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Denn Neues ist geworden

Ein ewiges Evangelium in 12 Bänden und 3 Sonderbänden - Neuauflage - Bd. Nr. 1

AutorRudi Seinsche
VerlagBooks on Demand
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl425 Seiten
ISBN9783746091457
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
Viele sind berufen, nur Drei wurden auserwählt und mit auf den Berg genommen. Und von diesen Dreien hat noch nicht einmal ein Einziger irgendetwas verstanden. Und die Kirchen sind dann hingegangen und haben dieses Nichtverstehen mit einem Betonfundament versehen. Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen. Lukas 11.52 Es gibt so viele Menschen, die an Gott glauben, so viele, die sich nach diesem Gott sehnen. Und genau diese Menschen, so las ich es von einem ehemaligen evangelischen EKD-Ratsvorsitzenden in der Tageszeitung, sind doch nur auf einer esoterischen Sinnsuche. Und Vergleichbares las ich auch von einem katholischen Erzbischof. Er prangerte Menschen aus einer anderen Konfession wegen deren Schuld an den Hexenprozessen der Vergangenheit an und interessierte sich überhaupt nicht für die eigene Schuld an der gleichen Angelegenheit innerhalb der eigenen Kirche. Und während die evangelische Seite hier in Köln die damalig unschuldig Verurteilten im Nachhinein zusammen mit der Stadt nun doch noch rehabilitierte, verweigerte dieser Erzbischof es sogar, diesen Bedauernswerten im Nachhinein auch nur eine einzige Messe zu lesen, um zumindest im Nachhinein auch selbst eine wenn auch nur geringe Wiedergutmachung zu leisten. Und was sagte Jesus dazu? Wehe euch Schriftgelehrten!

Das lebendige Licht Ich das lebendige Licht, das das Dunkel erleuchtet, habe den Menschen, den ich wollte und den ich wie es mir gefiel, erschüttert habe, in großen Wundern über das Maß der alten Menschen hinausgestellt, die in mir viele Geheimnisse schauten. Doch ich habe ihn auf die Erde hingestreckt, damit er sich nicht in irgendeiner Überheblichkeit seines Geistes aufrichtet. Auch die Welt fand an ihm keine Freude, weder Ausgelassenheit noch Geschicklichkeit in den Dingen die die Welt betreffen. Denn ich habe ihn von hartnäckiger Vermessenheit befreit, dadurch dass er Furcht hat und sich bei seinen Aufgaben ängstigt. Er hat nämlich im Mark und in den Adern seines Leibes Schmerzen erlitten, da sein Geist und seine Sinne gebunden waren und er viel körperliches Leid erduldete, sodass in ihm keine widersetzliche Sicherheit verborgen war; vielmehr fühlte er sich in all seinen Aufgaben schuldig. Denn ich habe die Spalten seines Herzens schützend umgeben, damit sein Geist sich nicht in Stolz oder Ruhmsucht erhebt, sondern in alldem mehr Furcht und Schmerz als Freude und Übermut hat. Zitiert aus Scivias von Hildegard v. Bingen

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Leseprobe

Vorwort.


 

 

Armageddon - Können Sie sich folgende Worte vorstellen? Es ist Krieg und niemand geht hin.

 

