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E-Book

Der Aufreisser

So kriegt Mann jede Frau rum

AutorNeil Strauss
VerlagUllstein
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl448 Seiten
ISBN9783843717151
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Schüchtern, Single, frustriert - das war gestern. Meister-Verführer Neil Strauss zeigt, wie Mann in nur 30 Tagen lernt, jede Frau zu erobern. Und das ist keine blasse Theorie: Neil Strauss alias »Style« hat die Tipps und Tricks selbst erprobt und weiß genau, womit man zielsicher bei Frauen landet. Er weiß, wie man Topmodels rumkriegt, coole Businessfrauen knackt und wie man zwei heiße Schwestern gleichzeitig haben kann.

Neil Strauss schreibt als Journalist für die New York Times und den Rolling Stone. Er war Co-Autor der beiden New York Times-Bestseller-Autobiographien The Long Hard Road Out of Hell. Aus dem Leben eines Antichristen von Marilyn Manson (2000) und The Dirt von Mötley Crüe (2002) sowie von Jenna Jamesons Porno Star (2005). Neil Strauss lebt in Los Angeles.

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Leseprobe

Tag 1

Mission 1:

Die richtige Selbsteinschätzung

Wenn Sie ein Fitnessprogramm absolvieren, müssen Sie sich erst einmal wiegen. Wenn Sie einen Finanzplan erstellen, listen Sie für gewöhnlich zunächst Vermögenswerte und Schulden auf. Und um Ihr Sozialleben auf Vordermann zu bringen, müssen Sie sich erst einmal selbst unter die Lupe nehmen.

Ihre erste Mission besteht darin, die nachfolgenden Fragen zu beantworten. Machen Sie sich keinen Kopf darum, wie andere Leute über Ihre Antworten denken könnten. Seien Sie ehrlich mit sich selbst – so ehrlich wie nur eben möglich.

1. Beschreiben Sie in ein oder zwei Sätzen, wie andere Menschen Sie Ihrer Meinung nach wahrnehmen.

2. Beschreiben Sie in ein oder zwei Sätzen, wie Sie von anderen wahrgenommen werden möchten.

3. Notieren Sie drei Ihrer persönlichen Eigenschaften oder Charakterzüge, die Sie so stören, dass Sie sie gern ändern würden.

4. Nennen Sie drei persönliche Eigenschaften oder Charakterzüge, die Sie gern hätten.

Mission 2:

Lesen und zerstören

Ehe Sie zur ersten Übung schreiten, ist es nötig, alle Irrtümer über die Interaktion zwischen Mann und Frau aus der Welt zu schaffen, die Ihnen sonst im Weg stehen. Anschließend lesen Sie bitte das kleine Manifest »Gesprengte Ketten«, das Sie im heutigen Briefing finden.

Mission 3:

Operation Smalltalk

Ihre erste Aufgabe: Smalltalk üben. Sprechen Sie heute fünf fremde Leute an.

Ob es sich um Männer oder Frauen, junge oder alte, freundliche oder unfreundliche Menschen handelt, spielt dabei keine Rolle. Es kann ein Geschäftsmann auf der Straße, eine alte Dame im Supermarkt, eine Bedienung in einem Restaurant oder auch ein Obdachloser sein.

Ihr Ziel besteht ganz einfach darin, eine Unterhaltung anzufangen, etwas zu fragen oder ein paar Nettigkeiten auszutauschen. Die Unterhaltung muss nicht notwendigerweise über eine Antwort oder einen Kommentar hinausgehen.

Wenn Ihnen lockeres Geplauder nicht so leicht über die Lippen geht, werfen Sie einen Blick auf die neuesten Zeitungsschlagzeilen, bevor Sie das Haus verlassen. Beim Smalltalk bieten sich folgende Themen an:

Das Wetter: »Heute ist es ja wirklich wunderschön draußen. Schade, dass wir hier drin sind.«

Sportereignisse: »Haben Sie das Spiel gestern Abend gesehen? Das war doch wohl echt nicht zu glauben!«

Aktuelle Ereignisse: »Haben Sie schon gehört, dass _______? Was haben die eigentlich noch vor?«

Entertainment: »Haben Sie schon den neuen Film mit _______ gesehen? Ob der was taugt?«

Wie gesagt: Die Antwort spielt keine Rolle. Ob sich jemand lang und breit zu irgendeinem Thema äußert oder Sie bloß ein schulterzuckendes Grunzen hervorlocken: Sie haben Ihre Mission erfüllt, indem Sie Ihren Mund aufgemacht und mit Menschen gesprochen haben, die Sie bislang noch nicht kannten.

