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Der Haß auf die Liebe

Die Logik der perversen Paarbeziehung

AutorGiovanna Stoll, Maurice Hurni
VerlagPsychosozial-Verlag
Erscheinungsjahr1999
Seitenanzahl339 Seiten
ISBN9783932133794
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis20,50 EUR
Perverse Paare entwickeln raffinierte Strategien, um Genuß in der Erniedrigung und Zerstörung des anderen zu finden. Hurni und Stoll liefern erstmals eine umfassende klinische Beschreibung dieser "perversen Logik” und verfolgen sie zurück auf frühe traumatische Erfahrungen, in denen das Selbstwertgefühl und die sexuelle Identität des Kindes zerstört wurden.   

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Kapitelübersicht
  1. Inhalt, Danksagung, Geleitwort von Paul-Claude Racamier und Vorwort
  2. Die perverse Beziehung
  3. Missbrauch, Narzisstische Verführung
  4. Spätfolgen des Missbrauchs und psychopathologische Implikationen: Die verschlüsselte Sprache des Symptoms und die Trias Psychosomatik - Psychose - Perversion
  5. Spätfolgen des Missbrauchs und psychopathologische Implikationen: Die beschädigte sexuelle Identität
  6. Theoretische Reflexionen über die Perversion
  7. Therapeutische Überlegungen
  8. Makrosoziale Implikationen
  9. Schluß, Literatur und Register
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhalt6
Danksagung14
Geleitwort16
Vorwort22
Die perverse Beziehung24
I. Einführung26
II. Die Beobachtung der perversen Paarbeziehung30
1. Pathognomische Züge von Paaren mit perverser Beziehung31
Dissonanzen in Kleidung und körperlichem Habitus31
Der Haß auf Strukturen33
Das grandiose Paar34
Die Lust am Risiko35
Physische und affektive Anästhesie36
2. Die perverse Kommunikation des Paares37
Stimme, Intonation, Aussprache37
Die perverse Sprache39
Angriffe und ausbleibende Reaktion40
Strategeme und Manipulationen42
Die paralysierende Projektion (die schädliche Injektion)45
Die perverse intersubjektive Spannung46
3. Die perverse Objektwahl46
Der Vertrag46
Wie alles anfing: das Antipaar50
Ein neurotisch-perverses Paar?52
Klinisches Beispiel: Herr und Frau K.54
4. Die Dynamik des perversen Paares59
Zeitlose Rituale59
Der andere: ein Ding-Objekt59
Verachtung61
Angst61
Gewalt62
Narzißtisch-perverse Verschränkung63
Verfälschung der Realität64
Stimulation der perversen intersubjektiven Spannung65
Zerstörung des Lebens67
Klinisches Beispiel: Herr und Frau L.68
Missbrauch, Narzisstische Verführung82
I. Zur Wiederentdeckung des Traumas84
1. Der Inzest86
Die Ausblendung des Inzests89
Latenter Inzest, das Inzestuelle93
Strategien der Inzestualität98
Das Inzestäquivalent103
Mißbrauch durch eine zwischengeschaltete Person104
2. Der narzißtische Mißbrauch106
3. Andere Formen des Mißbrauchs113
II. Die Perversion der Familie115
III. Die perversen mikrosozialen Netze120
Die Verschränkung von Missbrauch und Perversion: Die Spätfolgen des Missbrauchs und seine psychopathologischen Implikationen124
I. Die verschlüsselte Sprache des Symptoms126
II. Die Trias Psychosomatik – Psychose – Perversion131
1. Beschreibung131
2. Polymorphismus der Symptome133
Sexuelle Symptome133
Die Störungen der Fortpflanzungsfunktion170
Somatische Symptome176
Beziehungssymptome183
