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Der Innovationsprozess der Zukunft: Mit Bewegung mehr Ideen-Kreativität fördern

AutorSteffi Kessler
VerlagBachelor + Master Publishing
Erscheinungsjahr2015
Seitenanzahl96 Seiten
ISBN9783955497705
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis29,99 EUR
Dort, wo Unternehmen zur Entwicklung von neuen Produkten, Prozessen oder Technologien gezwungen sind, bilden frische Ideen eine der wichtigsten Voraussetzungen. Die Ideen-Kreativität der Mitarbeiter zu fördern steht für innovative Firmen daher im Fokus. Der Einsatz von Kreativitätstechniken ist dabei nur eine Maßnahme. Doch trotz aller Bemühungen schlummert bis heute der Großteil des Ideenfindungspotentials ungenutzt. Dieses Potential zu aktivieren wird in Zukunft, stärker als jemals zuvor, über den Erfolg jedes Unternehmen entscheiden. Neueste Studien und Trends zur Innovationskultur bilden die Grundlagen für diese Arbeit. Es wird durchleuchtet, wie Ideenfindungspotential bisher gefördert wurde. Dazu werden gängige Kreativitätstechniken diskutiert und deren Grenzen aufgezeigt. Die Grinberg Methode wird in der vorliegenden Studie vorgestellt und dessen Einsatz im Innovationsprozess beschrieben. Eine branchenunabhängige Anwendungsempfehlung, die es ermöglicht mehr Ideenfindungspotential über Körper & Geist zu aktivieren bildet den Kernpunkt der Studie.

Steffi Keßler, B.A., wurde 1984 in Berlin geboren. Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft schloss die Autorin im Jahre 2012 mit dem akademischen Grad des Bachelor of Arts erfolgreich ab. Bereits während des S

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Leseprobe
Textprobe: Kapitel 4.2, Einflussfaktoren auf die Kreativität: Ein hoher Neuheitsgehalt der Innovation erhöht die Chance auf Unternehmenserfolg, da zwischen beiden eine Wechselwirkung existiert, wie die Abbildung 5 dieser Arbeit auf Seite 11 schon aufzeigte. Führt man sich diese Fakten vor Augen, ist es kaum zu verstehen, wieso nur 46 Prozent der erfolgreichen und 30 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen ihre Ideen mithilfe von Kreativitätstechniken entwickelten, obwohl 88 Prozent aller 128 teilnehmenden Führungskräfte aussagten, dass 'in deutschen Unternehmen ein großes Potential zur Generierung neuer Ideen schlummert'. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Herausforderung, neben der Entwicklung, auch im richtigen Umgang mit kreativen Ideen besteht. 'Wie hätten Sie Ihre Ideen [...] gerne? Sabotiert, belächelt oder schlicht ignoriert'? Ein treffendes Zitat, denn nur zu gerne werden Ideen in Unternehmen förmlich abgeschmettert. Besonders eignen sich dafür die folgenden Killerphrasen: 'da kann ja nix draus werden', 'das war ja noch nie da' oder auch 'das ist ja lächerlich'. Eigene und fremde Ideen werden nur zu leicht durch Kritik wie diese vernichtet. Ideenkiller und Störfaktoren reduzieren die Kreativität. Sie wirken sich negativ auf den Entwicklungsprozess von Innovationen aus. Sie beeinflussen die Fähigkeit der Mitarbeiter kreativ zu sein, und wirken ungünstig auf das Umfeld, in dem sich sonst Phantasie entfaltet. Diese und andere Folgen gilt es im Innovationsprozess zu vermeiden. Daher bietet es sich an, einen genauen Blick auf die Quellen dieser Kreativitätshindernisse zu werfen. 4.2.1, Kreativitätsbarrieren: Unterschieden werden können zwischen Barrieren, die in der Person selbst entstehen und Begrenzungen, die durch das Unternehmen, die Umgebung oder Kultur geprägt werden. Interne Hemmnisse (psychologische Blockaden) wie: • voreilige Meinungsbildung, • Neigung zur Routine, • Unsicherheit, • Perfektionismus, • Schüchternheit und • Nachgiebigkeit stellen Hürden dar und variieren von Mensch zu Mensch66. Knieß sieht Hindernisse für die Kreativität zudem im mangelnden Ichbewusstsein und Selbstvertrauen. Es stellt sich die Frage, ob ein zu geringes Selbstvertrauen nicht grundlegend der Ursprung für eine Vielzahl der personellen Kreativitätssperren ist, da sich, abgesehen von dem Aspekt der zu schnellen Meinungsbildung, alle anderen Punkte theoretisch auf ein Defizit an Selbstvertrauen zurückführen lassen. Grinberg sieht ein zu geringes Selbstvertrauen oft in einer angst- oder schmerzvollen Vergangenheit begründet, was seiner Meinung nach bewirkt, dass: 'the person is unlikely to experience reversals, great changes [...] or abundant creativity'. Bei externen Hindernissen (soziologische Blockaden) wie: • Prinzipien, • Tabus, • Kritik oder Zweifel anderer, • Kommunikationsbarrieren und • fehlende Unterstützung und Würdigung kreativer Ideen und Verhaltensweisen liegen die Ursachen für Kreativitätsbarrieren außerhalb der Person. Auch hier ergänzt Knieß noch weitere Faktoren wie Überlastung, Schaffensdruck oder Abgabefristen. Man fragt sich, wie Unternehmen auf die oben genannten Kreativitätsbarrieren reagieren können, zumal der Druck noch steigt, da der demographische Wandel zu einer Verknappung derer führt, die von Natur aus Talent mitbringen. Obendrein nimmt die Karrierelogik der Mitarbeiter gänzlich neue Formen an, wie die folgende Abbildung zeigt.
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