Das könnten wir durchaus eines Tages erleben. Es wird einen Krieg geben, den viele gar nicht im Fokus haben. Wir können dazu einiges in der Offenbarung der Bibel lesen. Dort wird von einem letzten großen Krieg in Armageddon berichtet. Und wir erfahren dort ein wenig über die teilnehmenden Personen. Jesus wird dort sein und alle seine Feinde. Und gleichzeitig vermissen wir an seiner Seite seine Freunde. Viele von seinen Freunden werden nicht da sein, genau wie damals, als er von den Schergen und Kriegsknechten verhaftet worden war und alle seine Freunde das Weite suchten. Nur das diesmal seine Freunde sich verirrt haben und den Ort der letzte Schlacht auf Grund von falschen Angaben und Erwartungen an einer ganz anderen Stelle gesucht haben. In einem Brief hat mir die katholische Kirche folgendes geschrieben: Nach den neuesten Erkenntnissen ist das Himmelreich ausgebreitet über die ganze Erde. Das würde demnach ebenfalls bedeuten, dass auch Armageddon über die ganze Erde ausgebreitet sein wird. Dies aber widerspricht den Worten des Herrn Jesus. Rufen wir uns doch einmal seine Worte zurück in Erinnerung: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Und weiter: Das Himmelreich ist inwendig in Euch. Dann aber muss auch der letzte Krieg um dieses Himmelreich inwendig in uns stattfinden. Und dies zeigt uns die Richtung zum Schlachtfeld an. Und als nächstes ist es notwendig, sich darauf vorzubereiten und entsprechend zu bewaffnen. Und der Heerführer hat uns im Brief an die Epheser die passende Waffenrüstung Gottes zur Verfügung gestellt. Ziehet an den Harnisch Gottes, dass ihr bestehen könnt gegen die listigen Anläufe des Teufels. Und diese listigen Anläufe haben viele Namen und Gesichter: Gelüste, Verlangen und Gier und damit die in uns wohnende Sünde. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewalten, also mit den wirklichen Herrschern in dieser Welt. Und wie sollen wir in diesem Kampf kämpfen und wie können wir bestehen? Obwohl wir noch im Fleisch leben, so streiten wir doch nicht auf fleischliche Weise und damit nicht nach menschlicher Art und Weise. Denn die Waffen unserer Ritterschaft sind nicht weltlich, sondern geistig. Wir nehmen in diesem Kampf das menschliche, also das sogenannte vernünftige Denken gefangen und legen damit dem natürlichen Denken des Menschen Ketten an. Denn die Gedanken des Menschen streiten immer und ewig gegen Gott. Denn es kann wohl Niemand bestreiten, dass die Gedanken des Menschen immer alles besser wissen. Das ist auch der Grund für die Worte Gottes zu unseren so oft fehlgehenden Gedanken und unserer immerwährenden Besserwisserei: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und damit auch:Eure Gedanken sind nicht meine Gedanken. Und noch etwas können wir durch Paulus erfahren: Ihr habt noch nicht Widerstand geleistet bis aufs Blut wider die Sünde. Und mit diesem Satz wird uns auch der wirkliche Feind gezeigt: Die Sünde. Jene Sünde also, die mittlerweile die gesamte Schöpfung durchwuchert hat. Und die Ursache allen Übels und der Anfang aller Sünde liegt tief in uns verborgen. Und darauf hat Jesus in Gegenwart der damaligen Juden bereits hingedeutet: Wer Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. Und es drängt sich uns nun folgende Frage geradezu auf: Können wir denn im Kampf gegen diese Sünde überhaupt bestehen? Und die Antwort können wir in der Offenbarung im 8. Kapitel lesen. "Und es entstand für eine halbe Stunde im Himmel eine große Stille". Denn im Himmelreich des Herrn Jesus ist es vollkommen ruhig und den Satan gibt es darin nicht mehr, denn er wurde durch den Tod Jesu am Kreuz für alle Zeiten aus dem Himmelreich des Herrn Jesus ausgeschlossen. Und darum wurde uns diese halbe Stunde geschenkt. Und wer in dieses Himmelreich einkehren kann, der ist für genau diese halbe Stunde allen Problemen, die dem Menschen in der Welt begegnen können, für genau diese halbe Stunde vollkommen entronnen. Ja noch mehr. Genau in dieser halben Stunde kann dieser Mensch alles jenes kennenlernen, dass ihn bis dahin seelisch, geistig und körperlich krank gemacht hat und kann nun lernen, wieder gesund zu werden. Denn nicht umsonst können wir lesen: Was nütze es dem Menschen, wenn er die ganze Welt sein Eigen nennt und doch Schaden genommen hat an seiner Seele. Nun aber kann bei diesem Menschen endlich jene Heilung beginnen, von der die Bibel uns berichtet. Die Bibel bringt uns dies mit den folgenden Worten ein wenig näher: Wir wurden durch den Vater des Herrn Jesus Christus in das Reich seines Sohnes versetzt.

 

Darum ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes.

Hebräer 4.9

 

