Sie sind hier
E-Book

Der Aufschwung kommt

Warum es mit der Wirtschaft jetzt aufwärts geht und wie Sie davon profitieren können

AutorMarkus Zschaber
VerlagCampus Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl207 Seiten
ISBN9783593408217
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis20,99 EUR
Schluss mit den düsteren Prophezeiungen: Die aktuelle Finanzkrise bedeutet keineswegs den Untergang der Weltwirtschaft. Die Wirtschaft lebt und der nächste Aufschwung ist in Sicht! Der renommierte Investmentexperte Markus C. Zschaber erklärt, warum die Globalwirtschaft robust genug ist, um sich zu erholen - allen Unkenrufen zum Trotz. Schon heute deuten viele Anzeichen darauf hin, dass wir am Anfang einer einzigartigen Boomphase stehen, die ungewohnt langsam verlaufen und auch einige Rückschläge mit sich bringen wird. Doch für gut aufgestellte Anleger wird sie eine der lukrativsten Phasen seit Langem sein! Seine Prognose untermauert Zschaber fachkundig und solide mit vielen Fakten und Argumenten, die kein Investor in den Wind schlagen sollte.

Markus C. Zschaber, geb. 1967, Dipl.-Betriebswirt, ist seit über 15 Jahren einer der erfahrensten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum. Mehrfach für die Erfolge seiner Vermögensverwaltung ausgezeichnet (zuletzt: Handelsblatt Elite Report 2009), kennen ihn die meisten Anleger als Experten aus Print und TV, der aktuelle Themen an Börsen und Kapitalmärkten verständlich erklären und kommentieren kann.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe
Kapitel 3 Der Aufschwung ist da (S. 104-106)

Aufschwünge kommen nie plötzlich. Sie kündigen sich an, und zwar meistens dann, wenn die Marktbeobachter noch schwarzsehen. Am dunkelsten ist die Nacht kurz vor der Dämmerung, sagt ein amerikanisches Sprichwort. So war es auch bei der vergangenen Rezession: Die ersten Anzeichen für eine Stabilisierung der Lage waren schon wahrnehmbar, nachdem sich die Regierungen vermehrt zur Umsetzung von großen Hilfspaketen zur Stützung der Weltwirtschaft entschlossen hatten und die wichtigsten Notenbanken sich über die notwendigen geldpolitischen Maßnahmen zur Stimulierung der Geldmärkte einig geworden waren. Zu diesem Zeitpunkt warnten berechtigterweise noch viele Ökonomen vor einem jahrelangen Absturz, der zweifelsohne auch eingetreten wäre, hätte die Politik nicht frühzeitig reagiert. Doch kurz darauf, im Jahr 2009, setzte der Aufschwung ein, schneller und stärker als von den meisten erwartet. Und ein weiteres Sprichwort bewahrheitete sich zu diesem Zeitpunkt: Ex oriente lux – aus dem Osten kommt das Licht. Genauer gesagt: aus China.

Die Krise ist vorbei, die Talsohle durchschritten: Was folgt? Geboren wurde der globale Wiederaufschwung in Fernost. Schon die Ausgangssituation war dort nicht so schlecht wie in Japan und den westlichen Ländern. Die meisten Schwellenländer hatte die letzte Krise weniger hart getroffen wie vorangegangene. Die Wirtschaftsleistung der Emerging Markets als Ganzes ging auch im Jahr 2009 nicht zurück. Das Wachstum ließ lediglich nach: 2008 hatte das Plus rund 6 Prozent betragen, 2009 immerhin noch 2 Prozent. Auch der Bankensektor verzeichnete in Asien geringere Verluste als in den Industriestaaten. Kreditausfälle und Wertberichtigungen kosteten die weltweite Finanzwirtschaft vom Sommer 2007 bis zum Sommer 2009 rund 1 600 Milliarden US-Dollar. Davon gingen zwei Drittel auf das Konto US-amerikanischer Institute, etwa ein Drittel trugen die Europäer. Asiens Minus belief sich lediglich auf etwa 40 Milliarden US-Dollar. Sicher, in einigen ostasiatischen Ländern ging es im vergangenen Jahr steil bergab, zum Beispiel in Taiwan, Thailand, Malaysia oder Singapur. All dies wurde jedoch ausgeglichen durch die Wachstumsstory des Jahrhunderts: China.

