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Der Bieterwettbewerb um Schering

AutorMatthias Dukat
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl94 Seiten
ISBN9783836605946
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis48,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: Am 12.03.2006 gibt das Pharma- und Chemieunternehmen Merck KGaA ein öffentliches Übernahmeangebot zum vollständigen Erwerb der nach Börsenkapitalisierung und Umsatz in etwa gleich großen Schering AG bekannt. Dieser Schritt überrascht den Kapitalmarkt in zweifacher Hinsicht. Zum einen zeigt dieser Übernahmeversuch einen deutlichen Strategiewandel des ansonsten zurückhaltend agierenden und größtenteils im Familienbesitz befindlichen Unternehmens, zum anderen überrascht, dass ein Unternehmen aus dem kleineren Börsensegment MDAX einen Übernahmeversuch eines DAX-Unternehmens wagt. Als Synergiepotenzial verspricht sich Merck Einsparungen in Höhe von ca. 500m € ab dem Jahr 2009 realisieren zu können. Das gebotene Angebot in Höhe von 77 € in bar je Schering-Aktie bzw. 14.630m € wird dagegen von Schering-CEO Hubertus Erlen als deutlich zu niedrig angesehen und den Aktionären mitgeteilt, „dass dieses Angebot die Gesellschaft und ihre Zukunftsaussichten als unabhängiger Pharmaspezialist erheblich unterbewertet“. Das Angebot wird somit als feindlich eingestuft. Der Aktienkurs von Schering steigt infolgedessen deutlich über den gebotenen Preis in Hoffnung auf eine Aufbesserung des Angebots und am Kapitalmarkt wird über einen Einstieg der Pharmakonzerne Novartis, Roche und AstraZeneca als mögliche „weiße Ritter“ in den Übernahmewettstreit spekuliert. Am 23.03.2006 unterbreitet die Bayer AG den Schering-Aktionären ein verbessertes Angebot in Höhe von 86 € je Aktie bzw. 16.340m €. Neben Einspareffekten in Höhe von 700m € soll Schering als eigenständige Division im Bayer-Konzern fortbestehen und auch der Firmensitz in Berlin bestehen bleiben (Bayer Presse-Information, 23.03.2006). Das Schering-Management sieht angesichts des äußerst attraktiven Angebots keine Möglichkeit mehr eigenständig mehr Wert für die Aktionäre generieren zu können und unterstützt deshalb das Angebot von Bayer. Im Gegenzug verkündet Merck, dass ein höheres als das gebotene Angebot in Höhe von 77 € je Schering-Aktie nicht gerechtfertigt sei und man sich deshalb entschieden habe den geplanten Übernahmeversuch nicht weiter verfolgen zu wollen.Gegen Ende der Angebotsfrist, welche am 31.05.2006 endet, beträgt die Annahmequote der Schering-Aktionäre lediglich 29,89% und Bayer entschließt sich die Angebotsfrist um weitere zwei Wochen auf den 14.06.2006 zu verlängern. Dies schürt Vermutungen, dass Bayer die geforderte Annahmequote von 75% nicht fristgerecht einhalten kann [...]

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