obst, daran deine Seele Lust hatte, ist von dir gewichen und alles, was völlig und herrlich war, ist von dir gewichen und du wirst solches nicht mehr finden. Die Händler solcher Ware, die von ihr sind reich geworden, werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual, weinen und klagen und sagen: Weh, weh, die große Stadt, die bekleidet war mit köstlicher Leinwand und Purpur und Scharlach und übergoldet war mit Gold und Edelstein und Perlen! denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum. Und alle Schiffsherren und der Haufe derer, die auf den Schiffen hantieren und Schiffsleute, die auf dem Meer hantieren, standen von ferne und schrien, da sie den Rauch von ihrem Brande sahen und sprachen: Wer ist gleich der großen Stadt? Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrien, weinten und klagten und sprachen: Weh, weh, die große Stadt, in welcher wir reich geworden sind alle, die da Schiffe im Meere hatten, von ihrer Ware! denn in einer Stunde ist sie verwüstet.

 

Freue dich über sie, Himmel und ihr Heiligen und Apostel und Propheten; denn Gott hat euer Urteil an ihr gerichtet!

 

Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Pfeifer und Posauner soll nicht mehr in dir gehört werden und kein Handwerksmann irgend eines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden und die Stimme der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden und das Licht der Leuchte soll nicht mehr in dir leuchten und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden! Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, denn durch deine Zauberei sind verführt worden alle Heiden.

 

Und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden und all derer, die auf Erden erwürgt sind.

 

Wehe aber auch dem, der es unbewusst geschehen lässt!

 

Weh der Welt wegen all der Dinge, durch die Menschen zu Fall kommen! Es ist zwar unausweichlich, dass solche Dinge geschehen, doch weh dem Menschen, der daran schuld ist!

Matthäus 18.7

 

Bedenkt, dass die Zeit gekommen ist!

 

Und von der Zeit an, wenn das tägliche Opfer abgetan und ein Greuel; der Verwüstung aufgerichtet wird, sind tausend zweihundertundneunzig Tage.

Daniel 12.11

 

Das Gericht an denen, die den zwei Zeugen schaden

 

Offenbarung - Kapitel 11 - Die beiden Zeugen -

 

Und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage, angetan mit Säcken. Diese sind die zwei Ölbäume und die Fackeln, stehend vor dem HERRN der Erde. Und so jemand sie will schädigen, so geht Feuer aus ihrem Munde und verzehrt ihre Feinde; und so jemand sie will schädigen, der muss also getötet werden. Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, dass es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung und haben Macht über das Wasser, es zu wandeln in Blut und zu schlagen die Erde mit allerlei Plage, so oft sie wollen.

 

Die Urteilsverkündung: Ernte und Weinlese

 

Und ich sah und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war eines Menschen Sohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel und schrie mit großer Stimme zu dem, der auf der Wolke saß: Schlag an mit deiner Sichel und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden! Und der auf der Wolke saß, schlug mit seiner Sichel an die Erde und die Erde ward geerntet. Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel, der hatte eine scharfe Hippe. Und ein anderer Engel ging aus vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief mit großem Geschrei zu dem, der die scharfe Hippe hatte und sprach: Schlag an mit deiner scharfen Hippe und schneide die Trauben vom Weinstock der Erde; denn seine Beeren sind reif! Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes. Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs.

 

Die Gegenbestätigung für diese Weissagung!

 

Und zu derselben Stunde ward ein großes Erdbeben und der zehnte Teil der Stadt fiel; und wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Namen der Menschen und die andern erschraken und gaben Ehre dem Gott des Himmels. Das andere Wehe ist dahin; siehe, das dritte Wehe kommt schnell

 

Was aber ist denn überhaupt passiert?

 

Ein Dieb hat das Ewige Evangelium bestohlen. Und zwar vorsätzlich in Unwissenheit. Er hätte es aber erkennen können, denn die Hinweise lagen vor. Und alle haben versagt, auch der Schreiber. Durch Unwissenheit wurden fehlerhafte Hinweise gegeben, Zeit vertrödelt, mangelndes Interesse tat das ihre. Nicht nur die beteiligten Kaufleute, auch die beteiligte Obrigkeit haben aus Unwissenheit und Desinteresse sich nicht richtig verhalten. Die Kaufleute ließen unberechtigter Weise aus Sorge um ihren Mammon eine Belastung zurückgehen und die Obrigkeit verweigerte sich mit dem Hinweis, es wäre ja noch keine Straftat geschehen. Sogar ein Unschuldiger wurde in Mitleidenschaft gezogen.

 

Und wenn nicht ein Einziger am Ende dann doch noch Hilfe gegeben hätte, dann würde das hiermit angerufene noch kommende Gericht erbarmungslos über die gesamte irdische Welt kommen müssen. Nun jedoch wird dieses Gericht in vielen Fällen Gnade vor Recht gelten lassen. Und darum wird es noch einen 3. Zeitabschnitt für die Bewährung geben. Nutzt diese Bewährungszeit gut, denn es ist die letzte Gnadenfrist für den gesamten Erdkreis. Denn nachdem die eingeladenen Gäste die Einladung zum Hochzeitsmahl ausgeschlagen haben und nun an Zäunen, Hecken, Straßen und Gassen alle anderen stattdessen eingeladen werden, so werden nun auf dem gesamten Erdkreis jene gesucht und eingeladen, ja geradezu hinzu gedrängt, die sich aufgemacht haben, den Wein am Tisch mit Abraham, Isaak und Jakob trinken zu wollen.

 

Bedenkt, dass es nicht nur sein Haus, sondern auch die Hure treffen wird!

 

Denn es ist Zeit, dass anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium nicht glauben?

1. Petrus 4.17

 

Und diese Gericht am eigenen Hause hat ja schon begonnen: Priestermangel, Geldmangel, Offenlegung vieler Sünden der Kirchen aus Vergangenheit und Gegenwart, Zerstörung von Kirchengebäuden, Angriffe auf Gläubige, Zunahme der Geschäftemacherei auf dem Vorplatz vor dem Heiligtum – darum wurde ja auch der Vorplatz...

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