Vor der Krise hatte Chinas Bruttoinlandsprodukt stets um etwa 10 Prozent pro Jahr zugelegt. Doch dann brachen die Exportmärkte in Europa und Amerika weg, 2008 ging das Wachstum auf 9 Prozent zurück. Als Reaktion legte die Regierung ein gigantisches Konjunkturprogramm zur Förderung von Konsum, Investitionen und Kreditvergabe auf: 580 Milliarden US-Dollar oder 13 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung pumpte Peking in die Märkte.

Diese Spritze brachte die Genesung: Bereits im November 2008 erreichte die Industrieproduktion ihre Talsohle, als sie »nur noch« um 5,4 Prozent zulegte. Dann ging es wieder aufwärts, und im Februar 2009 stand schon wieder ein Plus von 11 Prozent zu Buche. Es folgte das BIP: Im ersten Quartal 2009 lag es um »nur« 6,1 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Am 16. Juli 2009 atmete die Welt dann auf. Die Regierung in Peking gab bekannt, die Wirtschaftsleistung Chinas sei im zweiten Quartal 2009 wieder um stolze 7,9 Prozent höher gewesen als im gleichen Zeitraum des Jahres zuvor. Die Wende war geschafft. Die Stärke der mittlerweile drittgrößten Wirtschaftsmacht der Welt steckte die Nachbarstaaten an. Produzenten aus Ländern wie Taiwan oder Korea erhielten wieder Aufträge aus dem Reich der Mitte.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Vorwort8
Einleitung12
Kapitel 1 Die Wirtschaft lebt18
Eine Reise durch die Weltwirtschaft18
Wie weit reichen die Selbstheilungskräfte?24
Die Eingriffe der Notenbanken25
Notenbanken und Regierungen: Agenten der Problemlösung?29
Die globalen Wertschöpfungsketten: Wo das Unheil begann31
Was hat die Krise gekostet?37
Kapitel 2 Die Wirtschaft bewegt sich44
Die aktuelle Krise: Verlauf, Ursachen und Sündenböcke45
Wie Finanzkrisen entstehen und verlaufen65
Die grundlegenden ökonomischen Zyklen84
Ein Lob der Krise96
Kapitel 3 Der Aufschwung ist da105
Die Krise ist vorbei, die Talsohle durchschritten: Was folgt?105
Warum die Pessimisten Unrecht haben113
Signalgeber für den Aufschwung: Der Zschaber-Konjunkturdatenindex124
Wie Sie die Zeichen richtig deuten130
Rhythmus und Triebkräfte des neuen Aufschwungs137
Kapitel 4 Wie Sie persönlich vom Aufschwung profitieren149
Rechtzeitig das Richtige tun150
Die Grundlagen Ihrer Anlageentscheidung151
Aktien oder Festverzinsliche?156
Das Spektrum der Wahlmöglichkeiten157
Einzelwerte oder Fonds?183
Auf die Besten setzen: Kriterien und Randbedingungen der Fondsauswahl185
Ein Fazit und einige Tipps zum Schluss193
Literatur198
Register200
Zum Autor207

Weitere E-Books zum Thema: Nachschlagewerke Wirtschaft - Wirtschaftswissenschaften

Gabler Versicherungslexikon

E-Book Gabler Versicherungslexikon
Format: PDF

Das Lexikon ist ein zentrales Nachschlagewerk und eine sichere Informationsgrundlage für alle, die in der Branche tätig sind oder sich mit dem Themenkomplex Versicherung auseinandersetzen. Aktuelle…

Internationaler E-Commerce

E-Book Internationaler E-Commerce
Chancen und Barrieren aus Konsumentensicht Format: PDF

Georg Fassott untersucht das internationale Konsumentenverhalten im Internet. Hierzu nutzt er Erkenntnisse aus dem Technologie-Akzeptanz-Modell und der Flow-Forschung. Anhand einer Internet- und…

Software-as-a-Service

E-Book Software-as-a-Service
Anbieterstrategien, Kundenbedürfnisse und Wertschöpfungsstrukturen Format: PDF

