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Der erste Brief an die Korinther

Neuauslegungen

AutorDieter Zeller
VerlagVandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl549 Seiten
ISBN9783647515342
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis89,99 EUR
Der Schwerpunkt, den Dieter Zeller für seine Kommentierung des 1. Korintherbriefs wählt, ist die religionsgeschichtliche Erhellung des Textes. Die traditions- und motivgeschichtliche Spurensuche verbindet er mit dem Nachvollzug der paulinischen Argumentation, der seine theologischen Akzente deutlich machen soll. Zeller hütet sich vor der Tendenz deutscher Kommentatoren des ausgehenden 20. Jahrhunderts, in Korinth eine Einheitsfront zu rekonstruieren. Er macht verschiedene Faktoren für die dortige Problemlage verantwortlich. Seine Auslegung ist getragen von Respekt für die Tradition, angefangen bei den Vätern, schlägt aber auch hier und da neue Lösungen vor. Manchmal stellt er auch nur alternative Lesarten einander gegenüber und arbeitet die jeweiligen Gründe heraus. Zellers Sprache ist bei aller gebotenen Knappheit des Kommentars um Verständlichkeit bemüht.

Dr. theol. Dieter Zeller (+) war Professor für Neues Testament und Religionswissenschaft des Hellenismus an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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Inhaltsverzeichnis
Cover1
Title Page
4
Copyright
5
Table of Contents
8
Body
12
Literaturverzeichnis12
1. Textausgaben und Hilfsmittel12
2. Kommentare zum ersten Korintherbrief14
3. Monographien, Sammelbände und Aufsätze15
Abkürzungen und Zitierweise29
Einleitung30
1. Die römische Stadt Korinth30
a) Lage, Geschichte30
b) Anlage, Kulte33
2. Die Gemeinde in Korinth34
a) Die Entstehung der Gemeinde34
b) Die Zusammensetzung der Gemeinde37
c) Gruppierungen und Konflikte40
3. Die Situation des Autors46
4. Der Aufbau des Briefes49
5. Epistolare und rhetorische Gesichtspunkte50
6. Literarkritik53
a) Forschungsgeschichte54
b) Indizien für die Einheit55
c) Doch noch Reste des Vorbriefs?57
7. Kanon- und Wirkungsgeschichte59
a) Sammlung der Paulusbriefe, „Apostolische Väter“60
b) Die Gnosis61
c) Apologeten, antignostische Schriftsteller des 2./3. Jh. n. Chr62
d) Auslegung in Predigt und Kommentar63
8. Theologische Bedeutung65
9. Zu Text und Übersetzung67
Auslegung I. Die Brieferöffnung 1. 1,1–3 Das Präskript70
2. 1,4–9 Die Danksagung79
II. Das Briefkorpus A. 1,10–4,21 Gegen Spaltungen auf Grund von weltlicher Weisheit86
1. 1,10–17 Exposition88
2. 1,18–2,5 Das Kreuzesereignis lässt sich nicht in weiser Rede vermitteln105
a) 1,18–25 Die Torheit des Kreuzes als Gottes Kraft und Weisheit105
b) 1,26–31 Beweis aus der sozialen Struktur der Gemeinde117
c) 2,1–5 Beweis aus der Erstpredigt des Apostels123
3. 2,6–16 Die den Reifen vorbehaltene Weisheit130
4. 3,1–4 Rechtfertigung und Kritik151
5. 3,5–4,5 Die Rolle der Verkünder wird geklärt156
a) 3,5–17 Pflanzung und Bau als Illustration156
b) 3,18–23 Gegen weltliche Weisheit und Ruhm auf Grund von Menschen170
c) 4,1–5 Als Verwalter der Geheimnisse Gottes schuldet Paulus nur dem Herrn Rechenschaft174
6. 4,6–21 Schlussteil179
a) 4,6–13 Die Apostel als Gegenbild zu den Aufgeblasenen179
b) 4,14–21 Schlussappell mit stützenden Ankündigungen191
B. 5,1–6,20 Gegen sexuelles und soziales Fehlverhalten197
1. 5,1–13 Trennung vom Unzüchtigen198
2. 6,1–11 Heidnische Gerichte und Unrecht überhaupt meiden210
3. 6,12–20 Der Leib ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn da221