Denken wir in diesem Zusammenhang doch einmal an die Worte des Paulus im Römerbrief zurück: Das Gute, das ich tun will, tue ich nicht, aber das Böse, das ich nicht will, das tue ich. In dieser halben Stunde jedoch sind wir diesem übermächtigen Zwang und damit allen Gebundenheiten in uns vollkommen entrückt. Und diese Stille, die dann in uns entstehen will, wird eines Tages 24 Stunden und damit für immer in uns sein und uns von allen Bindungen und Zwängen frei machen. "Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei" und hat jenen Frieden, den die Welt nicht kennt. Und über diese tägliche Übung, die in Wirklichkeit das eine reine Gebet ist, dass direkt zum Thron Gottes aufsteigt, ohne jeden Umweg, können wir bei Paulus noch weiteres lesen: Wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere Mensch in uns jeden Tag erneuert. Ohne eine Bekehrung ist dies jedoch so gut wie unmöglich. Und diese Bekehrung gibt es in so vielen Varianten, wie es Menschen gibt: Damaskuserlebnis wie bei Paulus, Nahtot-Erlebnis, Predigt durch einen Priester oder Evangelisten in der Gemeinde, Berufung bei einer Zeltmission, Krankheitserlebnis oder, oder, oder. Danach erst kehren diese Menschen von ihrem weltlichen Leben um und richten ihr Leben ab diesem Zeitpunkt immer mehr auf Gott aus. Ihr Leben erhält eine vollkommen neue Richtung. Sie begreifen die Wahrheit über Gott und fangen mit der ernsthaften Suche nach Gott an. Eine Suche, die niemals ihr Ziel verfehlen kann, denn von der anderen Seite kommt diesen Menschen Gott entgegen, denn auch er hat nun angefangen, genau diesen einen Menschen zu suchen. Und außerdem fängt bei diesem Menschen erst jetzt das richtige Lernen und Begreifen der Worte der Bibel an. Und zum ersten Mal versteht dieser Mensch, dass auch die Kirche genau wie er das gleiche Problem vor sich her schiebt. Diesen Weg der Umkehr hat auch die Kirche selten erkannt. Den Weg des inneren Christentums hat sie nur eingeschränkt verstanden und die Sünde im eigenen Haus genau wie er meistens nicht bemerkt. Genau wie der einzelne Christ hat auch die Kirche es nicht verstanden, auf dem Weg des Glaubens erwachsen zu werden. Wir müssen wie im wirklichen Leben auch im Glaubensleben irgendwann einmal erwachsen werden. Wer dies aber nicht kann oder nicht will, der ist noch ein kleines Kind, welches eine kräftigere Speise nicht verträgt. Wir müssen uns also von den Anfangslehren über den Glauben, Busse zur Umkehr von den toten Werken, von der Taufe, von der Toten Auferstehung oder vom ewigen Gericht nun endlich einmal frei machen und uns der Vollkommenheit des Glaubens zuwenden. Und übersehen wir dabei folgendes nicht: Erst mit dem erwachsenwerden fängt eine Nachfolge Christi an. Durch Reue und Busse wendet man sich von seinen eigenen "toten" Werken immer mehr ab und danach den wirklichen Werken erst so richtig zu, also jenen Werken, die aus dem Glauben entstehen und aus dem Glauben dann auch getan werden. Und auch die Kirchen haben dies bis heute zumeist übersehen. Daher kann es nicht verwundern, dass bereits zu Beginn des Christentums, als man zu Antiochien zum ersten Mal die Bezeichnung "Christen" hörte, die die meisten Christen und deren Kirchen diesen "WEG" schon nach kurzer Zeit verloren und bald auch vergessen hatten. Natürlich gab es in den 2.000 Jahren der Kirchengeschichte immer wieder Versuche, der Kirche dies nahe zu bringen. Es blieb bei diesen Versuchen, denn die Kirche hat sich immer wieder verweigert und oftmals auch mit Gewalt. Es gab für eine Reformation der Kirche viele Gründe. Denken wir hier einmal an den wohl bekanntesten Satz von damals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt. Oder wer erinnert sich nicht an die Hexenverbrennungen. Und nun nach 500 Jahren wollen die einen ein Reformationsjubiläum feiern und die anderen statt dessen lieber ein Christusfest. Weder ein Jubiläum noch ein Christusfest ist hier angesagt, sondern auf beiden Seiten müsste es ein Bußfest sein und daraus dann ein Versöhnungsfest für die beiden verfeindeten Brüder. Denn eine Reformation hat es ja niemals gegeben. Aus Angst sind die Reformatoren fortgelaufen und haben lieber eigene Kirchen gegründet. Hat nicht der zu Hause gebliebene Bruder jeder Reformationsbewegung immer wieder Stöcke zwischen die Beine geworfen, damit das Ruder dieser Kirche in den eigenen Händen zu bleiben hat? Und darum gibt es auch für diese kein anderes Zeichen als das Zeichen des Jona. Das Wort des Herrn Jesus zu den Schriftgelehrten und Pharisäern traf nicht nur damals den Zeitgeist der amtierenden Kirche: Alles was sie sagen, das tut, aber nehmt sie euch nicht als Vorbild, denn sie sagen´s wohl, aber sie tun´s nicht. Und dies bemerken die Menschen auch aktuell in der Gegenwart. Denn man kann selbstverständlich auch die Kirchen an ihren Früchten erkennen. Man kann erkennen, dass gerade nach dem Papstwechsel sich ein neuer Schwung in der katholischen Kirche entwickelt hat. Sie versucht ihrem Handeln neuen Elan mitzugeben. Zu einem Weckruf und der daraus...

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