Software-as-a-Service ist eines der meistdiskutierten Themen im IT-Umfeld. Was verbirgt sich hinter dem Hype? Wo liegen Chancen und Risiken für Unternehmen und Berater? Antworten auf diese Fragen…

Enterprise 2.0

E-Book Enterprise 2.0
Unternehmen zwischen Hierarchie und Selbstorganisation Format: PDF

Viele soziale und politische Interessengruppen sind inzwischen auch im Internet vertreten. Facebook, Google und Wikipedia haben steigende Nutzerzahlen. Der Begriff "Enterprise 2.0" steht für die neue…

E-Procurement

E-Book E-Procurement
Grundlagen, Standards und Situation am Markt Format: PDF

In vielen Unternehmen wird die Beschaffung immer noch als operatives Geschäft ohne Relevanz für den Unternehmenserfolg betrachtet. Die Beschaffungsprozesse laufen kompliziert, zeitaufwendig und ohne…

Praxisbuch Mergers & Acquisitions

E-Book Praxisbuch Mergers & Acquisitions
Von der strategischen Überlegung zur erfolgreichen Integration Format: PDF

Hier erfahren Geschäftsführer, Manager und Controller, wie man in großem Stil kauft und verkauft. Firmenzusammenschlüsse und Unternehmenskäufe haben weltweit Hochkonjunktur. In diesem aktuellen…

Geschäftsprozesse

E-Book Geschäftsprozesse
Modell- und computergestützte Planung Format: PDF

Das Buch zeigt konkret und systematische wie Prozesse konzipiert, erfasst, geändert oder optimiert werden können. Einfache Beispiele und Übungen veranschaulichen die Ausführungen zum Thema. NEU…

Weitere Zeitschriften

Ärzte Zeitung

Ärzte Zeitung

Zielgruppe:  Niedergelassene Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten. Charakteristik:  Die Ärzte Zeitung liefert 3 x pro Woche bundesweit an niedergelassene Mediziner ...

Card Forum International

Card Forum International

Card Forum International, Magazine for Card Technologies and Applications, is a leading source for information in the field of card-based payment systems, related technologies, and required reading ...

CAREkonkret

CAREkonkret

CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe aus der Pflegebranche kompakt und kompetent für Sie ...

crescendo

crescendo

Die Zeitschrift für Blas- und Spielleutemusik in NRW - Informationen aus dem Volksmusikerbund NRW - Berichte aus 23 Kreisverbänden mit über 1000 Blasorchestern, Spielmanns- und Fanfarenzügen - ...

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum - Zeitschrift für die gesamte Grundstücks-, Haus- und Wohnungswirtschaft. Für jeden, der sich gründlich und aktuell informieren will. Zu allen Fragen rund um die Immobilie. Mit ...

Gastronomie Report

Gastronomie Report

News & Infos für die Gastronomie: Tipps, Trends und Ideen, Produkte aus aller Welt, Innovative Konzepte, Küchentechnik der Zukunft, Service mit Zusatznutzen und vieles mehr. Frech, offensiv, ...

die horen

die horen

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik."...weil sie mit großer Aufmerksamkeit die internationale Literatur beobachtet und vorstellt; weil sie in der deutschen Literatur nicht nur das Neueste ...

Dr. med. Mabuse

Dr. med. Mabuse

Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe Seit über 40 Jahren sorgt die Zeitschrift Dr. med. Mabuse für einen anderen Blick auf die Gesundheits- und Sozialpolitik. Das Konzept einer Zeitschrift ...

DULV info

DULV info

UL-Technik, UL-Flugbetrieb, Luftrecht, Reiseberichte, Verbandsinte. Der Deutsche Ultraleichtflugverband e. V. - oder kurz DULV - wurde 1982 von ein paar Enthusiasten gegründet. Wegen der hohen ...

FileMaker Magazin

FileMaker Magazin

Das unabhängige Magazin für Anwender und Entwickler, die mit dem Datenbankprogramm Claris FileMaker Pro arbeiten. In jeder Ausgabe finden Sie von kompletten Lösungsschritten bis zu ...