C. 7,1–40 Über Ehe und Ehelosigkeit235
1. 7,1–24 Eheprobleme237
a) 7,1–7 Grundsätzliches zum ehelichen Leben237
b) 7,8–16 Einzelfragen zu Ehelosigkeit und Scheidung242
c) 7,17–24 Verallgemeinerung: In der Berufung bleiben250
2. 7,25–40 Ratschläge für „Jungfrauen“ und Witwen258
a) 7,25–35 Vorzüge der Jungfräulichkeit258
b) 7,36–38 Konkretisierung: Umgang mit der anvertrauten Jungfrau272
c) 7,39f Weisung für Witwen276
D. 8,1–11,1 Über das Essen von Götzenopferfleisch280
1. 8,1–13 Trotz Erkenntnis – Rücksicht auf das schwache Gewissen284
2. 9,1–27 Freiheit im Verzicht auf Rechte – das Beispiel des Apostels .299
a) 9,1–18 Paulus verteidigt seine Freiheit durch die Analogie des Verzichts auf Unterhalt301
b) 9,19–27 Ausweitung und Applikation des Beispiels316
3. 10,1–22 Den Götzendienst meiden325
a) 10,1–13 Das abschreckende Beispiel der Väter325
b) 10,14–22 Eucharistische Teilhabe an Christus schließt Teilnahme an Opfermählern aus337
4. 10,23–11,1 Freiheit praktizieren, ohne Anstoß zu geben344
E. 11,2–34 Regelungen für den Gottesdienst351
1. 11,2–16 Die Verhüllung der Frau351
2. 11,17–34 Missstände beim Herrenmahl365
F. 12,1–14,40 Über die geistlichen Gaben382
1. 12,1–30 Vielfalt und Zusammenwirken der Gnadengaben385
a) 12,1–3 Themenangabe und Präambel386
b) 12,4–11 Eine Wirkursache hinter den verschiedenen Gnadengaben .390
c) 12,12–31a Bezug der Vielheit auf das Ganze, erläutert am Bild des Leibes395
2. 12,31b–13,13 Die Liebe als alle Charismen übertreffender Weg406
a) 13,1–3 Ohne Liebe sind die Charismen wertlos408
b) 13,4–7 Die charakteristischen Verhaltensweisen der Liebe412
c) 13,8–13 Die Unvergänglichkeit der Liebe415
3. 14,1–40 Prophetie und Glossolalie im Dienst der Erbauung der Gemeinde422
a) 14,1–25 Der Vorrang der Prophetie422
b) 14,26–40 Anweisungen für den geordneten Vollzug in der Gemeindeversammlung439
G. 15,1–58 Gegen die Leugner der Auferstehung455
1. 15,1–11 Erinnerung an die Tradition von der Auferweckung Christi als Basis460
2. 15,12–34 Die These V. 12b wird ad absurdum geführt, aber auch positiv überwunden477
a) 15,12–19 Negative Folgen der Bestreitung einer Auferstehung . .477
b) 15,20–28 Die Auferstehung aller als Folge der Auferweckung Christi485
c) 15,29–34 Weitere Gegenargumente aus der Erfahrung, Warnungen499
3. 15,35–58 Wie die Toten auferweckt werden505
a) 15,35–49 Leiblichkeit – jedoch pneumatischer Art506
b) 15,50–58 Notwendigkeit der Verwandlung, paränetische Folgerung518
H. 16,1–12 Verschiedene Projekte531
1. 16,1–4 Über die Sammlung531
2. 16,5–9 Reisepläne535
3. 16,10f Empfehlung des Timotheus537
4. 16,12 Über Apollos538
III. 16,13–24 Der Briefschluss 1. 16,13f Kurze Mahnungen540
2. 16,15–18 Mahnung zur Achtung von Gemeindestützen542
3. 16,19–21 Verschiedene Grüße544
4. 16,22–24 Fluch und Segen547
Exkurse 1. Rhetorische Weisheit als Gegenpol zum Evangelium97
2. Das Kreuz und seine Bedeutung in der Theologie des Paulus113
3. Zum religionsgeschichtlichen Hintergrund von 2,6–16145
4. Mögliche Hintergründe der Warnung vor Unzucht230
5. Jungfräulichkeit in der frühen Kirche und ihrer Umwelt268
6. Die Problematik des Götzenopferfleisches281
7. Der Unterhalt der Missionare312
8.1 Glossolalie im frühen Christentum434
8.2 Prophetie im frühen Christentum450
9.1 Anfänge und Funktion des Auferstehungsglaubens in Israel481
9.2 Auferstehung und messianisches Reich497
9.3 Identität und Andersartigkeit des Auferstehungsleibes527
Back Cover
554

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