3. Zwei Ebenen: Die perverse Verwendung der individuellen psychosomatischpsychotisch- perversen Dysfunktion in der Beziehung189
III. Die beschädigte sexuelle Identität191
1. Die »kalte« sexuelle Phobie als gemeinsamer Hintergrund der psychosomatischen, perversen oder psychotischen Abwehrmechanismen192
Symptome der Sexualphobien192
Nichtsexuelle phobische Symptome195
Die kalte Sexualphobie196
2. Wichtigste Konsequenz des Mißbrauchs für die Sexualität des Erwachsenen: Störungen des Begehrens198
Klinisches Beispiel: Der Fall S.200
Theoretische Reflexionen über die Perversion204
1. Der Begriff der Perversion206
Definitionen und Anwendungsfelder206
Vergleichende Tabelle neurotischer und perverser Persönlichkeitsmerkmale209
Das Problem der Lust und der Vorsätzlichkeit des Mißbrauchs210
Perversion, Psychose und Psychosomatik212
2. Die Paradoxie213
3. Zerstörung des Begehrens215
4. Zerstörung der Verbindungen216
5. Der Fetisch219
6. Das perverse Denken220
7. Wecken von Schuldgefühlen und Ablehnung von Verantwortung224
8. Die leere Perversion226
9. Der Wahnsinn228
10. Die narzißtische Beziehung230
11. Das Kind muß zerstört werden231
12. Die Mutter232
13. Der Triumph des Hasses: Die Herrschaft des Thanatos in der Beziehung234
14. Der mißbrauchte Ödipus236
Laios237
Jokaste238
Der Mythos von Ödipus238
Therapeutische Überlegungen242
I. Therapeutische Prozesse244
1. Allgemeines244
Gegensatz zwischen perverser und therapeutischer Logik244
Das Trugbild einer therapeutischen Beziehung246
Paartherapien247
2. Der paradoxe Behandlungswunsch248
3. Masochismus: Beziehungsfalle für Neurotiker249
4. Die Falle der »neutralen« Haltung250
5. Stimulation der perversen Beziehung251
6. Haß auf Neugier251
7. Haß auf die Wahrheit252
8. Der Rahmen252
Allgemeines252
Angriffe auf den Rahmen253
Die ärztliche Schweigepflicht255
9. Böswilligkeit256
10. Die Sabotage der sprachlichen Beziehung257
11. Interaktives Ungeschehenmachen257
12. Die Übertragung258
13. Reaktionen der Familie260
II. Therapeutische Strategien262
1. Die Enthüllung262
2. Die Wiedereinführung des Konflikts263
3. Die moralische Intervention263
4. Die zweistimmige Intervention264
5. Restauration, Rekonstruktion264
III. Der Therapeut266
1. Angriffe auf den Therapeuten266
2. Leichte Beute267
3. Mülleimer267
4. Schädliche Objekte267
5. Das Burn-out-Syndrom268
IV. Die Behandlungen271
1. Arbeit als Binom271
2. Kontaktaufnahme und Erstgespräch271
3. Das Geld272
4. Schaffung einer »Freizone«273
5. Perverse Verwendung der Sitzungen274
6. Ende der Sitzungen274
7. Nachträgliches Ungeschehenmachen275
8. Mehrfachbehandlungen275
9. Schluß276
Makrosoziale Implikationen278
I. Kunst und Perversion281
1. Picasso281
Ein perverses Schicksal: Der junge Pablo281
Seine Mutter282
Der junge Künstler: Persönlichkeit, Sexualität282
Die Paarbeziehungen283
Der Tod, das Erbe289
Schluß289
2. Graham Greene, Der dritte Mann290
II. Psychosoziale Entwicklungen294
1. Sekten294
2. Perverse Institutionen296
3. Mafia297
4. Perversion und Politik302
Das Beispiel der UdSSR302
Allgemeines zum Verständnis der perversen Dynamik der UdSSR302
Strategien303
Perversion und politische Psychose311
Orwells Neunzehnhundertvierundachtzig oder die Apotheose des perversen Staates314
Schluss324
Literatur328
Register333

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