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Der Homo Oeconomicus als Urpsrung der Behavioral Finance. Forschungsansätze und Erkenntnisse

Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2017
Seitenanzahl
18
Seiten
ISBN
9783668513280
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
14,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,3, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der Behavioral Finance als Forschungsrichtung, wobei ein Schwerpunkt auf die Analyse der grundlegenden Erkenntnisse der Behavioral Finance und deren praktische Bedeutung in der Anlageberatung gesetzt wird. Zum besseren Verständnis der Materie wird deshalb zunächst die Behavioral Finance der klassischen Kapitalmarkttheorie gegenübergestellt. Anschließend werden die wesentlichen Anomalien des menschlichen Verhaltens aufgezeigt und klassifiziert. Darauf aufbauend werden in Kapitel 4 Forschungsansätze und deren Umsetzung in der bankwirtschaftlichen Praxis beleuchtet und schließlich kritisch gewürdigt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit über die aufgezeigte Thematik. Der Kapitalmarkt ist als Handelsplatz für mittel- bis langfristig orientierte Geldanlagen ein klassischer Ort, an dem man die Aktivitäten verschiedener Finanzakteure beobachten kann. Diese sind in der Theorie stets rational, vollständig informiert und mit maximaler Nutzenorientierung engagiert. Der so charakterisierte Marktteilnehmer steht als Homo Oeconomicus im Mittelpunkt des Geschehens der neoklassischen Kapitalmarkttheorie. Zahlreiche Standardmodelle wie bspw. die Erwartungsnutzentheorie versuchen, mithilfe des Homo Oeconomicus das Verhalten der Teilnehmer am Kapitalmarkt zu erklären. Der propagierte Homo Oeconomicus tritt allerdings als isoliertes Modell zunehmend in den Hintergrund, da am Markt viele Verhaltensweisen und Erscheinungen zu beobachten sind, die in der Realität nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zutreffen. So ist beispielweise in den seltensten Fällen von einem effizienten und diversifizierten Portfolio der Marktteilnehmer auszugehen. Stattdessen sind deren Portfolios geprägt durch persönliche Affinitäten und Lebensumstände und damit entgegen der Theorie irrational risikobehaftet. Die so beobachteten Anomalien des menschlichen Verhaltens führten gegen Ende des 20. Jahrhunderts zur Entwicklung der Behavioral Finance als neue Forschungsrichtung, die nicht zuletzt im Kontext zahlreicher Finanzmarktkrisen der letzten Jahre immer stärker in den Fokus der Wissenschaft rückte und inzwischen stetig an Popularität gewinnt.

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