Briefing Tag 1

Gesprengte Ketten

Sobald es darum ging, eine Frau kennenzulernen, war ich selbst mein ärgster Feind.

Wenn ich mich damals im Spiegel betrachtete – 1,70 groß, mager und kahl, von meiner großen Nase ganz zu schweigen –, dachte ich stets, dass ich gegen all die hochgewachsenen, gutaussehenden Typen da draußen nicht die geringste Chance hatte. Das alles zog mich so weit runter, dass ich ernsthaft erwog, mich einer kosmetischen Operation zu unterziehen. Doch als ich schließlich anfing, mich in Bars, Clubs und Cafés Frauen zu nähern, stellte ich zu meiner Überraschung fest, dass gutes Aussehen lange nicht so wichtig ist, wie ich immer gedacht hatte. Solange ich gut gekleidet und gepflegt daherkam, benötigte ich nur eins, um Frauen auf mich aufmerksam zu machen: Persönlichkeit.

Es ist wohl eine eher zweifelhafte Leistung, in den Medien als weltbester Pick-up-Artist (immerhin noch ein schöneres Wort als Aufreiß-Künstler) zu gelten, trotzdem hat es mir gezeigt, dass ich für diese Kunst nicht mein Aussehen verändern musste. Ich sah auch so völlig okay aus. Tatsächlich hatte ich es sogar einfacher als die großen, muskulösen Typen mit den markanten Kinnpartien, weil ich weniger einschüchternd auf Frauen wirkte. Indem ich ihnen nicht sofort ins Auge stach, konnte ich erst mal unter ihrem Radar hindurchfliegen. Mein Problem war nicht mein Aussehen. Mein Problem waren die sogenannten limiting beliefs hinsichtlich meines Aussehens.

Als limiting belief (einschränkender Glaube) bezeichnet man ein Bild, das man von sich selbst, anderen oder der Welt im Allgemeinen hat – und obwohl dieses Bild nicht unbedingt realistisch sein muss, hindert Sie allein die Tatsache, dass Sie es für realistisch halten, daran, voranzukommen und sich weiterzuentwickeln. Wann immer Sie meinen, dass Sie irgendetwas nicht »können«, was durchaus im Rahmen menschlicher Möglichkeiten liegt, haben Sie es mit einem limiting belief zu tun.

Zum Glück lassen sich limiting beliefs leicht aushebeln. Fragen Sie sich einfach: »Habe ich mich jemals … (hier den betreffenden limiting belief einsetzen)?« Wenn Sie etwa glauben, dass Sie sich in Gesellschaft schöner Frauen unwohl fühlen, stellen Sie sich die Frage: »Habe ich mich jemals in Gesellschaft einer schönen Frau wohl gefühlt?« Selbst wenn die Antwort nur für eine einzige Frau gelten sollte, haben Sie Ihren limiting belief bereits ad absurdum geführt.

Fast jeder Mensch hängt irgendwelchen limiting beliefs an, sei es nun bewusst oder unbewusst. Lassen Sie uns also zunächst ein paar der meistverbreiteten aus der Welt schaffen, bevor Sie losziehen und wildfremde Menschen ansprechen.

LIMITING BELIEF: Wenn ich sie anspreche, wird sie mich ignorieren – oder mir eine richtig peinliche Abfuhr erteilen.

TATSACHE: Tja, es wird Sie vielleicht überraschen. Je schwerer es Ihnen fällt, eine Frau anzusprechen, desto geringer ist die Chance, dass Sie sich eine kalte Dusche einfangen.

