Sie sind hier
E-Book

Der Insolvenzplan: Sanierungsmöglichkeit nach der neuen InsO

AutorAnja Zavrsnik
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl77 Seiten
ISBN9783842840423
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis38,00 EUR
Einleitung: Krisendefinition und Krisenarten: Eine allgemeingültige Definition für den Begriff der Unternehmenskrise ist bislang noch nicht gefunden worden. Jedoch gehen fast alle Definitionsversuche von den gleichen Inhalten aus. In seinem altgriechischen Ursprung steht das Wort 'krisis' für eine entscheidende Wendung bzw. für eine schwierige Sachlage oder gefährliche Situation. Übertragen auf die betriebswirtschaftliche, bzw. auch juristische Sichtweise bedeutet die Krise für ein Unternehmen einen existenzgefährdenden Zustand. Dieser Zustand entsteht aus einem 'ungewollten Prozess, in dessen Verlauf sich die Erfolgspotenziale, das Reinvermögen oder die Liquidität so ungünstig entwickelt haben, dass eine akute Bedrohung für das Unternehmen besteht'. Die wesentlichen strategischen und operativen Ziele können nicht mehr wahrgenommen werden und die Interessen der Stakeholder sind gefährdet. Nach dem Insolvenzrecht lässt sich die Krise als Eintritt der Insolvenzantragsvoraussetzungen gem. §§ 17 bis 19 Insolvenzordnung (InsO) definieren. Nach IDW S 6 können fünf Krisenarten unterschieden werden, die sich im Laufe der Zeit immer weiter zuspitzen. Die Stakeholderkrise entsteht durch dauerhafte Konflikte zwischen den Mitgliedern der Unternehmensleitung und der Überwachungsorgane, der Gesellschafter, der Arbeitnehmer, der Banken oder anderen Gläubigern. Diese Konflikte beeinflussen das Führungsverhalten und führen zu Reibungsverlusten oder auch zu Blockaden und verhindern dadurch wichtige Entscheidungen. In der Strategiekrise sind die langfristigen Erfolgspotenziale des Unternehmens aufgebraucht, ohne dass rechtzeitig für Nachfolgeprodukte gesorgt wurde. Gründe können im verpassten technologischen Fortschritt, unklare oder fehlende strategische Ausrichtung des Unternehmens oder in der nachhaltigen Fehleinschätzung der Markt- und Wettbewerbssituation liegen. Die Produkt- und Absatzkrise entsteht als Folge der Strategiekrise und ist durch Nachfragerückgang nach den Hauptumsatz- und Erfolgsträgern gekennzeichnet. Daraus resultieren steigende Vorratsbestände und somit auch eine erhöhte Kapitalbindung. Weitere Gründe können in einer falschen Preispolitik, in Qualitätsschwächen, in unzureichender Liefertreue oder auch in einem nicht ausreichenden Marketing- und Vertriebskonzept liegen.[...]

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Management - Wirtschaft - Coaching

bAV erfolgreich verkaufen

E-Book bAV erfolgreich verkaufen
So überwinden Sie alle Hürden der Entgeltumwandlung Format: PDF

Die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung ist bekanntlich katastrophal. Daher ist es unbedingt erforderlich, für das Alter vorzusorgen. Versicherungsvermittler haben das Know-how und die…

Wertorientiertes Risikomanagement in Banken

E-Book Wertorientiertes Risikomanagement in Banken
Analyse der Wertrelevanz und Implikationen für Theorie und Praxis Format: PDF

Michael Strauß untersucht die Wertrelevanz des Risikomanagements von Banken aus einer Kapitalmarktperspektive. Er entwickelt eine neue Steuerungslogik und stellt konzeptionell dar, wie sich Insolvenz…

MiFID-Kompendium

E-Book MiFID-Kompendium
Praktischer Leitfaden für Finanzdienstleister Format: PDF

Zum 1. November 2007 trat die europäische Richtlinie 'Markets in Financial Instruments Directive' (MiFID) in Kraft, eine der umfangreichsten Gesetzesmaßnahmen für Finanzmärkte in den letzten…

Gründungsintention von Akademikern

E-Book Gründungsintention von Akademikern
Eine empirische Mehrebenenanalyse personen- und fachbereichsbezogener Einflüsse Format: PDF

Sascha Walter untersucht wie universitäre Fachbereiche ein Gründungsinteresse ihrer Studierenden wecken können. Er zeigt mit Hilfe der Hierarchisch Linearen Modellierung, dass sich…

Weitere Zeitschriften

FREIE WERKSTATT

FREIE WERKSTATT

Hauptzielgruppe der FREIEN WERKSTATT, der unabhängigen Fachzeitschrift für den Pkw-Reparaturmarkt, sind Inhaberinnen und Inhaber, Kfz-Meisterinnen und Kfz-Meister bzw. das komplette Kfz-Team Freier ...

DSD Der Sicherheitsdienst

DSD Der Sicherheitsdienst

Der "DSD – Der Sicherheitsdienst" ist das Magazin der Sicherheitswirtschaft. Es erscheint viermal jährlich und mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Der DSD informiert über aktuelle Themen ...

DULV info

DULV info

UL-Technik, UL-Flugbetrieb, Luftrecht, Reiseberichte, Verbandsinte. Der Deutsche Ultraleichtflugverband e. V. - oder kurz DULV - wurde 1982 von ein paar Enthusiasten gegründet. Wegen der hohen ...

IT-BUSINESS

IT-BUSINESS

IT-BUSINESS ist seit mehr als 25 Jahren die Fachzeitschrift für den IT-Markt Sie liefert 2-wöchentlich fundiert recherchierte Themen, praxisbezogene Fallstudien, aktuelle Hintergrundberichte aus ...

EineWelt

EineWelt

Eine Anregung der Gossner Mission zum verbesserten Schutz indigener Völker hat Bundespräsident Horst Köhler aufgegriffen: Er hat auf Anregung des Missionswerkes eine Anfrage an die Bundesregierung ...

building & automation

building & automation

Das Fachmagazin building & automation bietet dem Elektrohandwerker und Elektroplaner eine umfassende Übersicht über alle Produktneuheiten aus der Gebäudeautomation, der Installationstechnik, dem ...

Euro am Sonntag

Euro am Sonntag

Deutschlands aktuelleste Finanz-Wochenzeitung Jede Woche neu bietet €uro am Sonntag Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen Geldanlage und Vermögensaufbau. Auch komplexe Sachverhalte ...