Warum? Weil die meisten Menschen freundlich und höflich bleiben, solange sie sich nicht bedroht fühlen – und ein schüchterner Mann wirkt nun wahrlich nicht sehr bedrohlich. Wenn die angesprochene Dame in Ruhe gelassen werden will, wird sie vorgeben, sich gerade mit jemand anderem zu unterhalten, oder sich in Richtung Toilette entschuldigen. Negative Erwartungshaltungen schaden Ihrer emotionalen Gesundheit. Fangen Sie lieber an, auszugehen und Kontakte zu Frauen zu knüpfen: Sie werden nur allzu bald erfahren, dass viel weniger schiefgehen kann, als Sie sich ausmalen.

LIMITING BELIEF: Andere Leute sehen mir zu, beurteilen mich oder machen sich über mich lustig.

TATSACHE: Halb richtig. Man mag Sie beobachten, aber das heißt nicht unbedingt, dass man Sie be- oder gar verurteilt – tatsächlich kreisen die Gedanken der meisten Leute darum, was sie selbst für einen Eindruck machen. Sobald Ihnen bewusst wird, dass andere Menschen ähnlich gestrickt sind wie Sie selbst – dass sie darauf aus sind, Ihre Sympathie zu wecken –, wird es Ihnen viel leichter fallen, soziale Kontakte zu knüpfen.

LIMITING BELIEF: Frauen mögen keine netten Kerle. Sie stehen auf Arschlöcher.

TATSACHE: Damit wären wir beim ältesten aller Dating-Mythen. Zum Glück handelt es sich um ein Märchen. Beim Dating geht es nicht um den Unterschied zwischen netten und coolen, guten und fiesen Kerlen. Das Spiel entscheidet sich zwischen schwachen und starken Männern. Grundsätzlich fühlen sich Frauen von Männern angezogen, die Stärke demonstrieren – nicht notwendigerweise durch physische Kraft, sondern vielmehr durch eine Ausstrahlung, die ein Gefühl der Sicherheit verleiht. Sind Sie also ein sogenannter netter Kerl, dürfen Sie ruhig nett bleiben. Aber ein wenig Stärke müssen Sie schon beweisen.

Außerdem sollten Sie sich darüber klarwerden, was »nett« überhaupt bedeutet. Die meisten Männer, die sich selbst als »zu nett« empfinden, haben bloß Angst davor, bei irgendjemandem nicht auf Gegenliebe zu stoßen. Wenn Ihnen das also irgendwie bekannt vorkommt: Steigen Sie von Ihrem netten Ross herunter. Ängstlichkeit und Unentschlossenheit haben nichts mit Nett-Sein zu tun.

LIMITING BELIEF: Da ich nicht gut aussehe und weder reich noch berühmt bin, kriege ich sowieso keine schöne Frau ab.

TATSACHE: Es gibt jede Menge Rockstars und Multimillionäre, die genau dieselben Probleme mit Frauen haben wie Sie. Das weiß ich deshalb, weil ich vielen als Trainer auf die Sprünge geholfen habe. Und eins habe ich dabei gelernt: Obwohl Geld, tolles Aussehen und Ruhm so manches vereinfachen, braucht man weder das eine noch das andere, um Frauen erobern zu können. Wir Männer haben Glück: Wichtiger als unser Aussehen ist die Art und Weise, wie wir uns präsentieren. Und was Ruhm und Reichtum angeht, kann es schon ausreichen, wenn man zeigt, dass man den Ehrgeiz und den Willen hat, ganz nach oben zu kommen. Viele Frauen sind wie Talentscouts: Sie stehen auf Männer mit Zielen und Potential. Und genau deshalb werden wir uns in den kommenden zehn Tagen darum kümmern, Ihrem Auftreten, Ihren Zielen und Ihrer Persönlichkeit Kontur zu verleihen.

LIMITING BELIEF: Ich liebe aber nur eine.

TATSACHE: Es gibt viele tolle Frauen auf dieser Welt. Wenn Sie ausschließlich auf die eine stehen, die Ihnen partout nicht aus dem Kopf gehen will – obwohl Sie nicht wissen, ob Ihre Traumfrau...

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